Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Windräder im Weinviertel
Ein neues Thema so auf den Tisch geworfen um die Meinung der Weinviertler zu sehen.
Ich bin dagegen, durch die Windräder kann m an kein anderes Kraftwerk abschalten. Die Umwelt wird verschandelt und auch belastet, da die Räder ja bei Weitem nicht die von den herstellern versprochene Haltbarkeit von ca 20 Jahren haben. Man sieht auch, dass eigentlich in jedem "Windpark" immer mindestens eins steht und oft auch der grosse Kranwagen dabei steht. Die Belastungen sind doch viel grösser als man ursprünglich angenommen hat.
Helmut71
06.02.2008, 11:55
Habe ein wenig gegoogelt..
Die Windkraft Simonsfeld betriebt folgende Windparks:
* Rannersdorf-Ebersdorf
* Steinberg-Prinzendorf
* Poysdorf-Wilfersdorf
* Hipples
* Kreuzstetten
* Simonsfeld
Siehe www.simonsfeld.at (http://www.simonsfeld.at)
http://www.wksimonsfeld.at/wks/upload/windparks/WeinviertelkartemitWindparks.jpg
Die Donauwind (bei Zistersdorf) dürfte nicht mehr existieren (??)
WEB Windkraft
* Maustrenk
* Hohenruppersdorf
* Matzen
* Auersthal
* Parbasdorf
* Seyring
* Hagenbrunn
* Stockerau
* Asperndorf
siehe www.webwindenergie.info (http://www.webwindenergie.info)
*edit*
Ökoenergie
* Höbersbrunn
* Schrick
* Wolkersdorf
* Obersdorf
* Pillichsdorf
* Eibesbrunn
* Obersiebenbrunn
* Breitensee
* Stockerau
http://www.oekoenergie.com/images/NOE_karte09_2.gif
www.oekoenergie.com (http://www.oekoenergie.com)
Die Belastungen sind doch viel grösser als man ursprünglich angenommen hat.
In wiefern wird die Umwelt belastet?
... durch die Windräder kann man kein anderes Kraftwerk abschalten.
Mag sein, aber man kann Neue möglicherweise verhindern!
Wir selbst haben kein Kernkraftwerk, aber wir importieren Strom aus Ländern mit AKW.
Um so mehr wir uns selbst versorgen können, desto weniger müssen wir importieren.
Die Umwelt wird verschandelt ...
Schön sind sie wahrlich nicht, aber mann kann sich daran gewöhnen.
Helmut71
06.02.2008, 13:17
@Horst: die Frage nach Kosten/Nutzen sollte man aber schon mal stellen. Wieviel Strom erzeugen Windkraftwerke, lohnt sich der Aufwand?
Surviver
06.02.2008, 17:02
@Horst: die Frage nach Kosten/Nutzen sollte man aber schon mal stellen. Wieviel Strom erzeugen Windkraftwerke, lohnt sich der Aufwand?
Momentan sind sie zwar noch nicht allzu wirtschaftlich (Verhältnis Kosten -> Stromerzeugung), aber da immer mehr auf erneuerbare Energie gesetzt wird, wird in die Richtung ja auch viel gefördert (Jedenfalls in Deutschland).
Und ich denke, dass es irgendwann einen Boom in die Richtung geben wird. Außerdem wird die Energiegewinnung auch immer effizienter ;)
...lohnt sich der Aufwand?
Wenn es sich nicht lohnen würde würde es kein Betreiber aufstellen, denk ich mir mal.
Helmut71
06.02.2008, 17:13
Ich bin ja kein Gegner erneuerbarer Energie. Es muss einem aber klar sein, dass ohne entsprechende Förderungen (EU oder EVN) der Strom aus Windenergie nicht rentabel wäre....
Gibts in Ö eigentlich Stromanbieter, die vermehrt auf erneuerbare Energie setzen?
Tatsache ist und bleibt leider die, dass zu viel auf Fleckerlteppich-Basis gearbeitet wird. Das verschandelt unser gesamtes schönes Weinviertel.
Leider ist die Bevölkerung (siehe Wullersdorf) von einer derartigen Wurschtigkeit beseelt, dass künftig wohl kein großräumiger Rundumblick mehr möglich sein wird, ohne eines dieser Windräder im Blickfeld zu haben.
z.B. wäre das Marchfeld prädestiniert, ähnlich wie im Burgenland auf der Parndorfer Platte einen riesigen Windpark aufzustellen, dafür aber das Hügelland nördlich davon zu "verschonen". Möge es künftig mehr solcher Gemeinden wie Laa geben, die sich gegen diesen Unfug wehren.
Surviver
07.02.2008, 18:15
Tatsache ist und bleibt leider die, dass zu viel auf Fleckerlteppich-Basis gearbeitet wird. Das verschandelt unser gesamtes schönes Weinviertel.
Leider ist die Bevölkerung (siehe Wullersdorf) von einer derartigen Wurschtigkeit beseelt, dass künftig wohl kein großräumiger Rundumblick mehr möglich sein wird, ohne eines dieser Windräder im Blickfeld zu haben.
z.B. wäre das Marchfeld prädestiniert, ähnlich wie im Burgenland auf der Parndorfer Platte einen riesigen Windpark aufzustellen, dafür aber das Hügelland nördlich davon zu "verschonen". Möge es künftig mehr solcher Gemeinden wie Laa geben, die sich gegen diesen Unfug wehren.
Das iat natürlich der große Nachteil - Die Dinger sind so protzig, dass sie die ganze Landschaft versauen. Wenn sie nicht so hoch wären, wären sie eben lange nicht so effizient ;)
Helmut71
07.02.2008, 20:23
@Ironman: wie ist der Stand der Dinge in Wullersdorf? Soweit ich weiß, hat die Bevölkerung bei einer Volksbefragung "JA" zu dem Windpark gesagt..
Wolfgang B
08.02.2008, 13:43
Wenn ich in Mistelbach auf der Aussichtsplattform des Weinviertel-Fries-Containers stehe und über 80 Windräder sehe, macht mich das nicht so betroffen, als wenn ich am Staatzer Berg stehe und das Kernkraftwerk Dukovany sehe.
Btw: Schön anzusehen sind sie wirklich nicht. Wir werden wohl oder übel die sanften Hügel unseres Weinviertels der Nachhaltigkeit opfern müssen.
@Helmut71: Bei Wullersdorf bin ich am selben Wissensstand wie du.
@Wolfgang B: Bzgl. Dukovany (russ. Schrottmeiler) geb´ ich dir Recht.
Doch wäre mir ein nach modernsten Gesichtspunkten errichtetes AKW lieber als die großflächige Verschandelung unseres schönen Weinviertels, wie wir es in den letzten Jahren erleben "durften".
Zitat von letterl http://www.weinviertel.net/images/buttons/viewpost.gif (http://www.weinviertel.net/showthread.php?p=102#post102)
Die Belastungen sind doch viel grösser als man ursprünglich angenommen hat.
In wiefern wird die Umwelt belastet?
Ich meinte die Belastung der Windräder, derWinddruck wirkt sich stärker aus als man ursprünglich angenommen hat. Daher werden die Räder schneller kaputt!
Allerdings gibt es auch Umweltbelastungen. Zum Beispiel der viele Beton, der für die Fundamente verarbeitet wird. Was passiert mit dem, wenn die Windräder kaputt sind und weggeräumt werden?
Waldemar
11.02.2008, 18:34
Die Errichtung von Windkraftanlagen bedeutet die größte Landschaftszerstörung aller Zeiten. Sie ist weitgehend rechtswidrig, aber mit den Mitteln des Rechts auch weitgehend verhinderbar. Diese werden jedoch offensichtlich bei weitem nicht voll ausgeschöpft. Das dürfte damit zusammenhängen, dass die Schutzwürdigkeit der Landschaft begrifflich schlecht zu fassen ist.“
Durch die Errichtung einer Windkraftanlage wird unser wertvoller Außenbereich weiträumig planerisch vorbelastet. Sind die ersten Anlagen in einem Gebiet genehmigt, wird der Bau weiterer industrieller Umweltverschmutzer auch im großen Umkreis sehr viel schwerer zu verhindern sein.
Beispiel dafür ist diese jämmerliche Müllverbrennungsanlage in Zistersdorf.
Du hast vollkommen Recht!
Schaut doch mal dhin:
http://www.iavg.org/iavg149.pdf
Wie ist das eigentlich mit dem Sicherheitsabstand zu Strassen?
Wenn man bei Sonnenuntergang über den Steinberg fährt, fahren einem die Schatten der Rotorflügel über die Strasse! Ist das nicht eine schwere Gefährdung?
Lest auch mal da:
http://wilfriedheck.tripod.com/unf.htm
Habe da noch ein Paar links:
http://www.flickr.com/photos/41328246@N00/sets/72157594528737700/show/ (http://www.flickr.com/photos/41328246@N00/sets/72157594528737700/show/)
http://www.buerger-fuer-eggebek.de/downloads/wkalangeschattenstaendigesrauschen.pdf (http://www.buerger-fuer-eggebek.de/downloads/wkalangeschattenstaendigesrauschen.pdf)
http://www.dueste.de/windpark/windpark-spaetfolgen.html
Waldemar
12.02.2008, 16:02
@Horst: die Frage nach Kosten/Nutzen sollte man aber schon mal stellen. Wieviel Strom erzeugen Windkraftwerke, lohnt sich der Aufwand?
Nein der Aufwand lohnt sich auf keinen Fall. Das ganze ist ein ganz gemeiner Schwindel, um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Die Beutelschneider nützen unser schlechtes ökologisches Gewissen um Geld damit zu verdienen, oder besser gesagt, es ihrer Klientel wiederum "hinten hinein zu blasen".
Einige wenige haben große Vorteile und alle anderen leiden darunter.
Hier das Berechnungsbeispiel über die Kosten/ Nutzen.
Quelle dafür sind die Daten der E-Control Behörde.
Kosten / Nutzen der Windenergieanlage
El. Leistung einer WEA...1500kW
Vollaststunden pro Jahr...2200h
Laufzeit... 13Jahre
Gesamte erzeugte El. Leistung 42.900.000 kWh
Betriebskosten...0,012€ / kWh
Gesamtbetriebskosten... 514.800 €
Investitionskosten (1050 €/kW)... 1.575.000,00 €
GESAMTKOSTEN für 1 WEA ...2.089.800,00 €
Erzeugerstrompreis derzeit...0,03€ / kWh
Gesamtnutzen Strom durch 1 WEA ...1.287.000 €
Ergibt daher ein Defizit von 802.800,00 €gerechnet über die gesamte Laufzeit die von der Ökoförderung ausgeglichen wird.
Wolfgang B
12.02.2008, 19:57
Wie ist das eigentlich mit dem Sicherheitsabstand zu Strassen?
Wenn man bei Sonnenuntergang über den Steinberg fährt, fahren einem die Schatten der Rotorflügel über die Strasse! Ist das nicht eine schwere Gefährdung?
Ich denke, von schwerer Gefährdung kann man hier nicht reden. Wenn du durch eine Allee fährst, und die Bäume werfen Schatten, ist das auch keine Gefährdung. Und von einem Tier wird der Schatten wohl zu unterscheiden sein.
Du hast es scheinbar noch nicht erlebt wenn sich der Schatten eines Flügels über die Strasse wischt! Du hast das Gefühl es rennt Dir irgendwas ins Auto! Die Schatten von Alleebäumen bewegen sich nich.
Hallo.
Laßt mal die Kirche im Dorf und die Schatten der Flügel über die Straße streichen.
Gefährlich wird es doch erst, wenn die Bremsen versagen und ein solcher Flügel abreißt - dann möchte ich nicht in der Nähe sein. Aber die Dinger sind ganz schön laut, wenn man nicht allzu weit weg ist...
Warum baut man die Windräder eigentlich nicht kleiner, und setzt statt ein großes viele kleine auf einen Mast? Wären auch bei wenig Wind effektiver...
Doch wäre mir ein nach modernsten Gesichtspunkten errichtetes AKW lieber als die großflächige Verschandelung unseres schönen Weinviertels
Auch ein nach modernsten Gesichtspunkten betriebenes AKW kann im Handumdrehen aus unserem schönen Weinviertel eine Todeszone machen und ist daher jedenfalls abzulehnen.
BTW möchte ich als Alternative die Sonnenenergie ins Gespräch bringen!
Das war übrigens mein Einstandsposting,
Gruß, Mundl
Wolfgang B
18.02.2008, 14:35
So wie in den beiden Fotos präsentieren sich weite Teile des östlichen Weinviertels.
Eine Aufnahme vom Steinhübel Richtung Süden gesehen (im nicht sichtbaren Tal liegt übrigens die M-City)
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Manchmal fällt es nicht schwer, Fotos mit Windradbezug zu machen, wie es hier bei Eibesthal der Fall ist.
11
Waldemar
18.02.2008, 15:34
nur die Windräder stören enorm. Weiter oben vergleicht jemand die Windräder mit einem AKW. Das kommt mir so vor, wie wenn man ein Fahrrad mit einem Airbus vergleicht. Durch die Windräder erspart man sich nicht ein einziges, winziges, klitzkleines, AKWechen.
Ob Solarenergie jetzt schöner ist?
Der Platzbedarf dürfte enorm größer sein.
Ob Solarenergie jetzt schöner ist?
Der Platzbedarf dürfte enorm größer sein.
Zum besseren Verständnis:
Ich meinte solche hier...nicht diese "Felder"
Think small.
http://www.solarenergie-noe.at/magazin/00/artikel/38679/img/guschlbauer2b.jpeg
Waldemar
20.02.2008, 13:56
@Ironman: wie ist der Stand der Dinge in Wullersdorf? Soweit ich weiß, hat die Bevölkerung bei einer Volksbefragung "JA" zu dem Windpark gesagt..
diese Eintragung stammt vom 31.1.2008, sonst ist großes Schweigen angesagt:
Windpark Locatelli GmbH
Strasse Nr. 2
A 2022 Immendorf (NÖ)
Geschäftsführung Rudolf Freudenthal
Andreas Patschka
Harald Franz Strassner
Telefon Wurde leider noch nicht eingegeben.
Firmenbuchnummer : FN 305630g
Helmut71
21.02.2008, 06:42
In einem Punkt muss ich einem meiner Vorschreiber recht geben: der/die Weinviertler ist eventuell zu kurzsichtig, wenn es darum geht, das Potential zu erkennen.
- OT -
Persönlich glaube ich auch, dass eine mögliche Zukunftschance des Weinviertels in seiner Landschaft liegt, seinen sanften Hügeln, Weinbergen und Flussauen, seinen Thermen, Radwanderwegen und Tourismusangeboten. Aber wenn hier mehrere - kaum kooperierende - Tourismusverbände nicht mal eine gemeinsame Stimme finden, wie kann man das dann vom normalen Bürger verlangen?
- OT -
Es kommt mir schon so vor, als ob der Masterplan bei den Windkraftanlagen irgendwo fehlt und diese von verschiedensten Firmen überall dort errichtet werden, wo sich die Bevölkerung am ehesten positiv ausspricht.
Die andere Seite ist natürlich, dass wir Strom brauchen, dass der Stromverbrauch sogar stetig zunimmt und dass andere Stromerzeuger wie Wasserkraftwerke ebenso einen massiven Eingriff in Landschaft, Natur und Ökosystem darstellen.
Waldemar
21.02.2008, 10:56
was den Punkt betrifft, dass alle Strom brauchen, möchte ich schon einwenden, dass der Beitrag, den diese landschaftszerstörenden Windräder zur Deckung des Verbrauches beitragen höchst vernachlässigbar ist.
Außerdem schau dir einmal an was mit dem Strom gemacht wird?
Da werden Autobahnen beleuchtet, Millionen Werbeschilder betrieben, teilweise werden heute schon kleine Gartenhäusel mit extrem stromfressenden Klimaanlagen betrieben usw.
Solange die Verschwendung von Strom so eklatant ist, braucht keiner damit kommen, dass es notwendig ist, eine der schönsten Landschaften Österreich, nämlich das Weinviertel derart mit diesen, ohne Steuergelder nicht überlebensfähigen Industriebauten zu verschandeln.
Außerdem und das wurde schon hundertmal gesagt, und ist auch nicht widerlegbar. Durch die Windräder wird kein einziges herkömmliches Kraftwerk verhindert. Im Gegenteil das Geld das da verschwendet wird fehlt an anderer Seite für die Forschung und Entwicklung wirklich alternativer Energiequellen, auf Deutsch gesagt, Windräder im Weinviertel sind nur Placebos, die für nichts gut sind, die Leute plagen und die Gegend verschandeln.
Helmut71
21.02.2008, 12:04
@ Waldemar: hier ist natürlich auch die Politik gefragt, das Weinviertel global als Region zu sehen und bei der Genehmigung von Windkraftanlagen entsprechend zu handeln..
Waldemar
21.02.2008, 13:29
schön wie du die "sanften Hügel" erwähnst, ich finde die auch total wunderbar und einmalig. Betreffend der Zukunftschancen des Weinviertels sehe ich aber eher "schwarz" solange es so präpotente Bürgermeister gibt, die Müllverbrennungsanlagen und Windräder mit aller Gewalt und allen Mitteln durchdrücken und sich die Bevölkerung nicht mehrheitlich dagegen auflehnt.
Andererseits haben in Geiselberg die ganze Bewohnerschaft (etwa 90 %), mit ihrer Unterschrift verhindert, dass noch ein weiters windrad aufgestellt wird. Der Bürgermeister von Zisterdorf hat allen Ernstes eine schriftliche Mehrheit gefordert, damit er, nach heftigsten Protesten der Einwohner, eine Umwidmung vornimmt. Ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwer dort gefragt wurde, als man die Undinger dutzendweise, mit Unterstützung der Baubehörde erster Instanz (Bürgermeister), noch dazu viel zu nahe an den Ortschaften, aufgestellt hat. Da hat er nur die Unterschrift der Bauern bekommen, die 700 euro Miete kassieren. Über alle anderen wurde drübergefahren.
Vielleicht ist doch noch nicht alles verloren. Jedenfalls meine Hochachtung für die Geiselberger.
Waldemar
22.02.2008, 11:15
Du hast es scheinbar noch nicht erlebt wenn sich der Schatten eines Flügels über die Strasse wischt! Du hast das Gefühl es rennt Dir irgendwas ins Auto! Die Schatten von Alleebäumen bewegen sich nich.
Du hast natürlich vollkommen recht. Ein Bauer hat sich das auch in bar ablösen lassen, weil er den wurfschatten der windflügel nicht mehr ausgehalten hat. die Betreiber haben auch brav gezahlt. Mit unseren Steuergeldern.... kein Problem.
Was mich aber noch auf die Palme bringt ist, dass man nicht einmal in der Nacht Ruhe vor dem Unsinn hat. Über das ganze östliche Weinviertel blinken die roten Lichter wie in einem Bordellviertel. Wozu das noch gut sein soll ist überhaupt der Witz schlechthin.
Wäre es nicht so furchtbar schade um das traumhaft schöne Weinviertel würde ich es in ein Rotlichtviertel umtaufen.
Auch die Bockfliesser haben sich gegen Windräder ausgesprochen - es hätten ca 50 werden sollen - und damit Erfolg gehabt!
Helmut71
24.03.2008, 07:48
aktuelles zum Thema
Widerstand gegen Windpark
Gegen die Errichtung eines Windparks in Ollersdorf, einem Ortsteil von Angern an der March, regt sich Widerstand. Drei Firmen sollen an dem Projekt interessiert sein. Nun läuft eine Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben.
Voraussichtlich Volksbefragung
Es werde sicher nicht über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden, sagt Vizebürgermeister Günter Brunner von der SPÖ.
Wenn das Windpark-Projekt konkrete Formen annimmt, wird es daher voraussichtlich eine Volksbefragung geben.
Bis jetzt seien aber laut Brunner noch keine Anbote der drei interessierten Firmen bei der Gemeinde eingelangt. Auch die Unterschriftenliste der Projektgegner liege der Gemeinde noch nicht vor.
"Verschandelung der Landschaft"
Auch in der Nachbargemeinde Prottes sorgt der geplante Windpark für Unmut. Bürgermeisterin Christa Eichinger von der ÖVP befürchtet eine Verschandelung der Landschaft und will nun das Land einschalten.
Sie fordet ein Gutachten, dass die Auswirkungen des Projekts auf die Vogelwelt untersucht. Eichinger räumt aber ein, dass man rechtlich fast keine Chance gegen das Windpark-Vorhaben hat.
Denn der erforderliche Mindestabstand der Windräder zu verbautem Gebiet sei gewahrt, so Eichinger.
Quelle: orf.at
Waldemar
24.03.2008, 14:04
gibt es noch Bürgermeister, die sich nicht korumpieren lassen von dieser elenden Windradmafia. Ein Dankeschön an die Frau Bürgermeisterin und den Bürgermeister. Besonders die Dame gefällt mir, die das Problem auch gleich direkt angesprochen hat. Es ist ja wirklich ein Jammer, dass sich die Bevölkerung gegen diese Subventionsmauschelei, nur mit erheblichen Aufwand wehren kann.
