Helmut71
04.06.2009, 10:31
Bizarrer Politstreit bei der OMV Gänserndorf NACH der AK Wahl.
AK-Streit: Hrabal nimmt jetzt Löffler ins Visier!
BEZIRK GÄNSERNDORF / Roter Betriebsrat kontert nun Attacken des schwarzen Arbeiterkammer-Rats: „Er ist bei mir unten durch.“
VON THOMAS SCHINDLER
Die Arbeiterkammer-Wahl ist zwar schon längst geschlagen, die Fäuste fliegen aber trotzdem noch. Es geht nach wie vor um ein Plakat der roten FSG, das vor dem OMV-Wahllokal hing (die NÖN berichtete). Nach den Attacken des schwarzen FCG-Arbeiterkammer-Rats Fritz Löffler schlägt nun der rote Betriebsrat Erwin Hrabal - besser bekannt als Bürgermeister von Markgrafneusiedl - zurück.
Wie berichtet, hatte Löffler von einem Skandal gesprochen: „Es war ein schwerer Verstoß gegen die AK-Wahlordnung.“ Diese besagt nämlich, dass an Wahltagen im Wahllokal und in einem Umkreis von 30 Metern jegliche Wahlwerbung verboten ist. Löffler gab Hrabal, der als Wahlleiter fungierte, die alleinige Schuld an dem Missstand. Die FCG überlegt sogar, die Wahl in der OMV anzufechten.
Jetzt meldet sich Hrabal zu Wort. Er erinnert sich im NÖN-Gespräch an den besagten Streit-Tag: „Bis 12.30 Uhr hing dort kein Plakat, das weiß ich genau. Erst um 13.30 Uhr, als Löffler kam, war plötzlich eines da. Und gerade in diesem Moment hat Löffler auch seine Kamera dabei. Sehr dubios...“
Hrabal betont, dass er seit 25 Jahren im Gemeinderat und seit 27 Jahren im Betriebsrat sitzt: „Ich habe schon zahlreiche Wahlen erlebt und mitorganisiert. Ich kenne also die Spielregeln. Hätte ich dieses Plakat gesehen, hätte ich es sofort entfernt.“
Hrabal: „Löffler sprang wie ein Rumpelstilzchen“
Und weiter: „Auch wenn mich Löffler auf den Missstand aufmerksam gemacht hätte, hätte ich sofort reagiert. Er kam aber rein und sprang wie ein Rumpelstilzchen. Mit Löffler will ich nichts mehr zu tun haben. Er hat auch keine einzige Sekunde als Wahlzeuge fungiert, obwohl er als solcher nominiert war.“
Hrabal gibt auch zu bedenken, dass in Weikendorf FSG-Wahlplakate verschwunden sind. Vermutet er vielleicht, dass die FCG selbst eines dieser entwendeten Plakate bei der OMV aufgehängt hat, um einen Streit zu provozieren? Hrabal: „Dazu sage ich nichts.“ Und zu einer möglichen Anfechtung der Wahl? „Das soll die FCG nur tun, damit wird sie sich lächerlich machen.“
Löffler denkt nicht daran, klein beizugeben, im Gegenteil, er legt noch ein Schäuflein nach: „Am ganzen OMV-Gelände hingen verbotenerweise fünf FSG-Plakate. Die Roten glauben, dass sie sich mit ihrer absoluten Mehrheit alles erlauben können. Mich brauchen sie aber nicht für blöd verkaufen.“
Was sagt Löffler zur Anspielung mit den verschwundenen roten Plakaten in Weikendorf? „Hrabal soll sich bloß nicht spielen. Es gibt keine Debatte. Es war sein Fehler und er ist als Wahlleiter verantwortlich.“ Warum fungierte Löffler nicht als Wahlzeuge? „Meine Kollegen waren eh dort, ich war nur Ersatz und außerdem mit der fliegenden Wahlkommission unterwegs.“
Quelle: NÖN
AK-Streit: Hrabal nimmt jetzt Löffler ins Visier!
BEZIRK GÄNSERNDORF / Roter Betriebsrat kontert nun Attacken des schwarzen Arbeiterkammer-Rats: „Er ist bei mir unten durch.“
VON THOMAS SCHINDLER
Die Arbeiterkammer-Wahl ist zwar schon längst geschlagen, die Fäuste fliegen aber trotzdem noch. Es geht nach wie vor um ein Plakat der roten FSG, das vor dem OMV-Wahllokal hing (die NÖN berichtete). Nach den Attacken des schwarzen FCG-Arbeiterkammer-Rats Fritz Löffler schlägt nun der rote Betriebsrat Erwin Hrabal - besser bekannt als Bürgermeister von Markgrafneusiedl - zurück.
Wie berichtet, hatte Löffler von einem Skandal gesprochen: „Es war ein schwerer Verstoß gegen die AK-Wahlordnung.“ Diese besagt nämlich, dass an Wahltagen im Wahllokal und in einem Umkreis von 30 Metern jegliche Wahlwerbung verboten ist. Löffler gab Hrabal, der als Wahlleiter fungierte, die alleinige Schuld an dem Missstand. Die FCG überlegt sogar, die Wahl in der OMV anzufechten.
Jetzt meldet sich Hrabal zu Wort. Er erinnert sich im NÖN-Gespräch an den besagten Streit-Tag: „Bis 12.30 Uhr hing dort kein Plakat, das weiß ich genau. Erst um 13.30 Uhr, als Löffler kam, war plötzlich eines da. Und gerade in diesem Moment hat Löffler auch seine Kamera dabei. Sehr dubios...“
Hrabal betont, dass er seit 25 Jahren im Gemeinderat und seit 27 Jahren im Betriebsrat sitzt: „Ich habe schon zahlreiche Wahlen erlebt und mitorganisiert. Ich kenne also die Spielregeln. Hätte ich dieses Plakat gesehen, hätte ich es sofort entfernt.“
Hrabal: „Löffler sprang wie ein Rumpelstilzchen“
Und weiter: „Auch wenn mich Löffler auf den Missstand aufmerksam gemacht hätte, hätte ich sofort reagiert. Er kam aber rein und sprang wie ein Rumpelstilzchen. Mit Löffler will ich nichts mehr zu tun haben. Er hat auch keine einzige Sekunde als Wahlzeuge fungiert, obwohl er als solcher nominiert war.“
Hrabal gibt auch zu bedenken, dass in Weikendorf FSG-Wahlplakate verschwunden sind. Vermutet er vielleicht, dass die FCG selbst eines dieser entwendeten Plakate bei der OMV aufgehängt hat, um einen Streit zu provozieren? Hrabal: „Dazu sage ich nichts.“ Und zu einer möglichen Anfechtung der Wahl? „Das soll die FCG nur tun, damit wird sie sich lächerlich machen.“
Löffler denkt nicht daran, klein beizugeben, im Gegenteil, er legt noch ein Schäuflein nach: „Am ganzen OMV-Gelände hingen verbotenerweise fünf FSG-Plakate. Die Roten glauben, dass sie sich mit ihrer absoluten Mehrheit alles erlauben können. Mich brauchen sie aber nicht für blöd verkaufen.“
Was sagt Löffler zur Anspielung mit den verschwundenen roten Plakaten in Weikendorf? „Hrabal soll sich bloß nicht spielen. Es gibt keine Debatte. Es war sein Fehler und er ist als Wahlleiter verantwortlich.“ Warum fungierte Löffler nicht als Wahlzeuge? „Meine Kollegen waren eh dort, ich war nur Ersatz und außerdem mit der fliegenden Wahlkommission unterwegs.“
Quelle: NÖN