Helmut71
29.09.2009, 08:25
Relativ unbemerkt blieb im Weinviertel der dreimonatige Einsatz der sog. "SoKo Ost", die vor allem organisierte Kriminalität in Ostösterreich bekämpfen sollte.
Was hat die "SoKo Ost" gebracht?
Die nicht ganz unumstrittene "SoKo Ost" zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Ost-Österreich beendet am 30. September ihren Einsatz. Nach drei Monaten sind die Meinungen über den Erfolg der Sondereinsatztruppe geteilt.
Bilanz mit gemischten Gefühlen
Die "SoKo Ost" sei ein Erfolg, sagt deren Sprecher Michael Takacs. Die Sonderkommission habe die Aufgaben, für die sie eingesetzt wurde, erfüllt.
Ab 1. Juli waren 200 Beamte aus Niederösterreich, dem Burgenland, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark zur Sondereinheit einberufen worden. Ihr Einsatz rief durchaus gemischte Gefühle hervor.
Es seien nicht alle freiwillig da gewesen, sagt etwa der oberste Personalvertreter der Wiener Exekutive, Harald Segall. Einige Dinge seien unkoordiniert abgelaufen, das habe intern Unwillen hervorgerufen.
Statistik zeigt Teilerfolge
Niederösterreichs Sicherheitsdirektor Franz Prucher hingegen ist nach wie vor ein Befürworter der "SoKo Ost", die Sondereinheit habe sich als wichtiger Partner in der Kriminalitätsbekämpfung erwiesen.
Laut Statistik sind im Juli und August deutliche Rückgänge bei Einbrüchen in und Diebstählen von PKW verzeichnet worden. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist allerdings gleich geblieben, bei Einbrüchen in Wohnhäuser hat es sogar einen leichten Anstieg gegeben.
SPÖ fordert dauerhaften Soko-Einsatz
Die SPÖ Niederösterreich bezeichnet ein Auslaufen der "SoKo Ost" ohne Ersatzmaßnahmen zum verstärkten Kampf gegen die organisierte Kriminalität als schweren Fehler.
Die Sozialdemokraten plädieren dafür, dass eine solche Sonderkommission dauerhaft eingerichtet wird - mit zumindest 500 zusätzlichen Polizisten in Niederösterreich.
Quelle: ORF
Was hat die "SoKo Ost" gebracht?
Die nicht ganz unumstrittene "SoKo Ost" zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität in Ost-Österreich beendet am 30. September ihren Einsatz. Nach drei Monaten sind die Meinungen über den Erfolg der Sondereinsatztruppe geteilt.
Bilanz mit gemischten Gefühlen
Die "SoKo Ost" sei ein Erfolg, sagt deren Sprecher Michael Takacs. Die Sonderkommission habe die Aufgaben, für die sie eingesetzt wurde, erfüllt.
Ab 1. Juli waren 200 Beamte aus Niederösterreich, dem Burgenland, Oberösterreich, Kärnten und der Steiermark zur Sondereinheit einberufen worden. Ihr Einsatz rief durchaus gemischte Gefühle hervor.
Es seien nicht alle freiwillig da gewesen, sagt etwa der oberste Personalvertreter der Wiener Exekutive, Harald Segall. Einige Dinge seien unkoordiniert abgelaufen, das habe intern Unwillen hervorgerufen.
Statistik zeigt Teilerfolge
Niederösterreichs Sicherheitsdirektor Franz Prucher hingegen ist nach wie vor ein Befürworter der "SoKo Ost", die Sondereinheit habe sich als wichtiger Partner in der Kriminalitätsbekämpfung erwiesen.
Laut Statistik sind im Juli und August deutliche Rückgänge bei Einbrüchen in und Diebstählen von PKW verzeichnet worden. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist allerdings gleich geblieben, bei Einbrüchen in Wohnhäuser hat es sogar einen leichten Anstieg gegeben.
SPÖ fordert dauerhaften Soko-Einsatz
Die SPÖ Niederösterreich bezeichnet ein Auslaufen der "SoKo Ost" ohne Ersatzmaßnahmen zum verstärkten Kampf gegen die organisierte Kriminalität als schweren Fehler.
Die Sozialdemokraten plädieren dafür, dass eine solche Sonderkommission dauerhaft eingerichtet wird - mit zumindest 500 zusätzlichen Polizisten in Niederösterreich.
Quelle: ORF