Es sollten hier die Verursacher der Misere an den Pranger gestellt werden, die für diese Machenschaften verantwortlich sind, bei denen für einige Wenige sehr viel herausspringt und alle anderen darunter zu leiden haben.
bekanntlich hat ja alles seine vor- und nachteile.
was ich aber nicht recht einsehen kann, warum man sich dermaßen über "landschaftsverschandelung" aufregen kann und im gleichen atemzug seine stimme für den bau von autobahnen einsetzt. :confused:
anno 2008, mit steigender tendenz von umweltkatastrophen, sollte vielleicht ein gewisses umdenken angedacht werden - anstatt das niveau von "ich hab gsagt ... nein du hast gsagt ... ich will nicht mit dir ... ich kann nicht mir dir ..." noch zu vertiefen.
Waldemar
26.03.2008, 10:28
wer sich hier im forum "über die landschaftsverschandelung aufregt und im gleichen atemzug seine stimme für den bau von autobahnen einsetzt".
Mir ist dergleichen noch nicht aufgefallen, vielleicht pass ich aber nicht so genau auf wie *NiMi*.
auszug aus einem anderen thread:
aber das ist in der nacht nicht so sichtbar wie die roten blinklichter.
da es hier den anschein hat, als wären die roten blinklichter deine einzige und größte umweltsorge, kann ich deine kompetenz leider nicht anders einschätzen.
Waldemar
26.03.2008, 12:19
auf das du Dich da begibst:
"es hat den Anschein, als wäre es so, daher schätze ich ....."
Machst du das immer so?
leisten wir uns den luxus, eine eigene meinung zu haben ... ;)
kritik aussprechen ist einfach ... antworten zu finden schon viel schwieriger. :)
http://www.weinviertel.net/showpost.php?p=365&postcount=8
Waldemar
26.03.2008, 22:53
(http://www2.sulz-weinviertel.spoe.at/index.php?pid=1981
Es ist schon interessant, dass sich die Weinviertler mit einem Manifest gegen die schwarzgrüne Energiepolitik wehren müssen.
Mit unserem schlechten ökologischen Gewissen machen hier Bauern, Gemeindevertreter und Industrie große Kasse. Und das mit Unterstützung der Grünen und ohne Rücksicht auf die schutzwürdigste Landschaft Österreichs, nämlich dem Weinviertel.
wer lesen kann, liegt heutzutage klar im vorteil ...
Waldemar
27.03.2008, 23:13
Kein Mensch baut Windkraftanlagen, weil er den Strom braucht, sondern weil er an der Förderung verdient.“ Erfahrene Naturbeobachter sind sich sicher, daß die Anlagen, nachdem sich die Firmen und die Bauern dumm und dämlich verdient haben, wohl wieder abgebaut werden - zu riesigen Kosten, die dann die Allgemeinheit bezahlt.“
Peter Wrba
28.03.2008, 23:25
Kein Mensch baut Windkraftanlagen, weil er den Strom braucht, sondern weil er an der Förderung verdient.“ Erfahrene Naturbeobachter sind sich sicher, daß die Anlagen, nachdem sich die Firmen und die Bauern dumm und dämlich verdient haben, wohl wieder abgebaut werden - zu riesigen Kosten, die dann die Allgemeinheit bezahlt.“
Ich denke, dass hier etwas Wahres drann ist und der ROI niemals erreicht wird.
Foerderungen werden meist durch politische Antriebe ausgelobt, und geht wiederum durch Steuereinnahmen bzw. Umverteilungsmechanismen. Foerderungen laufen auch nicht "ewig" und spaetestens wenn diese auslaufen, erkennt man den wahren Wert, - oder will ihn nicht erkennen, je nach Gesinnung.
Politiker haben es halt schwer, Menschen die im Wohlstand Mitteleuropas und dessen Ueberfluss leben, etwas zu bieten. Auf der Suche nach Waehlerstimmen koennte alternative Energiepolitik durchaus ein Thema sein. Windraeder sind auch schoen gross, wirken nach Aktionismus, man sieht sie von Weiten und die Taten bleiben nicht unerkannt und scheinen das Allheilmittel gegen den Klimawandel zu sein :) Die Vorwaerzbefoerderung der Inkompetenz in der Gesellschaft wird in bestimmten politischen Kreisen auch noch weiter angefacht.
Windenergie passt vielleicht an den Atlantik, aber selbst Frankreich oder UK scheinen sich dieser Tage mehr auf Atomenergie zu fokussieren....
Waldemar
01.04.2008, 17:18
Wind- und Solarfirma ist Pleite
http://www.test.de/filestore/o1666823_eech.jpg?path=/66/64/6347a925-697a-4492-9d0f-49b8465e1626-jpg.jpg&key=E793BF4E675203E8E5908E17D20BA04DD48482FE EECH AG: Finanztest warnte vor deren Windkraft- und Solaranleihen.
27.03.2008
Die EECH Energy Consult Holding AG (EECH AG) ist pleite. Die Firma stellte am 25. März beim Amtsgericht Hamburg einen Insolvenzantrag. Finanztest hatte wiederholt vor deren dubiosen Windkraft- und Solaranleihen gewarnt.
Waldemar
01.04.2008, 18:02
Zitat:
"Der Windenergieertrag im nordwestdeutschen Binnenland weist ein Minus von über sechs Prozent auf. So liegt 2005 die Stromerzeugung aus Wind bisher unterhalb des Zehnjahresmittels. "
Quelle:
ÖKO-TEST September 2005
Wie schaut das im Weinviertel aus? Das ist ja auch ein Binnenland. Die Betreiber verkünden immer großmäulig wieviele Haushalte sie versorgen können, aber nie was sie tatsächlich an Strom erzeugen.
Dass es sich dabei um die installierte theoretische Nennleistung handelt, die in der Praxis nie erreicht wird, verschweigen sie uns natürlich.
Selbst die Energiecontrol gibt für Österreich nur 2000 Vollbetriebstunden an. (Das Jahr hat aber 8760 Stunden) Wir können sicher sein, dass die geplanten Werte nie erreicht werden, andernfalls würden wir das täglich dreimal hören.
Was passiert denn, wenn die Rechnung nicht aufgeht? Die kleineren Betreiberfirmen machen dann zwar pleite, wie auch schon bei der der Donauwind (Windräder in Zistersdorf) geschehen. Die große EVN wird uns das dann aber noch einmal auf den Strompreis aufschlagen, sodass wir doppelt und dreifach für den umweltzerstörenden Schwachsinn zahlen dürfen.
Wer baut das ganze Glumpert zurück, wenn die Katze aus dem Sack ist? Sicher nicht die Bauern, die sich daran dumm und dämlich verdienen, da wird dem Herrn Pröll schon was einfallen.
Trotzdem werden in Zistersdorf noch immer neue Anlagen errichtet (Siehe Bereich Dürnkrut)
Jeder andere Unternehmer muß eine positive Bilanz ausweisen, damit er noch einen schwachen Cent von der Bank bekommt. Bei dieser Windradmafia ist das wohl nicht notwendig?
Waldemar
01.04.2008, 21:36
Ich denke, dass hier etwas Wahres drann ist und der ROI niemals erreicht wird.
Foerderungen werden meist durch politische Antriebe ausgelobt, und geht wiederum durch Steuereinnahmen bzw. Umverteilungsmechanismen. Foerderungen laufen auch nicht "ewig" und spaetestens wenn diese auslaufen, erkennt man den wahren Wert, - oder will ihn nicht erkennen, je nach Gesinnung.
Politiker haben es halt schwer, Menschen die im Wohlstand Mitteleuropas und dessen Ueberfluss leben, etwas zu bieten. Auf der Suche nach Waehlerstimmen koennte alternative Energiepolitik durchaus ein Thema sein. Windraeder sind auch schoen gross, wirken nach Aktionismus, man sieht sie von Weiten und die Taten bleiben nicht unerkannt und scheinen das Allheilmittel gegen den Klimawandel zu sein :) Die Vorwaerzbefoerderung der Inkompetenz in der Gesellschaft wird in bestimmten politischen Kreisen auch noch weiter angefacht.
Windenergie passt vielleicht an den Atlantik, aber selbst Frankreich oder UK scheinen sich dieser Tage mehr auf Atomenergie zu fokussieren....
Sehr präzise und genau ins Schwarze getroffen. Die Motivation unserer Herrn Politiker ist ja wahrlich von "Weitblick und Nachhaltigkeit" getragen. Man braucht sich nur die Bilder der sogenannten Eröffnungsfeiern der "Windparks" im Weinviertel anschauen. Wer sitzt da immer ganz vorne? Richtig unser Herr Noworadsky. Das sie sich nicht schämen die Herren, jahrelang kassieren sie die Subventionen der EU und jetzt lassen sie sich noch für die Verschandelung des Weinviertel hoch bezahlen. Wissentlich, dass das Geld auch von Mindestrentnern und Kleinverdienern kommt, die sich den "Ökoaufschlag" auf die Stromrechnung gefallen lassen müssen.
Peter Wrba
01.04.2008, 23:54
@Waldemar,
Die Zusammenhaenge zur Politik sind halt hier eindeutig zu erkennen, und in Deutschland nicht anders.
Warum "windet" sich die SPD in Deutschland immer bei der Kohle, deren Subventionierung bzw. Auslaufen dessen permanent herum? Waehlerstimmen der Bergarbeiter in traditionellem SPD Land.....
Auf der einen Seite sieht man sich in Deutschland immer gerne besonders innovativ und umweltfreunlich, jedoch die groessten CO2 Schleudern in Sachen Stromerzueung ( CO2 Ausstoss im Verglich zu Kilowattstunden ) sind auch in Deutschland zu finden. Die "Boesen" sind natuerlich die anderen, insbs. diejenigen die neue Geschaeftsideen haben, etwa Billigflieger. Fingerzeigend in Richtung Frankreich in Sachen Atomenergie importiert man fleissig Strom von dort, Oesterreich ist da nicht viel anders......
Die Subventionen innerhalb der EU, fuer welche Dinge auch immer, halte ich grundsaetzlich fuer fragwuerdig, da ein Eingriff in eine Sache vorgenommen wird, die nicht anders lebensfaehrig erscheint. Es wird dadurch von der Politik ein kurzzeitiger Andrang vorsimuliert, der sofort ab-ebbt, wenn die Subventionen abgegriffen wurden. Ostdeutschland als praktisches Beispiel. Laenderfinanzausgleich waere in Deutschland das naechste Thema.
Zugrundelegend dazu gehoert auch leider eine Mentaliaet, die akzepitert, dass der Staat eingreift, und Dinge regelt, wenngleich auch mit kurzzeitiger und wenig tragfaehriger Wirkung.
Weil Sie gerade den Namen Novoradsky erwaehnen. Von der beruflichen Kompetenz dieser Person halte ich leider absolut nichts. So einen charisma-losen Politiker hatte die OeVP wohl noch nie. Es ist eher eine Schande fuer die OeVP dass eine solche Person dort aufsteigen kann und ein Grund zu ueberlegen, ob man diese Partei zumindest auf Landesebene waehlen soll oder nicht.
Waldemar
02.04.2008, 13:12
Zitat: "Die Zusammenhaenge zur Politik sind halt hier eindeutig zu erkennen, und in Deutschland nicht anders.
Warum "windet" sich die SPD in Deutschland immer bei der Kohle, deren Subventionierung bzw. Auslaufen dessen permanent herum? Waehlerstimmen der Bergarbeiter in traditionellem SPD Land.....
Auf der einen Seite sieht man sich in Deutschland immer gerne besonders innovativ und umweltfreunlich, jedoch die groessten CO2 Schleudern in Sachen Stromerzueung ( CO2 Ausstoss im Verglich zu Kilowattstunden ) sind auch in Deutschland zu finden. Die "Boesen" sind natuerlich die anderen, insbs. diejenigen die neue Geschaeftsideen haben, etwa Billigflieger. Fingerzeigend in Richtung Frankreich in Sachen Atomenergie importiert man fleissig Strom von dort, Oesterreich ist da nicht viel anders......
Die Subventionen innerhalb der EU, fuer welche Dinge auch immer, halte ich grundsaetzlich fuer fragwuerdig, da ein Eingriff in eine Sache vorgenommen wird, die nicht anders lebensfaehrig erscheint. Es wird dadurch von der Politik ein kurzzeitiger Andrang vorsimuliert, der sofort ab-ebbt, wenn die Subventionen abgegriffen wurden. Ostdeutschland als praktisches Beispiel. Laenderfinanzausgleich waere in Deutschland das naechste Thema.
Zugrundelegend dazu gehoert auch leider eine Mentaliaet, die akzepitert, dass der Staat eingreift, und Dinge regelt, wenngleich auch mit kurzzeitiger und wenig tragfaehriger Wirkung.
Weil Sie gerade den Namen Novoradsky erwaehnen. Von der beruflichen Kompetenz dieser Person halte ich leider absolut nichts. So einen charisma-losen Politiker hatte die OeVP wohl noch nie. Es ist eher eine Schande fuer die OeVP dass eine solche Person dort aufsteigen kann und ein Grund zu ueberlegen, ob man diese Partei zumindest auf Landesebene waehlen soll oder nicht.[/quote]"
...verdient hundertfach zitiert zu werden!!!!
Lese gerade in den NÖN, dass der Herr Noworadsky nun sicher zum 2. Landtagspräsident gewählt wird.
Abgesehen davon, dass ich von Politikern noch nie viel gehalten habe, ist dies ein weiterer schöner Beweis, wie jemand mit höchst fragwürdigem Charakter die Karriereleiter hinaufsteigt. Jemand, der bei der landschaftlichen Zerstörung des Weinviertels ganz vorne dabei war, wird jetzt von seiner Partei noch befördert. Ich hoffe nur, dass die Weinviertler das nicht vergessen und den feinen Herrn als das behandeln was er ist.
Die NÖN habe es wohlweislich vermieden einen Kommentar zu ihrem Artikel zuzulassen. Freut mich irgendwie, werden schon geahnt haben, was da auf sie zukommt, die Feiglinge. Also werden dem Herrn nur die Leute in den Arsch kriechen, die sich damit einen Vorteil verschaffen möchten.
Jeder andere aufrechte Weinviertler weiß was von ihm zu halten ist.
Wolfgang B
02.04.2008, 20:51
Weiter geht es mit dem lustigen Windradlaufstellen:
Drasenhofener laufen gegen Windräder sturm
(02.04.08) Vier Windkraftanlagen mit einer Höhe von 150 Metern sollen südlich von Steinebrunn beim Tännauwald entstehen. Doch die betroffenen Bürger laufen dagegen Sturm.
DRASENHOFEN.
So hat sich Bürgermeister Josef Studeny den Infoabend wohl nicht vorgestellt. Noch ehe das Projekt der vier in Drasenhofen/Steinebrunn geplanten Windräder vorgestellt werden konnte, kamen bereits die ersten kritischen Fragen.
Allen voran machte Unternehmer Erich Fuhrmann seinem Unmut Luft und warf die Frage auf, ob die Firma Ökostrom überhaupt der richtige Partner für die Gemeinde sei. „Geheime“ VorverträgeEr kritisierte auch, dass Ökostrom mit den Grundstücksbesitzern bereits Vorverträge abgeschlossen hat, obwohl es mit der Gemeinde noch keinerlei Vereinbarung gibt. „Dann ist die Sache ja anscheinend schon beschlossen“, vermutete Fuhrmann.Dem widersprachen Bürgermeister Studeny und Vizebgm. Reinhard Künzl: „Wir haben noch nichts unterschrieben, weil wir zuerst die Bevölkerung informieren wollten.“ Die Verträge mit den Grundbesitzern wurden ohne Wissen der Gemeinde abgeschlossen.
Zweiter Versuch
Obwohl die Anlagen 1,8 km von Steinebrunn und über 2 km von Poysbrunn entfernt wären, haben die Gemeindebürger damit offensichtlich wenig Freude. Zumal bereits vor einigen Jahren die Gemeinde Poysdorf versucht hat, Windräder bei Poysbrunn aufzustellen, und so den Blick auf die Burg Falkenstein zu verstellen. Nach heftigen Protesten kam man von diesem Plan aber ab und baute die Windräder bei Erdberg auf.
„Und genauso schaut das Weinviertel heute aus: Von Wien bis Poysdorf nichts als Windräder“, meinte eine Diskutantin.
„Wir sollten uns wirklich überlegen, ob Windräder mit touristischen Einrichtungen wie dem Golfplatz, der Burg Falkenstein oder der geplanten Therme in Schrattenberg oder mit dem DAC-Erfolg harmonieren“, gab Gemeindearzt Michael Cajka zu bedenken.
Günter Fuhrmann (Bernsteinstraßen- und Kaiserstraßenfest-Koordinator) sagte es noch deutlicher: „Halten wir das letzte und schönste Stück Weinviertel doch windradfrei. Unser Kapital ist die unversehrte Landschaft.“ Zumal die Gemeinden des Landes um Laa bereits beschlossen haben, auf Windräder zu verzichten.
Schreckgespenster
Und das Schreckgespenst, dass man an der Grenze in Tschechien welche aufstellen könnte, dürfte ebenfalls nicht haltbar sein, da es sich bei der Region um ein UNESCO-Kulturerbe handelt, das wohl auch die Tschechen nicht verschandeln werden wollen.Baumeister Friedrich Schleining machte einen Gegenvorschlag: „Wieso fördern wir nicht die Solarenergie und unterstützen damit sogar die Weinviertler Firma Photovoltaik?“
Für die Gemeinde ist die Windkraft natürlich verlockend, würde sie doch 12 Jahre lang jeweils 12.000 Euro kassieren. „Wenn wir diese Einnahmen nicht haben, werden wir wohl die Gebühren erhöhen müssen“, meinte Bgm. Studeny, nachdem er die Ablehnung der Bevölkerung zu spüren bekam. Das wurde prompt als „unfaire Drohung“ betrachtet und zurückgewiesen.Letztlich haben einige Anwesende dem Bürgermeister und den Gemeinderäten persönlich mitgeteilt, gegen das Projekt zu sein, und die Mandatare aufgefordert, bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 9. April entsprechend abzustimmen.
Ewald Schingerling
Quelle: Bezirksblatt Mistelbach, bzw www.meinbezirk.at (http://www.meinbezirk.at)
Auf dieser Homepage läuft übrigens derzeit eine Umfrage zum Thema: Sollen noch mehr Windräder im Weinviertel aufgestellt werden?
Waldemar
03.04.2008, 17:13
Hab gerade den Link "mein Bezirk.at" gewählt und die Leserbriefe durchgelesen. Unglaublich welche Kommentare da abgegeben werden.
Will uns da einer verarschen?
DR. Rupprecht, gestern um 15:07
Wieder einmal rollt eine Welle der Polemik gegen die Windkraftanlagen im Weinviertel.
An alle Gegner derselben: Wo, bitte, sind Ihre Alternativ-Vorschläge? Ist ein Atomkraftwerk tatsächlich "schöner" als 3000 Windräder (die man für dieselbe Leistung braucht)? Bitte auch hier gleich um Vorschläge zum Aufstellungsort, da kann man sich sicher viele Freunde schaffen! Von "optischer Umweltverschmutzung" zu sprechen ist mangels eines entstandenen Schadens nicht zulässig. Es geht vielmehr um sinnvolle Nutzung einer in Hülle und Fülle gratis verfügbaren natürlichen Resource - nämlich Wind.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Markus Rupprecht
Arzt für Allgemeunmedizin
2134 Staatz-Kautendorf
Daher noch einmal ein fundierter Beitrag:
Windenergieanlagen sind nicht nützlich für den Klimaschutz
Aus Klimaschutzsicht sind Windräder die falsche Schwerpunktsetzung. „Für den Klimaschutz geht es zuerst darum, den Energieverbrauch durch radikale, international harmonisierte Gebote und Verbote
substanziell zu reduzieren. Und erst dann geht es darum, die erneuerbaren Ressourcen
optimal einzusetzen und nicht alles mit dem geringsten Wirkungsgrad in die Stromerzeugung zu stecken.
Solange der Strom dazu verwendet wird, Autobahnen, oder zig Millionen Werbeschilder zu beleuchten, besteht überhaupt kein Anlass, die Landschaft mit riesigen, überdimensionalen, jedes menschliche Maß übersteigende Industriebauten zu verunstalten und die Anrainer mit Lärm, Wurfschatten, Sichtbehinderung etc. zu belästigen.
Die Befürworter der Windenergie sollen doch endlich zugeben, dass es ihnen um die Fördergelder geht und sonst nichts. Jeder halbwegs begabte Hauptschüler weiß, dass im normalen, nutzbaren Wind nur sehr wenig Energie steckt und daher jedenfalls im Binnenland keine vernünftigen Wirkungsgrade erzielt werden. (Bei Sturm müssen die Undinger ja bekanntlich abgestellt werden)
Würde man die Fördergelder in das Energiesparen investieren könnte man ein Vielfaches an Energie gewinnen und damit wirklich etwas für die Umwelt tun.
Ein Leserbrief eines Hr. Dr. Runge in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bringt es auf den
Punkt:
„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag,
bei Flaute deutlich weniger, weil es die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet werden. Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
Helmut71
11.04.2008, 09:12
Windkraftanlagen im Weinviertel sind weiterhin ein heißes Thema....
„Die Hügel nicht zupflastern!“
DRASENHOFEN / In Drasenhofen gehen die Wogen hoch: Vier Windräder sollen südlich von Steinebrunn errichtet werden, Gemeinderat vertagte die Entscheidung.
Eisiger Wind bläst Windrad-Betreibern mittlerweile im Weinviertel ins Gesicht, wollen sie einen ihrer Stahltürme in die Weinviertler Landschaft verpflanzen.
