Helmut71
14.05.2009, 10:51
Weniger kurvenreich soll der B7-Neubau nördlich von Schrick sein.
BEZIRK MSITELBACH / Die B7-Neu soll im Norden weniger kurvenreich werden, der Süden wird Ende Februar 2010 eröffnet.
Die gute Nachricht für die Weinviertler nördlich von Schrick: Die B7-Neu, die im Zuge des Autobahnbaus ebenfalls errichtet wird, wird weit weniger schlangenlinienartig verlaufen, wie der Süden der Straße. Denn die Trasse der A5 Nordautobahn wird nur in wenigen Bereichen parallel zur B7 geführt werden.
Dieses Detail gaben Vertreter der ASFINAG in der Vorwoche bei einer Pressekonferenz im Poysdorfer Hotel Veltlin bekannt, bei dem sie über den Planungsfortschritt zur Nordautobahn berichteten.
Auch wenn ASFINAG-Geschäftsführer Alexander Walcher einschränkt, dass es ja gerade Aufgabe der Begleitstraße sei, den überregionalen Verkehr auf die Autobahn zu verdrängen. „Dass es in der Bauphase Probleme geben kann, ist uns klar. Dass man Sachen besser machen kann auch!“
Spätestens Ende Februar 2010 soll die A5 bis Schrick jetzt für den Verkehr freigegeben werden, die fehlenden 34 Kilometer bis zur tschechischen Grenze bei Drasenhofen werden, wie geplant, im Anschluss daran gebaut. Geplante Verkehrsfreigabe: 2013. Gebaut wird das 380 Mio. Euro teure Straßenstück konventionell, sprich, die ASFINAG wird Bauherr sein, auf ein PPP-Bieterverfahren verzichtet man auf dieser Strecke, berichtete Projektleiter Christian Musil. Gebaut werden vier Anschlussstellen, zwei Halbanschlüsse, 33 Straßenbrücken, 16 Wirtschaftsbrücken und sieben Grünbrücken, sowie eine Raststation, wobei hier der Standort noch offen ist, im Gespräch ist der Raum Poysbrunn.
Heißestes Thema rund um die A5 im Norden sind wohl die laufenden Grundeinlösen. Trotz der Proteste von Grundeigentümern wegen eines für sie zu niedrigen Preises gab es keine Nachbesserungen. Festgelegt wurde für den Abschnitt Schrick bis zur Grenze ein Quadratmeterpreis von 2,20 Euro (rund 2,59 Euro mit den Zuschlägen). „Wir glauben, dass das ein sehr fairer Preis ist“, ist Chef-Grundeinkäufer Albert Ager überzeugt, mit diesem Geld könnten sich Grundbesitzer leicht Ersatzgründe kaufen. Bürgermeister Karl Wilfing schränkte dabei schon ein, dass dies zwar für die kleinen Weinbauparzellen stimme, großflächige Ackerflächen wären aber nicht so leicht zu ersetzen. Bei der ASFINAG erwartet man sich harte Verhandlungen, aber keine Enteignungen.
Quelle: NÖN
BEZIRK MSITELBACH / Die B7-Neu soll im Norden weniger kurvenreich werden, der Süden wird Ende Februar 2010 eröffnet.
Die gute Nachricht für die Weinviertler nördlich von Schrick: Die B7-Neu, die im Zuge des Autobahnbaus ebenfalls errichtet wird, wird weit weniger schlangenlinienartig verlaufen, wie der Süden der Straße. Denn die Trasse der A5 Nordautobahn wird nur in wenigen Bereichen parallel zur B7 geführt werden.
Dieses Detail gaben Vertreter der ASFINAG in der Vorwoche bei einer Pressekonferenz im Poysdorfer Hotel Veltlin bekannt, bei dem sie über den Planungsfortschritt zur Nordautobahn berichteten.
Auch wenn ASFINAG-Geschäftsführer Alexander Walcher einschränkt, dass es ja gerade Aufgabe der Begleitstraße sei, den überregionalen Verkehr auf die Autobahn zu verdrängen. „Dass es in der Bauphase Probleme geben kann, ist uns klar. Dass man Sachen besser machen kann auch!“
Spätestens Ende Februar 2010 soll die A5 bis Schrick jetzt für den Verkehr freigegeben werden, die fehlenden 34 Kilometer bis zur tschechischen Grenze bei Drasenhofen werden, wie geplant, im Anschluss daran gebaut. Geplante Verkehrsfreigabe: 2013. Gebaut wird das 380 Mio. Euro teure Straßenstück konventionell, sprich, die ASFINAG wird Bauherr sein, auf ein PPP-Bieterverfahren verzichtet man auf dieser Strecke, berichtete Projektleiter Christian Musil. Gebaut werden vier Anschlussstellen, zwei Halbanschlüsse, 33 Straßenbrücken, 16 Wirtschaftsbrücken und sieben Grünbrücken, sowie eine Raststation, wobei hier der Standort noch offen ist, im Gespräch ist der Raum Poysbrunn.
Heißestes Thema rund um die A5 im Norden sind wohl die laufenden Grundeinlösen. Trotz der Proteste von Grundeigentümern wegen eines für sie zu niedrigen Preises gab es keine Nachbesserungen. Festgelegt wurde für den Abschnitt Schrick bis zur Grenze ein Quadratmeterpreis von 2,20 Euro (rund 2,59 Euro mit den Zuschlägen). „Wir glauben, dass das ein sehr fairer Preis ist“, ist Chef-Grundeinkäufer Albert Ager überzeugt, mit diesem Geld könnten sich Grundbesitzer leicht Ersatzgründe kaufen. Bürgermeister Karl Wilfing schränkte dabei schon ein, dass dies zwar für die kleinen Weinbauparzellen stimme, großflächige Ackerflächen wären aber nicht so leicht zu ersetzen. Bei der ASFINAG erwartet man sich harte Verhandlungen, aber keine Enteignungen.
Quelle: NÖN