Helmut71
06.05.2009, 12:32
Die EVN hat in Korneuburg ihr Fernwärmenetz erweitert.
KORNEUBURG / EVN hat das Fernwärmenetz massiv erweitert. 1.000 Kunden werden umweltfreundlich und komfortabel versorgt.
VON VERONIKA LÖWENSTEIN
Rund 1.000 Korneuburger können der nächsten Heizsaison gelassen entgegen sehen: Sie sind seit vergangener Woche mit umweltfreundlicher Fernwärme aus dem EVN-Wärmekraftwerk Korneuburg versorgt. Ein Großteil der Wärme ist ein Abfallprodukt, ein Teil muss mittels Hilfskesseln erzeugt werden. Bisher waren rund 150 Kunden an das seit 1977 bestehende Fernwärmenetz angeschlossen, das jetzt auf 5,5 Kilometer erweitert wurde. Neben Privathaushalten werden künftig die Bezirkshauptmannschaft, die Straßenmeisterei, öffentliche Gebäude, Wohnhausanlagen und Gewerbebetriebe ihre Wärme aus dem Kraftwerk beziehen.
Neben der Umweltfreundlichkeit - 1.000 Tonnen CO2 werden damit eingespart - ist der Komfort der größte Vorteil. „Betreuungs- und Reinvestitionskosten fallen dadurch weg“, betont Andreas Oberhammer von der EVN, die sich den Ausbau zwei Millionen Euro hat kosten lassen. Ein weiterer Netzausbau steht im Raum. „Das Kraftwerk ist so groß, dass man ganz Korneuburg versorgen könnte“, erklärt Oberhammer.
Von der Dimension des Spitzenlastkraftwerks konnten sich Politiker und EVN-Mitarbeiter im Anschluss an die offizielle Inbetriebnahme überzeugen.
Dort finden seit Anfang April Revisionsarbeiten statt. Die große Gasturbine muss alle 25.000 Betriebsstunden (entspricht ca. sechs Jahren) komplett zerlegt und überprüft werden, erläuterte Revisionsleiter Jürgen Wilhelm.
120 Mitarbeiter sind in dem 1957 erbauten Kraftwerk tätig. „Korneuburg ist heute ein wesentlicher Kraftwerksstandort“, betonte EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer, „zum Ausgleich der Schwankungen von Windkraftwerken hat es wesentlich an Bedeutung gewonnen.“
Quelle: NÖN
KORNEUBURG / EVN hat das Fernwärmenetz massiv erweitert. 1.000 Kunden werden umweltfreundlich und komfortabel versorgt.
VON VERONIKA LÖWENSTEIN
Rund 1.000 Korneuburger können der nächsten Heizsaison gelassen entgegen sehen: Sie sind seit vergangener Woche mit umweltfreundlicher Fernwärme aus dem EVN-Wärmekraftwerk Korneuburg versorgt. Ein Großteil der Wärme ist ein Abfallprodukt, ein Teil muss mittels Hilfskesseln erzeugt werden. Bisher waren rund 150 Kunden an das seit 1977 bestehende Fernwärmenetz angeschlossen, das jetzt auf 5,5 Kilometer erweitert wurde. Neben Privathaushalten werden künftig die Bezirkshauptmannschaft, die Straßenmeisterei, öffentliche Gebäude, Wohnhausanlagen und Gewerbebetriebe ihre Wärme aus dem Kraftwerk beziehen.
Neben der Umweltfreundlichkeit - 1.000 Tonnen CO2 werden damit eingespart - ist der Komfort der größte Vorteil. „Betreuungs- und Reinvestitionskosten fallen dadurch weg“, betont Andreas Oberhammer von der EVN, die sich den Ausbau zwei Millionen Euro hat kosten lassen. Ein weiterer Netzausbau steht im Raum. „Das Kraftwerk ist so groß, dass man ganz Korneuburg versorgen könnte“, erklärt Oberhammer.
Von der Dimension des Spitzenlastkraftwerks konnten sich Politiker und EVN-Mitarbeiter im Anschluss an die offizielle Inbetriebnahme überzeugen.
Dort finden seit Anfang April Revisionsarbeiten statt. Die große Gasturbine muss alle 25.000 Betriebsstunden (entspricht ca. sechs Jahren) komplett zerlegt und überprüft werden, erläuterte Revisionsleiter Jürgen Wilhelm.
120 Mitarbeiter sind in dem 1957 erbauten Kraftwerk tätig. „Korneuburg ist heute ein wesentlicher Kraftwerksstandort“, betonte EVN-Generaldirektor Dr. Burkhard Hofer, „zum Ausgleich der Schwankungen von Windkraftwerken hat es wesentlich an Bedeutung gewonnen.“
Quelle: NÖN