Jüngst präsentierte der Windradbetreiber Ökostrom AG in Drasenhofen seine Pläne für vier Windräder zwei Kilometer südlich von Steinebrunn - und erntete lauten Widerstand der Drasenhofener. Immerhin war der Druck auf die Gemeinde, die für die Umwidmung der Grundstücke sorgen hätte sollen, so groß, dass der Punkt ersatzlos von der Gemeinderats-Tagesordnung diese Woche gestrichen wurde.
Nachdem sich die Gemeinden des Landes um Laa ihre Region zur windradfreien Zone erklärt hatten und sich auch Mistelbach gegen die Errichtung von neuen, zugunsten des Ausbaus bestehender Windparks ausgesprochen hatte, kann man auch in der Region Poysdorf einer Einschränkung des Windrad-Wildwuchses etwas abgewinnen.
Denn das Grundkapital für den angestrebten Tourismus ist die Landschaft, die lasse sich sonst keine Tourismusregion einfach so zerstören: „Oder glaubt irgendwer, die Gemeinden an der steirischen Weinstraße würden sich ihre Hügel mit Windrädern zupflastern lassen?“, ärgert sich Johannes Rieder, Initiator der Initiative gegen neue Windräder im Dreiländereck. Dass diese Anlagen dem Tourismus nicht förderlich seien, beweise auch, dass die Weinviertel Tourismus Gesellschaft bei Bildern auf der neuen Image-CD Windräder in der Landschaft aus dem Bildern digital entfernen ließ.
In einem offenen Brief an alle Bürgermeister der Region rief der Poysdorfer die Gemeindefunktionäre dazu auf, auf diesen Raubbau mit der Resource Landschaft zu verzichten.
Vorsichtiger angehen will man die Angelegenheit jetzt beim Bauwerber Ökostrom: „Wir streben eine Lösung an, mit der auch Gemeinde und die Bürger zufrieden sind. Wir drücken den Leuten sicher nichts aufs Aug´!“, sagt Stephan Parrer von Ökoenergie.
Wobei: Es habe auch Befürworter des Projektes bei der Infoveranstaltung in Drasenhofen gegeben. „Nur laut diskutiert haben nur die Gegner!“
Waldemar
11.04.2008, 13:33
Einfach verrückt, gottseidank wehren sich die Leute jetzt endlich und das mit gutem Recht.
Dazu ein interessanter Artikel aus dem "novo-Magazin" de 91/92 vom Nov.2007-Feb.2008:
Zitat:
Die massive Förderung von Wind- und Solarstrom wird mit dem Hinweis auf die Subventionierung der Kernenergie seit 1956 begründet. Verschwiegen wird dabei, dass diese Förderung sich bald volkswirtschaftlich auszahlte.
Die jährliche Förderung aller „Erneuerbaren“ zusammengenommen, liegt heute schon mehr als fünf Mal so hoch wie das Maximum der Kernenergieförderung im Jahr 1992 und verursacht weitere Kosten, während der Nutzen des „Klimaschutzes“ rein hypothetisch bleibt.
Europa wird das Problem der Energiesicherheit mittelfristig wohl nur lösen können, wenn Energie- und Umweltpolitik nicht in Form ehrgeiziger „integrierter Klimaschutzprogramme“ vermengt, sondern wieder sauber getrennt werden.
Zitat ende
Das unterstreicht, dass auch in Österreich nur Subventionspolitik gemacht wird. Es geht überhaupt nicht um den Klimaschutz sondern lediglich darum, das eigene Klientel zu bedienen.
In den oben angeführten Kosten ist der Schaden, den die Windräder durch die Landschaftszerstörung, bzw. den Preisverfall bei Grund und Boden verursachen, noch gar nicht berücksichtigt.
Die Rechnung geht nie auf, bin gespannt wer das einmal zahlt. (Sicher nicht unsere dämlichen Politiker)
Helmut71
11.04.2008, 15:16
-- OT Anfang
Willkommen in der Realität ;)
Ja klar wird in Ö sehr viel Subventionspolitik gemacht. Und nein, das beschränkt sich nicht auf die Windräder.
Wer schreit am lautesten nach Biodiesel und Bioethanol? Nicht Umweltschutzgruppen, die Grünen sondern die Landwirtschaft, genauer gesagt Bauernbund und Kammer.
-- OT Ende
Waldemar
11.04.2008, 16:58
ok, so ist es, nur sollten sie irgendwann wieder zurückfliesen.
(Hat glaub ich schon einmal einer gesagt in dem Forum)
Das ist aber bei der Windenergie nirgends der Fall. Wenn ich lese, dass die deutsche RWE einen britischen AKW-Stromkonzern kaufen will, gehe ich davon aus, dass die Deutschen auch nicht damit rechnen, dass sich der Schwachsinn irgendwann rentiert. Und das im Musterland der Windenergie.
Trotzdem lassen es Pröll und Bartenstein zu, dass dieser Wahnsinn in Österreich weitergeht.
Dabei pfeifen es schon alle Spatzen von den Dächern, daß die Sache mit der Windkraft voll gegen die Wand fährt.
Hoffe nur, dass wir bis dahin noch ein Stück vom schönen Weinviertel retten können.
Wolfgang B
15.04.2008, 17:17
Letztens habe ich sie wieder mal gezählt, die Windräder, die man vom Steinhübel bei Mistelbach aus sieht. Ich bin bis 86 gekommen. Werde aber beizeiten mit dem Fernglas nachzählen.
"Trotzdem lassen es Pröll und Bartenstein zu, dass dieser Wahnsinn in Österreich weitergeht.
Dabei pfeifen es schon alle Spatzen von den Dächern, daß die Sache mit der Windkraft voll gegen die Wand fährt"
Wissen denn die Politiker nicht, dass die Windräder nix bringen und nur Verschwendung von öffentlichen Mitteln und Subventionen sind?
Wenn ein privater sowas macht wird er bestraft!
Waldemar
16.04.2008, 16:51
http://www.nachhaltigkeit.at/bibliothek/tatenbank/de/f0001104.pdf
Dabei handelt es sich um den "Windpark" der Fa. Donauwind in Zistersdorf/NÖ.
Bekanntlich ist die Fa. Donauwind in Konkurs gegangen und die Anleger haben dabei ihr Geld verloren. Heute stehen nur mehr 2 Windräder, weil 2 schon defekt waren und demontiert werden mußten.
Die Errichtung der Anlage wurde übrigens von der "Kommunalkredit AG" zu 30% gefördert. (ca. 1 Mio Euro)
Ein Windrad kostet uns bei gutem Wind zusätzlich ca. 500 Euro täglich.
In NÖ gibt es ca. 300 Windräder, die kosten uns nach Adam Riese 150.000 Euro täglich. (300 mal 500 Euro = 150.000 Euro)
Finanziert wird der unglaubliche Schwachsinn über unsere Ökobeiträge bei der Stromrechnung.
Die Berechnung kann man übrigens relativ leicht nachvollziehen.
Daher mein Apell:
Reißt das Glumpert endlich ab, wir zahlen das gerne, das kommt nämlich viel billiger, als wenn die Undinger wirklich noch 10 Jahre laufen.
Helmut71
16.04.2008, 16:59
Brandaktuell in der NÖN: Sechs Gemeinden haben sich zu einer "windkraftfreien Zone" zusammengefunden.
VELTLINERLAND / Sechs Gemeinden wollen künftig auf die verlockenden Einnahmen aus dem Windradbau freiwillig verzichten.
Die Bürgermeister aus Poysdorf, Drasenhofen, Herrnbaumgarten, Schrattenberg, Falkenstein und Ottenthal haben sich am Montag Abend in einer Besprechung verständigt, dass nördlich von Poysdorf keine Windräder aufgestellt werden sollen.
„120 Meter hohe Windräder vertragen sich nicht mit unseren touristischen Aktivitäten. Wir sind nicht gegen die Windenergie, die vorhandenen Windräder reichen aber“, so Poysdorfers Bürgermeister Karl Wilfing. Auch im Land um Laa gibt es eine Bürgermeistereinigung über eine windradfreie Zone.
„Für uns bedeutet das kein generelles Nein gegen Alternativenergien“, betonte Bürgermeister Albert Graf aus Ottenthal. „Wir werden in den einzelnen Gemeinderäten beschließen, dass hier eine breite Basis gegen Windenergie ist“, bekräftigt Bürgermeister Alfred Schuster aus Falkenstein.
Bei alternativen Energien gemeinsamen Weg gehen
„Auch wir sind in dieser Art vorgegangen“ so Bürgermeister Josef Studeny aus Drasenhofen, „denn für mich war immer klar, dass wir uns informieren und dann aktiv die Bevölkerung in die Diskussion einbinden“. „Wir werden weiterhin im Gespräch bleiben, so wie beim gemeinsamen Wirtschaftspark, werden wir auch bei den alternativen Energien gemeinsame Wege gehen“ ergänzte Bürgermeister Karl Polz aus Schrattenberg.
„Es geht darum, dass nicht jeder Hügel mit Windrädern verbaut wird, wenn Windenergie genutzt wird, muss dies auf einem gemeinsamen Standort erfolgen“, ist für Bürgermeister Helmut Schwalm aus Herrnbaumgarten klar. „Wenn wir hier zeigen, dass wir gemeinsam vorgehen, werden auch die Betreiber sehen, dass nördlich von Poysdorf, egal auf welchem Gemeindegebiet, Windräder keine Chance haben.“
Waldemar
16.04.2008, 18:08
allerdings wird es jetzt langsam eng für die Bürger in Zistersdorf. Von der Gemeindevertretung hierorts hat man noch nichts dergleichen gehört.
Wird jetzt unter dem Motto: "Bei uns in Zistersdorf ist eh schon alles wurscht, da ist eh schon alles kaputt, da kann man eh nichts mehr retten",... munter drauflos gebaut?
Die vielen Windräder bei Maustrenk und am Steinberg etc. und die Müllverbrennungsanlage in Zistersdorf, lassen ähnliches befürchten.
Aber "Achtung Herr Bgm. Peischl", alles lassen sich die Zistersdorfer auch nicht gefallen.
Immerhin hat es in Gaiselberg eine höchst beachtliche Unterschriftenaktion für eine Rückwidmung einer geplanten Windanlage gegeben.
Und vor dem Bau der Müllverbrennungsanlage hat die ÖVP dort auch ein viel komfortableres Wahlergebnis gehabt. Es geht also bergab, wenn man die Bürger hint und vorn bescheißt.
Helmut71
16.04.2008, 19:08
@Waldemar: das geht jetzt in eine ziemlich andere (politische) Richtung. Was man als Beobachter von außerhalb aber sieht, ist, dass es in Zistersdorf zur regierenden ÖVP kaum eine ernst zu nehmende Alternative gibt.
Die ZIB hat sich aufgelöst, von den Grünen in Zist habe ich seit dem Beklagen über das Geschäftesterben im Zentrum nichts mehr gehört und die SPÖ gibt - zumindest medial - auch wenig Lebenszeichen von sich.
Wer hat eigentlich die Windräder der pleite gegangenen "Donauwind" übernommen?
Waldemar
16.04.2008, 21:45
@Waldemar: das geht jetzt in eine ziemlich andere (politische) Richtung. Was man als Beobachter von außerhalb aber sieht, ist, dass es in Zistersdorf zur regierenden ÖVP kaum eine ernst zu nehmende Alternative gibt.
Die ZIB hat sich aufgelöst, von den Grünen in Zist habe ich seit dem Beklagen über das Geschäftesterben im Zentrum nichts mehr gehört und die SPÖ gibt - zumindest medial - auch wenig Lebenszeichen von sich.
Wer hat eigentlich die Windräder der pleite gegangenen "Donauwind" übernommen?
Wenn die Information aus dem Wirtschaftsblatt vom 7.2.2007 stimmt ist es die Raiffeisen Leasing:
Zitat:
"Kaufmännischer Flopp"
Donauwind errichtete und betrieb mehrere Windräder und eine Biodieselanlage in Zistersdorf. Vom Windpark blieb ein Windrad auf der Donauinsel übrig. Vier weitere Windräder hat der Leasinggeber Raiffeisen Leasing eingezogen.
Zitat Ende.
Im Übrigen muss ich dir Recht geben, Zistersdorf hat wenig Alternativen. Was man sich aber immer vor Augen halten soll ist, daß die ÖVP unter dem Bgm und Hauptschullehrer Hofstätter die schlimmsten Schäden in Zistersdorf angerichtet hat, nämlich neben den Windrädern noch diese Müllverbrennungsanlage zu planen bzw. vorzubereiten. Der Schaden durch den Preisverfall bei Grund und Boden wird sich kaum direkt nachweisen lassen. Vergleicht man aber andere Gegenden z. B. den Flötzersteig in Wien (mit Müllverbrennung) mit Döbling (ohne Müllverbrennung) bzw. was kostet ein m2 am Flötzersteig und was kostet durchschnittlich ein m2 in Döbling so kommt man auf astronomische Schadenssummen. Das so ein Bürgermeister, dann ungestraft wegziehen kann, ist für mich überhaupt unverständlich. Wo bleibt da die politische Verantwortung. Noch dazu ist er ja angeblich nach Baden gezogen. Mit seinen Ideen hätte man ihn dort mit einem nassen Fetzen erschlagen.
Jetzt bin ich aber schon wieder vom Thema abgekommen. Bitte um Nachsicht
Waldemar
16.04.2008, 22:24
Noch was habe ich zu Deiner Frage gefunden:
Die Windkraft Simonsfeld soll die 4 Windräder mittlerweile von RL gekauft haben und will sie abmontieren!!!
Die Simonsfeld ist sicher die nächste Firma die in Konkurs geht. Dabei tun mir nur die Mitarbeiter leid.
Wenn man aber so von Förderungen und Subventionen abhängig ist wie diese windige Branche, kann es gar nicht anders kommen.
Am besten sie gründen eine Windrad-Abbruchfirma. Ich bin dafür, dass man Ihnen den Abbau ordentlich vergütet. Das kommt immer noch billiger, als wenn der Schwachsinn noch ein paar Jahre dauert und wir pro Windrad wie gesagt 500 Euro pro Tag zahlen müssen.
Wieviel Energie man mit diesem Geld einsparen könnte. Damit wäre dem Klimaschutz wirklich geholfen.
Ich freue mich jedenfalls schon wieder auf ein windradfreies und traumhaft schönes Weinviertel.
Die ersten hochgelobten Windräder zwischen Maustrenk und Windisch Baumgarten sind bereits nach 9 Jahren wieder abmontiert.
Das sogenannte "neue Wahrzeichen von Zistersdorf" war ein Pleiteprojekt, bei dem viele ihr Geld verloren haben.
(Angeblich 3 ca. Mio. Euro)
siehe auch: http://www.nachhaltigkeit.at/bibliothek/tatenbank/de/f0001104.pdf
Die anderen nutzlosen Hexler werden ihnen bald folgen, hoffentlich!
In letzter Zeit ist es ja ziemlich windstill, gottseidank, da sparen wir uns viel Geld für die sinnlose Ökostromförderung.
habe ich in einem Nebensatz folgende besorgniserregende Information entnommen:
" Für 2008/2009 plant die Windkraft Simonsfeld eine Projekterweiterung des angrenzenden Windparks Steinberg-Prinzendorf."
Hr Bürgermeister Peischl, wollen sie das Weinviertel komplett kaputt machen? Was soll der Unsinn, die Windräder stehen jetzt schon die meiste Zeit still (Gottseidank, damit ist wenigstens der Lärm weg) die optische Zerstörung des Steinberges ist aber leider ohnehin schon sehr weit fortgeschritten. Denken sie bitte an die Gaiselberger, die Weinviertler haben genug von dem zerstörerischen Ökoschwachsinn, genannt "Bauernökoenergieförderung".
Interessanter Link in der Sache:
http://lls-nds.de/Nach_dem_Sturm_die_Flaute.pdf
Das Ende eines Booms: wie die Windkraft in den vergangenen Jahren zum Wirtschaftswunder hochsubventioniert wurde und warum ihr jetzt die Luft ausgeht.
..was mit den Windrädern im Osten von Zistersdorf los ist?
Früher habe ich dort einmal 6 Stück gezählt, die da aufgereiht waren. Dann sind noch einmal welche dazugekommen. Jetzt stehen 11 Stück dort, wobei eines davon schon seit Monaten ohne Generator und Rotorblätter herumsteht. Anscheinend ist den Betreibern schon jetzt die "Luft " ausgegangen. In der Nacht blinken sie aber wie verrückt, als ob dort je ein
Flugzeug vorbeikommen würde.
Ob Windräder schön sind, darüber lässt sich durchaus diskutieren. Allerdings sollten Fakten nicht verdreht werden. Die Windkraft Simonsfeld hat derzeit 48 Anlagen in Betrieb, die den Strombedarf von 56.700 Haushalten erzeugen. Für eine Gemeinde wie Wilfersdorf samt Bullendorf, Hobersdorf und Ebersdorf reicht also ein Windrad vollkommen aus, um den gesamten Jahresbedarf an Strom zu decken.
Es würde hier zuweit führen, die Preisgestaltung an der Strombörse genau zu erklären. Ohne Alternative Stromerzeuger wäre der Strompreis in Österreich höher und umweltbelastende Kohlekraftwerke wären länger in Betrieb.
Nachsatz: Kernkraftwerke werden von unserer Bevölkerung abgelehnt, dass wir jedoch seit rund sechs Jahren Strom importieren müssen, will keiner wahr haben. Und ein relativ hoher Anteil von Importstrom ist Kernkraft-Strom aus Tschechien.
Waldemar
21.07.2008, 12:18
Hph meint zu recht, dass „Fakten nicht verdreht werden sollen“, behauptet aber in einem Atemzug, dass der von einem Windrad erzeugte Strom ausreicht um den „gesamten Jahresbedarf für vier Gemeinden zu decken“.
Sehen wir einmal ab von der tatsächlichen Leistung eines Windrades und dem Verbrauch von vier Gemeinden. Allein dass nach E-Control nur an 83 Tagen von insgesamt 365 Tagen die theoretische Leistung zur Verfügung steht, so stellt sich doch sofort die Frage, ja bitte was ist mit den restlichen 282 Tagen?
Bei einem Stromausfall ist unsere Gesellschaft wie gelähmt.
Kein Wasser, keine Heizung, kaum eine Geschäftstür öffnet sich, keine Kasse funktioniert mehr, kein Aufzug, keine Kühlung, kein Ventilator, kein Zug, keine U-Bahn, kein Telefon, kein Computer, nichts geht mehr. Diese Versorgungssicherheit will hph mit Windräder sicherstellen?
Kein Mensch braucht Windräder. Sie werden nur deshalb gebaut, weil über die Förderungen viel Geld verdient wird. Bitte also wirklich, bei den Fakten zu bleiben.
Wolfgang B
21.07.2008, 17:10
Schon etwas älter, die Tafel steht heute nicht mehr dort.
Waldemar
22.07.2008, 11:22
wobei es mir um die dort beschäftigten Menschen durchaus leid tut. Wenn man aber nur mit Förderungen, geschönten Zahlen und Halbwahrheiten operiert ist das wohl unausbleiblich. Und nebenbei ist der Schaden, den die "windige" Firma durch diese sinnlosen und überdimensionalen Industriebauten am landschaftlich einzigartigen Weinviertel angerichtet hat doch beachtlich und unübersehbar. Also hält sich mein Mitleid wiederum in Grenzen.
Hph meint zu recht, dass „Fakten nicht verdreht werden sollen“, behauptet aber in einem Atemzug, dass der von einem Windrad erzeugte Strom ausreicht um den „gesamten Jahresbedarf für vier Gemeinden zu decken“.
Sehen wir einmal ab von der tatsächlichen Leistung eines Windrades und dem Verbrauch von vier Gemeinden. Allein dass nach E-Control nur an 83 Tagen von insgesamt 365 Tagen die theoretische Leistung zur Verfügung steht, so stellt sich doch sofort die Frage, ja bitte was ist mit den restlichen 282 Tagen?
Bei einem Stromausfall ist unsere Gesellschaft wie gelähmt.
Kein Wasser, keine Heizung, kaum eine Geschäftstür öffnet sich, keine Kasse funktioniert mehr, kein Aufzug, keine Kühlung, kein Ventilator, kein Zug, keine U-Bahn, kein Telefon, kein Computer, nichts geht mehr. Diese Versorgungssicherheit will hph mit Windräder sicherstellen?
Kein Mensch braucht Windräder. Sie werden nur deshalb gebaut, weil über die Förderungen viel Geld verdient wird. Bitte also wirklich, bei den Fakten zu bleiben.
Lieber Waldemar, ich denke, dass Antworten gut fundiert sein sollten. Du schreibst, dass nur an 83 Tagen die Maximale theoretische Leistung zur Verfügung steht. Stimmt! Aber kein einziges Kraftwerk (weder Wasser-, Kohle-, Gas, Kernkraft- oder Windkraftwerk) fährt ständig mit maximaler Leistung. Wäre alleine schon wegen der Netzspannung unmöglich. Wenn an 83 Tagen 100 % Leistung erbracht wird, dann werden an 100 Tagen ev. 95 % erreicht usw. An einigen Tagen steht halt das Windrad. Aber insgesamt werden von einem 2 MW Windrad rund 4 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Kraftwerke werden je nach Bedarf hochgefahren. Wenn ich schreibe, dass die Leistung eines Windrades reicht, die Großgemeinde Wilfersdorf zu versorgen, dann heisst das auch, dass ein Windrad soundsoviel Megawatt im Jahr erzeugt hat und nicht wie viel es erzeugen könnte. Der Wert wäre nähmlich wesentlich höher! Und es ist auch nicht so, dass dieses eine Windrad an 365 Tagen je 24 Stunden läuft oder laufen muss (Kein Kraftwerk macht dies). Anders ausgedrückt: Die in einem Jahr erzeugte Energie (Leistung) entspricht eben dem Verbrauch von so vielen Haushalten (auch die haben keinen gleichmäßigen Stromverbrauch).
