PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neues vom Wolf



Charlemagne
18.05.2009, 20:59
Vier Baby-Wölfe kommen nach Ernstbrunn
Das "Wolf Science Center" im Wildpark Ernstbrunn (Bez. Korneuburg) hat Nachwuchs bekommen. Auf dem Flughafen Schwechat sind am Montag vier Baby-Wölfe aus Montana (USA) angekommen. Jetzt sind sie noch Leichtgewichte
Die zwei bis vier Wochen alten und jeweils nur ein Kilo leichten Tiere werden ab Pfingsten auch für Besucher des "Wolf Science Centera" im Weinviertel zu sehen sein.

VIP-Service für die Baby-Wölfe
Die "Wölfchen" durften auf ihrer Reise über den großen Teich in die neue Heimat ein wahres "VIP-Service" genießen. Sie mussten nämlich nicht in den Frachtraum, sondern durften wie "normale" Passagiere in der Kabine reisen, wusste Trainerin Bea Belenyi zu berichten.

Nach der Ankunft in Wien-Schwechat ging es mit dem Auto weiter nach Ernstbrunn, wo vorerst der "Küchengarten" des Schlosses als Quartier für die Tiere des "Wolf Science Centers" dient, bis die neuen Gehege im Wildpark fertiggestellt sind. Ab Pfingsten können sie besucht werden
Die vier Babys vervollständigen nun das Rudel. Sie sollen sich bis Pfingsten an ihre neue Umgebung gewöhnen, ehe sie auch von Besuchern bestaunt werden dürfen.

quelle ort.at

*NiMi*
28.05.2009, 09:06
Wolf Science Center hat neue Heimat im Weinviertel
27.05.2009 / APA

Ernstbrunn - Das vor einem Jahr in Grünau (Oberösterreich) gegründete Wolf Science Center (WSC) in Kooperation mit der Konrad Lorenz Forschungsstelle hat im Weinviertel - inmitten der Leiser Berge - eine neue Heimat gefunden: Im Wildpark Ernstbrunn werden Gehege eingerichtet - schon jetzt können Besucher aber vier einjährige Wölfe und vier Welpen, die vor kurzem aus dem US-Bundesstaat Montana eingeflogen wurden, in einem provisorischen Gehege beim Schloss bewundern.

Als Dreier-Team des WSC "ohne Hierarchie" wollen Kurt Kotrschal, Friedrike Range und Zsofia Viranyi experimentelle Wolfsforschung betreiben und der spannenden Frage nachgehen, wie der Mensch auf den Wolf kam, wie die Tiere geistig funktionieren, Probleme lösen und kooperieren. Die Wölfe sind aber "keine Versuchskaninchen", sondern Partner auf gleicher Augenhöhe, so Kotrschal. Wichtig ist die Beziehung zum Menschen, die Welpen werden 24 Stunden lang betreut. "Den Tieren macht es Spaß, zu arbeiten", meint Friedrike Range zu den täglichen Trainings. Auch gefüttert werden die Tiere über die Arbeit - es gibt Leckerbissen (Trockenfutter) als "Belohnung".

Im Jahrtausende alten "Dreieck" Wolf - Hund - Mensch auf dem Weg zur Domestikation werden die Forscher auch einen parallel laufenden Versuch starten, indem sie Husky-Welpen aufziehen. Dass die Wölfe kein Problem mit Hunden haben, zeigte sich beim Fototermin am Mittwoch, als sich Vertreter beider Tierarten gemeinsam in der Anlage tummelten.


Die einjährigen Wölfe, zwei männliche, zwei weibliche Tiere, stammen ursprünglich aus dem Tierpark Herberstein (Steiermark). "Aragorn" begrüßte - an der Leine - die Journalisten am Mittwoch vor dem Schloss, worauf die im Gehege zurückgelassenen "Kumpel" zu heulen begannen. Ihre derzeitige Unterkunft ist "originell", erzählte Schlossherr Heinrich XIV. Reuss die Geschichte des "Küchengartens": Der in vier Etagen angelegte Renaissancegarten sollte ein Nachbau der "hängenden Gärten der Semiramis" werden.

Die Welpen hören - natürlich noch nicht wirklich - auf die klingenden Namen Geronimo, Tatonga, Nanuk und Yukon. In zwei Wochen erwartete "Babies" aus Basel (Schweiz) sollen dieses erste Rudel ergänzen.


Reuss erhofft sich durch die neue Attraktion, dass wieder mehr Menschen den Weg in den - vor 30 Jahre eröffneten - Wildpark finden. Derzeit liegt die jährliche Frequenz bei rund 30.000 Besuchern.

