Wolfgang B
16.03.2009, 13:00
Die kleine Ortschaft Prinzendorf an der Zaya liegt im unteren Zayatal, etwa auf halbem Weg zwischen Mistelbach und Hohenau. Der Ort ist vor allem durch 2 Männer bekannt: Pfarrer Jungblut, der die Erdäpfel in unsere Heimat brachte, und der zeitgenössische Künstler Hermann Nitsch.
Die Wegbeschreibung:
Unsere Wanderung beginnt am Hauptplatz von Prinzendorf. Eine Überblickstafel an der Bundesstraße gibt einen Überblick über die Wandermöglichkeiten und die Nordic Walking Schaukel Hauskirchen-Prinzendorf-Rannersdorf. Leider ist die darauf abgebildete Karte etwas ungenau, vor allem, was den anfänglichen Tourenverlauf betrifft. Wenn man die Straße Richtung Zaya und Bahn weitergeht, findet man aber rasch ein Schild. Gleich nach der Bahnübersetzung geht’s links ab, zuerst kurz über eine Wiese, dann weiter auf der Ladestraße des Bahnhofes bis zu deren Ende. Dort sehen wir schon den Steig, auf dem wir zum Mühlbach gelangen. Vom Brücklein können wir einen Blick auf die Rannersdorfer Mühle werfen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=380
Wir kommen wieder zur Bundesstraße und gehen geradeaus weiter in die Obere Kellergasse, die ihren Namen allerdings nicht mehr verdient, da nur mehr wenige Keller vorhanden sind. Nun müssen wir bergauf, dafür werden wir am Ortsrand mit einem schönen Ausblick in das Zayatal Richtung Ebersdorf und Wilfersdorf belohnt.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=381
Ein Stück weiter können wir beim Armeseelenkreuz eine kurze Rast einlegen, die Aussicht ist um nichts schlechter wie kurz zuvor.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=382
Wir wandern auf der Anhöhe weiter, immer auf die vor uns liegenden Windräder zu. Man sollte nicht vergessen, nach links und rechts zu schauen. Einerseits blickt man ins Zayatal, auf der anderen Seite Richtung Großkrut und Altlichtenwarth. Beim Hahnkreuz zweigen wir links ab, und marschieren entlang des Windschutzgürtels weiter.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=383
Etwas später ein schöner Blick auf Ebersdorf, im Hintergrund sehen wir die Presshäuser der Ebersdorfer Kellergasse Ladenberg, an denen wir später noch vorbeikommen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=384
Am Ende des Windschutzgürtels quert ein asphaltierter Güterweg, wir biegen nach links ab und gelangen in die Ortschaft Ebersdorf. An der Bundesstraße die Kirche von Ebersdorf.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=385
Wir behalten die Gehrichtung bei, der Weg führt „hintaus“ durch Ebersdorf. Familien mit Kindern werden sicher den Spielplatz hier zu schätzen wissen. An der Bahnstraße halten wir uns rechts, queren die Bahn. An der Zayabrücke sollten wir einen Blick nach rechts werfen, wir sehen die Ebersdorfer Mühle, deren Ursprünge ins 14. Jahrhundert zurückreichen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=386
Gleich danach der nächste Blickfang, eine schöne Hubertuskapelle.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=387
Nun müssen wir wieder bergauf gehen, unser nächstes Ziel ist die Kellergasse Ladenberg. Diese Kellergasse punktet auch durch eine schöne Aussicht ins untere Zayatal, hier nach Prinzendorf.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=388
Die Keller sind noch weitgehend ursprünglich erhalten, für den Kellergassenfreund finden sich zahlreiche Motive, wie z. B. dieses hier.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=389
Am Ende der Kellergasse wechseln wir auf fußfreundlichen Erdbelag. Die Feldwege führen uns nun in etwa in südöstlicher Richtung weiter Richtung Steinberg. Blicken wir noch einmal zur Kellergasse zurück.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=390