Wenn Du schreibst, kein Mensch braucht Windräder, so schreibe ich halt, Windräder sind eine gute Beimischung bei der Stromerzeugung.
Das als nächste Firma die Windkraft Simonsfeld krachen geht, ist ganz einfach eine üble Nachrede und Unterstellung, über die ich kein weiteres Wort verschwende.
Paradox auch Dein letzter Satz. Wenn über Förderungen viel Geld verdient wird, warum kracht dann die Firma?
Ich bin hier nicht der Verteidiger der Windkraft, aber ich plappere auch nicht jeden Unsinn nach.
Waldemar
23.07.2008, 11:31
sehe ich die Sache nicht von der Ferne und durch die rosarote Brille der IG Windkraft. Eine Technologie die sich wirtschaftlich nicht rechnet und auch keine Aussicht darauf besteht, dass sie sich irgendwann einmal rechnet, hat keine Existenzberechtigung.
Was bei der Windkraft passiert ist nichts anderes, als dass das schlechte ökologische Gewissen der Menschen, knallhart dazu benutzt wird, um Geschäfte zu machen. Und nicht nur das, man zockt die Menschen über die Ökostromförderung beinhart ab.
Über die Fakten kann sich jeder der es will, ausreichend informieren. Darüber gibt es genug Untersuchungen und ernsthafte Studien.
Geld wird übrigens nur durch die unverschämt hohen und langfristigen Förderungen verdient. Da es sich dabei gottseidank schon hinten und vorne spießt (siehe div. Einsprüche, zuletzt auch durch die EU) werden halt die Kleinen wie es die Simonsfeld ist wohl tatsächlich als erster krachen gehen.
Und noch etwas: Im Wind steckt nur wenig Energie, das weiß jeder Physiker. Um hier nenneswerte Versorgungssicherheiten zu bekommen, müßte man Millionnen Windräder aufstellen und selbst dann klappt es nicht. Spätestens dann, wenn so ein unnützer hochaufragender, bewegter und lauter Industriebau vor Deinem Fenster steht, wirst du aufwachen. Aber dann ist es schon zu spät.
Das einzigartig schöne Weinviertel soll nicht restlos zerstört werden. Das ist meine Motivation. Es ist eh schon viel zu viel kaputt gemacht worden.
Waldemar
23.07.2008, 11:40
Die unendlichen Weiten (des Weinviertels) werden neuerdings durch Windkraftwerke endlicher.
(Photo: Stefan Schedl, 05.08.2006)
http://www.sehr.org/verkehr/linien/linie.php?linie=oebb182
Barrakus
19.08.2008, 15:27
Da gefallen mir aber die "Windmühlen" besser ;)
http://www.hotel-flug.de/Spanien/pics-andalusien/la-mancha-481.jpg
Waldemar
30.10.2008, 00:01
Heute las ich in der Presse allerdings folgende lustige Meldung:
„Kaiserwetter an der nordbulgarischen Schwarzmeerküste. Während sich Ausflügler an kräftiger Herbstsonne und blauem Himmel erfreuen, sollte die herrschende Windstille Entwicklern von Windkraftprojekten eigentlich Kopfzerbrechen bereiten."
(Erinnert ein bisschen an das heurige schöne Wetter bei uns im Weinviertel)
Und weiter...
"Österreichische Unternehmen werden in den nächsten Jahren in Bulgarien 400 Megawatt Windkraftkapazität errichten, prognostiziert Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft. Er beziffert das dafür nötige Investitionsvolumen mit 700 Mio. Euro. Sieben Projekte österreichischer Windkraftbetreiber sind in Bulgarien in Bau oder Planung; realisiert werden sie von mittelständischen Unternehmen wie Aquavento, WEB Windenergie und Windkraft Simonsfeld sowie Töchtern von Großunternehmen wie Raiffeisen, Bewag, Verbund und EVN."
Ich mein, ich bin zwar froh, dass bei uns der Wahnsinn eine Ende hat, aber....
jetzt sind halt die armen Bulgaren dran. Wie sich die Dinge doch gleichen bzw. immer wieder wiederholen. Das kommt offensichtlich daher, dass die Strizzis nie wirklich aussterben.
Vor etwa 25 Jahren hießen die Glücksritter noch „moderne Architekten“ und ich war in einem großen Elektrokonzern beschäftigt.
Da wurden in Varna (Bulgarien) um teures Geld (natürlich auch gefördert) hochmoderne Gebäude errichtet. Vollklimaanlagen, Raumklimaanlagen, Kühlungen, Gebäudeautomation, Hitech vom Feinsten wohin man sah. Dass das ganze nie funktioniert hat, und bis heute nicht funktioniert, bzw. inzwischen irgendwo als Edelschrott gelandet ist, störte kaum jemanden. (Sie mussten das auch nicht selbst bezahlen)
Heute heißen die Glücksritter „IG Windkraft, WEB oder Simonsfeld“. Sie leben ebenfalls wieder nur von Förderungen und das am Ende wieder nichts dabei herauskommt, wird wieder keinen interessieren. (Die Bulgaren werden es wieder nicht selbst bezahlen)
Damals wie heute wurden, bzw. werden Dinge gebaut, die kein Mensch wirklich braucht. Schon gar nicht in dem armen Bulgarien. Schade um das viele Geld. Was könnte man damit Sinnvolles leisten.
Waldemar
11.12.2008, 18:05
Juhuu, wir haben wieder 6 neue Windräder gebaut! 1St. in Windisch Baumgarten, 2 St. in Maustrenk u. 3 St. in Hauskirchen.
Und weiter:
Das Turmsegment wiegt 55 Tonnen. Die Rotorblätter haben eine Länge von 45m.
In 105 m Höhe (Gesamthöhe ca. 145m) überstreichen sie eine Fläche von 6.363 m2,
(entspricht fast der Fläche von einem Fußballfeld)
Die meinen wohl, dass sich außer der windigen Simonsfeld und dem Bauern, der dafür 700 Euro pro Windrad und Monat kassiert, noch irgendeiner über diese Nachricht freut. (Dumm-dümmer-Zisterdorfer Rathauspost)
Alle anderen Gemeinden, haben die Windbeutel bereits zum Teufel gejagt, nur in Zistersdorf geht immer noch was.
Hoffentlich jagt man bald den Bürgermeister zum Teufel, bevor die Landschaft komplett kaputt ist.
Wenn Du Deine eigene Meinung nicht als gottgegeben betrachtest, dann wirst Du viele finden, die sich über neue Windräder freuen.:)
Waldemar
12.12.2008, 15:33
Wohl nur die Grundbesitzer, die in sicherer Entfernung wohnen und pro Windrad 700 Euro im Monat für die Vermietung des Ackers kassieren.
Von den Belastungen kriegen die nichts mit oder verschließen einfach Augen und Ohren.
Wenn Du aber wie ich in unmittlebarer Nachbarschaft von den Monstern lebst und Du nicht mehr sicher bist ob dich ein Tinitus plagt, oder ob dich ständig ein Flugzeug umkreist, schaut die Sache gleich anders aus.
Nun, das stimmt schon - wer von irgendetwas beeinträchtigt wird, was vorher noch nicht existiert hat, ist davon "angfressen". Das verstehe ich voll. Um beim Windrad zu bleiben: Eine Beeinträchtigung ist die eine Sache, deshalb sind die Windräder nicht schlecht. Schlecht finde ich es, dass es zu diesem Zustand kommt. Hier liegt der Fehler in der Betreibergesellschaft, dass nicht der entsprechende Abstand eingehalten wurde. Bei uns ist mir noch keine Beschwerde bekannt geworden (geringster Abstand ca. 1 km). Schon mal Kontakt mit der Firma aufgenommen? Es gibt da ein paar Möglichkeiten, muss eventuell nachträglich eingebaut werden.
Peter Wrba
14.12.2008, 12:40
Wenn Du Deine eigene Meinung nicht als gottgegeben betrachtest, dann wirst Du viele finden, die sich über neue Windräder freuen.:)
In Erinnerung an das Klima im Weinviertel habe ich irgendwie Schwierkigkeiten zu glauben, dass diese Windraeder irgendeine nachhaltige Funktion bei der Energiegewinnung erfuellen koennen, abgesehen vom strategischen Abgreifen von Foerderungen oder jemandes Auftragsbuecher zu fuellen.
Das Weinviertel grenzt meines Wissens nach nicht an die Nordsee oder hat Zugang zum Atlantik.:)
manfred1110
15.12.2008, 14:23
... und ungefährlich sind sie auch nicht:
http://img155.imageshack.us/img155/3810/windradut3.jpg
L.G. Manfred :cool:
http://img155.imageshack.us/img155/2021/windradqk7.gif
Aber bei diesen Witterungen besteht eh noch keine Gefahr ;)
AHA ! :rolleyes:Du gehst also nur bei "ungefährlichem" Wetter raus? Also nicht wenns kalt ist, nicht bei Regen und so?
AHA ! :rolleyes:Du gehst also nur bei "ungefährlichem" Wetter raus? Also nicht wenns kalt ist, nicht bei Regen und so?
hmm, eigentlich bin ich bei jedem Wetter draussen :)
Waldemar
29.12.2008, 16:36
Mit seinem Grundsatzurteil stärkt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den Schutz vor Lärm durch Windkraftanlagen. Im konkreten Fall muss der Anlagenbetreiber nun den Lärmschutz insbesondere zur Nacht einhalten.
Das betreffende Windkraftrad ist bereits seit einigen Jahren in Betrieb, das Land hatte den Bau der Anlage am Ortsrand genehmigt.
Die Kläger beschweren sich insbesondere über den Lärm zur Nachtzeit. Das Verwaltungsgericht hob die Baugenehmigung auf ihre Klage hin wieder auf.
Danach sind Anlagen so zu errichten und zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen verhindert werden.
Da die Lärmimmissionen die Grenzwerte zur Nacht erheblich überschritten, sei die Baugenehmigung aufzuheben.
Die Revision des Anlagenbetreibers gegen dieses Urteil blieb ohne Erfolg.
Leipzig am 3. September 2007
Die Bewohner von Windisch Baumgarten, Gaiselberg u. Maustrenk sind genauso vom Lärm dieser sinnlosen WKA betroffen.
Wann wird unser Landesvater von NÖ und der "windige Bürgermeister" von Zistersdorf endlich aufwachen?
Waldemar
29.12.2008, 17:10
1. Weil sie uns viel Geld kosten
2. Weil sie unsere Lebensqualität zerstören
3. Weil sie die Landschaft zerstören
4. Weil sie falsche Hoffnungen wecken
Windräder sparen unterm Strich gar kein klimaschädliches Kohlendioxid ein. Die regenerativen Energietechniken schaffen auch keine neuen Arbeitsplätze: "Alles Humbug."
Unsere Beiträge zum Klimaschutz sind nicht nur sinnlos, sondern kontraproduktiv!
Wer es genauer wissen will :
Das grüne Paradoxon
Von Ifo-Chef Hans-Werner Sinn: (Deutscher Wirtschaftsprofessor)
Waldemar
02.01.2009, 16:35
1. Lüge: Windkraft ist ökologisch
- Verfügbarkeit nur 3 Monate im Jahr, wenn der Wind weht
- Windprognosen so viel Wert wie die Wettervorhersage
- „Schattenkraftwerke“ (Kohle + Gas) müssen in Reserve stehen
- diese produzieren mehr CO2, weil pro kWh mehr Kohle verbraucht wird (schlechterer
Wirkungsgrad)
- das ist wie beim PKW im Stadtverkehr, wo durch ständiges Bremsen
und Beschleunigen mehr Benzin verbraucht wird
Damit nimmt die Luftverschmutzung mit jedem Windrad zu
2. Lüge: Windkraft ist billig
- 1,5 Mill. € pro Stück kostet ein Windrad
- Energiebilanz: wie lange muß ein Windrad laufen um den Strom zu
Erzeugen, der zur Herstellung des Windrades erforderlich war:
- Stahl für Mast und Armierung im Fundament: 2-3 Jahre
- Betonfundament: 2-3 Jahre
- Kunststoffflügel 7 t pro Flügel/insges. 21 t :
- Dazu 1000 km neue Hochspannungsleitungen erforderlich,
Kosten 500 Mio. € über 10 –15 Jahre
3. Lüge: Windkraft wird nicht subventioniert
- gesetzliche Sonderregelung, dazu z.T. Verstoß gegen den Landschaftsschutz
- Subventionierung wie früher beim Butterberg
- Garantierte Pacht für das Grundstück 7 000 bis 10 000 € pro Jahr
- Abnahme und Preis des Windstroms unterliegen nicht der Marktwirtschaft
- Die Kraftwerksbetreiber müssen den Strom abnehmen
- Konventioneller Strom kostet 2-3 cts./kWh, für Windstrom müssen insges.
9-10 cts./kWh von den Kraftwerksbetreibern bezahlt werden. Die Differenz
von ca. 7,5 cts./kWh bezahlen die Verbraucher mit dem Strompreis
- 50 % der Windräder werden über Fonds errichtet. Es wird über 20 Jahre
Einnahmesicherheit garantiert. Die Fons locken mit 250 % Verzinsung des eingesetzten Kapitals.
- Das ist Umverteilung von unten nach oben
4. Lüge: Windkraft sichert Arbeitsplätze
- Es werden Arbeitsplätze gefährdet und vernichtet bei energieintensiven
Industrien: Chemie, Aluminium, Stahl, Metalle
5. Lüge: Windkraft ist eine Investition in die Zukunft
- Die Flächen für Windanlagen im Binnenland sind begrenzt
- Die Zukunft liegt im Meer: „Offshore-Anlagen“ , aber:
Es treten besondere Probleme auf: längere Leitungen, technische
Probleme im Meer, schwierige Instandhaltung und teuer
- Die Windkraft-Zukunft ist ein Luftschloß
Autor: Dr. Ludwig Lindner
Peter Wrba
03.01.2009, 13:21
@Waldemar
Selbst wenn Du Recht hast, was ich mir bei Deiner Fuelle von genau recherchierten Information sehr gut vorstellen kann, so “stoerst” Du vermutlich empfindlich durch Deine Meinung den wohlgenaehrten Aktionismus von so machem Regional- bzw. Lokalpolitiker dessen nahezu einzige Existenzberechtigung auf dem Unwissen der demokratisch-mehrheitsfaehigen Gesellschaft basiert.
Andere Meinungen waren schon immer “etwas ungelegen”, insb. in einem Land, in welchem mehrheitsfaehige Meinungen durch ORF und Krone bestimmt werden und sich dadurch eine bemerkenswerte Eigendynamik ableiten laesst.
Unser Land kann hier eine lange Historie vorweisen.
Im Prinzip muessten ja Daten in einer Zeit der hohen IT-Verbreitung (etwa beim DWD oder anderen Diensten europaeischer Laender) leicht verfuegbar sein, wo es nun tatsaechlich sinnvoll sei, oder nicht, diese Anlagen zu installieren.
Das Weinviertel oder das Nord-Burgenland erscheint mir hier als wenig praedestinierter Standort, und selbst Frankreich mit seinem geographischen Anteil am Atlantik setzt immer noch gerne auf Atomkraft.
Waldemar
05.01.2009, 12:22
@ peter wrba
Vielen Dank, ja, ich habe viel und genau recherchiert und glaube zu wissen wovon ich rede, aber mir scheint auch, dass das wie eine riesige Blase geworden ist, obwohl viele davor schon gewarnt haben. (siehe auch „Weinviertelmanifest“)
Und natürlich haben auch einige wenige ganz schön profitiert und werden das auch noch die nächsten Jahre tun. Daher auch der enorme Druck.
Ich muss aber zugeben, dass es mir im Grunde genommen trotzdem schleierhaft ist, warum viele Regional- bzw. Lokalpolitiker dermaßen wild geworden sind um große Teile des wirklich einmalig, schönen Umlandes durch diese sinnlosen Windindustriebauten dermaßen zu zerstören. Immerhin sind sie ja erste Instanz bei der Genehmigung von Bauvorhaben und könnten mit ein bisschen Weitblick solchen Unsinn verhindern.
Die Schönheit des Weinviertels sehen sie offensichtlich nicht und die Probleme der Anrainer sind ihnen wurscht.
In Deutschland ist es ja noch schlimmer, da dürfen diese Anlagen bis auf 300 m an die Häuser herangebaut werden. Ich habe von einer Klage gelesen, dass Menschen in ihrem Wohnzimmer neben dem Lärm und der Sichtbehinderung, zusätzlich noch durch den Schattenwurf ständig wie mit einem Stroboskop belastet wurden. Das muss man sich einmal vorstellen.
Man redet ja jetzt schon vom so genannten „Empowering“ das heißt, dass wegen des wachsenden Widerstandes in der Bevölkerung nur mehr bestehende Anlagen vergrößert werden sollen. Dabei sollen Monster von 150m Höhe und mehr entstehen.
Wenn das passiert können wir im Weinviertel restlos einpacken.
Waldemar
05.01.2009, 14:05
Zitat:
Im Fachmagazin "Current Biology" beschreiben die Forscher, wie sie 188 tote Fledermäuse - allesamt waren in der Nähe von Windkraftanlagen gefunden worden - auf innere und äußere Verletzungen untersucht hatten. Nur die Hälfte der Tiere war, so schien es, mit den Rotorblättern direkt in Kontakt gekommen. Bei 90 Prozent der Tiere stellten die Wissenschaftler innere Blutungen fest.
Fledermäuse können in der Nähe von Windrädern sterben, auch wenn sie gar nicht mit den Rotorblättern kollidiert sind. Britische Forscher haben herausgefunden, dass allein die Druckunterschiede in der Nähe der Türme die Lungen der Tiere platzen lassen können.
Zitat Ende
Mehr darüber in "Spiegel Online Wissenschaft v. 26.8.2008"
"WKS installiert neue Windräder im Weinviertel
Es sind die ersten und wahrscheinlich einzigen Windkraftwerke, die heuer (2008) in Österreich installiert werden: die Windkraft Simonsfeld bringt im nördlichen Weinviertel bis Jahresende sieben neue Windenergieanlagen ans Netz."
Nirgendwo anders in Österreich werden diese unsinnigen Anlagen noch gebaut, außer in Zistersdorf.
Da wird alles platt gemacht ohne Rücksicht auf den Landschaftsschutz und die ohnehin schon geplagten Anrainer.
Die Gemeinde ist trotzdem pleite und durch die Windstille steht das ganze Glumpert meist auch sinnlos herum.
Österreich muss trotzdem Atomstrom importieren, damit die Stromverschwendung weiter platz greifen kann.
Purer Wahnsinn und reine Verschwendung von Fördergeldern ist das.
Die Firma wird auch pleite machen und dann haben die Gutgläubigen, die an die "ökologische" Stromproduktion geglaubt haben auch noch ihr Geld verloren.
"WKS installiert neue Windräder im Weinviertel
Es sind die ersten und wahrscheinlich einzigen Windkraftwerke, die heuer (2008) in Österreich installiert werden: die Windkraft Simonsfeld bringt im nördlichen Weinviertel bis Jahresende sieben neue Windenergieanlagen ans Netz."
Nirgendwo anders in Österreich werden diese unsinnigen Anlagen noch gebaut, außer in Zistersdorf.
Da wird alles platt gemacht ohne Rücksicht auf den Landschaftsschutz und die ohnehin schon geplagten Anrainer.
Die Gemeinde ist trotzdem pleite und durch die Windstille steht das ganze Glumpert meist auch sinnlos herum.
Österreich muss trotzdem Atomstrom importieren, damit die Stromverschwendung weiter platz greifen kann.
Purer Wahnsinn und reine Verschwendung von Fördergeldern ist das.
Die Firma wird auch pleite machen und dann haben die Gutgläubigen, die an die "ökologische" Stromproduktion geglaubt haben auch noch ihr Geld verloren.
Ich würde bei diesem Artikel noch dazu schreiben:
Schuld an dem dauernden Wind in unserer Gegend sind diese blöden Windräder. Erst seit die aufgestellt sind, gibt es den Wind bei uns!
Man kann schon viel Unsinn in einen Topf (Artikel) werfen, um halt auch was gesagt zu haben.
Da Dirnbocher
20.01.2009, 23:39
"WKS installiert neue Windräder im Weinviertel
Es sind die ersten und wahrscheinlich einzigen Windkraftwerke, die heuer (2008) in Österreich installiert werden: die Windkraft Simonsfeld bringt im nördlichen Weinviertel bis Jahresende sieben neue Windenergieanlagen ans Netz."
Nirgendwo anders in Österreich werden diese unsinnigen Anlagen noch gebaut, außer in Zistersdorf.
Da wird alles platt gemacht ohne Rücksicht auf den Landschaftsschutz und die ohnehin schon geplagten Anrainer.
Die Gemeinde ist trotzdem pleite und durch die Windstille steht das ganze Glumpert meist auch sinnlos herum.
Österreich muss trotzdem Atomstrom importieren, damit die Stromverschwendung weiter platz greifen kann.
Purer Wahnsinn und reine Verschwendung von Fördergeldern ist das.
