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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Kampfhund"



*NiMi*
20.02.2008, 12:32
http://tirol.orf.at/stories/257034/ (http://tirol.orf.at/stories/257034/)

... einmal mehr eine hetzkampagne der medien gegen eine "verurteilte hunderasse" ... :mad:

stundenlanges/seitenlanges diskutieren - ohne erfolg. der "kampfhund" sitzt tief im kopf vieler unwissender menschen. leider ...
viele worte kommen nicht ans "ziel" ... in der hoffnung, dass dieser brief doch bei einigen ankommt und zum nachdenken aufruft:


Mein Name ist Buffy,

ich bin ein anhänglicher, treuer
American-Staffordshire-Terrier
Eigentlich bin ich ein „Kampfhund“, aber das merkt keiner. Fast neun Jahre bin ich
nun alt, und gehe mit meinem Frauchen durch dick und dünn.
Zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen unter Anderem: schlafen, meinen
Plüschaffen durch die Luft werfen, besonderst wenn es an der Haustüre klingelt.
Dann werfe ich unserem Besuch erst einmal meinen Knochen auf die Füße. Ihr könnt
euch denken, es ist kein leichter Knochen. Böse ist mir aber Niemand, alle lachen
über meine Kapriolen.
Mein Leben ist allerdings nicht immer lustig.
Gestern war mein Frauchen sehr traurig, man hat ihr in der Stadt einen Stein in den
Rücken geworfen, einen Stein! Und warum? Weil sie mich an der Leine hatte, ohne
Maulkorb. Doch den brauche ich nicht, dass haben sie mir schriftlich bestätigt. Die
vom Amt. Auch außerhalb einer Wohnsiedlung benötige ich keine Leine mehr.
Frauchen hat alles schriftlich. Doch das interessiert scheinbar Niemanden.
Gestern nun, in Oberhausen, wurde mein Frauchen angegriffen, beschimpft, beleidigt
von sehr vielen Leuten. Es ging soweit, dass Passanten die Polizei riefen, alles wegen
mir? Mein Frauchen schaute dem Polizeiauftritt gelassen entgegen, hatte sie doch
alle Vorschriften beachtet. Die Polizei kam und stellte ordnungsgemäße Papiere fest.
Es wäre alles in Ordnung bei mir, logisch oder? Was heißt schon Kampfhund? Der
Passant muss den Polizeieinsatz bezahlen.
Nur weil ich ein Stafford bin, dürfen Passanten mein Frauchen mit Steinen
bewerfen? Und, obwohl ich ein Kampfhund bin, habe ich dies zugelassen? Dieses Mal
war es ein kleiner Stein, sie bekam schon Ziegelsteine hinterher geworfen! Alles
wegen mir?
Was denken sich die Leute?
Ich bin ein gut erzogener Hund, meine Manieren sind bestimmt besser, als die
mancher Menschen. Einen so genannten Kampfhund gibt es nicht, es gibt nur
Menschen, die keinen Hundeverstand haben und dementsprechend große Fehler
machen bei unserer Erziehung!
In Hamburg fiel ein sechsjähriger einem Kampfhund zum Opfer. Der kleine Junge
spielte auf einem Spielplatz. Auf demselben Spielplatz wurde dieser Hund, fast täglich
gequält und zum Kampfhund „ausgebildet“. Durch Folter! Der Spielplatz war für
diesen Hund sein Territorium, das er verteidigte. Der Junge drang in sein
„Territorium“ ein, so sieht es der Hund. War es die Schuld des Hundes? Nein!
In Sachsen wurde eine zweiundneunzigjährige Frau tot gebissen. Sie hatte nach dem