Der Steinberg ist durch seine exponierte Lage sehr windig. Das wussten auch die Errichter der hier zahlreich aufgestellten Windräder zu nutzen. In dieser Gegend gibt es auch viel Wild. Die Rehe hier lassen sich durch die Windräder jedenfalls nicht stören.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=391
Schließlich führt der Weg entlang eines Waldes in den Graben des Eselbaches, dort ein Stück aufwärts und dann links direkt auf die Windräder zu. Eine Tafel fehlte hier zum Berichtszeitpunkt. Wir queren die Landesstraße Prinzendorf – Zistersdorf und marschieren auf dem Güterweg weiter bis zur nächsten Wegkreuzung. Auch hier fehlte ein Tafel, wir gehen links, direkt zum Windrad und den Güterweg weiter. Die Aussicht ist vom Feinsten, man übersieht hier einen großen Teil des östlichen Weinviertels. Bei der Kreuzung der Nordic-Walking-Strecke wandern wir noch gerade weiter, bei der nächsten halten wir uns links zum Wäldchen hin. Genießen wir noch den schönen Ausblick über Prinzendorf mit dem Schloss über Poysdorf bis hin zu den Falkensteiner Bergen mit der Ruine.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=392
Entlang des Wäldchens führt der Weg nun bergab in Richtung Prinzendorf. Bemerkenswert ist der nebenan liegende, zum Teil sehr tiefe Graben. Beim Schloss erreichen wir wieder das Ortsgebiet von Prinzendorf, die Freihofgasse und später die Schlossstraße bringen uns wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Allgemeines zum Weg:
Der Weg ist recht gut ausgeschildert. Die Schilder sind grüne Rauten, in der Mitte ein gelber Punkt mit einem Zacken, der den weiteren Wegverlauf weist. Im gelben Punkt steht die Ziffer 4. Hier ein Beispiel dieser Markierung.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=393
Die Weglänge beträgt 12 km, Gehzeit beträgt gute 3 Stunden. Ein guter Teil des Weges besteht aus asphaltierten Güterwegen, südlich von Ebersdorf gibt es einen längeren Abschnitt mit Erdbelag. Der Weg ist grundsätzlich ganzjährig begehbar.
Familienfreundlichkeit:
Für Familien mit gehfreudigen Kindern stellt der Weg keine Hindernisse dar. Eine Abkürzungsmöglichkeit gibt es südlich von Ebersdorf, kurz nach der Hubertuskapelle: Vor dem Anstieg zur Kellergasse nach links auf dem Radweg direkt nach Prinzendorf. In Ebersdorf „hintaus“ gibt es einen Kinderspielplatz. Auch der Hund bekommt genug Auslauf. Auf dem freien Feld bitte etwas aufpassen, die zahlreichen Hasen und Rehe werden es danken.
Einkehrmöglichkeit:
Am Anfangs-/Endpunkt der Tour kann im Gasthaus Schwab eingekehrt werden.
Attraktionen:
Herausragendes Merkmal des Weges ist die schöne Aussicht, die von vielen Punkten herrscht. Die Kellergasse Ladenberg ist ein gutes Beispiel für eine recht ursprünglich erhaltene Kellergasse. In Prinzendorf gibt es ein kleines Museum mit zahlreichen Exponaten aus dem früheren landwirtschaftlichen Leben. Einige Oldtimer-Traktoren ergänzen die Schau. Ein Teil ist dem Wirken von Pfarrer Jungblut gewidmet. Das Museum kann gegen Voranmeldung besichtigt werden.
Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es nicht so einfach, nach Prinzendorf zu kommen. Die Busse der Linie Mistelbach – Zistersdorf verkehren vor allem am Wochenende nur sehr spärlich.
Zur Fahrplanauskunft der ÖBB (http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn?L=vs_addr)
Mit dem PKW kommt man am besten über die B 7, ab der Abfahrt Wilfersdorf weiter über die B 47 und ab Bullendorf über die B 48. Von Südosten ist auch eine Anreise über Zistersdorf möglich. Parkplätze gibt es ausreichend in der Nähe des Ausgangspunktes.
