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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : gewitter 26.05.2009



Charlemagne
26.05.2009, 21:06
http://i40.tinypic.com/id91kg.png

könnte spannend werden .lt hohe warte erreicht und die unwetterfront gegen mitternacht ! die zelle auf der rechten seite zieht langsam aber sicher nach osten ! mal sehen ob sie es schaft oder wieder zusammen bricht über oberösterreich .

wetten werden wie immer angenommen :D


update


http://i44.tinypic.com/e0fmuc.png

Helmut71
26.05.2009, 21:13
Da es sich um eine recht massive Kaltfront handelt, vermute ich auch bei uns im Weinviertel recht heftige Gewitter.

Charlemagne
26.05.2009, 21:32
zum vergleich ein 2tes bild als update am thema anfang reingestellt !

Da Dirnbocher
26.05.2009, 23:17
zum vergleich ein 2tes bild als update am thema anfang reingestellt !


Mittlerweile schaut das aber schon viel harmloser aus, oder interpretiere ich das aktuelle Bild (22:15) falsch?

Charlemagne
26.05.2009, 23:38
anhand der verfärbung kann man erkennen wie sich die zone aufgebaut hat , tiefrot im zentrum .die dunkel rote zone ist inzwischen wieder zusammen gefallen , kann sich aber wieder ändern .

Charlemagne
26.05.2009, 23:43
http://i42.tinypic.com/14bojzp.png

Helmut71
27.05.2009, 08:29
Die Gewitterfront hat sich - entgegen meinen Erwartungen - doch sehr abgeschwächt. In Hohenau und Umgebung blieb grade mal ein leichtes Gewitter mit wenig Regen über....

Gabs irgendwo im Weinviertel Schäden?

Helmut71
27.05.2009, 08:37
Kleiner Nachtrag - Bericht auf noe.orf.at



NÖ bei Unwetter glimpflich davon gekommen
NÖ ist relativ glimpflich davongekommen. Insgesamt mussten mehr als 200 Einsatzkräfte in der Nacht 34 Mal ausrücken, hauptsächlich um entwurzelte Bäume zu beseitigen und Keller auszupumpen.

Bezirk Korneuburg am stärksten betroffen
Betroffen waren die Bezirke Amstetten, Gmünd, Hollabrunn, Korneuburg und St.Pölten. Der Süden den Landes, das Industrieviertel, blieb großteils verschont.
Die meisten Einsätze hat es in der Ortschaft Großmugl im Bezirk Korneuburg gegeben, wo die Feuerwehr dutzende Keller auspumpen musste. In Vitis, im Waldviertel, musste das Feuerwehr-Festzelt wegen des Sturmes gesichert werden.



Quelle: ORF

Ironman
27.05.2009, 13:01
Die Gewitterfront hat sich - entgegen meinen Erwartungen - doch sehr abgeschwächt. In Hohenau und Umgebung blieb grade mal ein leichtes Gewitter mit wenig Regen

Also mit 37 meine ich genug Erfahrung zu besitzen, als dass mich eine noch so furchterregende Gewitterzelle über Oberösterreich nicht schreckt.
Alles, was vom Westen kommt, ist für´s Weinviertel nur von marginärer Bedeutung.
Was was kann, sind die sog. "Moachwedan", die über Südostmähren oder der westlichen Slowakei entstehen bzw. Tiefdruckgebiete aus dem Osten. ;)

Charlemagne
27.05.2009, 15:26
Also mit 37 meine ich genug Erfahrung zu besitzen, als dass mich eine noch so furchterregende Gewitterzelle über Oberösterreich nicht schreckt.
Alles, was vom Westen kommt, ist für´s Weinviertel nur von marginärer Bedeutung.
Was was kann, sind die sog. "Moachwedan", die Südostmähren oder der westlichen Slowakei entstehen bzw. Tiefdruckgebiete aus dem Osten. ;)


naja solche unwetterzellen sollte man nicht unterschätzen , erinnern wir uns an den 13.5.2003 als sich 3 superzellen über teilen wien und den weinviertel ausgetobt haben ! (zwei zellen aus den westen eine aus den süden mit einen tornado in kaisermühlen )
hier in hollabrunn war fast kein regen , großmugl hatte dafür abgesoffene keller und in stockerau gab es dafür " nur " 23 mm niederschlag !

