Wolfgang B
24.05.2009, 14:38
Eggenburg liegt an den Ausläufern des Manhartsberges. Man sagt, dass die „Grenze“ zwischen Weinviertel und Waldviertel über den Hauptplatz verläuft. Schon ein Rundgang durch Eggenburg oder entlang und auf der Stadtmauer verspricht zahlreiche interessante Einblicke in die Geschichte der Stadt. Die Kirche St. Stephan ist eine der größten Kirchen von Niederösterreich.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=599
Der Rundwanderweg „Stein und Wein“ führt durch Weingärten, zu mystischen Steinformationen in Trockenrasengebieten und zu einer der schönsten Kellergassen des Weinviertels.
Die Wegbeschreibung:
Ihren offiziellen Ausgangspunkt nimmt die Tour beim Krahuletzmuseum, zugleich die Touristeninformation, wo es auch eine Broschüre zum Weg gibt. Wahlweise über den Kalvarienberg oder über den Hauptplatz gelangt man in die Grafenberger Straße, auf der man das Ortsgebiet verlässt. Bei einer Kapelle biegen wir auf einen Weg am Rande eines Waldes ab.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=600
Wir sind hier auf einem alten Wallfahrerweg, wie dieses leider schon in die Jahre gekommene Wegkreuz zeigt.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=601
Langsam werden die Lösswände links und rechts des Weges höher, es werden kleine Keller sichtbar. Wir haben die malerische Kellergasse von Grafenberg erreicht. Für große Presshäuser blieb hier nicht viel Platz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=602
Vor uns liegt nun der erste Höhepunkt auf unserer Wanderung. Bei dieser Kapelle zweigen wir links ab. Vor uns liegen die Kogelsteine.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=603
Diese Steinformationen sind das Ergebnis eines langen Verwitterungsprozesses, bei dem der Granit Wasser und Wind ausgesetzt war und nur die härtesten Steinkerne übrig geblieben sind. Diese Form der Verwitterung nennt man „Wollsackverwitterung“. Diese Landschaftsform findet man häufig im Wald- und Mühlviertel. Eingebettet sind die Kogelsteine in eine Trockenrasenlandschaft, die zahlreichen anspruchslosen Pflanzen und Tieren Heimat gibt. Schautafeln finden sich am Fuße der Kogelsteine. Schon in alten Zeiten galten die Kogelsteine als mystischer Ort, aber auch heute noch finden sich zahlreiche Esotheriker, die diese Kraftplätze besuchen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=604
Von den höchsten Punkten ergeben sich schöne Ausblicke über die Weingärten auf Eggenburg, Stoitzendorf und die markante Kirche auf dem Wartberg.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=605
Von hier sieht man auch schon den nächsten markanten Punkt, die Fehhaube (auch Feenhaube genannt).
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=606
Es handelt sich um eine weitere interessante Steinformation, in eine malerische Landschaft eingebettet. Die überhand nehmende Ausbreitung der Robinie (Akazie) versucht man hier durch Rodung einzudämmen, weil sonst ein Großteil der geschützten Trockenrasen zerstört würde.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=607
Durch ein kleines Waldgebiet wandern wir nun hinunter zur stark befahrenen Bundesstraße, auf der wir nun etwa 200 m Richtung Stoitzendorf gehen müssen. Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir links ab, es geht vorbei bei einigen Häusern, dann queren die hier noch recht junge Schmida. Rechts vor uns sehen wir nun schon die Dächer der Kellergasse von Stoitzendorf, unser nächstes Ziel. Diese zählt sicher zu den schönsten Kellergassen im Weinviertel. In dieser Kellergasse ist ein Rebsortenlehrpfad angelegt. Eine detaillierte Vorstellung ist hier (http://weinviertel.net/showthread.php?t=813) zu finden.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=6&pictureid=592
In der Kellergasse wandern wir nun leicht bergauf, am oberen Ende steht linkerhand ein schönes Kreuz, das Krebskreuz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=6&pictureid=598
