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*NiMi*
19.05.2009, 08:01
Hund in letzter Minute gerettet

HOHENAU / Große Angst um ihre Cockerspanielhündin musste die Familie Wetter leiden: Der vierbeinige Freund wurde mit Strychnin vergiftet - und das im eigenen Garten.

VON DAGMAR FALTNER

Einem gemeinen Giftanschlag fiel die Cockerspanielhündin der Familie Wetter in der Nacht auf vergangenen Montag zum Opfer.
Kurz vor Mitternacht bemerkte Eduard Wetter, dass es der einjährigen Abby sehr schlecht ging. Sie zitterte, war apathisch und musste sich übergeben. Ein sofortiger Besuch beim Tierarzt am Morgen bestätigte den furchtbaren Verdacht: Abby war mit Strychnin vergiftet worden. Die kleine Hündin hatte sehr schlechte Blutwerte und schwebte in akuter Lebensgefahr. Dank der vom Tierarzt sofort eingeleiteten Gegenmaßnahmen gelang es, Abby zu stabilisieren. Sie war aber trotzdem noch nicht über den Berg.

Erst am Donnerstag konnte Entwarnung gegeben werden
Am Donnerstag konnte endlich Entwarnung gegeben werden, Abby wird überleben. „Jemand muss uns das Gift über das Tor geworfen haben“, ist sich Alexandra Wetter sicher. „Abby war nur im Garten, kann also nur hier das Gift gefressen haben.“ Die Familie erstattete Anzeige. „Wir hoffen, dass der gemeine Giftattentäter gefunden wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.“

Quelle: NÖN

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Jagdhund und Fuchs wurden Opfer von verbotenem Pestizid Carbofuran - Polizei ermittelt

18.05.2009 / APA
Hollabrunn - In Aspersdorf (Bezirk Hollabrunn) hat ein unbekannter Täter nach Angaben von WWF und Landesjagdverband NÖ einen Giftanschlag auf Tiere verübt. Mitte April wurden ein Fuchs und ein Jagdhund Opfer illegaler Giftköder, die eine blau-violette Substanz enthielten. Diese Färbung sei typisch für das seit Ende 2008 verbotene Pestizid Carbofuran, ein hochgiftiges Pflanzenschutzmittel, das unter dem Handelsnamen "Furadan" bekannt ist.

Ein Reiter hatte Mitte April bei Aspersdorf einen toten Fuchs mit Verdacht auf Vergiftung entdeckt. Die Jägerschaft veranlasste sofort die Untersuchung des Kadavers am Wiener Forschungsinstitut für Wildtierkunde. Eine von der Polizei unternommene Nachsuche zur Sicherstellung weiterer Giftköder verlief ergebnislos. Eine Woche vor dem Fund des Fuchs-Kadavers wurde im selben Revier ein Jagdhund nach Vergiftungssymptomen vom Tierarzt behandelt, doch für den Vierbeiner kam jede Hilfe zu spät. In beiden Fällen wurde Anzeige erstattet, die Polizei ermittelt.


Im Zuge einer toxikologischen Untersuchung sei Carbofuran vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Universität Wien in den Ködern nachgewiesen werden, berichteten WWF und Landesjagdverband NÖ. Die Substanz sei auch für Menschen extrem gefährlich, da schon der Kontakt mit einer geringen Menge ausreiche, um schwere, unter Umständen sogar tödliche Vergiftungen hervorzurufen.


Seit dem Jahr 2000 wurden in Österreich mindestens 236 Wild- und Haustiere Opfer von Giftanschlägen, wobei in 80 Prozent der Fälle Carbofuran verwendet wurde. Mit acht See- und zwei Kaiseradlern sowie einem Rotmilan befanden sich darunter auch Rote-Liste-Arten, für die Bund und Länder gesamteuropäische Verantwortung tragen. 56 Prozent aller Giftanschläge fanden in Niederösterreich statt, das nördliche Weinviertel ist laut WWF und Landesjagdverband "eines der Häufungsgebiete". Christian Pichler vom WWF ruft dazu auf, Köderfunde und Verdachtsfälle unverzüglich an die WWF-Gifthotline unter Tel. 0676 / 4446612 oder an den Landesjagdverband NÖ (01/405 16 36-24) zu melden.

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Helmut71
20.05.2009, 08:29
Ein sofortiger Besuch beim Tierarzt am Morgen bestätigte den furchtbaren Verdacht: Abby war mit Strychnin vergiftet worden. Die kleine Hündin hatte sehr schlechte Blutwerte und schwebte in akuter Lebensgefahr.


Merkwürdig daran ist, dass man heutzutage nicht mehr so einfach an Strychnin herankommt.

Adventure-Dogs
21.05.2009, 23:36
Das war auch mein erster Gedanke.:confused:

Da Dirnbocher
22.05.2009, 10:53
Merkwürdig daran ist, dass man heutzutage nicht mehr so einfach an Strychnin herankommt.

War beim Spitzer Bürgermeister nicht auch Strychnin im Spiel? Ist es wirklich "nicht mehr so einfach"?

Nejachapi
23.05.2009, 00:39
Laut behandelndem Tierarzt war es eindeutig Strychnin.

(und wer weiß, was und wie lange schon, manche Leute daheim so alles rumliegen haben :eek:)

lg