eines muss ich dir recht geben die unwetter aus den osten sind nicht ohne , das kenne ich noch aus der zeit wo ich in floridsdorf wohnte !

gefährlich wird es hier wenn die ersten hagelflieger aus gneixendorf fliegen aber für gestern ...........( guat is gaungan net fü is gscheng !)

lg. Charlemagne

letzter stand , die FFW roseldorf nursch großmugl herzogbirbaum sind immer noch mit aufräumarbeiten im einsatz !

Helmut71
09.06.2009, 09:25
noch ein Nachtrag zum Umwetter über Großmugl...



„Trichter“ über Großmugl
GROSSMUGL / Eine Viertelstunde Starkregen sorgte in Großmugl für überflutete Keller und Vermurungen an zahlreichen Stellen.
VON GÁBOR AGÁRDI UND
VERONIKA LÖWENSTEIN
Eine Unwetternacht am 26. Mai bescherte Großmugl zahlreiche überflutete Keller, über die Ufer tretende Bäche und Schlammlawinen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren standen zwei Tage lang im Einsatz.
„Binnen einer Viertelstunde fiel so eine große Menge an Regen, dass Bäche über die Ufer traten und der Ort von den Schlammmassen richtig überschwappt wurde“, berichtet Johann Lausch, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Großmugl. Wie durch einen Trichter, der seine Öffnung über Großmugl hatte, fiel der Regen. Fünf Kilometer weiter entfernt waren nur mehr geringere Mengen zu verzeichnen. Nur in Geitzendorf und Steinabrunn waren kleinere Einsätze notwendig. Insgesamt standen neben der FF Großmugl noch vier weitere Feuerwehren aus der Umgebung im Einsatz. Zahlreiche Keller mussten ausgepumpt und Schlamm von der Straße befördert werden.

„Am schwersten waren die Hauptstraße und die Siedlungen beim Löschteich betroffen. Der Mugler Bach war statt vier Meter rund 15 Meter breit und trat über die Ufer“, erklärt Lausch, der meint, dass seine Gemeinde bereits ein wenig Erfahrung mit Überflutungen hat. „Das kommt immer wieder vor. Erst vor zwei Jahren hatten wir ein ähnliches Szenario. Aber so eines wie diesmal hatten wir noch nie.“ Dennoch funktionierte die Zusammenarbeit der Feuerwehren mit der Gemeinde laut Lausch und auch Bürgermeister Karl Lehner hervorragend.
Dieser stattete Landeshauptmann Erwin Pröll wenige Tage nach den Ereignissen einen Besuch ab. Die beiden sprachen unter anderem über bereits länger angedachte Maßnahmen gegen Überflutungen und Vermurungen.


Quelle: NÖN

Wolfgang B
09.06.2009, 10:16
Dieser stattete Landeshauptmann Erwin Pröll wenige Tage nach den Ereignissen einen Besuch ab. Die beiden sprachen unter anderem über bereits länger angedachte Maßnahmen gegen Überflutungen und Vermurungen.
Das ist ohnehin nur eine Sisyphosarbeit, da es aufgrund des Klimawandels hinkünftig immer mehr schwere Gewitter geben wird. Man müsste für jeden Ort eines oder mehrere Ausgleichbecken bauen. Wer das in Zeiten von leeren Landes- und Gemeindesäckeln bezahlen soll ...?

Ironman
09.06.2009, 14:39
Verkaufen kann er sich gut, der Onkel Erwin...