Helmut71
04.03.2009, 09:33
Probleme hat Mistelbach derzeit mit den Kosten für die Müllentsorgung.
Müll reißt Finanz-Loch
MISTELBACH / Weil immer mehr Auswärtige ihren Müll in Mistelbach entsorgen, steigen die Kosten für die Stadt.
Lange Jahre hindurch wurde in der Stadt immer betont, dass die Müllgebühren in der Gemeinde ausreichend seien und nicht erhöht werden müssten. Vor einigen Jahren war dann das Service an die vorhandenen Geldmittel angepasst worden. So wurden die Öffnungszeiten des Sammelzentrums etwas eingeschränkt.
Der Rechnungsabschluss 2008 zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausgereicht haben: „Die Müllgebühren decken zur Zeit nicht den Aufwand“ bestätigt Bürgermeister Christian Resch auf NÖN-Anfrage. „Wir haben aber genug Rücklagen gebildet, um das auszugleichen!“, eine Erhöhung der Müllgebühren stünde zur Zeit nicht zur Diskussion.
Stattdessen wird intensiv nach einer Lösung gesucht. Denn die Ursache glaubt man in der Gemeinde bereits lokalisiert zu haben: „Die Mistelbacher zahlen dafür, dass die ganze Region ihren Müll bei uns im Sammelzentrum entsorgt!“, ist Resch überzeugt.
In anderen Gemeinden, beispielsweise Gaweinstal, funktioniert die Müllabgabe so: Ein Bürger kommt, wird als Gemeindebürger identifiziert und die Menge und die Art des Mülls wird genau kontrolliert. Werden zu große Mengen abgeladen, wird zur Kasse gebeten. „Bei uns wird das anscheinend nicht so streng gehandhabt“, gesteht Resch eine lasche Kontrollhaltung im Wertstoffsammelzentrum ein. Hier werde man einen Hebel ansetzen. Es soll demnach nicht mehr vorkommen können, dass Handwerker aus der Region ihre Abfälle am Ende des Arbeitstages einfach in Mistelbach abladen dürfen.
Diskutiert soll auch mit dem Abfall-Gemeindeverband GAUM werden, ob- und wieweit das Wertstoffsammelzentrum vom Verband übernommen und für alle GAUM-Mitglieder geöffnet werden könnte. „Da gäbe es Synergien und Vorteile“, ist Resch überzeugt. Keinesfalls sollten aber Leistungen gekürzt oder die Öffnungszeiten der Sammelstelle gestrichen werden.
Quelle: NÖN
Müll reißt Finanz-Loch
MISTELBACH / Weil immer mehr Auswärtige ihren Müll in Mistelbach entsorgen, steigen die Kosten für die Stadt.
Lange Jahre hindurch wurde in der Stadt immer betont, dass die Müllgebühren in der Gemeinde ausreichend seien und nicht erhöht werden müssten. Vor einigen Jahren war dann das Service an die vorhandenen Geldmittel angepasst worden. So wurden die Öffnungszeiten des Sammelzentrums etwas eingeschränkt.
Der Rechnungsabschluss 2008 zeigt, dass diese Maßnahmen nicht ausgereicht haben: „Die Müllgebühren decken zur Zeit nicht den Aufwand“ bestätigt Bürgermeister Christian Resch auf NÖN-Anfrage. „Wir haben aber genug Rücklagen gebildet, um das auszugleichen!“, eine Erhöhung der Müllgebühren stünde zur Zeit nicht zur Diskussion.
Stattdessen wird intensiv nach einer Lösung gesucht. Denn die Ursache glaubt man in der Gemeinde bereits lokalisiert zu haben: „Die Mistelbacher zahlen dafür, dass die ganze Region ihren Müll bei uns im Sammelzentrum entsorgt!“, ist Resch überzeugt.
In anderen Gemeinden, beispielsweise Gaweinstal, funktioniert die Müllabgabe so: Ein Bürger kommt, wird als Gemeindebürger identifiziert und die Menge und die Art des Mülls wird genau kontrolliert. Werden zu große Mengen abgeladen, wird zur Kasse gebeten. „Bei uns wird das anscheinend nicht so streng gehandhabt“, gesteht Resch eine lasche Kontrollhaltung im Wertstoffsammelzentrum ein. Hier werde man einen Hebel ansetzen. Es soll demnach nicht mehr vorkommen können, dass Handwerker aus der Region ihre Abfälle am Ende des Arbeitstages einfach in Mistelbach abladen dürfen.
Diskutiert soll auch mit dem Abfall-Gemeindeverband GAUM werden, ob- und wieweit das Wertstoffsammelzentrum vom Verband übernommen und für alle GAUM-Mitglieder geöffnet werden könnte. „Da gäbe es Synergien und Vorteile“, ist Resch überzeugt. Keinesfalls sollten aber Leistungen gekürzt oder die Öffnungszeiten der Sammelstelle gestrichen werden.
Quelle: NÖN