Die Firma wird auch pleite machen und dann haben die Gutgläubigen, die an die "ökologische" Stromproduktion geglaubt haben auch noch ihr Geld verloren.
Wie lautet der Alternativvorschlag?
Wie lautet der Alternativvorschlag?
Es gibt derzeit nur eine Möglichkeit:
Mit der Energie sinnvoller, man könnte auch sagen sparsamer umzugehen.
Dabei könnte man ohne den geringsten Komfortverlust das x fache einsparen. Alle Windräder im Weinviertel abbauen, sind sowieso sinnlos und das schöne Weinviertel wäre wieder so wie es einmal war.
Und wesentlich billiger wäre das ganze auch.
Aus NÖN:
LAND UM HOLLABRUNN / Die Planer des Windpark-Projekts in Immendorf sehen sich bestätigt. „Mehr Eigenständigkeit.“
VON CHRISTOPH REITERER
Durch den drohenden Erdgas-Engpass aufgrund der Unstimmigkeit zwischen Großlieferant Russland und der Ukraine wird nun ein anderes Energie-Thema wieder besonders aktuell: die Windkraft. „Unsere ganze Region wäre im Krisenfall versorgt“, trauert NÖN-Leser Dr. Bernhard Pfeifer dem Windradprojekt Hollabrunn-Göllersdorf nach, das Mitte 2007 nach Anrainer-Protesten fallengelassen wurde.
An anderer Windkraft-Stelle wird indes weiter eifrig organisiert und operiert. Das Windpark-Projekt in Immendorf geht in die entscheidende Phase. „Wir haben 2008 sämtliche Gutachten für die UVP (Anm.: Umweltverträglichkeitsprüfung) zusammengetragen“, erklärt Andreas Patschka von der Planungsgemeinschaft Locatelli.
Im nächsten Jahr soll der Windpark Gestalt annehmen
Im Frühjahr soll die UVP erledigt sein. Läuft alles nach Wunsch, könnten 2010 die ersten Windräder in der Gemeinde Wullersdorf stehen. Die Gas-Krise sieht auch Patschka als Bestätigung des eingeschlagenen Weges: „Ich will nicht sagen, dass das Wasser auf unsere Mühlen ist, aber es führt schon vor Augen, wie schnell man in eine Abhängigkeit geraten kann.“
Die Gesellschaft sei jedenfalls gut beraten, sich auf eigene Beine zu stellen: „Es ist ein Signal, unsere Windkraft zu nutzen. Der Wind kostet nichts, man braucht ihn nur zu nutzen.“
Auch der Zeitfaktor sei nicht zu verachten. 2004 hat Locatelli die ersten Schritte für den Windpark unternommen. Patschka: „Es müssen alle offenen Fragen umfassendst und akribischst geklärt werden. Wenn das bei einem Windrad schon so lange dauert, wie lange dauert es dann erst bei einem Atomkraftwerk oder einer neuen Gaspipeline!?“
Dass die Wullersdorfer Ende November 2007 mit 55,57 Prozent ein klares Votum pro Windkraft gesetzt haben, freut den Organisator bis heute. „Jedes Windrad bringt mehr Eigenständigkeit und bei einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro auch einen Effekt für die Wirtschaft.“
Der Wunsch von NÖN-Leser Pfeifer, einen Windpark Göllersdorf – mit der Nahversorgung der Region bei Engpässen als Errichtungsbedingung – wieder zur Diskussion zu stellen, wird sich vorerst aber nicht erfüllen. Die Windkraft Simonsfeld, die sich damals aufgrund der Anrainer-Proteste zu einem Rückzieher gezwungen sah, konzentriert sich derzeit auf Projekte in Rumänien und Bulgarien. „Dort sind die Voraussetzungen einfacher“, sagt Sprecher Georg Hartmann. Politisch und rechtlich gäbe es derzeit wenige Perspektiven in Österreich. 2009 werde es also keine Aktivitäten in Göllersdorf geben.
Hartmann räumt aber ein: „Es muss sich auf diesem Sektor etwas tun. Es wird die Zeit kommen, in der man das in Österreich anpackt.“ Er will deshalb nicht ausschließen, dass Göllersdorf doch irgendwann wieder Thema wird: „Es ist ein Top-Standort …“
Antworten:
http://www.noen.at/icons/reply.gif (http://javascript<b></b>:void(0)) http://www.noen.at/icons/clblbook.gif Schwache Argumente
von mrburns - 15.01.2009 14:09
„Unsere ganze Region wäre im Krisenfall versorgt“
Mit Strom! Falls man mit Gas heizt, dann bringt in diesem Fall der Strom
aus der Windkraft sehr wenig.
Die Gas-Krise sieht auch Patschka als Bestätigung des
eingeschlagenen Weges: „Ich will nicht sagen, dass das Wasser auf unsere
Mühlen ist, aber es führt schon vor Augen, wie schnell man in eine
Abhängigkeit geraten kann.“
Die Gesellschaft sei jedenfalls gut beraten, sich auf eigene Beine zu
stellen: „Es ist ein Signal, unsere Windkraft zu nutzen. Der Wind kostet
nichts, man braucht ihn nur zu nutzen.“
Die Windkraftbetreiber begeben sich aber auch in eine große
Abhängigkeit. Nämlich die der Förderungen zum Bau der Anlagen. Fallen
diese Förderungen weg ist auch ihr Gewinn sehr viel kleiner und damit
der Anreiz eine solche Anlage zu bauen abenso. Und vom
Umweltgedanken allein kann auch keine Firma leben.
Fragen Sie mal einen Windkraftbetreiber (z.B. die "Windkraft Simonsfeld")
ob er ohne Förderungen solche Anlagen aufstellen würde...
Das der Wind nichts kostet ist uns ja offensichtlich klar. Das Gas kostet
allerdings auch nichts. Es liegt ja in der Erde und muss nur gefördert
werden. Die Kosten entstehen beim Gas auch wie bei den
Windkraftwerken durch die Anlagen um den Energieträger selbst.
Wie Sie sehen sind diese Argumente in Wirklichkeit keine bzw. nur sehr
schwer zu vertreten.
Nun könnten Sie denken ich wäre gegen die Nutzung der Windkraft, doch
da irren Sie.
Es stimmt nur nachdenklich, dass bei dem Projekt "Göllersdorf" die
Windräder in einer Reihe mitten im Wald gebaut würden. Die geplanten
Windräder könnten allerdings auch auf einer Fläche von 2x2 km
aufgestellt werden. Doch über einen Standort außerhalb des Waldes
wurde nie nachgedacht.
Bedenkt man nun noch die Förderungen die der Betreiber dieser Anlage
erhält und die (enormen) Grundstücksmieten die der Grundbesitzer vom
Betreiber erhält, dann könnte man gut und gerne zu dem Schluss
kommen, dass hier viel Geld fließt. Und zwar nur vom Verbraucher weg...
http://www.noen.at/icons/clblbook.gif von schildkrot - 16.01.2009 11:53
Kann mir einmal jemand die Förderungen, die ein Errichter/Betreiber einer Windkraftanlage erhält genauer beschreiben?
http://www.noen.at/icons/clblbook.gif von friska - 29.01.2009 10:49
@ Schildkrot:
Neu aktualisiert per 22.11.07
Der WEA- Betreiber bekommt vom Stromversorger 7,65 Cent/kWh. (Tarif 2006)
Die Kosten für zusätzliche Leitungsnetze, Anbindung an das Stromnetz und Regelenergie betragen 2.4 Cent/kWh, zusammen also 10,05 Cent/kWh. Würde man die Energie „konventionell“ gewinnen, so wäre ihr Preis 2,5 bis 3 Cent/kWh. Ziehen wir 3 Cent von den oben berechneten 10,05 Cent ab, so bleiben als Zusatzkosten jeder aus Windenergie erzeugten Kilowattstunde 7,05 Cent. Diese Zusatzkosten stellen eine Art „Luxusabgabe“ auf den Strompreis dar.
1400 Betriebsstunden p.a. ergeben bei einer Anlage mit 1500 kw Leistung 2,1 MWh p.a. mal 7,05 Cent Zusatzkosten, dividiert durch 365 Tage ergeben 405,61 Euro exkl. MwSt. pro Tag.
Die Förderung pro Windrad und Tag beträgt also € 486,73 Euro inkl. MwSt.
Darüber hinaus gibt es für die Errichtung der Anlage noch Investitionszuschüsse und Steuererleichterungen.
Das alles zahlt der Bürger dafür, dass mittels dieses Schwachsinns ungefähr 0,1 % der in Österreich benötigten Energie erzeugt werden.
Betrugsgefahr, Der Rechnungshof warnte….
Die Presse vom 6. Februar 2009:
„Bei der Energiebesteuerung wurde wiederum gerügt, dass keine Kontrollen durch das Finanzministerium oder die innere Revision stattgefunden haben“
Nun was bedeutet diese trockene Formulierung, über die man gewöhnlich leicht hinwegsieht.
Bei der Ökostromförderung (Energiebesteuerung) muss man sich das so vorstellen:
Die Windkraftbetreiber verrechnen der EVN offiziell nach E-control 7,54 Cent/kWh. Die Differenz auf den Marktpreis sind fas 2 Cent.
Soviel machte 2008 die Energiebesteuerung aus, die jeder Verbraucher über die Stromrechnung dazuzahlt. (2009 sind es wieder ca. 5 Cent)
Welches Interesse sollte die EVN haben die Abrechnungen der Windkraftbetreiber genau zu kontrollieren?
ist sie doch bereits selbst über Umwege an den windigen Gesellschaften beteiligt
und die ganze Partie lukriert nebenbei 2 Cent/kWh Förderungen, das ist mehr als sie sonst irgendwie verdienen kann. (1/4 des Energie-Einkaufspreises.
Die Windräder sollten sich da nur mehr irgendwie drehen, wieviel sie wirklich bringen ist vollkommen egal, Hauptsache die Rechnungen sind hoch genug.
Wer profitiert noch von dem Geschäft?
700 Euro pro Windrad u. Monat kriegen die Bauern für die Platzmiete und die sind schließlich auch Teil des NÖ Bauernbundes, sprich Pröll-Klientel.
.....Man wird sich doch wohl nicht selber kontrollieren wollen, wo das Geschäft so gut läuft......
Deshalb gibt es in NÖ die meisten Windräder in Österreich.
Die Grünen sind dabei nur die nützlichen Idioten.
Zitat:
An der physikalischen Abnahmestelle - dem Zählpunkt - misst der jeweilige Netzbetreiber die eingespeiste Ökostrommenge und übermittelt diese Daten weiter an den Regelzonenführer, welcher im Auftrag und im Namen der OeMAG tätig ist. Diese Energiezählung bildet gemeinsam mit dem Fördertarif die Grundlage für die Vergütung des Ökostroms.
Das heißt doch wohl, dass der Netzbetreiber der OEMAG mitteilt, wieviel er an Förderungen zu bekommen hat.
Und das alles ohne jedwede Kontrolle (siehe oben) Tolles System!!
Wolfgang B
27.02.2009, 14:36
Da soll noch einmal einer sagen, die Windenergie ist zu nichts nutze:
In Eibesthal bei Mistelbach wurde am 23. 02. die erste Mobilfunkbasisstation mit Windturbine in Betrieb genommen. Der Energiebedarf soll zu 80 % durch Windkraft gedeckt werden. Mobilkom Austria rechnet mit einer Einsparung von bis zu 1.100,- Euro pro Jahr.
Hier (http://mistelbach.at/system/web/news.aspx?menuonr=219128728&detailonr=220308149) gehts zum Bericht auf der Homepage von Mistelbach.
manfred1110
01.03.2009, 23:14
Mobilfunkmasten Eibesthal, 1.3.2009
http://img125.imageshack.us/img125/2271/1002480.jpg
Hat jemand von den "Hohen Herren" diese Brille dort vergessen? :)
http://img125.imageshack.us/img125/985/1002484.jpg
L.G. Manfred
Waldemar
26.03.2009, 13:46
Shell kehrt Windkraft den Rücken
DIRK HEILMANN | LONDON
Zitat:
"Ich rechne nicht mit weiteren wesentlichen Investitionen in Wind- und Solarenergie", sagte die zuständige Spartenchefin Linda Cook. "Es fällt uns nach wie vor schwer, Wind- und Solarprojekte zu finden, die selbst unter Einschluss erheblicher staatlicher Subventionen mit unseren anderen Investitionschancen konkurrieren könnten.
Insgesamt hat Shell in den vergangenen fünf Jahren 1,7 Mrd. Dollar in erneuerbare Energien gesteckt.
Zitatende
An den Flopp mit der „Ökoenergie“ sprich Windkraft im Weinviertel glauben nur mehr ganz hartgesottene Fördergeldabschöpfer.
Das Drama dabei ist nur, dass weite Teile des Weinviertels und hier besonders die Gegend um Zistersdorf, bereits kaputt gemacht wurden.
Bin gespannt ob die Bürgermeister die dieses Verbrechen an der Landschaft zu verantworten haben, einmal zur Rechenschaft gezogen werden.
Windräder greifen gravierend in das Landschaftsbild ein,
sie sind die «Neurodermitis des Weinvietels», also eine Hautkrankheit.
Was das Weinviertel so schützenswert macht, sind die ästhetischen Kriterien der Landschaft, dass die Sinne positiv berührt werden, ein heimatliches, friedliches Zusammenleben symbolisiert wird, Vielfalt, Freiheit und bäuerliches Leben transportiert werden.
Je mehr Menschen solche subjektiven Erfahrungen teilen, desto höher ist die ästhetische Qualität, der Erholungswert und das Schützenswerte einer Landschaft.
Der Anteil der Windkraft am gesamten Energieverbrauch in Österreich mit weniger als 1 Prozent ist viel zu gering, um die gewaltige Verschandelung einer der schönsten Landschaften zu rechtfertigen.
Charlemagne
15.04.2009, 18:36
aber wenn ich mir das so durchlese ,kommt mir die geschichte in den sinn wo damals bei der einführung der eisenbahn die ärzte warnten das die fahrgäste den irrsinn verfallen werden ,den 30km/h hält kein mensch aus ! :D:D
nun, hochspannungs masten die in jeden eck im weinviertel zu finden sind stören nicht !
die vielen föderpumpen stören nicht !
die unzähligen sinnlosen autobahn km stören nicht !
die sog ortsbildpflege , wo man das gefühl hat man kommt in einen rotlichtbezirk im ostblock stört nicht !
aber dafür windräder , da kommen zahlen ins spiel die genauso seriös sind wie die daten von handy masten . da werden der bevölkerung geschichten eingeredet siehe oben vergleich mit der eisenbahn ! mir kommt das grausen wie rückständig der österreicher ist !
aber wenn ich mir das so durchlese ,kommt mir die geschichte in den sinn wo damals bei der einführung der eisenbahn die ärzte warnten das die fahrgäste den irrsinn verfallen werden ,den 30km/h hält kein mensch aus ! :D:D
nun, hochspannungs masten die in jeden eck im weinviertel zu finden sind stören nicht !
die vielen föderpumpen stören nicht !
die unzähligen sinnlosen autobahn km stören nicht !
die sog ortsbildpflege , wo man das gefühl hat man kommt in einen rotlichtbezirk im ostblock stört nicht !
aber dafür windräder , da kommen zahlen ins spiel die genauso seriös sind wie die daten von handy masten . da werden der bevölkerung geschichten eingeredet siehe oben vergleich mit der eisenbahn ! mir kommt das grausen wie rückständig der österreicher ist !
Hätte ich besser nicht aufzählen können, aber ich muss die Liste um meine Lieblinge, die Lagerhaustürme ergänzen. Welch wundervolle Bauwerke von einzigartiger banaler Architektur, die unsere Landschaft so verschönern!
*würg* jetzt ist mir schlecht
Charlemagne
16.04.2009, 08:23
welche alternativen an stelle der windräder haben wir ??
welche alternativen gibt es zu kohle, gas und erdöl ?
welche alternativen haben wir um bis 2010 dreieinhalb millionen tonnen öl weniger zu verbrauchen ?
welche alternativen haben wir bis 2010 den CO² ausstoss um 13% zu verringern ??
zusammen gefasst ,welche alternativen haben wir um das kyoto abkommen zu erfüllen ohne hohe geldstrafen zu fürchten und den EU vertrag , 78,1% seines zusätzlichen stromverbrauches bis 2010 aus erneuerbaren energiequellen zu erzeugen , einzuhalten ??
da der österreicher so und so ein spezialist ist in JuS (jammern und sudern) wird es hier sicher paar sinnvoll antworten geben . :D
charlemagne.
Wolfgang B
16.04.2009, 14:11
Was noch zu ergänzen wäre:
Welche Alternativen haben wir zur Atomkraft?
Die dumme Propaganda der IG Windkraft zeigt langsam Wirkung und gleichzeitig wie leicht es ist, die Menschen zu beeinflussen, die dann einfach aufhören, selber nachzudenken.
1. Auch mit Millionen von Windrädern kann man kein AKW abschalten oder das grundsätzliche Problem lösen.
2. Wenn wir so weitermachen wie bisher, reichen auch 10.000 Windräder im Weinviertel nicht aus, den ständig steigenden Energiebedarf zu decken.
3. Es geht überhaupt nicht um erneuerbare Energie oder nicht.
4. Es geht nur darum Fördergelder abzuschöpfen und sonst nichts!
Bitte, bitte selber nachdenken!!!!!
Charlemagne
16.04.2009, 17:41
alle aufgezählten punkte inkl KYOTO und EU verträge sind belegt !
also !!!!! welche alternativen haben wir ausser kerzen und kienspan ?
bitte um vorschläge !
40 Minuten Sonnenschein decken den Weltenergiebedarf für ein ganzes Jahr.
Strom aus 20m² Photovoltaik reichen für 15.000 km/Jahr mit dem E-Auto.
Ein Plusenergiehaus bezahlt sich von selbst. (Architekt DI Erwin Kaltenegger)
Eine umfassendere Antwort bereite ich morgen vor. Aber meiner Meinung und Einschätzung nach sind nur erneuerbare Energien wirklich nachhaltig.
lg
Manfred
Wolfgang B
16.04.2009, 21:35
ad dumme Propaganda:
Mit Windrädern als Alternative wird man sicher kein Atomkraftwerk abschalten können. Aber nachhaltige Energieerzeugung kann sicher beitragen, umweltschädigende Energiequellen zu reduzieren.
Meine Empfehlung daher: Nicht nur nachdenken, sondern auch die Scheuklappen ablegen und über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Damit auch unsere Nachkommen noch das Weinviertel genießen können.
Charlemagne
16.04.2009, 21:55
der wind kommt aus einer anderen richtung Wolfgang B ...!
**Es geht nur darum Fördergelder abzuschöpfen und sonst nichts!**
Charlemagne
19.04.2009, 13:55
Niederösterreich ist bei der Nutzung des Windes zur Stromerzeugung Vorreiter in Österreich. Das 100. niederösterreichische Windrad wurde bereits Mitte 2002 aufgestellt - in Neusiedl an der Zaya von der evn naturkraft. Ende 2005 waren insgesamt 531 Windräder mit 819 Megawatt am Netz. Diese Anlagen erzeugen jährlich über 1.6 Mrd. kWh. Die österreichischen Windräder versorgen jetzt insgesamt 470.000 Haushalte, das sind 15% aller österreichischen Haushalte, mit sauberem, heimischen Strom und sind so Baustein einer langfristig sicheren Energieversorgung.
Die evn naturkraft betreibt neben 66 Wasserkraftwerken in Niederösterreich und der Steiermark auch sieben Windparks . 10 Windkraftanlagen in Gänserndorf-West und Gänserndorf-Nord, 5 Windräder in Neusiedl an der Zaya, 8 Anlagen in Prellenkirchen, 7 Windkraftanlagen in Japons im Waldviertel , 13 Anlagen in der Region Obritzberg-Statzendorf und 20 Windräder in Kettlasbrunn bei Mistelbach erzeugen jährlich 240 GWh sauberen, umweltfreundlichen Strom für rund 70.000 niederösterreichische Haushalte. Damit ist die evn naturkraft einer der größten Windstromproduzenten in Österreich.
http://www.evn-naturkraft.at/windkraft/windkraftanlagen.asp
und jetzt hätte ich gerne werter Franz einen link von dir wo man sieht wie hoch die förderungen an die EVN sind !!!
An Chalrlemagne:
Bitte nicht auf diesem Niveau posten. Propaganda der IG Windkraft haben wir genug gehört.
Jetzt reden wir über Fakten,
z. B. Stromtarife:
- Erzeugerpreis für konventionell erzeugten Strom Q2 2009 = 3,38 Cent je kWh
- Garantierter Einspeisetarif für Windkraftanlagen = 7,53 Cent je kWh
ergibt Förderung in Höhe 4,15 Cent je kWh oder 123 %
des normalen Stroms, die jeder von uns, ob Mindestrentner oder Generladirektor bezahlen muss.
Eine bodenlose Frechheit, und das für "Nichts und wieder Nichts".
Für den Stromverbraucher ist es sogar ein Vorteil, wenn das Glumpert, so wie jetzt (ohne Wind) sinnlos herumsteht, dann müssen wir nämlich keine teuren Öko-Förderungen bezahlen.
Charlemagne
20.04.2009, 17:17
werter franz !
wann ist es ihnen möglich hier ersichtlich für alle einen link hier einzustellen !!!
ich lese von ihnen nur behauptungen ! sie werden doch sicher etwas belegbares haben !
zb. die höhe der fördergelder an die EVN die immerhin selber ( ersichtlich an der beschriftung an der gondel ) windräder betreibt !
also fakent !!!
wie hoch ist die förderung !! bitte um einen link !!
remember !!
