Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ÖBB Verspätungen
Helmut71
11.06.2009, 15:03
Ein Blitzeinschlag in ein Stellwerk ist Schuld an zahlreichen ÖBB Verspätungen der Bezirke Mistelbach und Gänserndorf.
Verspätungen: Blitz legt Stellwerk lahm
ÖBB-Pendler aus den Bezirken Gänserndorf und Mistelbach müssen derzeit mit Verspätungen von bis zu 20 Minuten rechnen. Ein Blitzschlag hat ein Stellwerk in Süssenbrunn zerstört. Es wird noch länger dauern, bis der Schaden behoben wird.
Stellwerk muss neu gebaut werden
Der gesamte Pendlerverkehr auf den Schnellbahnlinien S7 und S8 in den Bezirken Gänserndorf und Mistelbach ist massiv beeinträchtigt.
Der genaue Schaden an der Anlage in Süssenbrunn muss erst erhoben werden. Fest steht aber bereits, dass das Stellwerk voraussichtlich neu gebaut werden muss, sagt Christopher Seif von den ÖBB.
Pendler fordern Runden Tisch
Die betroffenen Pendler wollen die Verspätungen nicht so einfach hinnehmen, und fordern einen Runden Tisch mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden Angern, Gänserndorf, Strasshof und Deutsch Wagram sowie Vertretern der Arbeiterkammer und ÖBB, um eine rasche Lösung zu finden.
Bis das neue Stellwerk fertig ist, wird es aber noch einige Monate dauern, heißt es von den ÖBB, bis dahin werde aber intensiv gearbeitet.
Quelle: ORF
Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passiert. Im Stellwerk der ÖBB in Süßenbrunn schlug der Blitz ein und schleuderte die Bundesbahn auf den Strecken in Richtung Wien-Leopoldau, Gänserndorf und Mistelbach zurück in die Mitte des vorigen Jahrhunderts. Der Blitz ließ die Steuerungsanlagen der ÖBB und zahllose Kabel verschmoren. Die katastrophale Folge: Jedes Signal, jede Weiche muss derzeit per Hand bedient werden, die Lokführer müssen auf Sicht fahren. Seit Tagen stöhnen Bahnpendler über Verspätungen, der Informationsfluss der ÖBB war suboptimal. Die Schadensbehebung wird Monate dauern.
Buntmetall
Bahn-Insider wundert die Katastrophe nicht. Sie rechneten seit geraumer Zeit damit. Es war nur eine Frage des Wo und Wann. Denn seit Jahren sind die ÖBB das "Materiallager" für Buntmetalldiebe aus Osteuropa. Mit Bolzenschneidern kappen sie nahezu zu jeder Tages- und Nachtzeit die dicken - und damit schweren - Kupferkabel, mit denen Gleisanlagen, Oberleitungen, Treibstoff- und Gas-Waggons geerdet sind, und verkaufen sie zu sehr guten Preisen auf dem Schwarzmarkt. In Süßenbrunn wurde das Erdungskabel eines Strommasten gestohlen - so konnte der Blitz weitaus stärker einfahren.
Einige Zeit lang versuchten die ÖBB, fehlende Erdungskabel umgehend zu ersetzen, inzwischen hat man diesen aussichtslosen Kampf gegen die Kabeldiebe jedoch weitgehend aufgegeben. "Durch die fehlenden Erdungskabel können die Folgen von Blitzeinschlägen nicht mehr abgeschätzt werden", so ein Bundesbahner.
ÖBB-Pressesprecher Herbert Ofner ist derzeit nicht in der Lage, die mit dem Neubau des Stellwerkes Süßenbrunn verbundenen exorbitant hohen Kosten abzuschätzen: "Liegen die Anbote vor, dann müssen die erst den Aufsichtsrat passieren."
Die ÖBB versuchen, die Auswirkungen des ausgefallenen Stellwerks - nur ein Gleis statt der üblichen drei stehen zur Verfügung - geringzuhalten. Zwischen Leopoldau und Gerasdorf ist mit bis zu zehn Minuten Verspätung zu rechnen, zwischen Süßenbrunn und Stadlau wurde der Bahnverkehr eingestellt, die S-Bahnzüge von Wien nach Wolkersdorf fallen aus. Alle Züge der Nordbahn werden über Meidling- Wien-Mitte-Floridsdorf umgeleitet, was 30 Minuten Verspätung bedeutet.
Quelle: Kurier
Wo liegt das Problem ?
