Helmut71
02.06.2009, 15:19
In der Bezirksgruppe der FPÖ Gänserndorf soll es laut NÖN kräftigst rumoren...
FP: Mehrere Ortsgruppen wollen sich nun auflösen
BEZIRK GÄNSERNDORF / Der Bezirks-FPÖ könnten gleich mehrere Ortsgruppen abhanden kommen. Dürnkrut soll den Anfang machen.
VON THOMAS SCHINDLER
Die Bezirks-FPÖ steht langsam aber sicher vor ihrer Auflösung. Wie die NÖN erfuhr, soll die Ortsgruppe Dürnkrut am 29. Mai das Handtuch werfen. Weitere Ortsgruppen wie Marchfeld-Mitte, Groß-Enzersdorf, Donau-Ost und Zistersdorf sollen folgen. Sie alle wollen unter der Führung von Bezirksobmann Hubert Marek, der von Landesparteichefin Barbara Rosenkranz eingesetzt worden war, nicht arbeiten.
Das Tauziehen zwischen der alten Garde um den ehemaligen FP-Bezirksobmann Ing. Helmut Leitner, der von Rosenkranz nach einem Streit aus der Partei ausgeschlossen worden war, und dem neuen Team um Marek geht somit weiter. Leitner: „Bezirks- und Landespartei arbeiten statutenwidrig. Die Ortsgruppen wurden zuletzt völlig ignoriert, an ihnen wurde einfach vorbeiagiert. Die haben Ortsparteisitzungen einberufen, ohne dass der jeweilige Obmann etwas davon wusste. Das Ganze ist verrückt.“
Trotz geplanter Auflösungen wollen die Mitglieder der Ortsgruppen ihr Parteibuch behalten: „Sie werden zurückkommen, wenn wieder normale und vernünftige Verhältnisse herrschen.“ Leitner selbst konzentriert sich auf seine neue Bürgerliste, die noch vor dem Sommer gegründet werden soll. Mit der derzeitigen FPÖ will er nichts mehr zu tun haben: „Beim letzten FP-Bundesparteitag wurden nicht einmal die Delegierten des Bezirks eingeladen, so wie meine Frau Eveline. Offenbar gibt es doch eine Sippenhaftung.“
Leitner: „Marek hatte bald die Fronten gewechselt“
Marek behauptete in der letzten NÖN, dass er Leitner immer verteidigt hatte. Stimmt das? „Lächerlich. Marek hatte mich nur anlässlich meiner Funktionsenthebung verteidigt. Nach meinem Parteiausschluss hat er sofort die Fronten gewechselt.“
Mehr als verärgert über Mareks Aussagen ist auch Walter Kalab, ehemaliger Obmann der Ortsgruppe Marchfeld-Mitte: „Er sagte, dass ich immer gegen die Landesführung opponiert hatte und deshalb ausgeschlossen wurde. Das ist eine Verleumdung, die eine Klage nach sich ziehen wird. Ich bereite sie mit meinem Anwalt bereits vor.“
Was sagt nun Marek zur neuesten Entwicklung? „Ich glaube nicht, dass sich alle diese Ortsgruppen auflösen. Nur Dürnkrut und ein Teil von Marchfeld-Mitte. Es wird für uns kein Problem sein, die Ortsgruppen neu zu organisieren.“ Was ist mit der angedrohten Klage von Kalab? „Die sehe ich gelassen. Es gibt eine Niederschrift eines FPÖ-Funktionärs, der nicht aus dem Bezirk ist, die Kalabs Attacken gegen die Landespartei beweist.“
Marek abschließend über Leitner: „Es stimmt nicht, dass ich nach seinem Parteiausschluss gleich die Fronten gewechselt habe. Ich wollte, dass sich Leitner eine Zeit lang zurücknimmt, um dann wie Phönix aus der Asche zurückkehren zu können. Er hatte meinen Rat nicht angenommen.“
Quelle: NÖN
FP: Mehrere Ortsgruppen wollen sich nun auflösen
BEZIRK GÄNSERNDORF / Der Bezirks-FPÖ könnten gleich mehrere Ortsgruppen abhanden kommen. Dürnkrut soll den Anfang machen.
VON THOMAS SCHINDLER
Die Bezirks-FPÖ steht langsam aber sicher vor ihrer Auflösung. Wie die NÖN erfuhr, soll die Ortsgruppe Dürnkrut am 29. Mai das Handtuch werfen. Weitere Ortsgruppen wie Marchfeld-Mitte, Groß-Enzersdorf, Donau-Ost und Zistersdorf sollen folgen. Sie alle wollen unter der Führung von Bezirksobmann Hubert Marek, der von Landesparteichefin Barbara Rosenkranz eingesetzt worden war, nicht arbeiten.
Das Tauziehen zwischen der alten Garde um den ehemaligen FP-Bezirksobmann Ing. Helmut Leitner, der von Rosenkranz nach einem Streit aus der Partei ausgeschlossen worden war, und dem neuen Team um Marek geht somit weiter. Leitner: „Bezirks- und Landespartei arbeiten statutenwidrig. Die Ortsgruppen wurden zuletzt völlig ignoriert, an ihnen wurde einfach vorbeiagiert. Die haben Ortsparteisitzungen einberufen, ohne dass der jeweilige Obmann etwas davon wusste. Das Ganze ist verrückt.“
Trotz geplanter Auflösungen wollen die Mitglieder der Ortsgruppen ihr Parteibuch behalten: „Sie werden zurückkommen, wenn wieder normale und vernünftige Verhältnisse herrschen.“ Leitner selbst konzentriert sich auf seine neue Bürgerliste, die noch vor dem Sommer gegründet werden soll. Mit der derzeitigen FPÖ will er nichts mehr zu tun haben: „Beim letzten FP-Bundesparteitag wurden nicht einmal die Delegierten des Bezirks eingeladen, so wie meine Frau Eveline. Offenbar gibt es doch eine Sippenhaftung.“
Leitner: „Marek hatte bald die Fronten gewechselt“
Marek behauptete in der letzten NÖN, dass er Leitner immer verteidigt hatte. Stimmt das? „Lächerlich. Marek hatte mich nur anlässlich meiner Funktionsenthebung verteidigt. Nach meinem Parteiausschluss hat er sofort die Fronten gewechselt.“
Mehr als verärgert über Mareks Aussagen ist auch Walter Kalab, ehemaliger Obmann der Ortsgruppe Marchfeld-Mitte: „Er sagte, dass ich immer gegen die Landesführung opponiert hatte und deshalb ausgeschlossen wurde. Das ist eine Verleumdung, die eine Klage nach sich ziehen wird. Ich bereite sie mit meinem Anwalt bereits vor.“
Was sagt nun Marek zur neuesten Entwicklung? „Ich glaube nicht, dass sich alle diese Ortsgruppen auflösen. Nur Dürnkrut und ein Teil von Marchfeld-Mitte. Es wird für uns kein Problem sein, die Ortsgruppen neu zu organisieren.“ Was ist mit der angedrohten Klage von Kalab? „Die sehe ich gelassen. Es gibt eine Niederschrift eines FPÖ-Funktionärs, der nicht aus dem Bezirk ist, die Kalabs Attacken gegen die Landespartei beweist.“
Marek abschließend über Leitner: „Es stimmt nicht, dass ich nach seinem Parteiausschluss gleich die Fronten gewechselt habe. Ich wollte, dass sich Leitner eine Zeit lang zurücknimmt, um dann wie Phönix aus der Asche zurückkehren zu können. Er hatte meinen Rat nicht angenommen.“
Quelle: NÖN