4. Es geht nur darum Fördergelder abzuschöpfen und sonst nichts!
werter franz !
wann ist es ihnen möglich hier ersichtlich für alle einen link hier einzustellen !!!
ich lese von ihnen nur behauptungen ! sie werden doch sicher etwas belegbares haben !
zb. die höhe der fördergelder an die EVN die immerhin selber ( ersichtlich an der beschriftung an der gondel ) windräder betreibt !
also fakent !!!
wie hoch ist die förderung !! bitte um einen link !!
remember !!
4. Es geht nur darum Fördergelder abzuschöpfen und sonst nichts!
GRUNDLAGEN Die E-Control GmbH (ECG) wurde vom Gesetzgeber auf Grundlage des Energieliberalisierungsgesetzes eingerichtet und hat am 1. März 2001 ihre Tätigkeit aufgenommen
http://www.e-control.at/portal/page/portal/ECONTROL_HOME
Da kann sich jeder objektiv informieren, so er an Fakten interessiert ist. Bei Ihnen, lieber Chalrlemagne, scheint mir eher, dass Sie nicht nach Fakten suchen, sondern lieber der Propaganda der Windkraftmafia glauben schenken wollen. Ob das Dummheit, Gutgläubigkeit oder Eigennutz ist, kann ich leider nicht beurteilen.
Charlemagne
20.04.2009, 20:10
und auch die aktuellen einspeisetarife !
http://www.e-control.at/portal/page/portal/ECONTROL_HOME/OKO/EINSPEISETARIFE/Einspeisetarife%202009.pdf
ich sehe immer noch keinen link wo hervor geht wie hoch die förderungen der EVN AG sind ! die immerhin selber eine eigenen windpark hat !
weitere fragen stehen immer noch im raum !
welche alternativen haben wir zur öko energie !!
dass jetzt die EVN selbst die garantierten und doppelt so hohen Einspeisetarife kassiert. Da gibt es ja überhaupt keine Kontrolle mehr, wenn der Einkäufer gleichzeitig der Verkäufer ist.
Das öffnet der Korruption ja Tür und Tor. Wer kontrolliert denn jetzt wieviel der EVN wirklich an garantierten Einspeisetarifen (sprich Ökoförderung) zustehen? Kann sie jetzt selber die Förderhöhe bestimmen?
Nicht umsonst hat der Rechnungshof bereits die fehlenden Kontrollen dieser undurchsichtigen Geschäftemacher kritisiert.
Charlemagne
20.04.2009, 20:57
http://www.e-control.at/portal/page/portal/ECONTROL_HOME/OKO/EINSPEISETARIFE/Einspeisetarife%202009.pdf
7,53 euro sind viel ?? naja wenn ich mir die anderen ansehe ......... !
Vielleicht sollten wir die Diskussion auf zwei Ebenen führen, denn dann wären manche Positionen hier klarer.
1) Kritik am momentanen Abwicklungssystem der Ökoförderung von Strom aus erneuerbaren Energien
2) Ökologische Sinnhaftigkeit und technische Machbarkeit von strom aus erneuerbaren Energien
Ich glaube wir müssen diese beiden Punkte striktest trennen, denn über preise im heutigen System zu argumentieren macht gar keinen Sinn. Zb ist in den Kosten für eine Windkraftanlage verpflichtend deren Entsorgung nach 20 Jahren einzukalkulieren. Wenn wir dies auch beim importierten Atomstrom täten wären viele Häuser heute finster... Auch die Netzgestaltung ist ein wesentlicher Punkt für konstante Strommenge und weniger Transportverluste.
http://www.e-control.at/portal/page/portal/ECONTROL_HOME/OKO/EINSPEISETARIFE/Einspeisetarife%202009.pdf
7,53 euro sind viel ?? naja wenn ich mir die anderen ansehe ......... !
schön wärs :-)
wir reden hier von cent!
Charlemagne
21.04.2009, 07:16
schön wärs :-)
wir reden hier von cent!
ok ja cent .....fehler einermeiner !:D:D !
Interessanter Beitrag von Hr. Maierbrugger vom Wirtschaftsblatt.
Er spricht von "schanmloser Geldverbrennung unter dem Deckmäntelchen ökologischer Energiegewinnung" und trifft damit den Kern der Sache.
Zitat:
Die Diskussion um die Handymasten-Steuer hat ein interessantes Randthema berührt: Wenn Handymasten einen Wildwuchs darstellen, wie ist es dann mit den landschaftlich zweifelhaften Windrädern? Oder gar den monumentalen Strommasten, die die Gegend durchziehen? Während die Nützlichkeit von Strommasten trotz "Landschaftsverschandelung" niemand ernsthaft abstreiten wird, verhält es sich bei den Windrädern anders. Erstens sind sie nicht für jeden ein ästhetisches Erlebnis, zweitens sind sie ein Beispiel dafür, wie die an sich lobenswerte Suche nach Alternativen zur Stromgewinnung leicht in Ökoromantik ausarten kann, in eine überförderte noch dazu. Denn mit dem Ökoenergiebeitrag, den jeder Strombezieher auf seiner Rechnung vorfindet, wird eine Energiegewinnungsform durchgefüttert, die sich bei genauer Analyse weder heute noch in hundert Jahren als Substitut für herkömmliche Stromquellen eignet. Wer mit Ablasszahlungen für Windräder-Parks sein schlechtes ökologisches Gewissen zu beruhigen meint, soll es tun. Wer aber ehrlich und offen rechnet - und das sollte man auch von den verantwortlichen Politikern erwarten können - erkennt im Windräder-Wildwuchs nicht nur eine ästhetische Attacke auf die Kulturlandschaft, sondern auch eine schamlose Geldverbrennung unter dem Deckmäntelchen ökologischer Energiegewinnung. Freilich könnte man mit Windenergie strukturschwache Regionen wie das Marchfeld oder vielleicht sogar das halbe burgenland notdürftig elektrifizieren - das sind aber nicht die hauptprobleme einer Energieversorgungsstruktur, wie sie die österreichische Wirtschaft braucht. Arno Maierbrugger a.maierbrugger@wirtschaftsblatt.at (a.maierbrugger@wirtschaftsblatt.at)
Interessanter Beitrag von Hr. Maierbrugger vom Wirtschaftsblatt.
Dieser Artikel erschien am 9.7.2005 und ist samt diverser Leserbriefe unter http://www.thurnhofer.cc/index.php?option=com_content&task=view&id=136 archiviert.
Er ist nach meiner Recherche Publizist und da eher als Reise- und Kulturjournalist tätig und beschäftigt sich intensiv mit Nord Korea und Anarchismus. Dieser Artikel ist für mich nichts anderes als eine tendenzielle Meinung eines nicht Sachverständigen und trägt meiner Meinung nichts zu einer sachlich geführten Diskussion bei.
Da Dirnbocher
26.04.2009, 10:31
... und trägt meiner Meinung nichts zu einer sachlich geführten Diskussion bei.
Rein interesse halber: Wo gibts eine sachlich geführte Diskussion zu diesem Thema?
Rein interesse halber: Wo gibts eine sachlich geführte Diskussion zu diesem Thema?
Wohl denen, die um die abnormal hohen Förderungen fürchten und denen, die plötzlich aufwachen müssten.
Sachliche Diskussion gibt es teilweise schon, nur wird sie von der gefördertern Windradmafia tunlichst hintertrieben.
Siehe Kommentar von manfiHL:
"ist nichts anderes als eine tendenzielle Meinung eines nicht Sachverständigen"
Den Ökoromantikern dämmert es zwar schon langsam, aber sie wollen es halt nicht wahrhaben, dass sie reingelegt wurden. Ich verstehe es ja, es tut einfach weh.
Der Strombedarf:
ist änderbar, allerdings nur von den KonsumentInnen selbst - also schwer steuerbar - birgt aber enormes Einsparungspotential
Die Energiequellen:
Verschiedenste Ansätze mit verschiedensten Argumentationen prallen aufeinander wobei die Motivation hinter den Argumenten zu hinterfragen ist. Fossile und atomare Ressourcen gehen dem Ende zu, beide hinterlassen in der Umwelt spürbare und teils hochgefährliche Rückstände. An dieser Stelle sei auf Tschernobyl hingewiesen wo es aktuellen Berechnungen nach noch 110.000 Tage dauern wird bis die Verstrahlung der Umgebung ein normales Mass erreicht haben wirdum dort wieder gefahrlos leben zu können. Die technisch und ökologisch einzig logische Schlussfolgerung wäre auf erneuerbare Energie zu setzen. Dass dies heute in Österreich ökonomisch keinen rasend grossen Sinn ergibt ist nicht in den Technologien begründet, sondern im Fördersystem und dem immer noch monopol ähnlich organisierten Markt.
Die Förderungen:
sind absolut änderbar und das österreichische Ökostrom(vernichtungs)gesetz ist nicht dazu geeignet nachhaltig etwas am Energiemix zu ändern.
Was ist denn das Gegenteil eines Ökoromatikers? Ich halte nicht viel von einer stigmatisierenden Sprache und denke, dass selbst der grösste "Wirtschaftsrealist" das Gebot der Stunde erkannt haben müsste. Wir haben nur eine Umwelt und haben es geschafft in nur 150 Jahren Ressourcen zu verbrauchen, die in tausenden von Jahren auf diesem Planeten entstanden sind. Mein Problem mit der Atomenergie ist dreigeteilt: einerseits ist der Betrieb so einer Anlage extrem gefährlich. Zweitens sind die Uranreserven ebenfalls sehr beschränkt und drittens gibt es keine Lösung für den radioaktiven Müll! Es gibt keine Technologie die diesen Müll entsorgen oder sicher lagern kann und kein Mensch auf dieser Welt hat das Recht trotzdem diesen Müll anzuhäufen und die Umwelt und viele Generationen zukünftig zu gefärden. Wir reden hier von einer Dauer von 20.000 bis 30.000 Jahren!!!
Ob wir heute von Windkraft, Gehzeiten oder Sonnenenergie sprechen, die finanziellen Rahmenbedingungen sind eine Sauerei und wenn heute tätige Firmen das bestehende Fördersystem (aus)nutzen dann darf man ihnen keinen moralischen Vorwurf machen (Windradmafia) sondern muss bedenken, dass keine Firma ausserhalb dieses Systems agieren kann. Es ist hoch an der Zeit ein ökologisiertes Budget für die Republik zu entwerfen und auf EU Ebene dringend ein Einvernehmen der bestehenden Förderprinzipien herzustellen.Darin liegt auch eine riesige ökonomische Chance!
Charlemagne
27.04.2009, 17:16
Wohl denen, die um die abnormal hohen Förderungen fürchten und denen, die plötzlich aufwachen müssten.
Sachliche Diskussion gibt es teilweise schon, nur wird sie von der gefördertern Windradmafia tunlichst hintertrieben.
Siehe Kommentar von manfiHL:
"ist nichts anderes als eine tendenzielle Meinung eines nicht Sachverständigen"
Den Ökoromantikern dämmert es zwar schon langsam, aber sie wollen es halt nicht wahrhaben, dass sie reingelegt wurden. Ich verstehe es ja, es tut einfach weh.
zu thema förderungen !
Österreichisches Steuergeld für die Atomindustrie
Der österreichische Anteil am EU-Budget beträgt ca. 3%. Österreich ist seit 1995 EUMitglied
und Mitglied in der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) und trägt daher seit
dem 4. Euratom-Rahmenprogramm die Finanzierung der EU-Atomforschung mit. Die ÖVP
hat seit dem EU-Beitritt allen Forschungsbudgets zugestimmt.
4. Euratom-Rahmenprogramm (1994-1998): 1,336 Mrd. Euro
5. Euratom-Rahmenprogramm (1998-2002): 1,260 Mrd. Euro
6. Euratom-Rahmenprogramm (2002-2006): 1,230 Mrd. Euro
3
Gesamt 1994 bis 2006: 3,826 Mrd Euro
1. Beitrag Österreichs zwischen 1994 bis 2006: 114 Mio. Euro
2. Wird das neue, 4,1 Milliarden Euro schwere EU-Atomforschungsprogramm
beschlossen beträgt der österreichische Anteil daran weitere 123 Mio. Euro in den
Jahren 2007 – 2011.
3. Betrachtet man die geschätzten EU-Gesamtkosten für alle geplanten
Kernfusionsprojekte von mindestens 3 bis 5 Mrd. Euro für die kommenden 15 bis 20
Jahre, die über das EU-Atomforschungsprogramm finanziert werden sollen, muss
davon ausgegangen werden, dass auch das 8. und 9. Atom-Forschungsprogramm
ähnlich hoch dotiert sein müssen. Österreich müsste daher bis 2020 alleine für den
Bau des Fusionstestreaktor in Frankreich weitere geschätzte 250 Mio. Euro an
Steuergeldern bereit stellen.
4. Darüber hinaus zahlt Österreich aber auch direkt zusätzliches Geld für
Kernfusionsprojekte. Österreichische Forschungsinstitute und Industriebetriebe
beteiligen sich seit Jahren an der Entwicklung von Kernfusionsreaktoren. Seit 1996
sind österreichische Forschungseinrichtungen über einen Assoziationsvertrag der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften an das EURATOM
Fusionsforschungsprogramm angeschlossen. Dafür wurden von 1996 bis 2003 ca.
20 Mio. Euro aus dem österreichischen Budget für Kernfusionsforschung
ausgegeben. Diese direkte österreichische Finanzierung wird fortgesetzt. Es kann
davon ausgegangen werden, dass aus diesem Titel in den kommenden 15-20 Jahren
weitere 50 Millionen Euro aus dem österreichischen Budget in die Kernfusion
fließen sollen.
Fazit aus 1. – 4.: Der österreichische Anteil an der Finanzierung der EU-Atom- und
Fusionsforschung beläuft sich vom EU-Beitritt 1995 bis zum Jahr 2020 auf insgesamt ca.
540 Millionen Euro und kann sich je nach Entwicklung der teuren Kernfusionsprojekte auch
noch verteuern.
Nicht mit einberechnet sind dabei jene Gelder, die Österreich anteilig für diverse andere
nukleare Projekte nach Brüssel zahlt wie etwa die Programme für Bulgarien, Litauen und die
Slowakei zur Stillegung von nicht-nachrüstbaren Kernkraftwerken (ca. 760 Mio. Euro) oder
die Programme Tacis und Phare, über die - mit anzweifelbarem Erfolg – die Sicherheit von
AKW erhöht werden soll (ca. 1 Milliarde Euro im Zeitraum 1991 bis 2000)
Zum Vergleich: Die im österreichischen Budget für „Energiepartnerschaften“ mit den Mittel und Osteuropäischen Staaten (Erneuerbare Energien und Energieeffizienz) zur Verfügung
stehenden Mittel belaufen sich für die vier Jahre 2002 bis 2005 auf insgesamt
vergleichsweise lächerlich geringe 1,5 Millionen Euro.
etwas googlen und die div. seiten der parlament aufzeichnungen durchsehen dann bekommt man übersicht was alles der atomlobby in den hintern geblasen wird .
achja wie hoch war die förderung der windräder ??
zum thema strom sparen !!
bis jetzt gab es hier nur ein wildes umher schlagen aber immer noch keine vorschläge zu alternativen! einseitiges dagegen sein bringt nichts!
wir brauchen nun mal strom. und da man strom in seiner form nicht speichern kann eben auch kraftwerke. das die manchmal nicht besonders schön ausfallen ist klar. jedenfall habe ich lieber ein windrad vor meiner haustür als ein kernkraftwerk im hintergarten oder ein kalorisches kraftwerk das mir die luft zum atmen nimmt.
stromsparen ist eine wundervolle idee nur leider in manchen bereichen nicht anwendbar.
beispiel
sparlampen, gute idee aber zum teil sinnlos.
sie brauchen ein gewisse energie bist sie die volle lumen leistung haben,was mach ich in der zeit ?? das zwischendurch abschalten um zu sparen daher sinnlos ist. fernseher aus den standby schalten, sinnlos wenn man sparen will, die heizenergie für die bildröhre beim einschalten ist genauso hoch wie der standby modus. ausserdem gibt es bei div geräten den nebenefekt wenn sie von der stromquelle entfernt werden das sie nachher nicht mehr funktionieren. (austrocknung der elkos ) !.
nächstes, meine server laufen an tag zw 12 und 18 std tagtäglich das sind 3 stk die ich für mein büro brauche, im sommer kommen dazu klimaanlage und der luftwäscher. einzurechnen noch div lichtquellen. wo bitte soll ich hier sparen? soll ich meine kunden im finstern sitzen lassen?
so und jetzt was zum nachdenken, ich hab einen ganz normalen EVN vertrag und weniger stromverbrauch als meine schwiegereltern in ihrer sonnigen wohnung die durch technische geräte weniger belastet sind als ich.
lg Charlemagne
Danke für die Zusammenstellung Atomsubventionen!
Beim Stromsparen muss jede/r selbst entscheiden und manchmal wird was gehen manchmal auch nicht. Ich habe keinen Geschirrspüler und verzichte in der Küche auf elektrische Geräte mit Ausnahme der Kaffeemaschine. Durch vermeiden von Stand By habe ich mit Fernseher, Receiver, DVD und Stereo Anlage im Jahr 2008 knapp 200,- EUR eingespart. Ich habe ein Messgerät zwischengeschaltet und war verblüfft wie viel da drinnen ist! Ein neuer Kühlschrank und ein neuer Herd steht dieses Jahr am Programm.
Da Dirnbocher
27.04.2009, 23:43
Wohl denen, die um die abnormal hohen Förderungen fürchten und denen, die plötzlich aufwachen müssten.
Sachliche Diskussion gibt es teilweise schon, nur wird sie von der gefördertern Windradmafia tunlichst hintertrieben.
Siehe Kommentar von manfiHL:
"ist nichts anderes als eine tendenzielle Meinung eines nicht Sachverständigen"
Den Ökoromantikern dämmert es zwar schon langsam, aber sie wollen es halt nicht wahrhaben, dass sie reingelegt wurden. Ich verstehe es ja, es tut einfach weh.
Das ist also die (ungekürzte, vollzitierte) Antwort auf meine Frage
Rein interesse halber: Wo gibts eine sachlich geführte Diskussion zu diesem Thema?
OK, kenn mich aus.
Waldemar
08.05.2009, 15:04
Die Windstrombefürworter machen uns weis, wenn immer mehr Windkraftanlagen zur Stromgewinnung eingesetzt würden, könne man auf immer mehr herkömmliche Kraftwerke verzichten. Das ist ein Irrtum. Diese Windkraft-Befürworter mögen doch bitte ein Kraftwerk benennen, das deswegen nicht mehr arbeitet, weil es durch die Windkraftanlagen überflüssig geworden ist. Sie werden keines finden, denn es gibt keines. Warum nicht?
Wenn der Windstrom ausfällt, weil Wind nicht weht oder zu stark weht, muss für diesen Stromausfall sofort Ersatzstrom bereitstehen, damit das Netz und die Versorgung nicht zusammenbrechen. Dafür gibt es sogenannte Reserveleistungskraftwerke, zum Beispiel Pumpspeicherwerke. Im Fall eines plötzlichen Strombedarfs wird hier ein Schieber geöffnet, die Wasserturbine und damit der Generator beginnen sich zu drehen, elektrischer Strom fließt.
Doch zur Absicherung der heute in Deutschland installierten Windstromkapazität reichen die klassischen Reserveleistungsanlagen (zu denen auch schnell startende Gaskraftwerke gehören) längst nicht mehr aus. Immer mehr konventionelle Kohlekraftwerke müssen diese Aufgabe übernehmen. Dazu laufen sie die meiste Zeit des Jahres “angedrosselt” nebenher, das heißt mit reduzierter Leistung.
Das bedeutet aber, daß sie nicht den optimalen Wirkungsgrad erreichen. Damit werden erstens rund um die Uhr mehr Kohle und Öl verfeuert, als es ohne Windräder nötig wäre, und zweitens wird Kohlendioxyd emittiert, das die Umweltschützer doch gerade vermeiden wollen.
Klaus Peter Krause (http://kpkrause.de/)
Charlemagne
08.05.2009, 16:37
wurde nie behauptet das windanlagen herkömmlichen kraft werke ersetzen können aber einiges an den dreckschleudern dadurch eigespart werden kann !
"pumpspeicherwerke !!" da hab ich einen netten beitrag gefunden !
http://www.nzz.ch/2006/07/08/al/articleE9LB8.html
also auch nicht das gelbe vom ei !:D
Da Dirnbocher
18.05.2009, 00:04
http://www.youtube.com/watch?v=sbCs7ZQDKoM
Da Dirnbocher
18.05.2009, 00:06
Tja, und dann war da noch ein Artikel im OnlineStandard (http://derstandard.at/?id=1242316017881) über neue technische Möglichkeiten.
Waldemar
23.07.2009, 12:51
In der letzten Ausgabe der idiotischen "Zistersdorfer Rathauspost" befindet sich ein Artikel "Ein Windrad wird in Maustrenk noch gebaut" Darin ist von anfangs bestehenden Bedenken die Rede, die nun ausgeräumt seien. Weiß irgendwer etwas davon? Es würde mich nicht wundern wenn da wieder einmal alle Tatsachen verdeht werden.