Wenn man eh schon weiß, dass man länger braucht, warum nicht einen früheren Zug nehmen :confused:
kanu-ferl
16.06.2009, 16:04
Iwas net?
zu Zeiten wo Die Eisenbahner noch Fehler behoben haben waren solche Pannen eigentlich viel schneller behoben. Oder?
ein kräftiges HOOOOOch an die Privatisierung!!!!!!!!!
m_danis81@yahoo.de
16.06.2009, 23:51
kann ich dazu nur folgendes sagen. Woran es auch immer liegen möge, die Umstände sind meines Erachtens nicht tragbar.
@ Ironman, ja das wäre eine Möglichkeit, doch wie kommt der Pendler dazu für die Unfähigkeit eines Unternehmens früher aufzustehen? Was ist der Endeffekt? Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Züge bis zum passieren der Umgebung der Haltestelle Süßenbrunn planmäßig unterwegs sind, aufgrund dessen, dass in diesem Bereich jedoch auf Sicht gefahren werden muss, sich natürlich ordentliche Verspätungen aufbauen.
Was heißt das nun wenn ich deinen Rat befolgen würde? Ich steh früher auf, damit ich einen früheren Zug nehmen kann. Komme dann vielleicht 5 Minuten früher am Arbeitsplatz an. Leiste mein Tagespensum und fahre anschließend wieder nachhause wo ich ebenfalls noch bis zu 30 Min. Verspätung dazu bekomme. Denn von der Arbeit nach hause werd ich ja nicht einen früheren Zug nehmen können.
Für Fernzüge gibt es ab einer gewissen Verspätung Entschädigungen. Ich bin gespannt ob sich die ÖBB endlich mal auch etwas für Ihre Pendler einfallen läßt und diesen ein wenig entgegenkommt. Immerhin besitze ich seit einigen Jahren eine Jahreskarte und pünktlich bin ich immer vor allem beim bezahlen. Das pünktlich kann man ja bei der ÖBB nicht gerade behaupten.
Wolfgang B
17.06.2009, 18:40
Ob die Umstände tragbar sind oder nicht - das Werkl ist hin, da kannst du machen, was du willst. Das ist eben höhere Gewalt. Es wird vielleicht ab nächstem Wochenende etwas leichter, da die Schnellzüge und Güterzüge nicht mehr über die Schnellbahnstrecke umgeleitet werden müssen, sondern wieder ihren ursprünglichen Weg nehmen können.
Die Preise der Pendlerkarten sind bereits so niedrig im Vergleich zur Normalfahrkarte, da wird es kein Entgegenkommen geben. Außerdem fließen die Einnahmen der Karten zuerst in das Säckel des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR), der dann das Geld prozentuell an die einzelnen Verkehrsträger aufteilt. Das heißt, die ÖBB (hier PV-AG) bekommt nicht den vollen Preis der Fahrkarten.
...Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die Züge bis zum passieren der Umgebung der Haltestelle Süßenbrunn planmäßig unterwegs sind...
Woher kommst du denn? ^^"
Also alles ist auf VOR Süßenbrunn bezogen:
MO: 26min Versp.
DI: 11min Versp.
MI: 8min Versp.
DO: 10min Versp. (als kleiner gagg ^^)
Und dazu kommen natürlich noch mind. 10min dazu wegen Süßenbrunn. Hauptgrund ist jetzt mal das wir fast täglich vor Süßenbrunn mind. 8min haben und das kann man getrost sagen 3 mal die Woche.
@WOLFGANG B: Ist vor kurzem ein neuer Fahrplan (also ein leicht veränderter) herausgekommen (Breclav <-> Praterstern), weil unser Zug auf einmal einen Namen auf den Anzeigetafeln besitzt bzw. kommt ja meistens immer ein "Sommerfahrplan" raus. Hast du da Infos für uns?
mfg. kletzi
MO: 26min Versp.
DI: 11min Versp.
MI: 8min Versp.
Na bitte, wird ja kontinuierlich weniger. Wenn das Stellwerk neu errichtet ist, ist die Null erreicht. :cool:
m_danis81@yahoo.de
18.06.2009, 23:09
Die Preise der Pendlerkarten sind bereits so niedrig im Vergleich zur Normalfahrkarte, da wird es kein Entgegenkommen geben. Außerdem fließen die Einnahmen der Karten zuerst in das Säckel des Verkehrsverbundes Ostregion (VOR), der dann das Geld prozentuell an die einzelnen Verkehrsträger aufteilt. Das heißt, die ÖBB (hier PV-AG) bekommt nicht den vollen Preis der Fahrkarten.
