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Helmut71
13.05.2009, 11:01
In NÖ steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche an - wie ein aktueller Bericht auf orf.at zeigt. Das Weinviertel ist im Umland von Wien und entlang der Hauptverkehrsroute Brünnerstraße (zukünftige Nordautobahn) besonders stark betroffen.



Zahl der Wohnungseinbrüche steigt an
Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser steigt weiter an. Die Kriminalstatistik zeigt detailliert, wo in NÖ am häufigsten eingebrochen wird sowie wann und wie Einbrecher in die Häuser eindringen.

Einbrüche dauern nur wenige Minuten
Bei Einbrechern muss alles sehr schnell gehen: Binnen weniger Minuten schafft es ein Täter, in das Haus einzudringen, es nach Bargeld, Schmuck und kleinen elektronischen Geräten zu durchsuchen und zu flüchten.
Terrassentür als häufige Schwachstelle
Fast drei Viertel aller Einbrecher gelangen über eine Terrassentür ins Haus - eine gekippte Tür kann blitzschnell geöffnet werden.
Neben gekippten Fenstern und nicht versperrten Türen gibt es auch andere Sicherheitsrisiken, wie zum Beispiel eine offene Gartentür.

Jeder zehnte Einbruch wird geklärt
Im Winter konzentrieren sich die Täter vor allem auf Dämmerungseinbrüche, im Sommer wählen sie oft den Vormittag, denn viele Häuser und Wohnungen stehen zu dieser Zeit leer.
Etwa zehn Prozent der Einbrüche in Niederösterreich können geklärt werden.

Hier wird häufig eingebrochen
Besonders beliebt bei Einbrechern sind die Gebiete entlang der Hauptverkehrsrouten wie der West- und Südautobahn, aber auch die Kremser Gegend und das Umland von Wien.
Verhältnismäßig wenig wird etwa im Waldviertel eingebrochen.

Maßnahmen: absichern und abschrecken
Prävention ist noch immer die beste Möglichkeit, um Einbrüche zu verhindern. Die Palette der Hilfsmittel ist breit, von der Alarmanlage bis hin zu Sicherheitstüren.
Experten raten aber, nicht auf die Fenster zu vergessen. Am Markt werden zum Beispiel Fenster angeboten, die durch eine spezielle Folie nicht mehr eingeschlagen werden können.
Besonders abschreckend auf Einbrecher wirkt übrigens nicht die Technik, sondern ein Hund.


Quelle: ORF