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Charlemagne
20.04.2009, 15:34
Der Wappenvogel kommt wieder heim
Nach dem Zweiten Weltkrieg galt der Seeadler in Österreich als ausgestorben - dank intensiver Maßnahmen kehrte der österreichische Wappenvogel zurück. Heuer sind die Bedingungen für Nachwuchs besonders günstig, vor allem in den nö. Auen. Heuer sieben Elternpaare
Mindestens sieben Elternpaare werden erfolgreich für Nestlinge sorgen, so Remo Probst vom WWF-Monitoringprogramm für Seeadler. Einige Jungvögel seien bereits geschlüpft.

Besonders die niederösterreichischen Donau- und March-Thaya-Auen bieten als intakte und ruhige Naturlandschaft gute Voraussetzungen für das scheue Tier. Seit 2001 brütet der Greifvogel auch hierzulande wieder auf Baumriesen in bis zu 600 Kilogramm schweren Horsten. Abschüsse und Giftköder als Probleme
37 Jungadler sind seither in Österreich flügge geworden. Der Schutz und die intensive Betreuung der Horste würden dafür sorgen, dass tendenziell mehr Jungvögel als bisher ausfliegen und sich selbst dauerhaft in den Auen ansiedeln, so Probst.

Nach wie vor würden aber illegale Abschüsse und der Einsatz von Giftködern für den Seeadler in Österreich immer noch die Hauptbedrohung darstellen.

Die niederösterreichischen March-Thaya-Auen sind laut WWF generell eines der größten und wichtigsten Refugien für Mitteleuropas Artenvielfalt.

quelle orf.at

Mysticus
20.04.2009, 21:28
Es ist schön, diese wunderschönen Tiere wieder willkommen zu heißen.

Wie im Post schon angemerkt, sind die Hauptprobleme Giftköder und illegale Abschüsse. Deswegen sollten hier die Strafen jenseits von 10 000 € liegen, bei Jägern gehört die Jagdlizenz auf Lebenszeit entzogen.

Erst vor kurzer Zeit wurde in einer Tageszeitung berichtet, dass die beiden einzigen Braunbären (oder wars doch nur einer?) in Österreich, welche glaube ich in der Steiermark leben, aus Ihrem Winterschlaf erwacht sind und prompt sehen die Behörden in diesen Tieren eine "Problemtier" und "Bedrohung"....man kann eigentlich nur den Kopf schütteln.

Charlemagne
20.04.2009, 22:04
alles was den menschen nicht ins bild paßt ist eine bedrohung ,von bären ,wildkatzen, luchs ,bis runter zum harmlosen biber .

Spektator
29.04.2009, 10:51
alles was den menschen nicht ins bild paßt ist eine bedrohung ,von bären ,wildkatzen, luchs ,bis runter zum harmlosen biber .

Grundsätzlich bin ich Ihrer Meinung, was die echte Bedrohung der Tiere anbelangt. Hier sollte rigoros durchgegriffen werden. In den meisten Fällen ist die Bejagung sogar als überflüssiges und abzustellendes Übel einzustufen.

Nur muß man, der Wahrheit und Fairness halber auch anmerken, dass man seitens des WWF den falschen Biber in der March/Thaya Region angesiedelt hat. Anstatt des europäischen Flussbibers, welcher ursprünglich bei uns heimisch war und dessen Bestand eigentlich von seinen natürlichen Feinden geregelt würde, hat man den kanadischen Biber angesiedelt.

Dieser wird fast doppelt so groß und hätte andere, bei uns nicht heimische Räuber zum Feind. Dass die Auswüchse dieser Art nicht harmlos sind, kann angenommen werden.

Selbstverständlich geht auch mir der Arten- und Tierschutz über alles; doch sollte man die Kirche im Dorf lassen und auch hier vernünftig "haushalten".

Charlemagne
29.04.2009, 15:39
also ich habe keine ahnung woher sie die info haben das es bei uns um einen kandadischen biber handelt . lt meiner info ist es der "Castor fiber" ! mir ist nicht bekannt das im weinviertel in letzter zeit noch ein kandischer biber gesehen wurde bzw. gefangen .