Es tut mir leid wenn ich da vielleicht engstirnig denke, aber eigentlich ist es mir egal ob die Jahreskarte im Vergleich zur Normalkarte billiger ist, genauso ist es mir egal wieviel der VOR bekommt. Ich bin Kunde und ich sehe das nicht ein.
Stell dir vor du gehst zum Bäcker und der verkauft dir Semmeln die schon fast verkohlt sind. Als ausrede sagt er dann: "ja ich hab einen neuen Backofen und bis ich den ordentlich beherrsche kann es passieren, dass die Semmeln ein wenig dünkler sind als gewohnt. Kosten werdens aber das gleiche weil der Müller bekommt ja auch noch sein Geld."
Wo kommen wir also hin wenn alle so arbeiten würden wie die ÖBB. Weißt du, ich habe früher immer die ÖBB verteidigt, nicht zum Schluss weil mein Vater dort arbeitete, doch was da in den letzten 20 Jahren sich angehäuft hat an Fehlleistungen das ist nicht mehr normal. Je moderner die Zeit umso mehr Zwischenfälle bei der ÖBB.:mad:
Woher kommst du denn? ^^"
Also ich steige in Deutsch Wagram in den Zug und da hat er meist keine Verspätung, dann am Handelskai hat er natürlich Verspätung. Beim nach Hause fahren hat er oft auch schon am Handelskai Verspätung, naja und in Deutsch Wagram dann auf alle Fälle.:(
Sonnenschein
19.06.2009, 11:25
Seit der Fahrplanumstellung Dez. 2008, funktioniert bei der ÖBB überhaupt nichts mehr ohne Verspätung, weder in der Früh noch am Heimweg. Fahre in der Früh um 6.47 Uhr von Neubau Kreuzstetten ab, dann steht man so ca.10 Minuten in Schleinbach ohne Durchsage, dann muss man in Floridsdorf umsteigen in einen anderen Zug, und dann steht man noch einmal vor der Station Wien Nord. So geschehen heute in der Früh, Verspätung 20 Minuten.
Verspätungen bis 15 Minuten sind seit der Fahrplanumstellung normal. Die Ausrede mit dem Blitzschlag im Stellwerk kommt der ÖBB sehr gelegen. http://www.weinviertel.net/images/icons/icon9.gif:mad:
final232
19.06.2009, 11:51
Hallo Zusammen!
Mir machen die Verspätungen gar nichts aus!
Im Gegenteil, bekomme dafür sogar noch mehr Geld! :D:):D
Sonnenschein
19.06.2009, 11:54
Wieso bekommst Du bei Verspätungen mehr Geld? Ich nicht wenn ich jeden Tag zu spät ins Büro komme.
LG:)
final232
19.06.2009, 11:55
Ich arbeite bei der ÖBB als Tfzf und jede Minute Verspätung sind Überstunden!!!:D:D:)
LG
Sonnenschein
19.06.2009, 13:06
Kannst Du mir bitte diese Abkürzung erklären!
Danke LG :)
final232
19.06.2009, 15:55
Kannst Du mir bitte diese Abkürzung erklären!
Danke LG :)
Also Tfzf bedeutet "Triebfahrzeugführer", also nichts anderes als Lokführer.
LG
Wolfgang B
19.06.2009, 16:36
@ kletzi & all:
Am 14. Juni war der "kleine Fahrplanwechsel". Es hat einige Änderungen gegeben. Die aktualisierten Fahrplanbilder können im Downloadbereich heruntergeladen werden.
@ m danis:
Gedanken sind natürlich frei. Nur der Vergleich mit dem Bäcker hinkt etwas. Schließlich handelt es sich hier (wir reden über die Verspätungen im Zusammenhang mit dem Stellwerksschaden in Süßenbrunn) um ein nicht vorhersehbares Naturereignis. Was wäre, wenn z. B. durch einen Starkregen die Zufahrt zu deinem Haus unterspült wäre und du nicht mehr mit dem Auto zu-/abfahren könntest?
Wo kommen wir also hin wenn alle so arbeiten würden wie die ÖBB. Weißt du, ich habe früher immer die ÖBB verteidigt, nicht zum Schluss weil mein Vater dort arbeitete, doch was da in den letzten 20 Jahren sich angehäuft hat an Fehlleistungen das ist nicht mehr normal. Je moderner die Zeit umso mehr Zwischenfälle bei der ÖBB.
