Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gelsen 2009 - Teil 2
Helmut71
30.06.2009, 11:19
Nachdem die Gelsenplage in den letzten Wochen bedingt durch die trockene Witterung deutlich nachgelasen hat, droht nun laut dem "Gelsenpapst" Bernhard Seidel eine neue, schlimme Gelsenplage.
Gelseninvasion wie noch nie droht
In den nächsten zwei Wochen droht laut dem Wiener Zoologen Bernhard Seidel eine Invasion der lästigen Gelsen. Schuld sei das Hochwasser der vergangenen Tage. Für die Tiere sei das die optimale Brutstätte gewesen.
Explosionsartige Vermehrung
In den zahlreichen Lacken nach dem Hochwasser tummeln sich derzeit die Gelsenlarven. In solchen Gewässern gedeiht der Gelsennachwuchs sogar besonders gut, da hier natürliche Feinde wie Fische und räuberische Insektenlarven fehlen.
Das Hochwasser in den Donau-Auen werde die Gelseninvasion ebenfalls begünstigen, so Seidel. Insekten, die im Hochwasser entstehen, vermehren sich dadurch nämlich explosionsartig.
Quelle: ORF
http://static2.orf.at/vietnam2/images/site/oesterreich/200927/gelsen_big.jpg
Helmut71
09.07.2009, 11:03
Aufgewacht sind nun offenbar einige Gemeinden entlang der Thaya, die nun Gelsen effektiver bekämpfen.
„Die Gelsenplage ist oft auch hausgemacht!“
BERNHARDSTHAL, RABENSBURG / Die Gemeinden an der March sind gegen die Invasion der fliegenden Blutsauger gerüstet.
VON GERHARDS BREY
Das Wetter passt ideal, es regnet immer wieder und es ist so richtig feuchtschwül, doch wo sind die Gelsen? Das ist eine Frage die sich entlang von Thaya und March im Moment viele Menschen stellen. Doch darauf gibt es eine recht einfache Antwort: Die Gemeinden in den betroffenen Gebieten sind aufgewacht und kämpfen seit einigen Jahren sehr effizient gegen jede Gelsenplage aus der Au. Man hat hier viel dazugelernt. Erfahrungen aus anderen europäischen Feuchtraumgebieten und umweltverträgliche Mittel helfen dabei nachhaltig.
„In Bernhardsthal“, so Bürgermeister Alfred Ertl, „haben wir das Problem seit gut einem Jahrzehnt im Griff“. Der Ort ist eigentlich nur durch den sogenannten Kesselteich, das ist ein nicht befüllter Teich im Zuge des Hammelbachs, der sich als Feuchtgebiet im Ortsbereich etabliert hat, als „Gelsenzuchtanstalt“ gefährdet. Die Thaya-Auen sind vom Ortsgebiet zu weit entfernt. Da unser Klärwärter ständig die Wasserqualität des Kesselteichs kontrolliert, und falls sich darin Gelsenlarven befinden wird dort sofort großflächig ein umweltverträgliches Eiweißpräparat gespritzt, damit sich die Larven nicht zu Blutsaugern entwickeln, gibt es auch dadurch keine Gelsenplage.“
Ein wenig anders sieht es in Rabensburg aus. Dort ist die Au viel näher am Ortsgebiet, doch auch die Rabensburger haben die Gelsenplage inzwischen recht gut im Griff. Bürgermeister Wolfram Erasim: „Seit Jahren beschäftigen wir uns mit dem „Gelsenproblem“ und sind entsprechend darauf vorbereitet. Unsere Gemeindearbeiter kontrollieren bei Überschwemmungen und starken Niederschlägen die Tümpel in der Au auf Larfen und wenn notwendig wird Vectobac (ein umweltverträgliches Eiweißpräparat) mit dem Tankwagen oder der Rückenspritze eingesetzt. Neu ist hingegen der Kampf gegen die „hausgemachte Gelse“.
Überall, in praktisch jedem Ort gibt es Pfützen und stehende Wasserstellen, wie Tonnen, Kinderschwimmbecken, Dachrinnen, Blumentöpfe die leer irgendwo herumstehen, Kübeln usw., wo sich Wasser ansammelt. Das sind die idealen Gelsenkinderstuben vor der Haustür. Dagegen gehört dringend etwas unternommen. Ab sofort gibt es deshalb auf der Gemeinde das umweltschonende Gelsengegenmittel Culinex in Tablettenform (5 € für Behälter bis zu 2000 Liter) das gegen Gelsenbrutstätten eingesetzt werden kann, auch dort wo bewusst Regenwasser gesammelt wird, um es als Gießwasser zu verwenden.“
Quelle: NÖN
Jetzt sind die Gelsen in Hohenau auch schon wieder voll aktiv!
Am Samstag steigt das Kellerfest in Hohenau!
Ob der Hohenauer Bürgermeister auch etwas gegen die Gelsen macht. Es wäre wunderschön, wenn beim Kellerfest keine Gelsen wären!
Die letzte Aktion gegen die Gelsen in Hohenau war ein voller Erfolg!
Aber es hält halt nicht einen ganzen Sommer.
Helmut71
14.07.2009, 08:06
Gestern beim Joggen war es U N E R T R Ä G L I C H! Da kam halt leider einiges zusammen:
- hohe Wasserstände von March und Thaya
- viele volle Tümpel
- günstigste Witterung
Trotz großem NEWS-Artikel über die Gelsen von Hohenau und Rabensburg seh ich die Gemeinden hier tlw. allein gelassen und auch überfordert.