Links:
http://www.hauskirchen-online.com (http://www.hauskirchen-online.com/)
http://www.nitsch.org (http://www.nitsch.org/)
Allgemeine Hinweise zu Wanderrouten (http://weinviertel.net/showthread.php?t=275)
(WB090309)
Die Wegbeschreibung:
Unsere Wanderung beginnt am Hauptplatz von Prinzendorf. Eine Überblickstafel an der Bundesstraße gibt einen Überblick über die Wandermöglichkeiten und die Nordic Walking Schaukel Hauskirchen-Prinzendorf-Rannersdorf. Leider ist die darauf abgebildete Karte etwas ungenau, vor allem, was den anfänglichen Tourenverlauf betrifft. Wenn man die Straße Richtung Zaya und Bahn weitergeht, findet man aber rasch ein Schild. Gleich nach der Bahnübersetzung geht’s links ab, zuerst kurz über eine Wiese, dann weiter auf der Ladestraße des Bahnhofes bis zu deren Ende. Dort sehen wir schon den Steig, auf dem wir zum Mühlbach gelangen. Vom Brücklein können wir einen Blick auf die Rannersdorfer Mühle werfen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=380
Wir kommen wieder zur Bundesstraße und gehen geradeaus weiter in die Obere Kellergasse, die ihren Namen allerdings nicht mehr verdient, da nur mehr wenige Keller vorhanden sind. Nun müssen wir bergauf, dafür werden wir am Ortsrand mit einem schönen Ausblick in das Zayatal Richtung Ebersdorf und Wilfersdorf belohnt.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=381
Ein Stück weiter können wir beim Armeseelenkreuz eine kurze Rast einlegen, die Aussicht ist um nichts schlechter wie kurz zuvor.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=382
Wir wandern auf der Anhöhe weiter, immer auf die vor uns liegenden Windräder zu. Man sollte nicht vergessen, nach links und rechts zu schauen. Einerseits blickt man ins Zayatal, auf der anderen Seite Richtung Großkrut und Altlichtenwarth. Beim Hahnkreuz zweigen wir links ab, und marschieren entlang des Windschutzgürtels weiter.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=383
Etwas später ein schöner Blick auf Ebersdorf, im Hintergrund sehen wir die Presshäuser der Ebersdorfer Kellergasse Ladenberg, an denen wir später noch vorbeikommen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=384
Am Ende des Windschutzgürtels quert ein asphaltierter Güterweg, wir biegen nach links ab und gelangen in die Ortschaft Ebersdorf. An der Bundesstraße die Kirche von Ebersdorf.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=385
Wir behalten die Gehrichtung bei, der Weg führt „hintaus“ durch Ebersdorf. Familien mit Kindern werden sicher den Spielplatz hier zu schätzen wissen. An der Bahnstraße halten wir uns rechts, queren die Bahn. An der Zayabrücke sollten wir einen Blick nach rechts werfen, wir sehen die Ebersdorfer Mühle, deren Ursprünge ins 14. Jahrhundert zurückreichen.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=386
Gleich danach der nächste Blickfang, eine schöne Hubertuskapelle.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=387
Nun müssen wir wieder bergauf gehen, unser nächstes Ziel ist die Kellergasse Ladenberg. Diese Kellergasse punktet auch durch eine schöne Aussicht ins untere Zayatal, hier nach Prinzendorf.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=388
Die Keller sind noch weitgehend ursprünglich erhalten, für den Kellergassenfreund finden sich zahlreiche Motive, wie z. B. dieses hier.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=389
Am Ende der Kellergasse wechseln wir auf fußfreundlichen Erdbelag. Die Feldwege führen uns nun in etwa in südöstlicher Richtung weiter Richtung Steinberg. Blicken wir noch einmal zur Kellergasse zurück.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=390
Der Steinberg ist durch seine exponierte Lage sehr windig. Das wussten auch die Errichter der hier zahlreich aufgestellten Windräder zu nutzen. In dieser Gegend gibt es auch viel Wild. Die Rehe hier lassen sich durch die Windräder jedenfalls nicht stören.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=391
Schließlich führt der Weg entlang eines Waldes in den Graben des Eselbaches, dort ein Stück aufwärts und dann links direkt auf die Windräder zu. Eine Tafel fehlte hier zum Berichtszeitpunkt. Wir queren die Landesstraße Prinzendorf – Zistersdorf und marschieren auf dem Güterweg weiter bis zur nächsten Wegkreuzung. Auch hier fehlte ein Tafel, wir gehen links, direkt zum Windrad und den Güterweg weiter. Die Aussicht ist vom Feinsten, man übersieht hier einen großen Teil des östlichen Weinviertels. Bei der Kreuzung der Nordic-Walking-Strecke wandern wir noch gerade weiter, bei der nächsten halten wir uns links zum Wäldchen hin. Genießen wir noch den schönen Ausblick über Prinzendorf mit dem Schloss über Poysdorf bis hin zu den Falkensteiner Bergen mit der Ruine.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=392
Entlang des Wäldchens führt der Weg nun bergab in Richtung Prinzendorf. Bemerkenswert ist der nebenan liegende, zum Teil sehr tiefe Graben. Beim Schloss erreichen wir wieder das Ortsgebiet von Prinzendorf, die Freihofgasse und später die Schlossstraße bringen uns wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt.