Hier möchte ich Fakten lesen, nicht bloß Behauptungen!
Verspätungen bis 15 Minuten sind seit der Fahrplanumstellung normal. Die Ausrede mit dem Blitzschlag im Stellwerk kommt der ÖBB sehr gelegen.
Auch hier bitte um Fakten!
m_danis81@yahoo.de
22.06.2009, 00:35
@ m danis:
Gedanken sind natürlich frei. Nur der Vergleich mit dem Bäcker hinkt etwas. Schließlich handelt es sich hier (wir reden über die Verspätungen im Zusammenhang mit dem Stellwerksschaden in Süßenbrunn) um ein nicht vorhersehbares Naturereignis. Was wäre, wenn z. B. durch einen Starkregen die Zufahrt zu deinem Haus unterspült wäre und du nicht mehr mit dem Auto zu-/abfahren könntest?
Zitat:
Wo kommen wir also hin wenn alle so arbeiten würden wie die ÖBB. Weißt du, ich habe früher immer die ÖBB verteidigt, nicht zum Schluss weil mein Vater dort arbeitete, doch was da in den letzten 20 Jahren sich angehäuft hat an Fehlleistungen das ist nicht mehr normal. Je moderner die Zeit umso mehr Zwischenfälle bei der ÖBB.
Hier möchte ich Fakten lesen, nicht bloß Behauptungen!
Möglicherweise hinkt mein Vergleich aber ich glaube du hast trotzdem verstanden worauf ich hinaus wollte.
Was ich jedoch ein wenig lächerlich finde sind jetzt deine Forderungen nach Fakten. Fakten können sehr subjektiv sein und für mich ist es eben nun mal so, wie ich es beschrieben habe. Seit 20 Jahren fahre ich mit der ÖBB, zuerst zur Schule nun schon seit Jahren zu meinem Arbeisplatz.
Ich kann mich noch gut erinnern, als ich zur Schule fuhr, da hatten wir noch die alten Waggons, die alten roten und die alten blauen Waggons. Bei beiden schneite es im Winter wie wahnsinnig hinein, aber egal, diese Trümmer haben mich von A nach B gebracht und es kam nie vor, dass ich einmal zu spät in der Schule war (wegen eines schadhaften Zuges). Als die ersten Waggons mit den Lichtschranken und automatischen Türen bei uns auf der Nordbahn kamen, gab es z.b. das Problem, dass manchesmal eine Schneeflocke ausreichte welche durch den Lichtschranken segelte und die Türen nicht mehr schlossen. Neuere Technik und es war ein Problem da. Ab diesem Zeitpunkt war es dann auch möglich, dass man ab und zu mal zu spät zum jeweiligen Ziel kam.
Du kannst das jetzt gerne wieder als Behauptung auffassen, ich werde mir auch sehr schwer tun, dir das zu beweisen, aber eigentlich finde ich es auch nicht notwendig.
Im Grunde genommen ist es ja eigentlich nur, dass es einem ärgerlich stimmt wenn man sich auf jemanden verläßt und sich dann verlassen vorkommt. Und wenn einem ständig der Komfort genommen wird, und dies ist eindeutig geschehen mit der Planänderung und der damit verbundenen Einsparung von Zügen ab Deutsch Wagram (somit ist auch mehr in den Schnellbahnen und Reginalzügen los und man bekommt möglicherweise keinen Sitzplatz mehr) und jetzt auch noch das mit den Beeinträchtigungen durch den Schadensfall im Stellwerk, dann darf man wohl auch mal etwas kritischer reagieren.
Sonnenschein
22.06.2009, 16:09
Fakt ist, dass der Zug in der Früh immer Verspätungen hat, du kanns es ja einmal versuchen, Abfahrt 6.47 Uhr Neubau/Kreuzstetten Planmäßige Ankunft 7.39 Uhr Wien Nord. Der Zug hat täglich bis zu 15 Minuten Verspätung. Alle sind schon verärgert darüber, aber was soll man machen, wir sind ja auf diesem Zug angewiesen. Pendler sind arm dran, wichtig ist dass die Strecken ins Ausland pünklich sind, weil die ja jeder von uns täglich braucht.
@ kletzi & all:
Am 14. Juni war der "kleine Fahrplanwechsel". Es hat einige Änderungen gegeben. Die aktualisierten Fahrplanbilder können im Downloadbereich heruntergeladen werden.