Helmut71
28.05.2009, 10:12
Hier noch ein aktueller Bericht auf orf.at



Wolfsgeheul im Wildpark Ernstbrunn
Seit etwa zwei Wochen lebt der Wolf wieder in NÖ in einem Gehege. Erst vor wenigen Tagen wurden vier Babywölfe aus den USA eingeflogen. Forscher im Wildpark Ernstbrunn beschäftigen sich mit den Tieren wissenschaftlich.

"Tieren macht es Spaß zu arbeiten"
Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsofia Viranyi wollen experimentelle Wolfsforschung betreiben und der Frage nachgehen, wie der Mensch auf den Wolf kam, wie die Tiere geistig funktionieren, Probleme lösen und kooperieren.
Die Wölfe seien aber "keine Versuchskaninchen", sondern Partner auf gleicher Augenhöhe, so Kotrschal. Wichtig ist die Beziehung zum Menschen, die Welpen werden 24 Stunden lang betreut.
"Den Tieren macht es Spaß zu arbeiten", meinte Range zu den täglichen Trainings. Auch gefüttert werden die Tiere über die Arbeit - es gibt Leckerbissen (Trockenfutter) als "Belohnung".

Wölfe wurden aus Montana eingeflogen
Das vor einem Jahr in Grünau (Oberösterreich) gegründete Wolf Science Center (WSC) in Kooperation mit der Konrad Lorenz Forschungsstelle hat im Weinviertel - inmitten der Leiser Berge - eine neue Heimat gefunden.
Im Wildpark Ernstbrunn werden Gehege eingerichtet - schon jetzt können Besucher aber vier einjährige Wölfe und vier Welpen, die vor kurzem aus dem US-Bundesstaat Montana eingeflogen wurden, in einem provisorischen Gehege beim Schloss bewundern.

Husky-Welpen werden parallel gezüchtet
Im jahrtausendealten "Dreieck" Wolf - Hund - Mensch auf dem Weg zur Domestikation werden die Forscher auch einen parallel laufenden Versuch starten, indem sie Husky-Welpen aufziehen. Dass die Wölfe kein Problem mit Hunden haben, zeigte sich beim Fototermin am Mittwoch, als sich Vertreter beider Tierarten gemeinsam in der Anlage tummelten.
Die einjährigen Wölfe, zwei männliche, zwei weibliche Tiere, stammen ursprünglich aus dem Tierpark Herberstein (Steiermark). Aragorn begrüßte - an der Leine - die Journalisten am Mittwoch vor dem Schloss, worauf die im Gehege zurückgelassenen "Kumpel" zu heulen begannen.
Ihre derzeitige Unterkunft sei "originell", erzählte Schlossherr Heinrich Reuss die Geschichte des "Küchengartens": Der in vier Etagen angelegte Renaissancegarten sollte ein Nachbau der hängenden Gärten der Semiramis, eines der sogenannten sieben Weltwunder der Antike in Babylon am Euphrat im heutigen Irak, werden.

Rudel wird noch erweitert
Die Welpen hören - natürlich noch nicht wirklich - auf die klingenden Namen Geronimo, Tatonga, Nanuk und Yukon. In zwei Wochen erwartete "Babys" aus Basel (Schweiz) sollen dieses erste Rudel ergänzen.
Reuss erhofft sich durch die neue Attraktion, dass wieder mehr Menschen den Weg in den vor 30 Jahre eröffneten Wildpark finden. Derzeit liegt die jährliche Frequenz bei rund 30.000 Besuchern.


Quelle: ORF

Samael
28.05.2009, 16:58
Beitrag vom ORF NÖ kann auch hier bei uns unter:
http://www.weinviertel.net/video.php?do=viewdetails&videoid=368
nachgesehen werden

manfred1110
04.01.2011, 21:40
Link: http://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/art16,520469


Ausschnitt davon:


2581
2582




Homepage: http://www.wolfscience.at/deutsch/#



Wolfbesuch am 1.1.2011: http://www.weinviertel.net/showthread.php?950-Fotos-vom-idyllischen-Weinviertel&p=5495#post5495



L.G. Manfred

manfred1110
11.01.2011, 13:01
Auszeichnung 2010

Wolfsforscher Kotrschal ist Wissenschafter des Jahres:

http://derstandard.at/1293370303255/Auszeichnung-2010-Wolfsforscher-Kotrschal-ist-Wissenschafter-des-Jahres



L.G. Manfred