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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aus für FF Ball



Helmut71
14.02.2009, 10:27
Sogar in der Bezirkshauptstadt Gänserndorf gibt es zukünftig keinen FF-Ball mehr. Sind Bälle generell vom Aussterben bedroht?



Paukenschlag: Aus für Gänserndorfer FF-Ball!
BEZIRK GÄNSERNDORF / Weil immer weniger Gäste kommen, wird es in der Bezirkshauptstadt keinen Feuerwehrball mehr geben.
VON THOMAS SCHINDLER
Die Bezirkshauptstadt verliert eine ihrer traditionellsten Veranstaltungen: Den Ball der Freiwilligen Feuerwehr. Grund: Zu wenig zahlende Gäste und somit eine leere Feuerwehr-Kasse. Nächstes Jahr wird es den Ball mit Sicherheit nicht geben. Ob vielleicht 2011 wieder getanzt wird, steht noch in den Sternen.
„Unterm Strich blieb finanziell einfach nichts mehr übrig“, erklärt FF-Kommandant Heinrich Koller im NÖN-Gespräch. „Obwohl wir heuer mehr Besucher als im Vorjahr hatten.“ Nämlich insgesamt 220. Davon waren aber nur 160 zahlende Gäste. Die Florianis selbst bezahlen keinen Eintritt.
In den besten Jahren war der Stadthallen-Saal im Keller gesteckt voll. „Da hatten wir 480 Besucher und überlegten sogar, ob wir künftig in den großen Saal im Erdgeschoß übersiedeln sollten. Diese Zeiten sind aber vorbei“, bedauert Koller. Was kann der Grund für den Gäste-Schwund sein? „Es ist traurig, aber bis auf die beiden Schulbälle lassen alle Gänserndorfer Bälle nach. Vielleicht gibt es auch zu viele davon in der Stadt.“
„Es gibt mehrere Gemeinden, die keinen FF-Ball haben“
Ist es nicht peinlich, dass jede kleine Gemeinde einen FF-Ball auf die Beine stellen kann - nur die Bezirkshauptstadt nicht mehr? „Das stimmt nicht. Ich kenne in der Umgebung einige Kommunen, wo es keinen Feuerwehrball gibt. Und manche Wehren veranstalten ihn nur alle zwei Jahre, wie zum Beispiel jene in Deutsch-Wagram.“
Könnte man nicht Kosten einsparen, wenn die Gänserndorfer FF ihren Ball im Feuerwehrhaus abhält? Schließlich müsste man dann nicht die Miete in der Stadthalle bezahlen. Dazu Koller: „Im Feuerwehrhaus haben wir nur eine Genehmigung für unser FF-Fest, das mit 800 bis 1.000 Besuchern nach wie vor ein großer Erfolg ist. Für einen Ball haben wir leider keine Bewilligung.“
Außerdem verfügt das FF-Haus über keinen Tanzboden: „Die Kosten für die Musik, die Urheberrechtsgesellschaft AKM und die Lustbarkeitsabgabe müssten wir trotzdem tragen. Wenn man dann eine Woche lang den Ball vorbereitet, was viel Arbeit bedeutet, und es bleibt trotzdem nichts in der Kasse übrig, ist das frustrierend.“


Quelle: NÖN

Ironman
03.03.2009, 19:17
Dies ist auch in der Nachbarbezirkshauptstadt Mistelbach zu erkennen.
Dem Vernehmen nach war der Bürgerball ein reines Pensionistentreffen und bei weitem nicht mehr so gut besucht wie noch in den 80er-Jahren.

Wir selbst waren 2003 am Garnisonsball im Stadtsaal Mistelbach und senkten mit Mitte 30/Anfang 40 deutlich den Altersschnitt.

Guter Besucherzahlen kann sich auch in Mistelbach sowohl der HAK-, als auch der BORG-Ball erfreuen. Hier ist wohl der Herdentrieb der Jugendlichen nicht unwesentlich mitverantwortlich. An Erwachsenen sind dort ja lediglich ein Teil des Lehrkörpers, die Eltern der Maturanten sowie einige Politiker, die sich ein Bild von ihnen in einem regionalen Printmedium erhoffen, vertreten.

letterl
17.09.2009, 22:54
Vielleicht sollte man das Rauchverbot aufheben! Dann kommen auf jeden Fall mehr Leute!