Helmut71
19.08.2009, 16:40
Wieder schwere Unwetter im Weinviertel
KLEINHÖFLEIN, KLEINRIEDENTHAL / Kleinhöflein und Kleinriedenthal versanken am Montagnachmittag im Schlamm und im Chaos.
VON MONIKA JANK
Keine Woche, ohne dass das Wetter verrückt spielt. Diesen Montag erwischte es das Retzer Land. Kleinhöflein und Kleinriedenthal wurden durch ein Hagelgewitter verwüstet.
Eine schwarze Wolke, ein lauter Donner – und das Chaos in den beiden Orten nahm seinen Lauf. Nur knapp 15 Minuten dauerte das heftige Gewitter samt großen Hagelkörnern, doch es richtete riesigen Schaden an.
Schlamm so weit das Auge reicht. Die Straßen vermurt, etliche Häuser zum Teil völlig verschlammt. Die Florianis von Kleinhöflein, Kleinriedenthal, Retz, Unternalb und Obernalb eilen herum, versuchen zu retten, was zu retten ist. Vielen Bewohnern steht der Schock ins Gesicht geschrieben. Aus einem vermurten Haus werden – zum Teil völlig zerstört – Möbelstücke aus den Fenstern geworfen. Die Haustür steht sperrangelweit offen, FF-Kameraden kehren den Morast hinaus. Von hinten hatte Schlamm gegen eine Mauer gedrückt, die dem Druck schließlich nicht mehr Stand hielt. Das Wohnhaus war den braunen Massen ausgeliefert.
Fassungslosigkeit: „Mitten im Ort liegen die Trauben“
Von der Kellergasse wird entlang der Straße die nasse Erde in die Ortschaft geschwemmt. Mindestens bis zum Knöchel stehen die Helfer und Freiwilligen im Schlamm. „Der Hagel hat neben den furchtbaren Schäden im Ort auch die Weingärten zerstört. Ich will sie mir gar nicht anschauen. Mitten im Ort liegen Trauben“, ist ein Feuerwehrmann entsetzt.
Kleinhöfleins FF-Kommandant Erwin Neubauer ist fassungslos: „In nur 15 Minuten ist so viel zerstört worden. Alles ist so schnell gegangen. Den ganzen Schaden können wir noch gar nicht abschätzen.“ Im Minutentakt werden weitere Schäden bekannt.
Retten konnten die Kleinhöfleiner Florianis das Gotteshaus: „Als es zu regnen begonnen hat, haben wir eine Holzlatte mit Plastik überzogen und gegen den Eingang der Kirche gedrückt“, schildert ein Freiwilliger. So blieb zumindest diese verschont
Quelle: NÖN
KLEINHÖFLEIN, KLEINRIEDENTHAL / Kleinhöflein und Kleinriedenthal versanken am Montagnachmittag im Schlamm und im Chaos.
VON MONIKA JANK
Keine Woche, ohne dass das Wetter verrückt spielt. Diesen Montag erwischte es das Retzer Land. Kleinhöflein und Kleinriedenthal wurden durch ein Hagelgewitter verwüstet.
Eine schwarze Wolke, ein lauter Donner – und das Chaos in den beiden Orten nahm seinen Lauf. Nur knapp 15 Minuten dauerte das heftige Gewitter samt großen Hagelkörnern, doch es richtete riesigen Schaden an.
Schlamm so weit das Auge reicht. Die Straßen vermurt, etliche Häuser zum Teil völlig verschlammt. Die Florianis von Kleinhöflein, Kleinriedenthal, Retz, Unternalb und Obernalb eilen herum, versuchen zu retten, was zu retten ist. Vielen Bewohnern steht der Schock ins Gesicht geschrieben. Aus einem vermurten Haus werden – zum Teil völlig zerstört – Möbelstücke aus den Fenstern geworfen. Die Haustür steht sperrangelweit offen, FF-Kameraden kehren den Morast hinaus. Von hinten hatte Schlamm gegen eine Mauer gedrückt, die dem Druck schließlich nicht mehr Stand hielt. Das Wohnhaus war den braunen Massen ausgeliefert.
Fassungslosigkeit: „Mitten im Ort liegen die Trauben“
Von der Kellergasse wird entlang der Straße die nasse Erde in die Ortschaft geschwemmt. Mindestens bis zum Knöchel stehen die Helfer und Freiwilligen im Schlamm. „Der Hagel hat neben den furchtbaren Schäden im Ort auch die Weingärten zerstört. Ich will sie mir gar nicht anschauen. Mitten im Ort liegen Trauben“, ist ein Feuerwehrmann entsetzt.
Kleinhöfleins FF-Kommandant Erwin Neubauer ist fassungslos: „In nur 15 Minuten ist so viel zerstört worden. Alles ist so schnell gegangen. Den ganzen Schaden können wir noch gar nicht abschätzen.“ Im Minutentakt werden weitere Schäden bekannt.
Retten konnten die Kleinhöfleiner Florianis das Gotteshaus: „Als es zu regnen begonnen hat, haben wir eine Holzlatte mit Plastik überzogen und gegen den Eingang der Kirche gedrückt“, schildert ein Freiwilliger. So blieb zumindest diese verschont
Quelle: NÖN