Allgemeines zum Weg:
Der Weg ist recht gut ausgeschildert. Die Schilder sind grüne Rauten, in der Mitte ein gelber Punkt mit einem Zacken, der den weiteren Wegverlauf weist. Im gelben Punkt steht die Ziffer 4. Hier ein Beispiel dieser Markierung.
http://www.weinviertel.net/picture.php?albumid=12&pictureid=393
Die Weglänge beträgt 12 km, Gehzeit beträgt gute 3 Stunden. Ein guter Teil des Weges besteht aus asphaltierten Güterwegen, südlich von Ebersdorf gibt es einen längeren Abschnitt mit Erdbelag. Der Weg ist grundsätzlich ganzjährig begehbar.
Familienfreundlichkeit:
Für Familien mit gehfreudigen Kindern stellt der Weg keine Hindernisse dar. Eine Abkürzungsmöglichkeit gibt es südlich von Ebersdorf, kurz nach der Hubertuskapelle: Vor dem Anstieg zur Kellergasse nach links auf dem Radweg direkt nach Prinzendorf. In Ebersdorf „hintaus“ gibt es einen Kinderspielplatz. Auch der Hund bekommt genug Auslauf. Auf dem freien Feld bitte etwas aufpassen, die zahlreichen Hasen und Rehe werden es danken.
Einkehrmöglichkeit:
Am Anfangs-/Endpunkt der Tour kann im Gasthaus Schwab eingekehrt werden.
Attraktionen:
Herausragendes Merkmal des Weges ist die schöne Aussicht, die von vielen Punkten herrscht. Die Kellergasse Ladenberg ist ein gutes Beispiel für eine recht ursprünglich erhaltene Kellergasse. In Prinzendorf gibt es ein kleines Museum mit zahlreichen Exponaten aus dem früheren landwirtschaftlichen Leben. Einige Oldtimer-Traktoren ergänzen die Schau. Ein Teil ist dem Wirken von Pfarrer Jungblut gewidmet. Das Museum kann gegen Voranmeldung besichtigt werden.
Anreise:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es nicht so einfach, nach Prinzendorf zu kommen. Die Busse der Linie Mistelbach – Zistersdorf verkehren vor allem am Wochenende nur sehr spärlich.
Zur Fahrplanauskunft der ÖBB (http://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn?L=vs_addr)
Mit dem PKW kommt man am besten über die B 7, ab der Abfahrt Wilfersdorf weiter über die B 47 und ab Bullendorf über die B 48. Von Südosten ist auch eine Anreise über Zistersdorf möglich. Parkplätze gibt es ausreichend in der Nähe des Ausgangspunktes.
Links:
http://www.hauskirchen-online.com (http://www.hauskirchen-online.com/)
http://www.nitsch.org (http://www.nitsch.org/)
Allgemeine Hinweise zu Wanderrouten (http://weinviertel.net/showthread.php?t=275)
(WB090309)