Helmut71
28.01.2009, 10:42
Ohne große Ankündigung, still und leise wurde er unterzeichnet: Jener Staatsvertrag zwischen Österreich und Tschechien, der den Übertrittspunkt der Nordautobahn auf tschechisches Territorium regelt: Wenig überraschend ist es Drasenhofen. Am 23. Jänner unterzeichneten die Botschafter beider Länder im Infrastrukturministerium den Vertrag ohne viel Trara und setzten damit auch einen Schlussstrich unter ein zähes Ringen um die richtige und beste Trasse.
Norden der A5 wird ab 2011 gebaut
Der weitere Zeitplan: Mit dem Bau soll 2011 begonnen werden, sollte nichts dazwischen kommen, soll schon 2013 die Autobahn bis zur Grenze für den Verkehr freigegeben werden. Gebaut werden gleichzeitig die beiden Abschnitte Schrick - Poysbrunn und Poysbrunn - Grenze. Österreich baut bis an die tschechische Grenze bei Drasenhofen wo dann die Tschechen, egal ob gleichzeitig oder erst später anschließen können.
Mit der Unterschrift wird auch die Umweltverträglichkeitsprüfung herausgegeben, mit der bisher bis zur endgültigen Klärung der Trasse gewartet wurde. Voll im Gange ist der Kauf der Grundstücke bis Poysbrunn. Bis Sommer wird dann weiter bis Drasenhofen gekauft. Die Asfinag hat schon Gutachter beauftragt welche die Bewertung der Flächen zwischen Poysbrunn und Drasenhofen.
A5-Nord wird nicht mehr als PPP-Modell gebaut
„Der Bezirk Mistelbach ist damit ein Gewinner aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung, die beschlossen hatte, dieses Projekt vorzuziehen, um der Bauwirtschaft positive Impulse zu geben. Derzeit sei nicht geplant, den Norden der Nordautobahn als PPP-Projekt (Private Public Partnership), wie den Süden, zu errichten.
Kuzdas: „War mein erster Staatsvertrag!“
Die große Politik war bei der Vertragsunterzeichnung ausgesperrt - nur einer ließ es sich nicht nehmen, doch im Infrastrukturministerium dabei zu sein: SPÖ-Nationalrat Hubert Kuzdas: „Es war mein erster Staatsvertrag, bei dessen Unterzeichnung ich dabei war. Was mich freut ist, dass es dann gleich ein für den Bezirk so wichtiger war!“, freut sich Kuzdas.
Dass es nun so rasch zu einer Unterschrift auf dem Staatsvertrag kam ist der Unterstützung durch Außenminister Michael Spindelegger zu verdanken, ist ÖVP-Landtagsabgeordneter und Verkehrssprecher seiner Partei, Karl Wilfing überzeugt. Denn mit der Unterschrift und damit der endgültigen Trassenfixierung ist ein Meilenstein der Weinviertelautobahn gesetzt.
Die Spekulationen, wo nun die Trasse verläuft, sind nun endgültig vom Tisch. In den vergangenen Monaten hatten sich vor allem tschechische und österreichische Grüne für eine Autobahntrasse über Reintal/Breclav ausgesprochen und eine Neuplanung des Straßenprojektes gefordert.
Wilfing: „Die Unterlagen sind liegen geblieben!“
Vorher waren die unterschriftsreifen Unterlagen von Außenministerin Ursula Plassnik an den damaligen Verkehrsminister Werner Faymann gegangen und sind dann auch bei der jetzigen Verkehrsministerin Doris Bures liegen geblieben. Nach der Intervention durch Karl Wilfing hat Michael Spindelegger den Gesandten Rudolf Lennkh beauftragt, mit dem tschechischen Botschafter in Wien, Jan Kukal, die Unterzeichnung des Staatsvertrages zu fixieren.
Quelle: NÖN
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Nordautobahn
Norden der A5 wird ab 2011 gebaut
Der weitere Zeitplan: Mit dem Bau soll 2011 begonnen werden, sollte nichts dazwischen kommen, soll schon 2013 die Autobahn bis zur Grenze für den Verkehr freigegeben werden. Gebaut werden gleichzeitig die beiden Abschnitte Schrick - Poysbrunn und Poysbrunn - Grenze. Österreich baut bis an die tschechische Grenze bei Drasenhofen wo dann die Tschechen, egal ob gleichzeitig oder erst später anschließen können.
Mit der Unterschrift wird auch die Umweltverträglichkeitsprüfung herausgegeben, mit der bisher bis zur endgültigen Klärung der Trasse gewartet wurde. Voll im Gange ist der Kauf der Grundstücke bis Poysbrunn. Bis Sommer wird dann weiter bis Drasenhofen gekauft. Die Asfinag hat schon Gutachter beauftragt welche die Bewertung der Flächen zwischen Poysbrunn und Drasenhofen.
A5-Nord wird nicht mehr als PPP-Modell gebaut
„Der Bezirk Mistelbach ist damit ein Gewinner aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung, die beschlossen hatte, dieses Projekt vorzuziehen, um der Bauwirtschaft positive Impulse zu geben. Derzeit sei nicht geplant, den Norden der Nordautobahn als PPP-Projekt (Private Public Partnership), wie den Süden, zu errichten.
Kuzdas: „War mein erster Staatsvertrag!“
Die große Politik war bei der Vertragsunterzeichnung ausgesperrt - nur einer ließ es sich nicht nehmen, doch im Infrastrukturministerium dabei zu sein: SPÖ-Nationalrat Hubert Kuzdas: „Es war mein erster Staatsvertrag, bei dessen Unterzeichnung ich dabei war. Was mich freut ist, dass es dann gleich ein für den Bezirk so wichtiger war!“, freut sich Kuzdas.
Dass es nun so rasch zu einer Unterschrift auf dem Staatsvertrag kam ist der Unterstützung durch Außenminister Michael Spindelegger zu verdanken, ist ÖVP-Landtagsabgeordneter und Verkehrssprecher seiner Partei, Karl Wilfing überzeugt. Denn mit der Unterschrift und damit der endgültigen Trassenfixierung ist ein Meilenstein der Weinviertelautobahn gesetzt.
Die Spekulationen, wo nun die Trasse verläuft, sind nun endgültig vom Tisch. In den vergangenen Monaten hatten sich vor allem tschechische und österreichische Grüne für eine Autobahntrasse über Reintal/Breclav ausgesprochen und eine Neuplanung des Straßenprojektes gefordert.
Wilfing: „Die Unterlagen sind liegen geblieben!“
Vorher waren die unterschriftsreifen Unterlagen von Außenministerin Ursula Plassnik an den damaligen Verkehrsminister Werner Faymann gegangen und sind dann auch bei der jetzigen Verkehrsministerin Doris Bures liegen geblieben. Nach der Intervention durch Karl Wilfing hat Michael Spindelegger den Gesandten Rudolf Lennkh beauftragt, mit dem tschechischen Botschafter in Wien, Jan Kukal, die Unterzeichnung des Staatsvertrages zu fixieren.
Quelle: NÖN
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Nordautobahn