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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Porno-Seiten auf JUZ-Homepage



Helmut71
15.02.2009, 21:36
Folgenden Artikel über das JUZ Strasshof habe ich eben auf www.noen.at (http://www.noen.at) gefunden:



STRASSHOF / Ein Strasshofer ertappte Tochter, wie sie schlüpfrige Seiten im Internet besuchte. Links zu den fragwürdigen Seiten kamen von der Website des Jugendzentrums.
VON STEFAN HAVRANEK
Einen harten Hacker-Angriff gibt es auf das Strasshofer Jugendzentrum: Als ein Strasshofer Vater Porno-Bilder auf dem PC seiner Tochter fand, stellte er Nachforschungen an. Mit dem erschütternden Ergebnis, dass die fragwürdigen Seiten von der Homepage des Strasshofer Jugendzentrums (JUZ, www.juz-strasshof.at (http://www.juz-strasshof.at/)) angesurft wurden.
Aufgedeckt wurde der Skandal durch einen anonymen Brief, der an einige Haushalte ausgesandt wurde. Auch VP-Gemeinderat Walter Holenia erhielt das Schreiben. Darin war die Rede davon, dass auf der Homepage des Strasshofer Jugendzentrums Porno-Seiten zu sehen seien.
Holenia, der erwähnt, dass auch geschäftsführender Grünen-Gemeinderat Gerhard Haitzer den Brief bekommen hat, erzählt: „Sofort als ich das anonyme Schreiben bekam, habe ich den Jugendzentrum-Obmann DI Walter Vock kontaktiert.“ Vock erstattete daraufhin Selbstanzeige bei der Polizei.
Porno-Seiten im Forum des Jugendzentrums verlinkt
Die auf der Jugendzentrums-Homepage verlinkten Porno-Seiten waren über das öffentliche JUZ-Forum (http://web1.getitat.net/board/index.php) erreichbar. Das Forum ermöglicht es jedem Besucher der Internetseite, Beiträge zu veröffentlichen und ist eigentlich als Diskussionsplattform für die Jugendlichen gedacht. Jedoch ermöglicht dieser offene Zugang eben auch fragwürdigen Firmen ihre schlüpfrigen Webangebote gratis zu bewerben: Unter der Rubrik „Hot Wheels“, für die eigentlich Beiträge zu fahrbaren Untersätzen gedacht waren, wimmelt es nur so von Werbung für Medikamente (auch gewisse blaue Pillen zur Potenzsteigerung) oder eben Porno-Seiten im Internet.
Seiten handeln von Sodomie, Inzest und Vergewaltigung
Und hierbei zeugen schon die Beschreibungen der Seiten von Perversion, die unfassbar krankhafte Dimensionen annehmen: Die angebotenen Seiten sollen von Sodomie, Inzest, Vergewaltigung und ähnlich abartigen „Sexualfantasien“ handeln.
Claudia Hiess, die Kassierin des Vereins Jugendzentrum, hat die Homepage miterstellt: „Ich habe auch regelmäßig das Gästebuch angeschaut, da ist mir nichts aufgefallen. Dass im Forum solche Dinge stehen, darauf wäre ich nie gekommen.“ Sie bestätigt: „Die Polizei weiß von der Sache, das BKA versucht über die IP-Adresse die Urheber auszuforschen und steht in ständigem Kontakt mit uns.“ Forum und Gästebuch seien jedenfalls deaktiviert worden.
„Natürlich ist es problematisch, ein öffentlich zugängliches Forum zu kontrollieren. Jedoch hätte die Vielzahl der fragwürdigen Angebote beim Administrator der Internet-Seite die Alarmglocken schrillen lassen sollen“, klagt Haitzer an. „Vor allem, weil die Besucher der Jugendzentrum-Homepage, wie der Name schon sagt, vorwiegend Jugendliche sind.“
Er interessiert sich auch dafür, wer der Urheber der ekelhaften Links ist. Holenias Vermutung: „Vielleicht war es ein böswilliger Hacker.“ Er prangert an, dass die Betreuung der Jugendlichen im Jugendzentrum generell nicht ausreichend sei: „Ich war jetzt zwei Mal oben und habe nie eine Aufsichtsperson gesehen.“ Auch Haitzer kennt das Problem: „Früher gab es noch professionelle Streetworker, leider ist das jetzt auch nicht mehr der Fall.“ Hiess dazu: „Wir sind sehr wohl jeden Tag im Jugendzentrum, aber nicht 24 Stunden. Wir arbeiten ehrenamtlich.“
Hiess: „Jeder Internet-User könnte ein Opfer werden“
Vock rechtfertigt sich: „Die Streetworker haben sich einfach nicht bewährt. Sie sind zwar noch in Strasshof, aber nicht im Jugendzentrum.“ Hiess warnt: „Jeder Internet-User kann Opfer von solchen ,Porno-Hackern‘ werden.“ Vock gibt aber zu: „Natürlich hätte man die Seite öfter kontrollieren sollen, aber komplett abgesichert ist man nur, wenn jemand permanent die Seite überwacht und das ist unmöglich.“ Bald soll es im Jugendzentrum Internet-Zugang geben, so Vock: „Aber nicht, bevor wir eine Software installiert haben, die so etwas verhindert.“



Da kann man nur eins dazu sagen: Sturm im Wasserglas und schlecht recherchiert. Solche "Pornolinks" werden nicht von realen Personen, sondern meist von anonymen Spambots verursacht. Dass passiert meist dann, wenn Foren oder Gästebücher kein oder nur ein unzureichendes Captcha haben. Selbst bei täglicher Wartung können solche Einträge nicht verhindert werden - das Internet ist voll von vollgespamten Gästebüchern und Foren.

Daraus eine Riesenstory zu machen, den Jugendclub anzugreifen bzw. sogar das BKA damit zu befassen ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten....

Da Dirnbocher
15.02.2009, 21:50
Da kann man nur eins dazu sagen: Sturm im Wasserglas und schlecht recherchiert. Solche "Pornolinks" werden nicht von realen Personen, sondern meist von anonymen Spambots verursacht. Dass passiert meist dann, wenn Foren oder Gästebücher kein oder nur ein unzureichendes Captcha haben.

Ach ja, weil Du das Thema gerade ansprichst. Die Captchas hier halt ich auch für zu schwach. Da musst mindestens auf solche (http://www.stmoser.net/blog/2008/05/12/captchas-in-der-mathematischen-form/) "updaten".