@ m danis:
Gedanken sind natürlich frei. Nur der Vergleich mit dem Bäcker hinkt etwas. Schließlich handelt es sich hier (wir reden über die Verspätungen im Zusammenhang mit dem Stellwerksschaden in Süßenbrunn) um ein nicht vorhersehbares Naturereignis. Was wäre, wenn z. B. durch einen Starkregen die Zufahrt zu deinem Haus unterspült wäre und du nicht mehr mit dem Auto zu-/abfahren könntest?
Hier möchte ich Fakten lesen, nicht bloß Behauptungen!
Auch hier bitte um Fakten!
m_danis81@yahoo.de
22.06.2009, 16:35
Fakt ist, dass der Zug in der Früh immer Verspätungen hat, du kanns es ja einmal versuchen, Abfahrt 6.47 Uhr Neubau/Kreuzstetten Planmäßige Ankunft 7.39 Uhr Wien Nord. Der Zug hat täglich bis zu 15 Minuten Verspätung. Alle sind schon verärgert darüber, aber was soll man machen, wir sind ja auf diesem Zug angewiesen. Pendler sind arm dran, wichtig ist dass die Strecken ins Ausland pünklich sind, weil die ja jeder von uns täglich braucht.
Ja wir Pendler kosten eben nur Geld und bringen nichts. So kommt es mir zumindest schon vor. Wenn Vorstände eben mit Abfertigungen in schwindelerregenden Höhen entschädigt werden, wofür auch immer, klar ist dann wenig Geld für das Nötige übrig. Klar ist das in vielen Unternehmen so, aber wenn die Gewinne in einem Unternehmen nicht passen hats auch keine Abfertigungen zu geben.
Qualität am Kunden bedeutet Kundenzufriedenheit bedeutet mehr Einnahmen.
Aber egal, solang sich die netten Herren in den Manageretagen laben dürfen, wird sich nichts ändern und der Kunde im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Strecke bleiben".
Wolfgang B
22.06.2009, 17:51
@ Sonnenschein:
Glaube mir, ich kenne die Situation nur zu gut. Zufällig bin ich auch am 19. in diesem Zug gesessen. Warum es derzeit die Verspätungen gibt, ist in letzter Zeit ausreichend in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Ich verwehre mich nur gegen Verallgemeinerungen. Der Blitzschlag ist nun einmal Fakt und wird uns Pendler noch mehrere Monate "verfolgen".
Ja wir Pendler kosten eben nur Geld und bringen nichts.
So hart es klingt, es stimmt.
Über die netten Herren in den Manageretagen und ihre Aktivitäten möchte ich mich hier nicht äußern, das verbieten mir meine Umgangsformen in der Öffentlichkeit.
m_danis81@yahoo.de
22.06.2009, 18:48
du kennst dich ja scheinbar eh ein wenig aus bei unserer ÖBB ;)
Woran, also an welcher Stelle kann man sagen wird die ÖBB kostendeckend, bzw. gewinnbringend geführt?
Helmut71
23.06.2009, 09:55
soll noch bis Weihnachten so gehen...
Laut ÖBB werden die Reparaturarbeiten im Bereich des Stellwerks Süßenbrunn noch Monate in Anspruch nehmen. Es sei so gut wie
die gesamte Technik kaputt: "Signalkabel sind durchgeschmort, Weichen sind beschädigt worden. Es ist massiver Schaden entstanden", sagte Ofner.
Über 20 Weichenanlagen müssen neu errichtet werden - dazu die Signalanlagen und auch die Technik im Stellwerk. Die Kosten dafür werden derzeit auf mehrere Millionen Euro geschätzt.
Bis Dezember sollen aber laut ÖBB alle Schäden behoben sein - und der Zugverkehr wieder planmäßig verlaufen.
Quelle: ORF
Sonnenschein
23.06.2009, 10:20
Habe diese Meldung auch im Radio gehört, denke möglicherweise hängt das auch mit dem "Neuen Fahrplan" der im Dezember kommt zusammen. Sicher ist dies nur eine Vermutung, aber seit der Änderung Dezember 2008, gab es jeden Tag ausgedehnte Verspätungen.
Heute wieder von Neubau/Kreuzstetten bis Leopoldau 13.Minuten.
LG
Sonnenschein
Helmut71
23.06.2009, 10:55
ist zwar ein wenig OT - aber trotzdem witzig:
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ließen für ihre Mitarbeiter den Zugang zu einer ÖBB-kritischen Website sperren. Begründet wird der Schritt damit, dass sich diese dort stundenlang während der Arbeitszeit aufgehalten hätten.
