Helmut71
12.02.2009, 10:27
Traurige Nachricht für Hollabrunn: die Frank-Stronach Fußball akademie ist endgültig zu!
Paukenschlag beendet das Akademie-Dasein
FRANK STRONACH AKADEMIE / FC Magna zog Antrag auf Lizenzerteilung für die FSA einen Tag vor Entscheidung des ÖFB zurück.
VON ALFRED SCHARWITZL
Am vergangenen Mittwoch gab Frank Stronach von Kanada aus die Anweisung, den Lizenzantrag für seine Vorzeige-Akademie zurückzuziehen. Im „Vertrauen“, dass die am folgenden Tag tagende AKA/BNZ-Kommission des ÖFB der Talenteschmiede keine Lizenz erteilen würde!
Diese Entscheidung besiegelte somit das Ende der Frank-Stronach-Akademie in Hollabrunn mit Ende der Frühjahrssaison - neun Jahre nach ihrer Gründung.
„Es ist eine Schande für den österreichischen Fußball und darüber hinaus sehr, sehr schade, dass eine bestens funktionierende Ausbildungsschiene auf der Strecke bleibt“, hält der Sportliche Leiter der FSA, Mario Posch, fest. „Wir sind uns unserer Verantwortung völlig bewusst und müssen nun so schnell wie möglich für jeden einzelnen ,Akademiker‘ Rahmenbedingungen in sportlicher, schulischer und persönlicher Hinsicht treffen. Es wird sofort begonnen, Gespräche mit Schülern und Eltern zu führen.“
Handeln einzelner Personen ist frustrierend
Dass die Situation nicht einfach ist, daraus macht auch der Administrative Leiter der FSA, Karl Schörg, kein Hehl: „Das Ganze hat sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet, auch wenn das Handeln einzelner Personen (ÖFB, Bundesliga, NÖFV) frustrierend ist. Der Schulbetrieb bleibt aufrecht, und die bestehende Infrastruktur sollte zukünftig auch für andere Sportarten genutzt werden“, schwebt Karl Schörg vor.
An der Stadt Hollabrunn, die vertraglich Ablösezahlungen für Sportstätten und Infrastruktur leisten muss, gehen die Entwicklungen natürlich auch nicht spurlos vorbei. „Wir hoffen auf Kompromissbereitschaft seitens des Vertragspartners, denn im Budget ist dafür kein Posten vorgesehen“, so Finanz- und Sportstadtrat Karl Bachmayer. „Auch der Einnahmenentgang für circa 70 Internatsplätze tut weh. Darüber hinaus gehen bis zu zehn Arbeitsplätze in der Region verloren!“
Quelle: NÖN
Paukenschlag beendet das Akademie-Dasein
FRANK STRONACH AKADEMIE / FC Magna zog Antrag auf Lizenzerteilung für die FSA einen Tag vor Entscheidung des ÖFB zurück.
VON ALFRED SCHARWITZL
Am vergangenen Mittwoch gab Frank Stronach von Kanada aus die Anweisung, den Lizenzantrag für seine Vorzeige-Akademie zurückzuziehen. Im „Vertrauen“, dass die am folgenden Tag tagende AKA/BNZ-Kommission des ÖFB der Talenteschmiede keine Lizenz erteilen würde!
Diese Entscheidung besiegelte somit das Ende der Frank-Stronach-Akademie in Hollabrunn mit Ende der Frühjahrssaison - neun Jahre nach ihrer Gründung.
„Es ist eine Schande für den österreichischen Fußball und darüber hinaus sehr, sehr schade, dass eine bestens funktionierende Ausbildungsschiene auf der Strecke bleibt“, hält der Sportliche Leiter der FSA, Mario Posch, fest. „Wir sind uns unserer Verantwortung völlig bewusst und müssen nun so schnell wie möglich für jeden einzelnen ,Akademiker‘ Rahmenbedingungen in sportlicher, schulischer und persönlicher Hinsicht treffen. Es wird sofort begonnen, Gespräche mit Schülern und Eltern zu führen.“
Handeln einzelner Personen ist frustrierend
Dass die Situation nicht einfach ist, daraus macht auch der Administrative Leiter der FSA, Karl Schörg, kein Hehl: „Das Ganze hat sich in den letzten Wochen bereits abgezeichnet, auch wenn das Handeln einzelner Personen (ÖFB, Bundesliga, NÖFV) frustrierend ist. Der Schulbetrieb bleibt aufrecht, und die bestehende Infrastruktur sollte zukünftig auch für andere Sportarten genutzt werden“, schwebt Karl Schörg vor.
An der Stadt Hollabrunn, die vertraglich Ablösezahlungen für Sportstätten und Infrastruktur leisten muss, gehen die Entwicklungen natürlich auch nicht spurlos vorbei. „Wir hoffen auf Kompromissbereitschaft seitens des Vertragspartners, denn im Budget ist dafür kein Posten vorgesehen“, so Finanz- und Sportstadtrat Karl Bachmayer. „Auch der Einnahmenentgang für circa 70 Internatsplätze tut weh. Darüber hinaus gehen bis zu zehn Arbeitsplätze in der Region verloren!“
Quelle: NÖN