Die Weinviertler (ausgenommen die, die bei der Gaunerei mitschneiden) haben nämlich schon genug von der frechen Bauernförderung mittels Ökoschmäh. Große Teile des Weinviertels sind nun schon verschandelt und das für nichts und wieder nichts. Letztlich geht es nur darum, daß sich einige an den Fördertöpfen bedienen. Die Allgemeinheit darf dafür zahlen. Der Strom an der Leipziger Börse wird zur Zeit nämlich fast verschenkt, weil der Verbrauch so stark zurückgegangen ist und wir müssen den Windstrom um das mehrfache des aktuellen Preises stützen. Ein garantiertes Einkommen für die Schwindler und Roßtäuscher der IG Windkraft und deren Kumpane.
Hier der Link: auf Rathaus gehen u. Zistersdorfer Rathauspost, Ausgabe Juli / August 2009 herunterladen.
http://www.zistersdorf.at/
Bitte höflich um Hinweise.
.......und dann fliegt der Steinberg endgültig davon!"
So ein Schwachsinn, wo doch jeder weiss dass Windradln nix bringen. Aber bis Zistersdorf hat sich da noch nicht rumgesprochen?
Dank dem Dirnbacher. Auf YouTube gibts noch eine ganze Menge Windradcrashes.
Charlemagne
23.07.2009, 21:18
wann hat es je einemals einen crash von windräder in österreich gegeben ? wann war der letzte crash in einen atomkraftwerk ?? und zu den förderungen ....wie sieht es aus mit der windkraft förderung im gegensatz zu den verschwender millionen die in den rachen der atomlobby geworfen werden ! was ja sinnvoll ist den wir haben ja selber atomkraftwerke ( zyn-off) ! nur gegen windräder sudern und jammer ohne alternative ist klein und quergeistig .
aja zu den förderungen der atomlobby!
Österreichisches Steuergeld für die Atomindustrie
Der österreichische Anteil am EU-Budget beträgt ca. 3%. Österreich ist seit 1995 EUMitglied
und Mitglied in der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) und trägt daher seit
dem 4. Euratom-Rahmenprogramm die Finanzierung der EU-Atomforschung mit. Die ÖVP
hat seit dem EU-Beitritt allen Forschungsbudgets zugestimmt.
4. Euratom-Rahmenprogramm (1994-1998): 1,336 Mrd. Euro
5. Euratom-Rahmenprogramm (1998-2002): 1,260 Mrd. Euro
6. Euratom-Rahmenprogramm (2002-2006): 1,230 Mrd. Euro
3
Gesamt 1994 bis 2006: 3,826 Mrd Euro
usw usw usw man kann es nachlesen hier ! jetzt dürft ihr weiter jammern uns sudern über die bauernförderungen schwindler und roßtäuscher ! :mad:
Schaut so aus als wärst Du ein Bauer oder sonstwie ein Förderungsempfänger! Oder warum sonst verteidigst Du die Windräder so? In Hollabrunn ist vielleicht die Landschaft auch nicht so mit Windrädern verschandelt wie im restlichen Niederösterreich. Oder ists Dir Wurscht wie Deine Heimat ausschaut?
Charlemagne
24.07.2009, 10:39
Schaut so aus als wärst Du ein Bauer oder sonstwie ein Förderungsempfänger! Oder warum sonst verteidigst Du die Windräder so? In Hollabrunn ist vielleicht die Landschaft auch nicht so mit Windrädern verschandelt wie im restlichen Niederösterreich. Oder ists Dir Wurscht wie Deine Heimat ausschaut?
falsch nur ein kleiner selbstständiger mit paar mitarbeiter der keine zeit hat zum jammer und sudern ! der auch null ausgleichszahlungen oder förderung bekommt ,der sich sehr wohl gedanken macht wo der strom herkommt ( nicht aus der steckdose ) !
nochwas !! mir ist es absolut nicht "wurscht" wie meine heimat aussieht ,aber ich hab keine lust meinen enkel unter der schutzmaske mal sagen zu müssen das wir alten zu dumm waren auf unsere umwelt acht zu geben ! zu dumm um zu sehen das atomenergie kein spass ist !zu dumm um ein endlager zu verhindern ! zu dumm um die lügen die über wind sonnen und wasser kraftwerke verbreitet werden nach zu denken !!
ich brauch keine fünf finger um mir aus zu rechenen wann das ganze jetztige system mit einen riesen knall über den jordan geht !
macht mit eurer suderei nur weiter ,ihr werdet es nicht erleben , aber eure kinder und kindeskinder die dann wieder wie die höllenbewohner hausen , falls die den kollaps überleben !
Waldemar
24.07.2009, 11:40
Dass man mit den depperten Windrädern die Apokalypse, die du schilderst, verhindern kann?
Deine Gedanken sind ungefähr so kraus wie dein Benutzerbild.
Die Windräder im schönen Weinviertel sind nichts anderes als eine versteckte Bauernförderung und haben mit dem Klima u. der Energieversorgung so viel zu tun wie ein Dreiradler mit einem Airbus.
Charlemagne
24.07.2009, 11:54
Dass man mit den depperten Windrädern die Apokalypse, die du schilderst, verhindern kann?
Deine Gedanken sind ungefähr so kraus wie dein Benutzerbild.
Die Windräder im schönen Weinviertel sind nichts anderes als eine versteckte Bauernförderung und haben mit dem Klima u. der Energieversorgung so viel zu tun wie ein Dreiradler mit einem Airbus.
wo wir wieder bei der polemik sind !! wie hoch sind die versteckten bauern förderungen ?? so hoch wie die mrd der atomisten ???? wenn ja dann bitte um einen link !!
ich behaupte hier nichts nur mach ich mir eben gedanken über unsere zukunft und ....das klima mit energieversorgung hand in hand gehen muss auch den dümmsten klar sein . aber macht ja nichts öl gas und kohle wachsen ja bekanntlich auf den bäumen und das bisserl co² ......!
und zu meinen weltbild .....sieh dir mal die gletscher an in der schweiz, fahr mal direkt zu einen und lass die von einen ortskundigen führer zeigen wie schnell die zurückgegangen sind in den letzten paar jahren !
Marchmadl
24.07.2009, 11:56
Meinem Empfinden nach, sollte der "kriegerische" Ton,
der sich in diesem Thema breit gemacht hat,
wieder in eine sachlichere Diskussion gewandeln werden! :rolleyes:
Männer! - Gestern war der heißeste Tag 2009!
:) cool down! :)
Charlemagne
24.07.2009, 12:06
es geht hier nicht um einen "kriegerischen" ton sondern um lügen und unterstellungen ! und die werde ich sicher nicht im raum stehen lassen . das windräder nicht schön sind ist auch mir klar aber kein objekt das energier erzeugt ist nunmal schön !
jedenfall 100 mal besser als die dreckschleudern braunkohle kraftwerke wo bereits babys in der umgebung an asthma leiden ! zu den 100% sicheren atomkraftwerken gebe ich hier lieber keinen kommentar ab !
Waldemar
24.07.2009, 12:23
Meinem Empfinden nach, sollte der "kriegerische" Ton,
der sich in diesem Thema breit gemacht hat,
wieder in eine sachlichere Diskussion gewandeln werden! :rolleyes:
Männer! - Gestern war der heißeste Tag 2009!
:) cool down! :)
Liebes Marchmadel!
Sachlichkeit wirds bei den Windrädern kaum mehr geben, dafür haben schon die IG-Windkraft und ihre Kumpane gesorgt. wie man aus den Beiträgen von charlemagne entnehmen kann ist die Propaganda ja voll hineingegangen. Fördergeldabschöpung versus Schwärmerei u. Ökoromantik sind das thema.
Übrigens solltest du es mit der Harmoniesucht nicht übertreiben.
lg
waldemar
Charlemagne
24.07.2009, 12:52
na dann sind die 3,826 mrd steuergeschenke an die atomlobby sicher auch nur propaganda ?? achja,propaganda..... wie hoch sind doch nochmal die förderungen der bauern usw für die windräder ?
Waldemar
24.07.2009, 14:18
(was ich ja grundsätzlich nicht tu, aber):
Auf der Homepage dieser Propagandaorganisation läuft ein Zähler, nach dem derzeit bereits ca. 174.032 GWh Strom weltweit durch die Windräder produziert wurden. Da diese Produktion mit ca. 3 cent/kWh gefördert wird, ergibt das die unglaubliche Summe von ca. 5,22 Milliarden Euro, die bisher an Förderungen bezahlt wurden.
Was das Weinviertel bzw. NÖ und die versteckte Bauernförderung betrifft: Bei einer Pachtgebühr von 700 euro pro Windrad u. Monat sind das ca.
10 Mio Euro, die in den letzten 4 Jahren von den Verpächtern eingesackt wurden.
Marchmadl
24.07.2009, 14:22
Waldemar, was schlägst du als Alternative zu Windrad und Atomkraftwerk vor?
Charlemagne
24.07.2009, 15:43
versteckte bauernförderung ! kannst du das belegen ??
***Bei einer Pachtgebühr von 700 euro pro Windrad u. Monat sind das ca.
10 Mio Euro, die in den letzten 4 Jahren von den Verpächtern eingesackt wurden.***
kannst du das auch belegen ?? einfacher link genügt !!
danke !!
Charlemagne
24.07.2009, 15:46
zu thema förderungen !
Österreichisches Steuergeld für die Atomindustrie
Der österreichische Anteil am EU-Budget beträgt ca. 3%. Österreich ist seit 1995 EUMitglied
und Mitglied in der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) und trägt daher seit
dem 4. Euratom-Rahmenprogramm die Finanzierung der EU-Atomforschung mit. Die ÖVP
hat seit dem EU-Beitritt allen Forschungsbudgets zugestimmt.
4. Euratom-Rahmenprogramm (1994-1998): 1,336 Mrd. Euro
5. Euratom-Rahmenprogramm (1998-2002): 1,260 Mrd. Euro
6. Euratom-Rahmenprogramm (2002-2006): 1,230 Mrd. Euro
3
Gesamt 1994 bis 2006: 3,826 Mrd Euro
1. Beitrag Österreichs zwischen 1994 bis 2006: 114 Mio. Euro
2. Wird das neue, 4,1 Milliarden Euro schwere EU-Atomforschungsprogramm
beschlossen beträgt der österreichische Anteil daran weitere 123 Mio. Euro in den
Jahren 2007 – 2011.
3. Betrachtet man die geschätzten EU-Gesamtkosten für alle geplanten
Kernfusionsprojekte von mindestens 3 bis 5 Mrd. Euro für die kommenden 15 bis 20
Jahre, die über das EU-Atomforschungsprogramm finanziert werden sollen, muss
davon ausgegangen werden, dass auch das 8. und 9. Atom-Forschungsprogramm
ähnlich hoch dotiert sein müssen. Österreich müsste daher bis 2020 alleine für den
Bau des Fusionstestreaktor in Frankreich weitere geschätzte 250 Mio. Euro an
Steuergeldern bereit stellen.
4. Darüber hinaus zahlt Österreich aber auch direkt zusätzliches Geld für
Kernfusionsprojekte. Österreichische Forschungsinstitute und Industriebetriebe
beteiligen sich seit Jahren an der Entwicklung von Kernfusionsreaktoren. Seit 1996
sind österreichische Forschungseinrichtungen über einen Assoziationsvertrag der
Österreichischen Akademie der Wissenschaften an das EURATOM
Fusionsforschungsprogramm angeschlossen. Dafür wurden von 1996 bis 2003 ca.
20 Mio. Euro aus dem österreichischen Budget für Kernfusionsforschung
ausgegeben. Diese direkte österreichische Finanzierung wird fortgesetzt. Es kann
davon ausgegangen werden, dass aus diesem Titel in den kommenden 15-20 Jahren
weitere 50 Millionen Euro aus dem österreichischen Budget in die Kernfusion
fließen sollen.
Fazit aus 1. – 4.: Der österreichische Anteil an der Finanzierung der EU-Atom- und
Fusionsforschung beläuft sich vom EU-Beitritt 1995 bis zum Jahr 2020 auf insgesamt ca.
540 Millionen Euro und kann sich je nach Entwicklung der teuren Kernfusionsprojekte auch
noch verteuern.
Nicht mit einberechnet sind dabei jene Gelder, die Österreich anteilig für diverse andere
nukleare Projekte nach Brüssel zahlt wie etwa die Programme für Bulgarien, Litauen und die
Slowakei zur Stillegung von nicht-nachrüstbaren Kernkraftwerken (ca. 760 Mio. Euro) oder
die Programme Tacis und Phare, über die - mit anzweifelbarem Erfolg – die Sicherheit von
AKW erhöht werden soll (ca. 1 Milliarde Euro im Zeitraum 1991 bis 2000)
Zum Vergleich: Die im österreichischen Budget für „Energiepartnerschaften“ mit den Mittel und Osteuropäischen Staaten (Erneuerbare Energien und Energieeffizienz) zur Verfügung
stehenden Mittel belaufen sich für die vier Jahre 2002 bis 2005 auf insgesamt
vergleichsweise lächerlich geringe 1,5 Millionen Euro.
Gesamt 1994 bis 2006: 3,826 Mrd Euro
und du regst dich auch wegen angeblicher förderung von 10 mill in 4 jahren ?
Mysticus
24.07.2009, 22:02
Um kurz meine Bescheidenen Meinung kund zu tun:
1, Energie im Allgemeinen
Eines ist Fakt: Fossile Brennstoffe (Öl, Gas, Kohle) werden in baldiger Zukunft (bei Erdöl und Erdgas wird das in ca 50-60 Jahren der Fall sein) aufgebraucht sein.
Deswegen sollte man jetzt bereits so rasch wie möglich in alternative Energien investieren, in Form von Forschung, Verbesserung und Errichtung.
Der Bau der Nabucco-Gaspipeline ist der größte Schwachsinn, der in der letzten Zeit von Österreich und der lieben EU im Sinne der Energieunabhängikeit und Versorung entrichtet wurde weil,
1, macht man sich durch die Türkei erpressbar
2, führt diese Pipeline teilweise durch Länder, die derzeit eher als dubios anzusehen sind
3, Gas und Öl in Folge der zukünftigen Knappheit und Erschöpfung so immens teuer werden, dass es sich der Normalsterbliche, der einfache Bürger, der sein Haus zb. damit heizt, einfach nicht mehr leisten kann.
Dasselbe wird sich auf viele Produkte niederschlagen, deren Herstellung aufgrund von Energieschwierigkeiten (Öl, Gas und Kohle bilden die Hauptenergieliefernaten in Europa) und Preisen ebenfalls mehr oder weniger im Preis steigen werden.
Autofahren wird ebenfalls ein Luxus werden, gleichzeitig werden Bahntickets ebenfalls teurer werden (teilweise ist Bahnfahren ohnehin bereits als Luxus anzusehen).
4, die Pipeline sehr teuer ist
5, Wird sich diese Energiekrise (Strom, Sprit, Produkte und Konsum) in all ihren Weitreichenden Facetten bemerkbar machen und im schlimmsten Falle in sozialen und Gesellschaftlichen Unruhen enden. Seht euch doch einfach mal das letzte Unwetter an, dann merkt man, wie abhändig man von Energie ist, stichwort Kühlschrank, Tiefkühltruhe, Licht usw)
All diese Geld hätte man bereits sinnvoller in Alternative und erneuerbare Energien und Projekte investieren können.
Faktum ist, je früher man umdenkt und in Alternativenergien investiert umso besser. Wenn dies nicht geschieht, haben wir in den nächsten 40-50 Jahren die größte Weltkrise aller Zeiten. Vielleicht schon früher, wenn Öl und Mineralölprodukte, Gas und Kohe und die daraus erzeugte Energie unleistbar wird.
Atomenergie und EURATOM
Atomenergie an sich ist eine sehr saubere Energie. Das Hauptproblem ist allerdings die immerwährende Gefahr eines Atomunfalls mit weitreichende Gefahr der Strahlung und der Entsorgung von anfallenden radioaktiven Müll. Diese beiden gefährlichen Komponenten sind für mich Grund genug, Atomenergie abzulehnen.
Was mich aber noch mehr aufregt ist, dass Österreich mehrer Millionen in das EURATOM Projekt steckt. Gleichzeitig, sieht sich Österreich als großes Anti-Atom Land und macht sich durch seine Beiträge für EURATOM in doppelter Hinsicht unglaubwürdig. Deshalb sofortiger Austieg aus EURATOM oder Aufhören, sich permanent gegen Atomenergie stark zu machen.
Windkrafträder:
Wenn man sich hier manche Beiträge durchliest oder mit einigen Menschen, die strikt gegen Windkraftwerke sind, redet, frage ich mich schon, auf welchem Planeten einige Zuhause sind.
Argumente wie "die verschandeln die Landschaft", "die senken die Grundstückpreise", "die machen Lärm" etc sind Argumente, die ich immer wieder zu hören oder zu lesen bekomme, welche ich aber einfach nicht gelten lassen kann, da diese Peanuts sind, im Gegensatz zu dem was kommen könnte, wenn nicht bald ein Umdenken geschieht.
Welche Vorschläge habt ihr denn, die derzeit noch in der Ferne liegende Energiekrise abzuwenden? Oder welche Alternativen seht ihr zu Öl und Gas?
Waldemar
05.08.2009, 10:12
Waldemar, was schlägst du als Alternative zu Windrad und Atomkraftwerk vor?
Mein Vorschlag aus einer aktuellen Studie:
http://www.baulinks.de/webplugin/2009/1frame.htm?0513.php4
Deutschlands Gebäude müssen sparsamer werden; das ist die Kernaussage des "Energiesparkompass 2009". Danach ließe sich allein durch Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebestand fünfmal so viel Energie einsparen, wie alle deutschen Atomkraftwerke 2007 ins Netz einspeisten. Warum trotz derart großer Chancen so wenig passiert, war eine wesentliche Frage des "Energiesparkompass 2009". Für die Antwort verknüpfte die Studie erstmals die Daten zur Energieeffizienz im Gebäudebestand mit einer repräsentativen dimap-Umfrage unter deutschen Wohneigentümern und Mietern. Das Fazit: Die Menschen wissen zu wenig und handeln zu zögerlich - auch weil die Politik das Thema noch nicht ausreichend forciert.
Zitat ende.
Das gilt natürlich nicht nur für Deutschland sondern überall.
Es hat absolut keinen Sinn jeden cent in die Stromproduktion zu stecken, besonders bei dem schlechten Wirkungsgrad wie ihn Windkraftanlagen haben. Das ist wie schon gesagt reine Bauernförderung mit dem "Ökoschmäh"
biokollega
06.08.2009, 12:10
Wenn ich die Beiträge so durchlese, so gewinne ich nur den Eindruck daß die einen durchaus aus nachhaltigen Überlegungen motiviert Windräder verteidigen und andere wohl mehr aus Neid darüber daß damit irgendjemand wieder mal was verdienen könnte diese verdammen. - Ja, dann gibt´s noch jene die in die Landschaft verliebt sind.
Ich persönlich bin für die Windkraft weil es für mich nebst der Sonnenenergie die Energieform ist die einfach da ist - wir müssen sie nur "einfangen".
Zum Thema ach so schöne Landschaft und Tourismus und dieser Quatsch - ich lebe am Fuße des Steinbergs und ich kann mich an die Zeit erinnern wo noch haufenweise Bohrtürme gestanden sind - jeder war stolz darauf und darauf bei der "Bohrung" einen Job zu haben zu schaffen und Geld zu verdienen. Keinen hat´s gestört - weil es wichtiger war das Land aufzubauen, sich ein Haus zu schaffen, .... als sich schöngeistigen Gelabere das weder Werte noch Einkommen schafft und keinen Anspruch auf nachhaltige Energiewirtschaft erheb, hinzugeben.
Ihr seid´s wirklich für mich kurzsichtige Kleingester die einfach nix auf die Reihe bringen und anderen das neid sind.
Ich hab Familie und Kinder und ich wünsch mir daß meine Enkel auch noch in einer intakten Umwelt aufwachsen können die nicht von Abgasen und Radioaktivität verseucht ist - da genieße ich lieber wie sich die Windradeln in wogenden Kornfeldern im Wind drehen - das ist Kulturlandschaft.
Und es ist halt leider so daß immer jemanden etwas gehört und wenn´s der andere benutzen will dann muß er dafür zahlen.
Wenn jemand kommt und meint daß ich mit meinem Auto viel unterwegs bin und er möchte eine Werbung auf meine Autotür pinseln dann werde ich Miete verlangen, und wenn einer kommt und ins Feld vom Nachbarn ein Windrad stellen will dann wird der Miete verlangen - ?schlecht? - das ist einfach Wirtschaft.
Nun bitte zerreißt Euch das Maul, oder die Tasten über mein Statement.
Waldemar
06.08.2009, 13:45
lieber „biokollega“, aber ein Neidhammel und kurzsichtiger Kleingeist bist du selbst.
Die versteckte Bauernförderung, von der ich im Zusammenhang mit den sinnlosen Windrädern rede und die Du offensichtlich auch einstreichst, ist dermaßen jämmerlich, wenn ich den Wert der schönen und jetzt teilweise schon zerstörten Landschaft des Weinviertels entgegenhalte, dass ich nur staunen kann, über soviel Dummheit und Kleingeist, wie du sie hier mit Deinem Beitrag an den Tag legst.
Es geht doch gar nicht um Nachhaltigkeit, Neid oder sonst was, sondern nur um das Abschöpfen weit überhöhter Subventionen.
Ich weiß schon, es ist nicht immer leicht, sein Geld ehrlich zu verdienen, da kommt leicht ein wenig Neid auf gegenüber denen, die sich dabei leichter tun.