Hund getreten. Er sollte verschwinden. Der Besitzer hatte seinen Hund jahrelang
getreten. War es die Schuld des Hundes? Nein!
Es ist traurig, dass solche Dinge geschehen. Es ist immer der Mensch, der die
Schuld trägt. Menschen die nicht in der Lage sind, vom geistigen und menschlichen
Wesen her einen Hund zu halten!
Das Wesen eines American- Staffords kann man wie folgt beschreiben: er ist
ausdauernd, intelligent, treu seinem Besitzer gegenüber, mutig, anhänglich, verspielt,
geduldig, tolerant gegenüber Kindern. Das alles, wenn er in die richtigen,
hundeerfahrenen Hände kommt.
Ein deutscher Schäferhund, der als Gebrauchshund bei der Polizei und BGS dient,
beißt sehr viel schneller und öfter zu. Doch dieser Hund hat eine bessere Lobby als
ein so genannter Kampfhund.
Buffy ist auf jeden Fall ein verschmuster, anhänglicher Hund, dessen Besitzerin mit
Steinen beworfen wird. Niemals würde sie einen Menschen beißen.
Bringt endlich vernünftige Gesetze heraus. Gesetze die Hundehaltung nur erlauben
mit einem Hundeführerschein. In dem festgestellt wird, ob dieser Mensch in der Lage
ist einen Hund zu halten. Wobei ebenfalls das soziale Umfeld des neuen
Hundehalters geprüft werden sollte. Ohne grundlegende Kenntnisse über das
Verhalten von Hunden gegenüber Artgenossen und das Zusammenleben mit
dem/seinem Menschen, sollte Niemand einen Hund halten dürfen. Der heutige
Sachkundenachweis ist ein Witz, der sagt nichts über den Hundeverstand eines
Halters aus.


manches mal wäre es besser, wenn die menschen beisskörbe tragen würden ...

lg niki

Rettungshunde
20.02.2008, 15:29
Denkt mal darüber nach!

Gedanken eines "KAMPFHUNDES"


Ich bin verspielt, ich bin noch klein und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf einen Freund, auf jemanden, der mich mag.
Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut! Ich wußte nicht
wie es sich fühlt - wenn Menschenhand nach einem greift! Doch
dann!!! Es tat so weh. Ich wußte nicht warum. Von jetzt an deine
Hände - für mich nur Schläge bedeuten. Ich bin fertig, voller
Schmerzen. Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden
gestört. Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen
mal zu beißen. Doch es wird schlimmer und geht weiter, Schlag für
Schlag und Tag für Tag. Ich habe Durst und Hunger. Ja, du mein
Herrchen gibts mir was. Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich
machen? Es ist halt Blut!!!!!!!! Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! Doch dann!!! Ein Kalb man mir zu Füßen
legt, mich dazu zwingt und mit der Stange schägt! Ach! Das will
das Herrchen nun von mir! Zerfetzen soll ich nun das Tier! Ich hoff'
oh Herrchen, das ist gut!? Doch du, du hast nur noch mehr Wut!
Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich, Ein Freund? Nein!
Den kenn`ich nicht. Oh ja mein Herrchen, den zerfetze ich auch
für dich! Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht. Das Töten hast du
mir beigebracht!!! Meine Seele ist auf ewig nun zerstört und es
gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört. Was heute ich - bist
morgen du! Schreit es hinaus in die ganze Welt! Nur ein gutes
Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!! Einen Kampfhund gibt es
nicht, der ist von Menschenhand gemacht! Drum gebt auf eure
Hunde acht!

mfg.Rettungshunde

Rettungshunde
20.02.2008, 15:51
Das Wort Kampfhund war in der Vergangenheit mit einer
zielgerichteten Ausbildung oder Tätigkeit verbunden. So wurde der
Hund schon sehr früh als Kampfgenosse des Menschen gegen
feindliche Heere eingesetzt und kam so zum Kriegseinsatz.

Der historische Kampfhundebegriff wurde auch mit den Kämpfen
einiger Hunde in der Arena im alten Rom verknüpft,wo diese Hunde
gegen Löwen oder ähnliches kämpfen mußten (zur Belustigung des
barbarischen Puplikums).Leider reichen diese Kämpfe,zumindest die
Hund-gegen-Hund-Kämpfe bis in die heutige Zeit.