Wir sind nun in den „Heidweingärten“ angelangt. Hier finden wir 2 Wegweiser, einerseits zu der „Hiatahittn“, andererseits zum Weingartenkreuz. Letzterer Abstecher ist unbedingt empfehlenswert, da er einen sehr schönen Rast- und Aussichtspunkt darstellt. Wieder sieht man die markante Kirche von Wartberg, man hat auch einen schönen Blick auf Röschitz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=608
Am Kreuzungspunkt finden wir auch einen Wegweiser mit der Aufschrift „Stein und Wein“, der zur Fuchslucke bei Roggendorf weist. Dieser Abstecher gehört eigentlich nicht mehr zum Rundwanderweg, wer hingeht, muss mit etwa 1,5 Stunden zusätzlich rechnen. Wir jedoch kehren zurück zur Kellergasse, um gleich danach rechts auf den Bertha von Suttner-Radweg abzubiegen. Er bringt uns wieder zurück ins Tal, wir kommen wieder auf den bekannten Weg. Leider fehlt hier eine eindeutige Wanderwegbeschilderung, aber wenn wir uns an die Tafeln des Radweges halten, gehen wir nicht falsch. Auf dem asphaltierten Radweg marschieren wir nun direkt zurück Richtung Eggenburg. Im Mündungsgebiet des Lateinbaches in die Schmida sehen wir einige uralte Kopfweiden, wie sie es in der näheren Umgebung bei Engelsdorf westlich von Eggenburg noch zu sehen gibt. Etwas später sehen wir rückblickend noch einige Granitfelsen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=609
Vor uns liegt nun die Silhouette von Eggenburg. Wir stoßen an ein Firmengelände, hier verlassen wir den Güterweg nach links. Beim Sportplatz betreten wir wieder das Ortsgebiet, wo wir je nach Ausgangspunkt unsere Wanderung beenden.
Allgemeines zum Weg:
Der Weg wird auf diversen Karten markiert als E2 ausgewiesen. Trotzdem finden sich keine Markierungen. Von Eggenburg bis zur Kellergasse Stoitzendorf sind an den Abzweigungen Wegweiser angebracht. Für den Rückweg folgt man den Schildern des Bertha von Suttner-Radweges. Eine Broschüre des Weges ist in der Informationsstelle im Krahuletzmuseum kostenlos erhältlich oder kann von der Homepage der Stadt heruntergeladen werden. Die Weglänge beträgt etwa 12 km, die Gehzeit beträgt gute 3 Stunden. Meist bewegt man sich auf Asphalt, daher ist der Weg grundsätzlich jederzeit begehbar.
Familienfreundlichkeit:
Auf Grund der Weglänge kann der Weg Jung und Alt empfohlen werden. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann die Stoitzendorfer Kellergasse auslassen und direkt auf dem Radweg nach Eggenburg zurückkehren. Man erspart sich etwa eine ¾ Stunde. Gegen die Mitnahme eines Hundes spricht nichts, eventuell kann er in der Schmida (bei Stoitzendorf) etwas plantschen.
Einkehrmöglichkeiten:
In Eggenburg gibt es mehrere Gasthäuser und Kaffeehäuser, an Wochenenden bietet sich unterwegs eine Einkehr bei einem Heurigen in der Stoitzendorfer Kellergasse an.
Attraktionen:
In Eggenburg gibt es mehrere Museen, ein Spaziergang führt neben und teilweise auf der Stadtmauer um den Ortskern. Die Kogelsteine und die Fehhaube sind interessante geologische Steinformationen, die auch als esoterische Kraftplätze gelten. Die Kellergasse von Stoitzendorf ist eine der schönsten in der Region.
Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Eggenburg mit der Franz-Josefs-Bahn Wien – Gmünd erreichbar. Busverbindungen gibt es nach Horn und über Pulkau nach Retz.
Zur Fahrplanauskunft der ÖBB (http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn?L=vs_addr)
Mit dem PKW kommt man nach Eggenburg von Mistelbach über Hollabrunn sowie von Horn auf der B2, von Wien über Maissau auf der B4, von Laa und Retz über Pulkau auf der B35. In der Innenstadt von Eggenburg gibt es eine Kurzparkzone, in der unmittelbaren Umgebung kann das Auto auch längerfristig abgestellt werden. Ein beschildertes Parkleitsystem hilft bei der Suche.