Quelle: http://futurezone.orf.at/stories/1607226/
m_danis81@yahoo.de
23.06.2009, 23:41
ich wollte heute um 14:34 die Schnellbahn richtung GF nehmen. die anzeigen auf den bahnsteigen funktionierten nicht und kurz vor 14:30 eine lautsprecherdurchsage die schnellbahn kann aus technischen gründen nicht in verkehr gesetzt werden. Tatsächlich kam um 14.43 ohne lautsprecherdurchsage ein regionalzug, durch die aussenlautsprecher des zuges wurde durchgesagt es ist der regionalzug nach bernhardsthal. in floridsdorf fuhren wir auf bahnsteig 3 ein, was eigentlich nicht üblich war und scheinbar auch nicht durchgesagt wurde, denn die fahrgäste standen alle auf bahnsteig 2,nach einigen minuten aufenthalt die durchsage und es setzte sich somit eine schöne menge an leuten in richtung der rolltreppen, stufen und aufzüge in bewegung um auf unsere seite rüber zu eilen. die leute stiegen ein, plötzlich wird auf bahnsteig 2 eine leere schnellbahngarnitur eingeschoben, nachdem diese weggefahren ist, konnte ich sehen, dass diese nach Gänserndorf fuhr. in unserem zug die durchsage aufgrund eines technischen problems kommt es zu einem kurzen aufenthalt, naja, wir standen ja auch erst ca 15 minuten. dann nach ca 5 minuten ging es endlich weiter, gut vor und nach süßenbrunn die übliche schrittgeschwindigkeit, das ist aber ok dient ja auch der sicherheit. schlußendlich bin ich dann irgendwann mal in deutsch wagram angekommen verspätung im vergleich dazu wenn ich mit der planmäßigen schnellbahn gefahren wäre für mich gott sei dank nur 10 minuten, wie jedoch die anderen fahrgäste davon betroffen waren und wie deren reaktionen auf diese aktion waren möchte ich hier lieber nicht schreiben. nur soviel möchte ich noch anmerken, der schaffner, der ja eigentlich auch nix dafür kann, der hat mir ehrlich gesagt leid getan.
Wo kann man sagen wird die ÖBB kostendeckend, bzw. gewinnbringend geführt?
Die einzige Strecke, die kostendeckend geführt wird, ist Wien - Salzburg.
Zum allgemeinen Gesudere über die Verspätungen kann ich zum einen Wolfgang B hinsichtlich Naturgewalt etc. nur zustimmen und zum anderen darauf hinweisen, dass von Autofahrern allfällige Staus als selbstverständlich hingenommen werden, jedoch bei der Bahn über jeden einzelnen Schmarren unter dem Deckmantel des "Ja-dafür-Zahlens" hergezogen wird.
Nur wird oft eines vergessen: Auch das Auto samt Sprit kostet. Und nicht zu knapp...
m_danis81@yahoo.de
24.06.2009, 10:00
klar kann man vieles schönreden, doch wenn man wofür bezahlt, dann möchte man auch die entsprechende leistung dafür erhalten oder ist dies ein verbrechen?
ist doch überall so, zahl ich beim schirnhofer für eine wurstsemmel, will dich diese auch erhalten. kauf ich mir einen pc möcht ich diesen dann auch verwenden können. bezahle ich für einen hausbau möchte ich dafür auch ein haus erhalten und nicht einen wohnwagen.
Wolfgang B
24.06.2009, 11:21
wenn man wofür bezahlt, dann möchte man auch die entsprechende leistung dafür erhalten
Jetzt möchte ich auch einen Vergleich anbringen:
Du kaufst dir ein Autobahnpickerl und denkst dir: Hurra, jetzt kann ich mit 130 Sachen durch die Lande brettern. Spätestens bei der ersten Baustelle musst du auf 80 km/h herunterbremsen, und das auf 10 km. Du kommst später an dein Ziel. Verlangst du jetzt von der ASFINAG auch einen Teil des Vignettenpreises zurück?
m_danis81@yahoo.de
24.06.2009, 11:43
es wird egal sein, es wird sich nichts ändern, wir können uns hier gegenseitig vergleiche an den kopf werfen und es wird sowieso so bleiben wie es ist.
dein vergleich zeigt ein problem auf welches genauso störend und nervenaufreibend ist. seinen unmut wird man also hier und da kund tun dürfen oder bist du da anderer meinung?
