Helmut71
04.05.2009, 13:03
Das Weinviertel, Land zwischen Donau und Thaya, im Norden an unsere tschechischen und im Osten an unsere slowakischen Nachbarn grenzend, ist vom Wein geprägt. Beschaulich und ruhig, ohne schroffe Erhebungen rollt die hügelige Landschaft dahin. Prädestiniert für gemütliche Wanderungen und Radausflüge, trägt es seinen Namen seit ungefähr 100 Jahren.
Dieses Gebiet ist schon zu Urzeiten dicht besiedelt gewesen. Sein Klima und die fruchtbare Erde begünstigten den Ackerbau und die Viehzucht. Auch der Wein gedeiht prächtig seit alters her. Mit 16.000 ha Anbaufläche ist das Weinviertel das größte Weinbaugebiet Österreichs. Nirgendwo sonst genießt man diese Vielfalt an Rebsorten und Heurigenbetrieben wie hier.
Vor Jahrmillionen lag das Weinviertel am Rande des Urmeeres, dessen Brandung bis Eggenburg spülte. In Stetten bei Korneuburg hat sich eine paläontologische Kuriosität erhalten, nämlich das einzige, vollständig intakte, fossile Austernriff der Welt. Im Jahr 2009 wird diese Weltsensation als „Fossilienwelt Stetten“ für Besucher eröffnet.
Die Weinviertler Geschichte reicht weit zurück bis in die Altsteinzeit. Unter meterdicken Lössschichten fand man die ältesten Frauenstatuetten der Welt, circa 30.000 Jahre alt. Die Sensationsfunde der „Venus von Willendorf“ und die noch ältere „Venus von Stratzenberg“ stammen beide aus der Wachau. Ihre kultische Bedeutung und der genaue Verwendungszweck wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
Die geheimnisvollen Kreisgraben- und Wallanlagen sind die ältesten Monumentalbauten der Welt, mindestens 7000 Jahre alt. Von diesen 80 europaweit bekannten Erdbauwerken hat NÖ allein 50 und das Weinviertel wiederum die meisten davon. Wer die Erbauer waren und warum gerade im Weinviertel so viele, liegt im Dunkel der Geschichte.
Rätselhafte Erdställe durchziehen das Weinviertel. Unter fast jedem Weinviertler Kellerberg finden sich diese obskuren Gänge und sind vielfach als geeignete Weinkeller in praktische Verwendung genommen worden. Bislang sind weder ihr Alter noch ihr Zweck noch die Erbauer bekannt. Die Grabhügel und Siedlungen unbekannter Keltenfürsten sind die höchsten und größten in Europa. Burgen, Schlösser und Stifte waren Zentren der Alchemisten, Rosenkreuzer und Freimaurer. Bernsteinstraße und Donauwege kreuzen hier und auch die Kreuzzüge ins Hl. Land führten durchs Weinviertel. Diese uralten Strassen verbinden Kult- und Kraftplätze, die heute noch ihre Energie ausstrahlen und von den Menschen gerne besucht werden.
Wir haben die kraftvollsten Plätze für Sie besucht und beschrieben. Solche, die seit Jahrtausenden verehrt werden und solche, die erst vor wenigen Jahren geschaffen wurden.
Die Palette reicht vom 7.000 Jahre alten Kreisgraben in Glaubendorf bis zur 2004 eröffneten Amethystwelt. Die Plätze kann man manchmal mit dem PKW, meist jedoch zu Fuß erkunden, aber auch ein WünschelrutenRADweg ist dabei.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aufsuchen und Erforschen der Weinviertler Kraftplätze.
• Michelberg bei Korneuburg
• Englischer Garten von Kleinwetzdorf
• Amethystwelt in Maissau
• Kogelsteine von Eggenburg
• Wallfahrtskirche Maria Dreieichen
• Heiligenstein von Retz
(C) by Gabriela Lukacs
Dieses Gebiet ist schon zu Urzeiten dicht besiedelt gewesen. Sein Klima und die fruchtbare Erde begünstigten den Ackerbau und die Viehzucht. Auch der Wein gedeiht prächtig seit alters her. Mit 16.000 ha Anbaufläche ist das Weinviertel das größte Weinbaugebiet Österreichs. Nirgendwo sonst genießt man diese Vielfalt an Rebsorten und Heurigenbetrieben wie hier.
Vor Jahrmillionen lag das Weinviertel am Rande des Urmeeres, dessen Brandung bis Eggenburg spülte. In Stetten bei Korneuburg hat sich eine paläontologische Kuriosität erhalten, nämlich das einzige, vollständig intakte, fossile Austernriff der Welt. Im Jahr 2009 wird diese Weltsensation als „Fossilienwelt Stetten“ für Besucher eröffnet.
Die Weinviertler Geschichte reicht weit zurück bis in die Altsteinzeit. Unter meterdicken Lössschichten fand man die ältesten Frauenstatuetten der Welt, circa 30.000 Jahre alt. Die Sensationsfunde der „Venus von Willendorf“ und die noch ältere „Venus von Stratzenberg“ stammen beide aus der Wachau. Ihre kultische Bedeutung und der genaue Verwendungszweck wird wohl immer ein Rätsel bleiben.
Die geheimnisvollen Kreisgraben- und Wallanlagen sind die ältesten Monumentalbauten der Welt, mindestens 7000 Jahre alt. Von diesen 80 europaweit bekannten Erdbauwerken hat NÖ allein 50 und das Weinviertel wiederum die meisten davon. Wer die Erbauer waren und warum gerade im Weinviertel so viele, liegt im Dunkel der Geschichte.
Rätselhafte Erdställe durchziehen das Weinviertel. Unter fast jedem Weinviertler Kellerberg finden sich diese obskuren Gänge und sind vielfach als geeignete Weinkeller in praktische Verwendung genommen worden. Bislang sind weder ihr Alter noch ihr Zweck noch die Erbauer bekannt. Die Grabhügel und Siedlungen unbekannter Keltenfürsten sind die höchsten und größten in Europa. Burgen, Schlösser und Stifte waren Zentren der Alchemisten, Rosenkreuzer und Freimaurer. Bernsteinstraße und Donauwege kreuzen hier und auch die Kreuzzüge ins Hl. Land führten durchs Weinviertel. Diese uralten Strassen verbinden Kult- und Kraftplätze, die heute noch ihre Energie ausstrahlen und von den Menschen gerne besucht werden.
Wir haben die kraftvollsten Plätze für Sie besucht und beschrieben. Solche, die seit Jahrtausenden verehrt werden und solche, die erst vor wenigen Jahren geschaffen wurden.
Die Palette reicht vom 7.000 Jahre alten Kreisgraben in Glaubendorf bis zur 2004 eröffneten Amethystwelt. Die Plätze kann man manchmal mit dem PKW, meist jedoch zu Fuß erkunden, aber auch ein WünschelrutenRADweg ist dabei.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aufsuchen und Erforschen der Weinviertler Kraftplätze.
• Michelberg bei Korneuburg
• Englischer Garten von Kleinwetzdorf
• Amethystwelt in Maissau
• Kogelsteine von Eggenburg
• Wallfahrtskirche Maria Dreieichen
• Heiligenstein von Retz
(C) by Gabriela Lukacs