Helmut71
12.01.2009, 09:11
„Projekte werden zuerst immer abgelehnt!“
MISTELBACH / Bürgermeister Christian Resch fürchtet 2009 weder steigende Arbeitslosigkeit, noch die politische Konkurrenz.
Wodurch wird sich das Jahr 2009 von anderen in der Stadt Mistelbach unterscheiden? Immerhin soll es ja das erste Jahr der befürchteten Wirtschaftskrise sein. Zudem finden im Frühjahr darauf Gemeinderatswahlen statt.
„Muss denn alles anders sein, wenn man sich auf dem richtigen Weg befindet?“, hinterfragt Mistelbachs Bürgermeister Christian Resch.
Politisch sei der Gemeinderat auf dem Weg, die meisten Vorhaben für diese Gemeinderatsperiode entweder bereits umgesetzt oder in Umsetzung zu haben, das Budget für 2009 sei alles andere als ein Wahlkampfbudget und hinsichtlich der Wirtschaftskrise hofft Resch, Mistelbach möge mit einem blauen Auge davon kommen: „Wir haben in der Stadt eher krisenunabhängige Arbeitsplätze: im Gesundheitsbereich, in den Schulen. Um diese Arbeitsplätze muss man sich keine Sorgen machen“, ist Resch überzeugt. Und auch der Handel werde nicht derart betroffen sein, wie befürchtet: „Da wird das Einkaufszentrum Seyring beim Hornbach größere Auswirkungen auf die Region haben!“, befürchtet Resch die Folgen des Mega-Einkaufszentrums am südlichen Ende der Brünnerstraße: „Dieses Einkaufszentrum ist sicher der wirtschaftspolitische SuperGAU für das Weinviertel!“ Also schlimme Folgen für die Einkaufsstadt Mistelbach? „Nein. Denn mit dem Stadtzentrum und der M-City haben wir ein attraktives Angebot, wir werden unseren Status als DIE Einkaufsstadt im Weinviertel ausbauen können!“
Wird im Jahr vor der nächsten Gemeinderatswahl das politische Klima abkühlen? Resch rechnet nicht damit, dass es wesentliche Verstimmungen zwischen den beiden Großparteien ÖVP und SPÖ geben wird. Immerhin stehen im kommenden Jahr keine großen Projekte mehr an, die „heißen Eisen“ sind bereits geschmiedet. „In Mistelbach ist es einmal so, dass Projekte, bevor sie gelobt werden, zuerst einmal abgelehnt werden, bevor sie umgesetzt und angenommen werden: Die M-City, die Zentrums-Haltestelle der Schnellbahn und die Mistelbacher Umfahrung sind da die besten Beispiele dafür“, ist Resch überzeugt. Und auch der Aufreger Nummer Eins, das Museumszentrum werde unter seinem Wert geschlagen: „Immerhin bringt es 25.000 Menschen nach Mistelbach, die sonst nicht hergekommen wären!“
„Ich bin niemandem böse, wenn er sich zu einem Projekt kritisch äußert. Das ist doch der Ausdruck des politischen Verständnisses, wenn man gegen etwas ist und Position bezieht!“, zollt er seinen politischen Gegnern und kritischen Mistelbachern seinen Respekt. „Das heißt aber nicht, dass man sich von jedem Lüfterl umblasen lässt!“
DIESE PROJEKTE WERDEN DIE STADTGEMEINDE MISTELBACH 2009 BESCHÄFTIGEN
- Umgestaltungsarbeiten am Kirchenberg: Für den Schwedenkeller soll ein Ausstieg bei der Kirche gebaut werden, das Westportal der Kirche soll Haupteingang werden, die Kirchenstiege soll saniert und das Westportal selbst barrierefrei(er) gestaltet werden.
- Die Zufahrt zur Park and Ride-Anlage beim Bahnhof von der L35 (Hüttendorferstraße) wird errichtet.
- Umfahrung Mistelbach und Nord-Ortsgemeinden: Die Trassenentscheidung für den Umfahrungsteil Siebenhirten, Hörersdorf und Frättingsdorf läuft weiter, bei der Umfahrung Mistelbach sollen die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung eingearbeitet werden, das Projekt selbst kommt in die Umsetzungsphase.
- Das „größte Umweltprojekt der Stadtgemeinde“, der Bau der Kanalisation findet nach 12 Jahren und Investitionen von 60 Mio Euro in der Ortsgemeinde Frättingsdorf ihren Abschluss.
- Moderne Kunst im öffentlichen Raum: Eröffnung des Dionysosweges am 21. Juni, Schaffung des modernen Kunstwerkes am Hüttendorfer Paukerspitz. Die Präsentation des Werkes erfolgt noch im Jänner.
- Planungsarbeiten für neue Projekte: Neues Feuerwehrhaus in Mistelbach, Landschaftsteich in Lanzendorf, Wirtshaus Hörersdorf und Kindergarten Paasdorf.