Die heutige Anwendung des Begriffes Kampfhund erfolgt aus ganz
anderen Gesichtspunkten;Man will damit die Gefährlichkeit
bestimmter Rassen zum Ausdruck bringen.Danach gelten besonders
Molosser und Nachkommen des Bull-and-Terrirs sowie deren
Kreuzungen als Kampfhunde,auch wenn sie sich ihrem einstigen
Lebenszweck längst entfremdet haben oder sogar niemals in
Kampfeinsatz standen!

Die Liste bestimmter Rassen als Kampfhund ist keine Rassebezeichnung.
Auch die Verwendung als Sammelbegriff ist biologisch falsch.

Es gibt keine Kampfhunde-Rassen!

Es gibt lediglich Rassen und Kreuzungen,welche von bestimmten
Leuten wegen ihrer Größe und Kraft gerne bevorzugt zum
Hundekampf mißbraucht wurden und werden. Grundsätzlich handelt
es sich bei einem Kampfhund um einen Hund,der für den Kampf
gegen seine Artgenossen oder andere Tiere gehalten,trainiert und
dazu veranlaßt wird dieses auch auszuüben.

mfg.Rettungshunde

http://www.rettungshunde.q27.at/

*NiMi*
21.02.2008, 10:13
november letzten jahres gab es das thema "wenn hunde beissen" auch bei VERA EXKLUSIV. vera war zu gast bei georg sticha, örv langenzersdorf (www.top-dog.at (http://www.top-dog.at)).
für alle, welche die sendung nicht gesehen hab und für jene, die sie vielleicht nochmal sehen wollen: http://www.hundesport.cc/Vera112007.wmv (http://www.hundesport.cc/Vera112007.wmv)

lg niki

Askanas
24.02.2008, 21:21
Solange die Gesetzgeber die Opfer statt der Täter bestrafen, wird es keine Änderung geben. So dürfen weiter verbrecherische Menschen Hunde zu Kampfmaschinen verbilden und quälen. Es wird Zeit, diesen Tierquälern auf die blutigen Finger zu klopfen und dafür zu sorgen, dass Hunde artgerecht und liebevoll gehalten werden. Im Grunde genommen sind die "Kampfhundetrainer" Mord-Anstifter und damit dafür verantwortlich, wenn so ein armes gequältes Tier ausrastet. Ich kenne eine Reihe Hundehalter, die sogenannte Kampfhunde halten - die mit ihren Tieren liebevoll umgehen und die von Ihren Tieren ebenso geliebt werden - ohne dass die Tiere je ausgerastet wären.
Bernd

Ayk
24.02.2008, 22:13
Tierquälern auf die blutigen Finger zu klopfen und dafür zu sorgen, dass Hunde art gerecht und liebevoll gehalten werden.

das ist nicht so einfach

solche Hunde werden nur ihm Keller gehalten ,das sie keiner sieht weil sie haben die Ohren abgeschnitten :eek:
das sie beim Kampf nicht ab gebissen werden sonst verbluten sie
und sie haben so viele Narben da würden sie gleich auffallen wen sie spazieren gingen

so genante Kampf Hunde Besitzer werden in Österreich geschätzt auf 7 bis 8 Personen

g v Peter

Rettungshunde
01.03.2008, 11:29
so genante Kampf Hunde Besitzer werden in Österreich geschätzt auf 7 bis 8 Personen


Hallo nicht böse sein aber woher nimmst du dein Wissen ?

mfg.Rettungshunde

Ayk
01.03.2008, 20:54
Hallo
habe es einmal beim stöbern in Internet gefunden
wahren auch Video dabei USA
schrecklich zum anschauen :eek:
aber die Seite esistiert nicht mehr wechseln immer die seiten
nächstes Mahl werde ich die Videos Speicher zumindest die seiten Kopieren

g v Peter

*NiMi*
03.03.2008, 20:25
peter, die dunkelziffer liegt weit darüber!
zu sehen sind diese armen tiere natürlich nirgends ...