Links:
www.eggenburg.at (http://www.eggenburg.at/)
www.krahuletzmuseum.at (http://www.krahuletzmuseum.at/)
www.motorradmuseum.at (http://www.motorradmuseum.at/)
www.rollipop.at (http://www.rollipop.at)
Allgemeine Hinweise zu Wanderrouten (http://weinviertel.net/showthread.php?t=275)
(WB090520)
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=599
Der Rundwanderweg „Stein und Wein“ führt durch Weingärten, zu mystischen Steinformationen in Trockenrasengebieten und zu einer der schönsten Kellergassen des Weinviertels.
Die Wegbeschreibung:
Ihren offiziellen Ausgangspunkt nimmt die Tour beim Krahuletzmuseum, zugleich die Touristeninformation, wo es auch eine Broschüre zum Weg gibt. Wahlweise über den Kalvarienberg oder über den Hauptplatz gelangt man in die Grafenberger Straße, auf der man das Ortsgebiet verlässt. Bei einer Kapelle biegen wir auf einen Weg am Rande eines Waldes ab.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=600
Wir sind hier auf einem alten Wallfahrerweg, wie dieses leider schon in die Jahre gekommene Wegkreuz zeigt.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=601
Langsam werden die Lösswände links und rechts des Weges höher, es werden kleine Keller sichtbar. Wir haben die malerische Kellergasse von Grafenberg erreicht. Für große Presshäuser blieb hier nicht viel Platz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=602
Vor uns liegt nun der erste Höhepunkt auf unserer Wanderung. Bei dieser Kapelle zweigen wir links ab. Vor uns liegen die Kogelsteine.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=603
Diese Steinformationen sind das Ergebnis eines langen Verwitterungsprozesses, bei dem der Granit Wasser und Wind ausgesetzt war und nur die härtesten Steinkerne übrig geblieben sind. Diese Form der Verwitterung nennt man „Wollsackverwitterung“. Diese Landschaftsform findet man häufig im Wald- und Mühlviertel. Eingebettet sind die Kogelsteine in eine Trockenrasenlandschaft, die zahlreichen anspruchslosen Pflanzen und Tieren Heimat gibt. Schautafeln finden sich am Fuße der Kogelsteine. Schon in alten Zeiten galten die Kogelsteine als mystischer Ort, aber auch heute noch finden sich zahlreiche Esotheriker, die diese Kraftplätze besuchen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=604
Von den höchsten Punkten ergeben sich schöne Ausblicke über die Weingärten auf Eggenburg, Stoitzendorf und die markante Kirche auf dem Wartberg.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=605
Von hier sieht man auch schon den nächsten markanten Punkt, die Fehhaube (auch Feenhaube genannt).
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=606
Es handelt sich um eine weitere interessante Steinformation, in eine malerische Landschaft eingebettet. Die überhand nehmende Ausbreitung der Robinie (Akazie) versucht man hier durch Rodung einzudämmen, weil sonst ein Großteil der geschützten Trockenrasen zerstört würde.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=607
Durch ein kleines Waldgebiet wandern wir nun hinunter zur stark befahrenen Bundesstraße, auf der wir nun etwa 200 m Richtung Stoitzendorf gehen müssen. Bei der nächsten Möglichkeit biegen wir links ab, es geht vorbei bei einigen Häusern, dann queren die hier noch recht junge Schmida. Rechts vor uns sehen wir nun schon die Dächer der Kellergasse von Stoitzendorf, unser nächstes Ziel. Diese zählt sicher zu den schönsten Kellergassen im Weinviertel. In dieser Kellergasse ist ein Rebsortenlehrpfad angelegt. Eine detaillierte Vorstellung ist hier (http://weinviertel.net/showthread.php?t=813) zu finden.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=6&pictureid=592
In der Kellergasse wandern wir nun leicht bergauf, am oberen Ende steht linkerhand ein schönes Kreuz, das Krebskreuz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=6&pictureid=598
