Helmut71
01.03.2009, 10:42
Ein kräftige Gehaltserhöhung haben sich Niederösterreichs Gemeindeoberhäupter selber verordnet.
Bürgermeister verdienen 30 Prozent mehr
Die Bürgermeister in NÖ verdienen ab sofort um zehn bis 30 Prozent mehr. Mit dem höheren Gehalt soll der Mehraufwand für Bürgermeister abgegolten werden.
Gehalt richtet sich nach Gemeindegröße
Die Aufgaben der Bürgermeister sind umfangreicher geworden. Zwei Beispiele: Ortschefs sind jetzt auch für das Meldewesen und für die Organisation der Kinderbetreuung zuständig. Um dem Mehraufwand gerecht zu werden, werden die Gehälter erhöht.
Die Bezüge der Bürgermeister sind ab jetzt per Gesetz einheitlich geregelt. Somit liegt es nicht mehr in der Hand des Gemeinderats, in einem vorgegebenen Rahmen die Höhe des Gehalts zu bestimmen.
Kriterium für den Bürgermeisterbezug bleibt die Anzahl der Gemeindebürger. So verdient ein Bürgermeister einer Gemeinde zwischen fünf- und zehntausend Einwohner nun 4448 Euro brutto. Das sind, je nachdem wie hoch sein Gehalt vorher war, um 368 bis 1836 Euro mehr als zuvor.
Beschluss im Landtag im Dezember
Die Erhöhung geht auf einen Beschluss im Landtag im Dezember zurück, bei dem ÖVP und SPÖ zugestimmt haben, FPÖ und Grüne waren dagegen.
Amt soll wieder attraktiver werden
Hauptgrund für die Erhöhung war die Tatsache, dass sich die Bezüge der niederösterreichischen Bürgermeister im Vergleich zu ihren Kollegen der anderen Bundesländer im unteren Drittel befunden haben, sagt der ÖVP-Gemeindevertreter Alfred Riedl.
Laut dem SPÖ-Gemeindevertreter Rupert Dvorak erhalten die Ortschefs damit 10 bis 30 Prozent mehr Geld als zuvor. Damit soll auch das Bürgermeisteramt wieder attraktiver werden, zuletzt gab es in den kleineren Gemeinden Probleme bei der Nachbesetzung.
Quelle: ORF
Gleichzeitig - und das wird in dem ORF Bericht nicht erwähnt, bekommen die Gemeinden NÖ auch die Möglichkeit, die Aufwandsentschädigungen für ihre Gemeinde- und Stadträte kräftig aufzustocken:
"Gleichzeitig wird festgelegt, dass die bisherigen Verordnungen der Gemeinden betreffend die Entschädigungsregelungen für alle Gemeindemandatare weiterhin in Geltung bleiben, jedoch den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Verordnungen abzuändern und auf die neuen Bezugsgrößen abzustellen."
Quelle: NÖ Grüne
Bürgermeister verdienen 30 Prozent mehr
Die Bürgermeister in NÖ verdienen ab sofort um zehn bis 30 Prozent mehr. Mit dem höheren Gehalt soll der Mehraufwand für Bürgermeister abgegolten werden.
Gehalt richtet sich nach Gemeindegröße
Die Aufgaben der Bürgermeister sind umfangreicher geworden. Zwei Beispiele: Ortschefs sind jetzt auch für das Meldewesen und für die Organisation der Kinderbetreuung zuständig. Um dem Mehraufwand gerecht zu werden, werden die Gehälter erhöht.
Die Bezüge der Bürgermeister sind ab jetzt per Gesetz einheitlich geregelt. Somit liegt es nicht mehr in der Hand des Gemeinderats, in einem vorgegebenen Rahmen die Höhe des Gehalts zu bestimmen.
Kriterium für den Bürgermeisterbezug bleibt die Anzahl der Gemeindebürger. So verdient ein Bürgermeister einer Gemeinde zwischen fünf- und zehntausend Einwohner nun 4448 Euro brutto. Das sind, je nachdem wie hoch sein Gehalt vorher war, um 368 bis 1836 Euro mehr als zuvor.
Beschluss im Landtag im Dezember
Die Erhöhung geht auf einen Beschluss im Landtag im Dezember zurück, bei dem ÖVP und SPÖ zugestimmt haben, FPÖ und Grüne waren dagegen.
Amt soll wieder attraktiver werden
Hauptgrund für die Erhöhung war die Tatsache, dass sich die Bezüge der niederösterreichischen Bürgermeister im Vergleich zu ihren Kollegen der anderen Bundesländer im unteren Drittel befunden haben, sagt der ÖVP-Gemeindevertreter Alfred Riedl.
Laut dem SPÖ-Gemeindevertreter Rupert Dvorak erhalten die Ortschefs damit 10 bis 30 Prozent mehr Geld als zuvor. Damit soll auch das Bürgermeisteramt wieder attraktiver werden, zuletzt gab es in den kleineren Gemeinden Probleme bei der Nachbesetzung.
Quelle: ORF
Gleichzeitig - und das wird in dem ORF Bericht nicht erwähnt, bekommen die Gemeinden NÖ auch die Möglichkeit, die Aufwandsentschädigungen für ihre Gemeinde- und Stadträte kräftig aufzustocken:
"Gleichzeitig wird festgelegt, dass die bisherigen Verordnungen der Gemeinden betreffend die Entschädigungsregelungen für alle Gemeindemandatare weiterhin in Geltung bleiben, jedoch den Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Verordnungen abzuändern und auf die neuen Bezugsgrößen abzustellen."
Quelle: NÖ Grüne