Gegen die bereits geschlüpften Gelsen kann übrigens kein Bürgermeister der Welt mehr etwas machen. Da nutzt nur mehr Autan, erschlagen oder zuhause bleiben.
final232
15.07.2009, 09:48
Das beste an der Sache ist, das nicht mal um 01:30 Uhr die Gelsen weg sind! Auch da wird man bombadiert!Sonst kann man ab einer bestimmten Zeit im Garten sitzen, doch nun!?! Muss jede Nacht um ca. die selbe Zeit mit meinem Welpen raus und im Moment glaube ich, ich muss sterben!!:mad::confused::(
Da hätte ich eine Idee wie der Bürgermeister etwas für sein Image tun kann:
Am Eingang zum Kellerberg an jeden Besucher ein Flascherl "Eau de Zahnov" - pardon - Autan verteilen. Und das Fest wäre auch gerettet!
Helmut71
16.07.2009, 09:20
Gegen die jetzt schon geschlüpften Gelsen hilft wohl nur die Chemiekeule, also Vergasung. Negativer Aspekt ist, dass diese Mittel oft zu Haut- und Atemreizungen führen können.
Allgemein muss man sagen, dass bei der Gelsenabwehr wohl viele versagen - von Landes- und Kommunalpolitiker über sog. "Experten" bis zu den Regionalverbänden. Gerade die Gelsenfrage wäre doch eigentlich ein Thema, wo so mancher Regionalverband seine Existenzberechtigung beweisen könnte...
m_danis81@yahoo.de
16.07.2009, 13:07
aber sind da nicht Zustimmungen notwendig? Vielleicht macht es die Bürokratie den Regionalverbänden schwer zu handeln? Wie gesagt ist nur eine Vermutung, kann mich auch irren.
Sicherlich ist auch der finanzielle Aspekt kein Unwichtiger. Keine Ahnung was so etwas kostet.
Hallo zusammen,
es wurde jetzt schon viel spekuliert und ich habe auch andere Foren nach den diversen Anti-Gelsen Mitteln durchforstet, finde es aber noch recht unbefriedigend.
Mechanischer Schutz ist gut und schön, wenn man ein "Knast Feedling" haben will oder wegen Dachfenstern oder was auch immer keine Fliegengitter montieren will.
Ich werde jetzt auch nicht zum BioBauern und pflanze überall Tomaten.
Habe mir gerade das allsamt beschriebene Zitronella (Citronella?) Öl bestellt.
Bei einem Elternforum schnitt das am besten ab.
Die ganzen chemischen Dinge sind für Kinder eher ungeeignet und stinken dazu auch ziemlich. Dazu ist der Langzeitschutz nicht gegeben.
Laut Beschreibung reichen 3-4 Trofen von dem Zitronella Öl (Reformhaus) auf einem Duftstein (hab ich ebenfalls bestellt) und den stellt man aufs Fensterbrett.
Ich habe auch gleich die Zitronella Ölfackeln für die Gartenparty bestellt.
Sobald der erste Einsatz war, werde ich berichten.
Hat jemand von Euch schon mit dem Zeug Erfahrungen gemacht?
LG
Marcus
Hallo Allezusammen- Ich habe dieses Forum über google gefunden und mir eure Beiträge zum Thema Gelsen durchgelesen. Ich habe vor einigen Wochen in einer großen österreichischen Tageszeitung einen Artikel über das Gelsenproblem gelesen. Es wurde dort auch ein neuartiges Produkt beschrieben welches gegen Gelsen und Mücken helfen soll. Nach wirklich langer Suche habe ich dann diese Produkt gefunden und selbst bestellt. Gestet habe ich es auf meinem Segelschiff welches in Rust liegt.
Das Ergebnis war echt super und daraufhin habe ich Kontakt mit der Hersteller- Firma aufgenommen und kurzerhand meinen eigenen Internetvertrieb eröffnet.
Ich weiss das in Foren es nicht gerne gesehen wird wenn man Werbung macht aber denoch möchte ich euch empfehlen auf meine Homepage zu gehen und euch meine Variante von Gelsenbekämpfung anzusehen. Ihr findet meine Seite unter http://www.gelsenschutz.at (http://www.gelsenschutz.at/)
Würde mich auch brennend Interessieren was ihr davon haltet.
lg Markus
Hallo Markus
Ich glaub nicht dass wer was dagegen hat wenn es gute Infos zur Gelsenbekämpfung gibt!
Bitte macht alle mit:
http://www.gelsenregulierung.at/
Gute Initiative meiner Meinung nach.
Unterschriftenlisten liegen vielerorts - u.a. Die Erste" in Hohenau auf.
Auch online möglich:
http://www.gelsenregulierung.at/
Windisch
05.07.2010, 11:49
Gegen die Gelsen hilft Lavendel.
Eins verstehe ich nicht wieso wird im Nationalpark Donau-Auen kein Mittel gespritzt sondern in der Tschechei sonst?
LG
Auch Gelsen und Bremsen sind Borrelioseüberträger!
Dazu ein Link
http://www.apotheker.at/internet/OEAK/Steiermark/LG_Steiermark_NewsPresse.nsf/agentEmergency!OpenAgent&p=8C8185B17E766CE9C125744800342316&fsn=fsStartHomeFachinfo&iif=0
Gegen die Gelsen hilft Lavendel.
Eins verstehe ich nicht wieso wird im Nationalpark Donau-Auen kein Mittel gespritzt sondern in der Tschechei sonst?
LG
Also ich hab 5 Lavendelstöcke im Garten stehen und sogar daraus fliegen die Gelsen auf!
Hab ich den falschen Lavendel?
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