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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tourismus Weinviertel


Helmut71
09.02.2009, 11:57
Seit einem Monat ist der neue Weinviertler Tourismuschef Hannes Weitschacher im Amt - und plant große Projekte. Eine wichtige Voraussetzung dafür: Das Budget muss verdoppelt werden. „Das Weinviertel muss von den Kunden als Einheit wahrgenommen werden“, erklärt der neue Chef der Weinviertel Tourismus GmbH, Hannes Weitschacher. Daher will er sein Augenmerk auf große Projekte legen, will die Kräfte der Region bündeln. „Die Kleinregionen sind starke Stellen, aber die Punkte müssen vernetzt werden“, fordert er. Unter anderem will der Tourismusdirektor alle Weinstraßen unter ein Dach bringen, um sie besser vermarkten zu können.
Bei der Aufsichtsratssitzung im Februar wird Weitschacher seine Vorstellungen mit den Eigentümern der GmbH besprechen. Denn fest steht: Für seine Pläne ist ein deutlich höheres Budget, als bisher zur Verfügung stand, notwendig. Die Finanzmittel sollen von ca. 900.000 auf 2 Millionen Euro erhöht werden, der Tourismusdirektor ist daher auf Suche nach Projektpartnern. „Das Geld, das von Gemeinden, Taxen und Landessubventionen hereinkommt ist zu wenig. Wir müssen Projekte an Land ziehen, die von Privatinvestoren mitfinanziert werden.“ Jedes Projektbudget eines Hotelbetreibers, einer Kleinregion usw. könne dann über Förderungen der Tourismus GmbH vergrößert werden.

Radfahrer aus Tschechien
Das Thema „Rad“ steht ganz oben auf der Prioritätenliste. Derzeit läuft ein grenzüberschreitendes Projekt mit Mähren. In Tschechien ist laut Weitschacher das Interesse am Radtourismus besonders groß. Das Thema Wein locke dagegen kein breites Publikum. „Der Hype, der bei uns entstanden ist, lässt bei unseren Nachbarn noch auf sich warten“, meint er.
Wichtig ist der Austausch zwischen tschechischen und österreichischen Infostellen, außerdem sollen in der Region Radzentren etabliert werden, die als Ausgangs- und Mittelpunkt für Touristen dienen. „Die Radler sollen nicht quer durchs Weinviertel fah­ren, sondern täglich neue Wege und Highlights entdecken, und trotzdem wieder zurückkehren können.“ Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, Andreas Strobl, steht Weitschacher dem Thema Mountainbiker offen gegenüber: „Mir sind alle Radfahrer recht“, die Haftungsfrage müsse selbstverständlich geklärt sein.

Qualitätsschiene
Trotz Wirtschaftskrise sieht der Weinviertel-Tourismuschef der kommenden Saison mit gro­ßen Erwartungen entgegen. Zwar seien die Einbrüche beim Semi­nartourismus wohl unumgänglich, aber: „Wie man jetzt beim Wintertourismus beobachten kann, bleiben die Gäste nicht aus, gespart wird eher im Detail“. Trotzdem will Hannes Weitschacher auf keinen Fall die Billigschiene fahren. Qualität sei das Um und Auf – gerade hier an der Grenze.
Ulrike Potmesil

Quelle: NÖ Anzeiger

Wolfgang B
09.02.2009, 21:27
„Das Weinviertel muss von den Kunden als Einheit wahrgenommen werden“, erklärt der neue Chef der Weinviertel Tourismus GmbH, Hannes Weitschacher. Daher will er sein Augenmerk auf große Projekte legen, will die Kräfte der Region bündeln. „Die Kleinregionen sind starke Stellen, aber die Punkte müssen vernetzt werden“
Diese Aussage kann ich nur bekräftigen. Was meiner Meinung nach auch wichtig wäre, ist ein guter Internetauftritt der Kleinregionen nach einheitlichen Gesichtspunkten. In einigen Regionen ist das ziemlich gut gelöst, wenn ich mir aber so manche Homepage von Kleinregionen ansehe, dann kommt mir das Grauen. Namen nenne ich bewusst keine, es möge sich jeder selbst ein Bild machen.

Ironman
12.02.2009, 10:47
Schade finde ich, dass eines der attraktivsten Angebote mit auf der HP des Weinviertel-Tourismus keinerlei Erwähnung findet:

Es fahren seit 2007 von Anfang Mai bis Ende September jeden Samstag, Sonn- und Feiertag Nostalgiezüge der Erlebnisweltbahn (http://www.erlebnisweltbahn.at) von Wien Süd nach Ernstbrunn, wo mit dem Naturparkbus, welcher am Bf. Ernstbrunn die Ankunft des Nostalgiezuges abwartet die wichtigsten Ziele der Region zu erreichen sind:

- Weinvierteldraisine (http://www.weinvierteldraisine.at)
- Wildpark Ernstbrunn (http://www.mamilade.at/wildpark/ernstbrunn/1006620-wildpark_ernstbrunn.html)
- Buschberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Buschberg)
- Schulmuseum Michelstetten (http://www.michelstettnerschule.at)
- Urgeschichtemuseum Asparn (http://www.urgeschichte.com) sowie
- Bauernmarkt Simonsfeld (http://www.naturverstand.at/visitkarte.php?veranstalter=226)

Nachmittags geht´s dann vom Draisinenbahnhof Asparn retour nach Ernstbrunn, von wo der Zug dann um ca. 16.45 Uhr nach Wien zurückfährt.

Unterwegs hält der Zug ab 2009 auch bei der Hst. Stetten-Fossilienwelt (http://www.10vorwien.at/goto/home/ueber/tatenbank/fossilienwelt-stetten).
Erstmals wird auch eine mittägige Zwischenfahrt Ernstbrunn - Korneuburg - Ernstbrunn angeboten.
Eisenbahnenthusiasten wird auch die unvergessliche Möglichkeit einer Führerstandsmitfahrt geboten !

Im Zug werden die Fahrgäste von Mitgliedern des Verein Neue Landesbahn (http://www.landesbahn.at) hinsichtlich Information über die Region und Anschlussmöglichkeiten betreut. 99,99 % positives Echo zeugen von der Attraktivität dieses im östlichen Weinviertel einzigartigen Angebotes.

Franz
30.03.2009, 11:03
Ironman meint, dass unter anderem der Windpark Ernstbrunn ein wichtiges touristisches Ziel sein könnte.
Ist das jetzt ironisch gemeint?
Er kann ja wohl nicht ernsthaft der Meinung sein, dass die großflächige Zerstörung des Weinviertels mit diesen sinnlosen, überdimensionalen, hochsubentionierten und lärmenden Industriebauten auch nur irgendeinen Touristen in die Region bringen wird.
Das Gegenteil ist der Fall.
Siehe das Restaurant am Steinberg, die kämpfen seit man ihnen die Gegend dort mit zig Windrädern vollkommen verschandelt hat, auch mit dem Überleben.

Wolfgang B
30.03.2009, 14:51
Wo ist im Posting des Eisernen Mannes von Windrädern zu lesen?
Ein Wildpark und ein Windpark sind 2 grundverschiedene Dinge! ;)

Franz
01.04.2009, 12:50
Wo ist im Posting des Eisernen Mannes von Windrädern zu lesen?
Ein Wildpark und ein Windpark sind 2 grundverschiedene Dinge! ;)

tut mir leid, ironman, mich machen die windräder langsam verrückt.