Wir sind nun in den „Heidweingärten“ angelangt. Hier finden wir 2 Wegweiser, einerseits zu der „Hiatahittn“, andererseits zum Weingartenkreuz. Letzterer Abstecher ist unbedingt empfehlenswert, da er einen sehr schönen Rast- und Aussichtspunkt darstellt. Wieder sieht man die markante Kirche von Wartberg, man hat auch einen schönen Blick auf Röschitz.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=608
Am Kreuzungspunkt finden wir auch einen Wegweiser mit der Aufschrift „Stein und Wein“, der zur Fuchslucke bei Roggendorf weist. Dieser Abstecher gehört eigentlich nicht mehr zum Rundwanderweg, wer hingeht, muss mit etwa 1,5 Stunden zusätzlich rechnen. Wir jedoch kehren zurück zur Kellergasse, um gleich danach rechts auf den Bertha von Suttner-Radweg abzubiegen. Er bringt uns wieder zurück ins Tal, wir kommen wieder auf den bekannten Weg. Leider fehlt hier eine eindeutige Wanderwegbeschilderung, aber wenn wir uns an die Tafeln des Radweges halten, gehen wir nicht falsch. Auf dem asphaltierten Radweg marschieren wir nun direkt zurück Richtung Eggenburg. Im Mündungsgebiet des Lateinbaches in die Schmida sehen wir einige uralte Kopfweiden, wie sie es in der näheren Umgebung bei Engelsdorf westlich von Eggenburg noch zu sehen gibt. Etwas später sehen wir rückblickend noch einige Granitfelsen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=609
Vor uns liegt nun die Silhouette von Eggenburg. Wir stoßen an ein Firmengelände, hier verlassen wir den Güterweg nach links. Beim Sportplatz betreten wir wieder das Ortsgebiet, wo wir je nach Ausgangspunkt unsere Wanderung beenden.
Allgemeines zum Weg:
Der Weg wird auf diversen Karten markiert als E2 ausgewiesen. Trotzdem finden sich keine Markierungen. Von Eggenburg bis zur Kellergasse Stoitzendorf sind an den Abzweigungen Wegweiser angebracht. Für den Rückweg folgt man den Schildern des Bertha von Suttner-Radweges. Eine Broschüre des Weges ist in der Informationsstelle im Krahuletzmuseum kostenlos erhältlich oder kann von der Homepage der Stadt heruntergeladen werden. Die Weglänge beträgt etwa 12 km, die Gehzeit beträgt gute 3 Stunden. Meist bewegt man sich auf Asphalt, daher ist der Weg grundsätzlich jederzeit begehbar.
Familienfreundlichkeit:
Auf Grund der Weglänge kann der Weg Jung und Alt empfohlen werden. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann die Stoitzendorfer Kellergasse auslassen und direkt auf dem Radweg nach Eggenburg zurückkehren. Man erspart sich etwa eine ¾ Stunde. Gegen die Mitnahme eines Hundes spricht nichts, eventuell kann er in der Schmida (bei Stoitzendorf) etwas plantschen.
Einkehrmöglichkeiten:
In Eggenburg gibt es mehrere Gasthäuser und Kaffeehäuser, an Wochenenden bietet sich unterwegs eine Einkehr bei einem Heurigen in der Stoitzendorfer Kellergasse an.
Attraktionen:
In Eggenburg gibt es mehrere Museen, ein Spaziergang führt neben und teilweise auf der Stadtmauer um den Ortskern. Die Kogelsteine und die Fehhaube sind interessante geologische Steinformationen, die auch als esoterische Kraftplätze gelten. Die Kellergasse von Stoitzendorf ist eine der schönsten in der Region.
Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist Eggenburg mit der Franz-Josefs-Bahn Wien – Gmünd erreichbar. Busverbindungen gibt es nach Horn und über Pulkau nach Retz.
Zur Fahrplanauskunft der ÖBB (http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn?L=vs_addr)
Mit dem PKW kommt man nach Eggenburg von Mistelbach über Hollabrunn sowie von Horn auf der B2, von Wien über Maissau auf der B4, von Laa und Retz über Pulkau auf der B35. In der Innenstadt von Eggenburg gibt es eine Kurzparkzone, in der unmittelbaren Umgebung kann das Auto auch längerfristig abgestellt werden. Ein beschildertes Parkleitsystem hilft bei der Suche.
Links:
www.eggenburg.at (http://www.eggenburg.at/)
www.krahuletzmuseum.at (http://www.krahuletzmuseum.at/)
www.motorradmuseum.at (http://www.motorradmuseum.at/)
www.rollipop.at (http://www.rollipop.at)
Allgemeine Hinweise zu Wanderrouten (http://weinviertel.net/showthread.php?t=275)
(WB090520)