Helmut71
27.02.2008, 09:34
Noch immer nicht klar scheint, wie es mit der A5 ab Schrick weiter gehen soll. Hier ein aktueller NÖN-Bericht zur Lage.
Faymann: Fix ist die Autobahn bis Schrick
MISTELBACH / Trotz der fehlenden Zusage von tschechischer Seite geht Verkehrsminister von Drasenhofen-Trasse aus.
Er versprach nichts und war trotzdem der anerkannte Star des Abends. Infrastrukturminister Werner Faymann war am 19. Februar auf Einladung des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Gast im Arbeiterkammersaal und zeigte, warum er zu den unumstrittenen Mitgliedern der Bundesregierung gehört.
Seine Botschaft war klar: Projekte, für die es Finanzierungspläne gäbe, würden umgesetzt. Bei allen anderen müsste erst Geld herbeigeschafft werden.
Beispiel Nordautobahn: Hier bekam der Minister viel Papier in die Hand gedrückt: Die Mistelbacher Liste Aktiver Bürger mit ihrem Memorandum gegen eine Umfahrung der Stadt, der Mistelbacher Karl Spieß mit seinem Plan einer A5, die ab Kollnbrunn Richtung Laa geht und die Grünen und Autobahngegner, die überhaupt eine Trassierung Richtung Reintal wollen. Die ministerliche Antwort: Geplant ist die Autobahn über Drasenhofen, von tschechischen Ministerkollegen wird auch immer wieder diese Trasse als die gewünschte genannt. Sollte die tschechische Meinung sich einmal ändern, dann werde Österreich umplanen. „Es macht aber keinen Sinn, wenn wir nach Drasenhofen bauen und die Tschechen nach Reintal!“ Faymann ist aber überzeugt, dass sich, bis es soweit ist, dass der Norden der Autobahn gebaut wird, die unklaren Nebel verzogen haben. Ab Schrick werde ohnehin erst ab 2010 gebaut, die Entscheidung, ob Reintal oder Drasenhofen anvisiert werde, falle im Raum Walterskirchen. Und: Er wolle seinen Amtskollegen in Tschechien nicht sagen, was sie tun sollen. Für ihn zählt, was unterschrieben ist und das ist die Absichtserklärung einer Autobahn über Drasenhofen.
In einer Reaktion auf den Abend konterte ÖVP-Landtagsabgeordneter Karl Wilfing, dass ihm eigentlich egal sei, wie die Tschechen weiterplanen würden: Er werde sich dafür einsetzen, dass die Autobahn gebaut werde: Ob nach Drasenhofen auf einer Bundesstraße gefahren werde, sei ihm persönlich egal, so Wilfing.
Faymann: Fix ist die Autobahn bis Schrick
MISTELBACH / Trotz der fehlenden Zusage von tschechischer Seite geht Verkehrsminister von Drasenhofen-Trasse aus.
Er versprach nichts und war trotzdem der anerkannte Star des Abends. Infrastrukturminister Werner Faymann war am 19. Februar auf Einladung des sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Gast im Arbeiterkammersaal und zeigte, warum er zu den unumstrittenen Mitgliedern der Bundesregierung gehört.
Seine Botschaft war klar: Projekte, für die es Finanzierungspläne gäbe, würden umgesetzt. Bei allen anderen müsste erst Geld herbeigeschafft werden.
Beispiel Nordautobahn: Hier bekam der Minister viel Papier in die Hand gedrückt: Die Mistelbacher Liste Aktiver Bürger mit ihrem Memorandum gegen eine Umfahrung der Stadt, der Mistelbacher Karl Spieß mit seinem Plan einer A5, die ab Kollnbrunn Richtung Laa geht und die Grünen und Autobahngegner, die überhaupt eine Trassierung Richtung Reintal wollen. Die ministerliche Antwort: Geplant ist die Autobahn über Drasenhofen, von tschechischen Ministerkollegen wird auch immer wieder diese Trasse als die gewünschte genannt. Sollte die tschechische Meinung sich einmal ändern, dann werde Österreich umplanen. „Es macht aber keinen Sinn, wenn wir nach Drasenhofen bauen und die Tschechen nach Reintal!“ Faymann ist aber überzeugt, dass sich, bis es soweit ist, dass der Norden der Autobahn gebaut wird, die unklaren Nebel verzogen haben. Ab Schrick werde ohnehin erst ab 2010 gebaut, die Entscheidung, ob Reintal oder Drasenhofen anvisiert werde, falle im Raum Walterskirchen. Und: Er wolle seinen Amtskollegen in Tschechien nicht sagen, was sie tun sollen. Für ihn zählt, was unterschrieben ist und das ist die Absichtserklärung einer Autobahn über Drasenhofen.
In einer Reaktion auf den Abend konterte ÖVP-Landtagsabgeordneter Karl Wilfing, dass ihm eigentlich egal sei, wie die Tschechen weiterplanen würden: Er werde sich dafür einsetzen, dass die Autobahn gebaut werde: Ob nach Drasenhofen auf einer Bundesstraße gefahren werde, sei ihm persönlich egal, so Wilfing.