Quelle: noen.at
MISTELBACH / Bürgermeister Christian Resch fürchtet 2009 weder steigende Arbeitslosigkeit, noch die politische Konkurrenz.
Wodurch wird sich das Jahr 2009 von anderen in der Stadt Mistelbach unterscheiden? Immerhin soll es ja das erste Jahr der befürchteten Wirtschaftskrise sein. Zudem finden im Frühjahr darauf Gemeinderatswahlen statt.
„Muss denn alles anders sein, wenn man sich auf dem richtigen Weg befindet?“, hinterfragt Mistelbachs Bürgermeister Christian Resch.
Politisch sei der Gemeinderat auf dem Weg, die meisten Vorhaben für diese Gemeinderatsperiode entweder bereits umgesetzt oder in Umsetzung zu haben, das Budget für 2009 sei alles andere als ein Wahlkampfbudget und hinsichtlich der Wirtschaftskrise hofft Resch, Mistelbach möge mit einem blauen Auge davon kommen: „Wir haben in der Stadt eher krisenunabhängige Arbeitsplätze: im Gesundheitsbereich, in den Schulen. Um diese Arbeitsplätze muss man sich keine Sorgen machen“, ist Resch überzeugt. Und auch der Handel werde nicht derart betroffen sein, wie befürchtet: „Da wird das Einkaufszentrum Seyring beim Hornbach größere Auswirkungen auf die Region haben!“, befürchtet Resch die Folgen des Mega-Einkaufszentrums am südlichen Ende der Brünnerstraße: „Dieses Einkaufszentrum ist sicher der wirtschaftspolitische SuperGAU für das Weinviertel!“ Also schlimme Folgen für die Einkaufsstadt Mistelbach? „Nein. Denn mit dem Stadtzentrum und der M-City haben wir ein attraktives Angebot, wir werden unseren Status als DIE Einkaufsstadt im Weinviertel ausbauen können!“
Wird im Jahr vor der nächsten Gemeinderatswahl das politische Klima abkühlen? Resch rechnet nicht damit, dass es wesentliche Verstimmungen zwischen den beiden Großparteien ÖVP und SPÖ geben wird. Immerhin stehen im kommenden Jahr keine großen Projekte mehr an, die „heißen Eisen“ sind bereits geschmiedet. „In Mistelbach ist es einmal so, dass Projekte, bevor sie gelobt werden, zuerst einmal abgelehnt werden, bevor sie umgesetzt und angenommen werden: Die M-City, die Zentrums-Haltestelle der Schnellbahn und die Mistelbacher Umfahrung sind da die besten Beispiele dafür“, ist Resch überzeugt. Und auch der Aufreger Nummer Eins, das Museumszentrum werde unter seinem Wert geschlagen: „Immerhin bringt es 25.000 Menschen nach Mistelbach, die sonst nicht hergekommen wären!“
„Ich bin niemandem böse, wenn er sich zu einem Projekt kritisch äußert. Das ist doch der Ausdruck des politischen Verständnisses, wenn man gegen etwas ist und Position bezieht!“, zollt er seinen politischen Gegnern und kritischen Mistelbachern seinen Respekt. „Das heißt aber nicht, dass man sich von jedem Lüfterl umblasen lässt!“
DIESE PROJEKTE WERDEN DIE STADTGEMEINDE MISTELBACH 2009 BESCHÄFTIGEN
- Umgestaltungsarbeiten am Kirchenberg: Für den Schwedenkeller soll ein Ausstieg bei der Kirche gebaut werden, das Westportal der Kirche soll Haupteingang werden, die Kirchenstiege soll saniert und das Westportal selbst barrierefrei(er) gestaltet werden.
- Die Zufahrt zur Park and Ride-Anlage beim Bahnhof von der L35 (Hüttendorferstraße) wird errichtet.
- Umfahrung Mistelbach und Nord-Ortsgemeinden: Die Trassenentscheidung für den Umfahrungsteil Siebenhirten, Hörersdorf und Frättingsdorf läuft weiter, bei der Umfahrung Mistelbach sollen die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsprüfung eingearbeitet werden, das Projekt selbst kommt in die Umsetzungsphase.
- Das „größte Umweltprojekt der Stadtgemeinde“, der Bau der Kanalisation findet nach 12 Jahren und Investitionen von 60 Mio Euro in der Ortsgemeinde Frättingsdorf ihren Abschluss.
- Moderne Kunst im öffentlichen Raum: Eröffnung des Dionysosweges am 21. Juni, Schaffung des modernen Kunstwerkes am Hüttendorfer Paukerspitz. Die Präsentation des Werkes erfolgt noch im Jänner.
- Planungsarbeiten für neue Projekte: Neues Feuerwehrhaus in Mistelbach, Landschaftsteich in Lanzendorf, Wirtshaus Hörersdorf und Kindergarten Paasdorf.
Quelle: noen.at