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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zwick-Attacke



Helmut71
12.08.2009, 15:04
Der Ärger über die ständigen Zugsverspätungen scheint manchmal in (für den Leser erheiternde) Verbalduelle mit Zugbegleitern zu münden, wie dieser NÖN-Bericht zeigt:



Zwick-Attacke von ÖBB
STRASSHOF / ÖBB-Kunde wurde von Schaffnerin beschimpft und auch körperlich angegriffen: „Eine völlig überzogene Reaktion.“
VON STEFAN HAVRANEK
Rudolf Hübl, ein Strasshofer ÖBB-Kunde, ist außer sich: Im Zug von Leopoldau nach Gänserndorf soll er von einer Zugbegleiterin angepöbelt und in den linken Oberarm gezwickt worden sein, sodass er einen Bluterguss davontrug.
Der Vorfall im Detail: „Der Zug kam wie immer verspätet, diesmal waren es immerhin nur vier Minuten“, erzählt Hübl. Sofort nach der Abfahrt fragte ihn die Zugbegleiterin nach dem Fahrschein. Hübls Antwort: „Bitte warten Sie, so wie ich am Bahnsteig 4 Minuten warten musste. Die darauffolgende Schimpf- und Beleidigungsorgie ist vermutlich nicht einmal am Fußballplatz zu hören. ,Schleich di und fahr mit‘n Auto, du A....‘ war noch das Höflichste.“ Nachdem er die Schaffnerin ersuchte, sich zu mäßigen, versuchte diese angeblich auch, die anderen Fahrgäste gegen Hübl aufzuwiegeln.
„Sie zwickte mich, sodass ich einen blauen Fleck hatte“
Mittlerweile waren bereits drei Minuten vergangen und er ersuchte die Frau „sehr höflich“ eine Minute zu warten, weil er die Karte bereits suchte. „Daraufhin drohte sie mir: ,Ich sage der Polizei, dass Sie mich mit einem Messer bedrohen‘.“ Da Hübl keinen spitzen Gegenstand mit sich führte, teilte er ihr mit, dass sie das gerne tun könnte. „Das quittierte die Zugbegleiterin damit, dass sie mich derart heftig in den Arm zwickte, dass ich tagelang einen blauen Fleck hatte. Eine völlig überzogene Reaktion, die mit einer Körperverletzung endete.“
Dann zeigte Hübl seinen Fahrausweis her - und musste ihn nach Süßenbrunn (Zonengrenze) erneut vorweisen.
ÖBB-Pressesprecher DI Christoph Seif entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten im NÖN-Gespräch: „Auf diesen Vorfall angesprochen, hat die betroffene Mitarbeiterin das Geschehene von der Grundsituation her zwar gleich, im Ablauf aber doch etwas anders beschrieben.“ Leider seien Zugbegleiter, ohne etwas dafür zu können, oft Ziele verbaler und körperlicher Angriffe, die das Nervenkostüm strapazieren - was aber keine Entschuldigung für den konkreten Fall sein solle.



Quelle: NÖN

m_danis81@yahoo.de
13.08.2009, 08:34
Hui, und ich hab schon mal überlegt zu sagen, aufgrund eines technischen Gebrechens kann meine Hand in Richtung Fahrschein nicht in Verkehr gesetzt werden. :):):)

Dies lag mir auf der Zunge als zum wiederholten Male eine Schnellbahn in Richtung Gänserndorf ausgefallen war. Ist schon einige Wochen her, da ist mir das 3 Tage hintereinander passiert und da war ich wirklich schon sauer, jeden Tag fast 40 Minuten am Handelskai zu stehen. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht, weil wenn ich da die gleiche Zugbegleiterin gehabt hätte, wer weiß mit welchen Verletzungen ich davon gekommen wäre.:o:(:(

Magda
13.08.2009, 14:45
Auch wenn es nicht ganz fair ist, aber leider ist ein Zugbegleiter der nächstmögliche Ansprechpartner, wenn es wieder mal zu lästigen Zugverspätungen kommt. Kenne das auch, doch meist kenn ich die Schaffner und kann das doch irgendwie noch mit etwas Schmäh rüber bringen, jedoch aber kann man sich ja kaum wo beschweren, denn bei der sogenannten "Hotline" kann mann meist nur mit einem Band sprechen und im Callcenter hat man das Gefühl, als würde man nur erzählen, jedoch erreicht man dort eh nichts :confused:

Ironman
20.08.2009, 13:33
Vergesst diese 05/1717er-Nummer !
Dort sitzen irgendwelche Marionetten, die zu sagen haben, was ihnen diktiert wird.

Was hilft, sind Gänge zu einflussreichen bzw. "lästigen" Politikern oder Leserbriefe en masse, aber nicht immer nur von denselben Personen. Leider trauen sich viele nicht...