man könnte nun auch noch anmerken, dass die asfinag noch nicht so lange für die benutzung der autobahnen von den verkehrsteilnehmern kassiert wie die bahn für die benutzung ihrer züge.
oder
baustellen auf autobahnen sind notwendig weil schäden entstehen durch abnützung, in dem aktuellen fall in süßenbrunn hingegen könnte man sogar von fahrlässigkeit sprechen, zumindest wenn man den aussagen vertrauen kann, dass dieser zwischenfall mit einem blitzableiter zu verhindern gewesen wäre und es ja lt. öbb-internen aussagen ja nur noch eine frage der zeit war bis etwas passiert.
aber wie gesagt aufregen wird sowohl das eine als auch das andere und da wird man seinem ärger auch mal luft machen dürfen und genauso wie jemand über den preis verhandeln kann wenn er sich etwas neues kauft wird man wohl hier auch mal probieren können sich etwas zurück zu holen. sowas könnte man dann auch als service am kunden auslegen und würde vielleicht den einen oder anderen bahnfahrer auch milder stimmen. ich denke eine überlegung währe es wert.
Sonnenschein
24.06.2009, 21:01
Morgen gibt es in St.Pölten wieder eine Sitzung für eine eventuelle Verbesserung der Fahrpläne. Laut Zeitung sind die meisten Pendler zufrieden und die ÖBB hat mehr Benützer wie vor einem Jahr. Von wo diese Berichte kommen wäre von Interesse.
Reden wir in einem Jahr weiter, wenn man sich die "7er" nicht mehr antun muss.
Sonnenschein
25.06.2009, 10:28
dann wird es für uns sicher besser sein.
lg:)
seinen unmut wird man also hier und da kund tun dürfen oder bist du da anderer meinung?
Mich regt Deine kaputte Hochstelltaste etwas auf... :rolleyes:
Im Ernst; wenn Du mit der aktuellen, ganz sicher von den ÖBB selbst verschuldeten und nun vorsätzlich nicht geänderten Situation unzufrieden bist, gib mir Bescheid und ich schenke Dir mein altes Waffenrad; das braucht keinen Sprit, man kommt damit nicht in einen Stau, funktioniert noch so gut wie vor 50 Jahren und es schneit im Winter auch "wie wahnsinnig" rein. Nur ist es halt schwarz.
Aber Kompromisse müssen wir alle eingehen, oder?
Vorsicht, dieser Beitrag könnte ironisch gemeint sein.
Helmut71
07.07.2009, 12:45
Mal mein Senf dazu: in dieser Woche bin ich bin der ÖBB von Richtung Hohenau nach Baden unterwegs. Natürlich ist der es lästig, von Süßenbrunn bis Praterstern fast in Schrittgeschwindigkeit unterwegs zu sein - aber man kann es aushalten und sich eben entsprechend darauf einstellen.
Zwei Dinge sind mir aber trotzdem unverständlich:
Laut einem Zeitungsbericht war das Fehlen der Erdungskabel bei Süßenbrunn lange bekannt - wieso wurde hier nicht rechtzeitig reagiert, die Kabel ersetzt und die Gleisanlagen verstärkt kontrolliert?
Und: wieso dauert die Behebung des Schadens mehr als ein halbes Jahr?
wieso wurde hier nicht rechtzeitig reagiert, die Kabel ersetzt und die Gleisanlagen verstärkt kontrolliert?
Die Kabel wurden m.W. mehrfach ersetzt und wieder und wieder gestohlen.
Bezgl. verstärkte Kontrolle weiß ich, daß sogar die Lokführer der vorbeifahrenden Züge angehalten wurden, alle Beobachtungen von "Arbeitern auf der Strecke" dem Fahrdienstleiter zu melden, da sich die Diebe "mit Warnwesten tarnen" (Ironie: Die wollten wahrscheinlich nicht beim Stehlen niedergeführt werden...) und so nicht mehr von den "richtigen" Arbeitern unterschieden werden können (ausser eben vom Fahrdienstleiter).
Nejachapi
07.07.2009, 14:35
Und: wieso dauert die Behebung des Schadens mehr als ein halbes Jahr?
Leider kann man ein Stellwerk nicht wie eine "Wurstsemmel beim Schirnhofer" kaufen. Normalerweise beträgt die Lieferfrist eineinhalb Jahre.
