Helmut71
14.05.2009, 10:48
Endgültiges AUS für den "Safaripark NEU" in Gänserndorf!
GÄNSERNDORF / In Gänserndorf wird es keinen „Safaripark-Light“ geben. Betreiber Mag. Josef Zoher zog sich zurück.
VON THOMAS SCHINDLER
Jetzt ist es fix: In der Bezirkshauptstadt wird es keine Neuauflage des legendären Safariparks geben. Grund: Projekt-Betreiber Mag. Josef Zoher warf nun endgültig das Handtuch.
Wie berichtet, wollte Zoher den im Jahr 2004 in Konkurs geschlitterten Safaripark wieder auferstehen lassen. Zumindest in einer abgespeckten Variante. Das Land NÖ hätte das Projekt sogar gefördert, stellte aber verschiedene Bedingungen, die Zoher nicht erfüllen konnte. So hätte der Deutsch-Wagramer Tierarzt unter anderem mögliche Verluste des Parks zur Gänze abdecken müssen. Zoher erklärte daraufhin, den Safaripark-Neu auch ohne Landesförderung auf die Beine stellen zu können. Entsprechende Investoren habe er.
SP-Stadtrat: „Zohers Projekt ist definitiv Geschichte“
Vor wenigen Tagen gab Zoher schließlich in einem Gespräch mit der Gemeinde Gänserndorf, die sich ebenfalls am Park beteiligen hätte sollen, seinen Rückzug bekannt. Dies bestätigt auch SP-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl gegenüber der NÖN: „Zohers Projekt ist definitiv Geschichte. Er sagte selbst, dass er den Plan nicht mehr weiterverfolgt.“
Wie geht es nun weiter? Michl: „Jetzt warten wir einmal ab, wie sich das ‚Projekt Zubringerstraße zur S 8‘ entwickelt. Noch wissen wir nicht, wie die neue Straße genau verläuft, inwieweit sie das Safaripark-Gelände tangiert.“ Der SP-Politiker betont aber, dass es nach wie vor weitere Interessenten für eine Nachnutzung des Areals gibt. Was sind das für Interessenten? „Es geht bei allen um den Bereich Tiere, Wald, Erholung und Vergnügen. Mehr kann ich noch nicht sagen.“
Der Wald am Safaripark-Gelände, so Michl, müsse auf jeden Fall erhalten bleiben: „Er soll auch künftig als Erholungsgebiet genutzt werden.“ Die ÖVP plädierte immer für einen Vergnügungspark für Skater, Radfahrer und Jogger. Steht diese Option noch offen? Michl: „Alle Varianten - auch diese - stehen noch offen. Eines ist natürlich klar. Jedes Projekt muss finanzierbar sein. Bei der ÖVP-Idee wird wahrscheinlich kein Unternehmer einsteigen, weil es dort nichts zu verdienen gibt.“ Und dass die Gemeinde hier investiert, sei eher unrealistisch.
Quuelle: NÖN
GÄNSERNDORF / In Gänserndorf wird es keinen „Safaripark-Light“ geben. Betreiber Mag. Josef Zoher zog sich zurück.
VON THOMAS SCHINDLER
Jetzt ist es fix: In der Bezirkshauptstadt wird es keine Neuauflage des legendären Safariparks geben. Grund: Projekt-Betreiber Mag. Josef Zoher warf nun endgültig das Handtuch.
Wie berichtet, wollte Zoher den im Jahr 2004 in Konkurs geschlitterten Safaripark wieder auferstehen lassen. Zumindest in einer abgespeckten Variante. Das Land NÖ hätte das Projekt sogar gefördert, stellte aber verschiedene Bedingungen, die Zoher nicht erfüllen konnte. So hätte der Deutsch-Wagramer Tierarzt unter anderem mögliche Verluste des Parks zur Gänze abdecken müssen. Zoher erklärte daraufhin, den Safaripark-Neu auch ohne Landesförderung auf die Beine stellen zu können. Entsprechende Investoren habe er.
SP-Stadtrat: „Zohers Projekt ist definitiv Geschichte“
Vor wenigen Tagen gab Zoher schließlich in einem Gespräch mit der Gemeinde Gänserndorf, die sich ebenfalls am Park beteiligen hätte sollen, seinen Rückzug bekannt. Dies bestätigt auch SP-Wirtschaftsstadtrat Robert Michl gegenüber der NÖN: „Zohers Projekt ist definitiv Geschichte. Er sagte selbst, dass er den Plan nicht mehr weiterverfolgt.“
Wie geht es nun weiter? Michl: „Jetzt warten wir einmal ab, wie sich das ‚Projekt Zubringerstraße zur S 8‘ entwickelt. Noch wissen wir nicht, wie die neue Straße genau verläuft, inwieweit sie das Safaripark-Gelände tangiert.“ Der SP-Politiker betont aber, dass es nach wie vor weitere Interessenten für eine Nachnutzung des Areals gibt. Was sind das für Interessenten? „Es geht bei allen um den Bereich Tiere, Wald, Erholung und Vergnügen. Mehr kann ich noch nicht sagen.“
Der Wald am Safaripark-Gelände, so Michl, müsse auf jeden Fall erhalten bleiben: „Er soll auch künftig als Erholungsgebiet genutzt werden.“ Die ÖVP plädierte immer für einen Vergnügungspark für Skater, Radfahrer und Jogger. Steht diese Option noch offen? Michl: „Alle Varianten - auch diese - stehen noch offen. Eines ist natürlich klar. Jedes Projekt muss finanzierbar sein. Bei der ÖVP-Idee wird wahrscheinlich kein Unternehmer einsteigen, weil es dort nichts zu verdienen gibt.“ Und dass die Gemeinde hier investiert, sei eher unrealistisch.
Quuelle: NÖN