Helmut71
07.07.2009, 15:05
Leider kann man ein Stellwerk nicht wie eine "Wurstsemmel beim Schirnhofer" kaufen. Normalerweise beträgt die Lieferfrist eineinhalb Jahre.
Es war mir nicht bewusst, dass das komplette Stellwerk irreperabel zerstört ist...und auch nicht, dass ein Blitz soviel Schaden anrichten kann. :o
m_danis81@yahoo.de
07.07.2009, 16:19
Mich regt Deine kaputte Hochstelltaste etwas auf... :rolleyes:
Im Ernst; wenn Du mit der aktuellen, ganz sicher von den ÖBB selbst verschuldeten und nun vorsätzlich nicht geänderten Situation unzufrieden bist, gib mir Bescheid und ich schenke Dir mein altes Waffenrad; das braucht keinen Sprit, man kommt damit nicht in einen Stau, funktioniert noch so gut wie vor 50 Jahren und es schneit im Winter auch "wie wahnsinnig" rein. Nur ist es halt schwarz.
Aber Kompromisse müssen wir alle eingehen, oder?
Vorsicht, dieser Beitrag könnte ironisch gemeint sein.
meine hochstelltaste habe ich in reparatur, kann bis zu einem halben jahr dauern bis ich die wieder retour bekomme.:p
ich fahre gerne mit der bahn, weil es für mich komfortabler ist als mit dem auto. das heißt aber nicht dass die öbb nicht auch ein wenig kundenfreundlicher sein könnte oder? es wird ständig nur um verständis ersucht. ein langstreckenzug, da kann ich es vergessen wenn ich um verständis ersuche denn da hab ich ja die situation dass der kunde nicht regelmäßig mit dem zug fährt, naja dann geb ich eben etwas geld retour um den kunden milde zu stimmen und ihm das nächste mal vielleicht doch wieder begrüßen kann.
*ironie einschalten* mögliche gedanken der öbb: "ein kunde mit jahreskarte hingegen, gut, der ist eh an mich gebunden mit der karte, da genügts ja wenn ich um verständis bitte weil eigentlich verdien ich ja nix mehr an ihm. *grübel* vielleicht sollt ich die jahreskarte wieder abschaffen, dann könnt ich mit lauter einzelfahrten ein vermögen machen." *ironie ausschalten*
frage an die damen und herren hier im forum: gibt es eigentlich bei der öbb auch so was wie gewährleistung? also so wie bei anderen unternehmen?
frage an die damen und herren hier im forum: gibt es eigentlich bei der öbb auch so was wie gewährleistung? also so wie bei anderen unternehmen?
Ja, im Fernverkehr bei Verspätungen ab/über 2 Stunden.
Bezgl. kundenfreundlicherer Orientierung liegt das Problem m.M.n. in der Aufteilung der Bundesbahn, der hineingetriebene Keil zeigt Wirkung.
m_danis81@yahoo.de
08.07.2009, 09:43
Gestern fuhr die Schnellbahn pünktlich vom Handelskai ab und in Deutschwagram hatten wir nur knapp 5 Minuten Verspätung. Wenn das täglich so laufen würde, könnte man sich daran gewöhnen.
Aber Ausnahmen bestätigen die Regel, weil heute in der Früh hat wieder gar nichts gepasst.
Wolfgang B
08.07.2009, 10:53
Eine Besserung dürfte es ab 20. Juli geben. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Umbauarbeiten am Praterstern beendet sein. Auch ein Teil der Wolkersdorfer Züge soll dann wieder fahren. Die Nachwirkungen von Süßenbrunn werden allerdings bis Dezember andauern.
m_danis81@yahoo.de
08.07.2009, 13:37
Wie gesagt, jetzt ist es eh schon passiert, ändern kann man an dieser Tatsache ja nichts mehr. Doch jetzt gilt es eine Strategie zu finden die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Und wenn möglich eine Regelmäßigkeit reinbringen. Dann kann man sich wenigstens ausrechnen wann man in etwas zuhause oder in der Firma ankommt. Der Familie oder den Kollegen täglich sagen zu müssen: "keine Ahnung wann ich heute da bin", ist ja auch nicht das Wahre.
Eine Besserung dürfte es ab 20. Juli geben. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Umbauarbeiten am Praterstern beendet sein. Auch ein Teil der Wolkersdorfer Züge soll dann wieder fahren. Die Nachwirkungen von Süßenbrunn werden allerdings bis Dezember andauern.
Angeblich wurde das ganze schon um eine Woche verlängert auf 27.07.09 :p
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