Manche brauchen halt diesen Ökoschwindel um auch nur ein bisschen mithalten zu können. Und dazu zähle ich dich auch.
Pasquino
06.08.2009, 16:52
Also für die Höhenlage in der die meisten Windräder stehen ist das Niveau hier ziemlich tiaf....
Waldemar
07.08.2009, 14:38
von Melchior Kreutzerhttp://derstandard.at/img/cont/lnk/artikel_093875.gif (http://derstandard.at/?url=/plink/1246543914734/13723464)07.08.2009 07:50
ja windräder in die landschaft stellen ist schon eine großartige leistung. alle, die wie anschober glauben, mit einer technologie, die vor ca. 4000 jahren entwickelt worden ist (windmühlen), die "energiewende" herbeiführen zu können und die welt zu retten sind nur entweder naiv oder durchtrieben.
und noch einer:
http://derstandard.at/img/comm/forum/triangleneu.gifhttp://derstandard.at/img/comm/forum/triangleneu.gif walter helfmann
07.8.2009 00:24
[5
was will eigentlich anschober noch erreichen?
seinen erfolg hatte er doch schon.
der regierungssessel. da war der anschober als -
ich tausche nur die konsonanten r und n - das richtige hinterteil.
es gab ja hervorragende grüne entwicklungen in oö.
etwa die windkraftanlagen im sternstein, im hausruck ist das nicht so gut angekommen, die wussten, dass dieser strom nicht im billa-sackerl zu den verbrauchern gelangt. aber so eine 230? 350? kv-anlage ist umweltgerecht. odr?
das schlägern von forstschneisen ist doch eine seiner grünstrategien ... aus dem holz werden pellets erzeugt, echt ökologisch.
Wolfgang B
08.08.2009, 11:42
Also für die Höhenlage in der die meisten Windräder stehen ist das Niveau hier ziemlich tiaf....
Wie man im Beitrag oberhalb sehen kann, es geht noch tiefer. Erschreckend ist, dass diese Meinungen aus dem Onlinearchiv einer "Qualitätszeitung" kommen. Aber unter der Anonymität des Internet kann sich ja jeder hervorragend verstecken. :mad:
Die ganze Windradl-Diskussion ist obsolet. Sie wurden nun mal aufgestellt, sie liefern Energie, und niemand wird sie, solange wir leben, demontieren. :cool:
Du hast recht, Ironman, niemand wird sie demontieren!
Waldemar
11.08.2009, 15:13
Interessanter Link!
http://www.sturm-im-storm.de/53037496c00d2070a/53037496d90ece907.html
Das Manifest ist von vielen namhaften Professoren aus allen Bereichen der Natur- u. Geisteswissenschaften unterzeichnet.
Detail daraus:
"Es wird eine Technologie gefördert, ohne deren Wirksamkeit und Folgen hinreichend abzuschätzen. Man läßt es zu, daß in Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaften, ja ganze Regionen industriell überformt werden. Ökologisch und ökonomisch nutzlose Windgeneratoren - teilweise schon über 120 Meter hoch und über viele Kilometer weit sichtbar - zerstören nicht nur das charakteristische Landschaftsbild wertvollster Natur- und Erholungsbereiche, sondern verfremden ebenso radikal die historischen Ortsbilder unserer Städte und Dörfer, die bisher von Kirchen, Schlössern und Burgen als zentrale Erhebungen in einem dichtbesiedelten Landschaftsraum geprägt waren. Immer mehr Menschen müssen es erdulden, in unerträglicher Nähe zu Maschinen von erdrückenden Dimensionen zu leben. Junge Menschen wachsen in eine Welt hinein, in der sich naturnahe Landschaften in traurige Restbestände auflösen."
Charlemagne
13.08.2009, 10:01
was soll der stumpfsinn mit den deutschen links ?? hast du nichts anderes ?? und zu deiner information ! such dir mal die nö bauvorschriften aus den internet dann poste hier weiter :mad: !
Charlemagne, wenn Du der Meinung bist dass namhafte Wissenschaftler Stumfpsinn verbreiten............
erübrigt es sich, mit Dir zu diskutieren.
Charlemagne
14.08.2009, 08:00
namhafte wissenschaftler ? welche ? wissenschaftler von der uni in christchurch ? uni kassel ? uni darmstadt ?? oder uni graz ?? oder die leuphana universität lüneburg ??? das beispiel könnte ich jetzt in die länge ziehen .... mach ich aber nicht ! es gibt windernergiestudien weltweit die anderes besagen als die sog. namhaften wissenschaftler ! googeln macht es möglich !! auch wenn ich hundert mal den selben (troll)unsinn verzapfe er wird deswegen auch nicht richtiger aber bitte... jeder soll sich selber wie er will zum kasperl machen .
Harlekin
14.08.2009, 10:17
Wie kontrovers die Tatsache, "es gibt Windräder - und es gibt jemand der stellt sie auch auf" hier diskutiert wird (immerhin ein Thread mit 17 Seiten, nicht schlecht), zeigt mir doch auf, dass es den Menschen auf die eine oder andere Art wichtig ist.
Mir gefallen sie auch nicht! Wenn ich auf der Brünner Richtung Wolkersdorf fahre oder in die andere Richtung Höhe Ebendorf könnte ich jedesmal kotzen.
Auch sehe/ziehe ich keinen Nutzen daraus. Ich beziehe zwar brav von der EVN den Ökostrom, aber wo der herkommt?? ob das genau so ein Ökoschwindel ist wie manche Bioweckerl?? Ich kann es nicht nachvollziehen.
Hab (leider??) keinen Acker wo ein paar Windräder draufpassen, mein Garten ist sogar für eines zu klein, aber ich kanns aus wirtschaftlicher Sicht den Verpächtern auch nicht verdenken, sicheres schnelles gutes Geld (...und wehe wenn die Gier zuschlägt).
Schön sind sie nicht, der Kosten/Nutzenfaktor mehr als fraglich, aber immer noch besser als endlose Überlandleitungen oder Atommeiler.
Grüße
P.S.: Hut ab vor den Drasenhofnern; gabs da nicht eine Art Volksbefragung zum Thema Windpark in Drasenhofen und die Mehrheit war dagegen?? Und der wird bis auf weiteres auch nicht gebaut?? ...zumindest solange bis ein Grundstücks- bzw. Ackerbesitzer die finanz. Möglichkeiten realisiert.
Aber vielleicht erinnere ich mich auch falsch oder lückenhaft...
Waldemar
14.08.2009, 11:26
@harlekin:
"aber immer noch besser als endlose Überlandleitungen oder Atommeiler".
Leider haben die sinnlosen Windräder nicht einmal den von Dir erwähnten kleinen Vorteil.
Ohne Atommeiler u. lange Überlandleitungen gäbe es den Wahnsinn gar nicht.
Die nutzlosen u. häßlichen Dinger brauchen genau diese Voraussetzungen damit sie überhaupt eingeschaltet werden können.
Die Atommeiler sorgen für eine konstante u. notwendige Grundlast u. die Überlandleitungen transportieren den hochsubventionierten Windstrom (wenn gerade mal ein wind geht) zu den Umspannwerken.
Im Weinviertel, hat man still u. leise eine Überlandleitung gebaut, du siehst sie, wenn du von Schrick nach Zistersdorf fährst
Das Stromnetz würde bei der ständig schwankenden Windstromproduktion sonst sehr schnell kollabieren.
Charlemagne
14.08.2009, 14:15
und jetzt der eigendliche wahnsinn !!
http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6rf%C3%A4lle_in_europ%C3%A4ischen_Atomanlag en
aber küssen wir schön fröhlich weiter die fundamente der atommeiler ! :D
Waldemar
19.08.2009, 12:07
In Deutschland gab es Ende 2008 angeblich 20.301 Windräder. In Österreich gibt es 617 Stück. (Quelle: Wikipedia u. IG Windstrom)
Meines Wissens konnte dadurch noch kein einziges AKW abgeschaltet werden.
Vielleicht kann nach der Installation von 50.000 Windkraftanlagen das erste AKW abgeschaltet werden, vielleicht aber erst nach 100.000 oder erst nach 200.000?
Nehmen wir an, dass erst bei 100 000 WKAs ein Kernkraftwerk abgeschaltet werden kann.
In Deutschland gibt es 17 AKWs, d. h. es müssten noch 1.679.000 WKAs gebaut werden bis alle Atommeiler in Deutschland abgeschaltet werden können.
Und dann hast auch du so ein riesiges, lautes, landschaftszerstörendes Ding vor deiner Haustür, nicht nur ich.
Charlemagne
19.08.2009, 13:22
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631888,00.html
und das es schön langsam einen ausstieg gibt zeigt am abriss von AKW Mülheim-Kärlich ! dazu kommt AKW Stade bis 2015 , AKW Obrigheim abriss kosten 500 millionen euronen usw ,also man sieht ,man kann auch ohne den strahlenschleudern leben .
fast vergessen > 2007 wurden mit einen schlag 7 AKW abgeschaltet ....... es wurde nichmal bemerkt !
und zum strompreis > der Strompreis wird an der strombörse gemacht. dort bestimmt nach börsenlogik immer das teuerste kraftwerk im mix den marktpreis, und das sind derzeit erdgaskraftwerke.
atomreaktoren erzeugen zwar billiger strom als gaskraftwerke, doch das wirkt sich auf den börsenstrom nicht aus, denn die AKW-betreiber verkaufen auch ihren atomstrom zum einheitspreis, der von den gaskraftwerken bestimmt wird.
zum nachdenken !!
lg. Charlemagne
Waldemar
19.08.2009, 15:45
"Windenergieanlagen immer größer"
Neue Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von 120 Meter und mehr
(= bedeutet Gesamthöhe bis zu 180m)
Bei Grevenbroich, vor den Toren Düsseldorfs und in Sichtweite der Braunkohlenkraftwerke bei Frimmersdorf und Neurath, wurde ein Testgelände für Windenergieanlagen eingerichtet. Hier werden neue Propeller, Türme und weitere Komponenten einer Windkraftanlage getestet. Auf diesem Gelände wird derzeit eine der größten Windenergieanlagen auf einem Hybridturm errichtet. Der Sockel des neuen Hybridturms wird aus Betonfertigteilen des niederländischen Turmbauspezialisten Advanced Tower Systems (ATS) zusammen gesetzt. Der obere Bereich des Turms wird aus serienmäßigen Stahlelementen errichtet. So erreicht die Anlage bei Grevenbroich eine Nabenhöhe von 133 Metern und eine Gesamthöhe von 180 Metern.
Read more: http://infrastruktur-energietechnik.suite101.de/article.cfm/mit_dem_windkraftwerk_hoch_hinaus#ixzz0OdDp95M7 (http://infrastruktur-energietechnik.suite101.de/article.cfm/mit_dem_windkraftwerk_hoch_hinaus#ixzz0OdDp95M7)
Wenn ich an die Sensibilität u. Intelligenz mancher Weinviertler bzw. Zistersdorfer Bürgermeister denke, besteht hier größte Gefahr für das schöne "Land".
Peter Wrba
19.08.2009, 18:01
Man macht halt in Oesterreich viele Dinge aus Deutschland gerne nach.
Charlemagne
19.08.2009, 18:21
glaub jeder kennt das wort !
dann eine frage ! **Und dann hast auch du so ein riesiges, lautes, landschaftszerstörendes Ding vor deiner Haustür, nicht nur ich . **
wie hoch ist der db pegel ? und in welchen frequenzbereich ?
wo steht in niederösterreich steht ein windrad näher zu einen ort als gesetzlich erlaubt ??
bitte um antwort !
Waldemar
27.08.2009, 15:05
LADENDORF / In Neubau und in Ladendorf werden Meinungsumfagen als Hilfe für die Gemeinderäte durchgeführt.
Der NÖN-Bericht über den geplanten „Windpark Ladendorf“ hat eingeschlagen. Nach dem Erscheinen der Zeitung hat die Betreibergesellschaft „Im Wind“ alle Unterlagen beim Gemeindeamt Ladendorf eingebracht. Bürgermeister Othmar Matzinger hat die Vorgangsweise ausgegeben: „Bürgerversammlung sowohl in Neubau als auch in Ladendorf, Umfrage eines Meinungsforschungsinstitutes in beiden Orten, Präsentation des Ergebnisses im Zuge einer Bürgerversammlung abschließend Gemeinderatssitzung unter Berücksichtigung der Bürgerinteressen, egal in welche Richtung das Ergebnis geht“ so legt sich der Gemeindechef fest und glaubt dass dies der richtige Weg ist und seines Erachtens darf in dieser Angelegenheit nichts hinter verschlossenen Türen geschehen; das heißt die Bürger müssen unbedingt von Anfang an in das Verfahren mit einbezogen werden.
Die Betreibergesellschaft „Im Wind“ ist sehr „bürgerverbunden“ und plant Gespräche: „Da unser Projekt nach erfolgreichen Standortverhandlungen mit den Grundeigentümern Gestalt annimmt, wird es in Abstimmung mit der Gemeinde nach der Urlaubszeit im September eine Bürgerinformation geben, bei der das Projekt ausführlich vorgestellt wird“, so Richard Distl, der auch die ausgewählten Standorte plausibel erklärt. So werden die Windkraftanlagen dort wo ihre Sichtbarkeit das Landschaftsbild aufgrund von schon bestehenden Windkraftanlagen nicht mehr stark zusätzlich verändert, nach höchstem Planungsstandart projektiert.
Mit den maximal 10 Windkraftanlagen wird Strom für bis zu ca. 11.800 Haushalte erzeugt und leistet einen Beitrag zur langfristigen Sicherung von leistbaren Strompreisen. Die Betreiber versichern umfassende Prüfungen im Rahmen der Widmungs- und Genehmigungsverfahren für die Windkraft, einem sichtbaren Zeichen für den Klimaschutz.
Ladendorfs Grüne Gemeinderat Herbert Weinwurm meldete sich auch zu Wort. Als Beteiligter an der Windkraft Simonsfeld hat Weinwurm bei den Sitzungen im Ladendorf Gemeinderat nicht abgestimmt, bei anderen Projekten will er aber mitreden:“ Ich habe bis jetzt nur Gerüchte vernommen, dass ein neuer Windpark geplant ist. Grundsätzlich befürworte ich die Windenergie als umweltfreundlichen Beitrag zur Energieversorgung. Ich bin auch der Meinung, dass die Gemeinde Ladendorf ebenfalls ihren Beitrag zur Erreichung des Kyotoziels oder anderer einschlägigen Klimaschutzziele leisten soll. Natürlich soll das gegenständliche Projekt wie alle anderen Projekte einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Eine umfassende Information und Einbindung der Bevölkerung würde ich begrüßen“, so der Grüne, der jetzt aus der NÖN mehr erfahren hat.
Immer noch Diskussionen gibt es um den Gemeindratsbeschluss „absolut letztes Windrad“, damals war eine Windkraftanlage des Windparks Kreuzstetten in Herrnleis das große Thema, ob der Beschluss die gesamte Gemeinde betrifft ist noch offen und so eine gute Hoffnung für die Betreiber des geplanten „Windpark Ladendorf“.
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http://www.noen.at/icons/reply.gif (http://javascript<b></b>:void(0)) http://www.noen.at/icons/clblbook.gif Alles Lügen der windigen Betreiber!
von friska - 26.08.2009 10:48
-Wenn die Betreibergesellschaft bürgerverbunden wäre, müsste sie sich sofort auflösen, sie dient nur dazu Subventionen abzuschöpfen.
-Windräder leisten überhaupt keinen Beitrag zum Klimaschutz. Das Gegenteil ist richtig.
-Strom für 11.800 Haushalte ist sowieso ein alter Schmäh, den schon jeder durchschaut.
-Der Preis an der Leipziger Strombörse war heuer schon bei 0 € (null €) und wir haben Millionen an Subventionen für die WKA bezahlt.
Einzig richtig ist, dass es natürlich schon wurst ist wo das Glumpert dort oben aufgestellt wird, weil eh schon alles kaputt ist.
Schade um unser schönes Weinviertel!
Waldemar
27.08.2009, 16:36
"Schön sind sie nicht, der Kosten/Nutzenfaktor mehr als fraglich, aber immer noch besser als endlose Überlandleitungen oder Atommeiler."
Da habe ich etwas gefunden:
Aus der Presse: Energie: „Wir bauen ja nicht aus Profitgier vom 17.7.2009
Windkraft braucht Leitungen
Die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen bedinge ebenfalls mehr Leitungen. So wird beispielsweise Windstrom vor allem im Burgenland und im östlichen Niederösterreich produziert. Für die Windkraftanlagen werden jedoch Ersatzkapazitäten benötigt, falls es einmal zu wenig Wind gibt. Dies sind meist Pumpspeicherkraftwerke in Salzburg und Tirol. Damit der Strom schlussendlich bei den Verbrauchern in den Ballungszentren immer ankommt, bedarf es der neuen Leitungen.
Markus W
27.08.2009, 18:00
Ich hasse die Windräder.
Ich stimme mit euch überein, dass Demontage nicht erreichbar ist.
Eine wichtige Verbesserung erscheint mir aber möglich:
Das Abdrehen der irrsinnigen roten Lichter !
Die sind für mich das ästhetische Hauptproblem (Geschmäcker sind verschieden).
Unbeleuchtet kann ich die Räder -zähneknirschend- ertragen.
Warum gibts die Lichter und wie kann man sie wegmachen ?
Ich vermute es geht um die Luftsicherheit.
Ein paar Änderungsvorschläge:
-) Technische Maßnahmen, die die Beleuchtung nur im Bedarf aufdrehen:
Wenn ein Hubschrauber/Motorflugzeug in der Nähe ist.
(Alles andere hat IMHO bei schlechter Sicht in der Luft sowieso nichts verloren).
Braucht man dafür mehr als ein gutes Mikrophon und ein bisschen Tonmustererkennung ?
-) Generelles Nacht/Nebelflugverbot für alles ausser Hubschraubern von Einsatzkräften (Polizei,Rettung).
-) Technische Aufrüstung der wenigen verbleibenden Luftfahrzeuge.
Aktuelle digitale Höhenmodelle, GPS, ... kann ja wirklich nicht mehr so schwierig sein ...
-) Anhebung der gesetzlichen Definition von "Flughindernissen"
Sollen die Hubschrauber halt höher fliegen ...
Wäre an euren Meinungen (auch ablehnenden) interessiert ...
Gibts außer der Flugsicherheit andere Gründe für die Blinkerei ?
Was kann man gegen den Status-Quo unternehmen ?
Bin übrigens Hängegleiterpilot und sehr gerne bereit persönlich Beschränkungen in Kauf zu nehmen.
Ich kennen keinen einzigen Unfall mit Windrädern, wir sterben eher in (unbeleuchteten) Hochspannungsleitungen ;-)
Auch andere Hobbypiloten, Paragleiter, Ballonfahrer usw. haben für ihre Sicherheit gefälligst selbst zu sorgen.
Zum Glück sind die Räder noch nicht - zum Schutz blinder Piloten - mit Dauerhupe "gesichert" ;-)
Ein interessanter Link über die Situation in Deutschland:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/619306/ (nach "Flugsicherheit" suchen).
Besonderes Ärgernis am Rande:
Laut dem Artikel ist es in Deutschland üblich, die Windräder einfach kleiner zu machen, und ein paar Prozent Effektivität (Windstärke) zu opfern.
Nicht bei uns.
Widerstand der Bevölkerung ist bei uns offensichtlich nur mit Unterstützung der Kronenzeitung möglich, knurr ....
Markus (Ich bin generell *für* Windenergie)
Wolfgang B
28.08.2009, 09:32
Irgendwie verstehe ich das Posting nicht. Tagsüber erträgst du, wenn auch zähneknirschend, die Windräder. Aber nachts, wenn man nichts außer den roten Lichtern sieht, stört es dich?
Markus W
28.08.2009, 12:18
> Aber nachts, wenn man nichts außer den roten Lichtern sieht, stört es dich?
Geht um die Dämmerung (bei Mond sieht man übrigens auch nachts einiges).
Geräuschprobleme gibt's nur in unmittelbarer Nähe.
Das synchrone Blinken wirkt bedrohlich und nervt bis zum Horizont.
Hängt auch davon ab wie und wann man sich durch Landschaft bewegt.
Spazierengehen in der Dämmerung ist anders als mit dem Auto durch die Nacht rasen.
Blinken ist anders als Dauerlicht.
Wir sind helle Lichter gewöhnt (Sonne,Mond), nicht aber Blinken.
Blinken dient der Erregung von Aufmerksamkeit.
Erregung sinnloser unerwünschter Aufmerksamkeit ist Störung.
In der Stadt oder im Rechenzentrum ist das OK - in der Kulturlandschaft brauche ich das nicht.
Ich assoziiere damit nicht technischen Fortschritt sondern technische Defekte und Alarmanlagen.
Viel mehr gibt es wohl nicht zu "verstehen", da ist viel subjektives Empfinden im Spiel.
Bin allerdings nicht alleine:
Aus dem Link meines vorigen Beitrags:
... Ein kleines blinkendes rotes Licht klingt nach einer Lappalie. Stehen aber 30, 40 Windräder nebeneinander, haben die Anwohner ein ständiges Blitzlichtgewitter vor ihren Fenstern ...
... An dieser Beleuchtung, weiß Carlo Reeker vom Bundesverband Windenergie aus Erfahrung, scheiterten die meisten Genehmigungsverfahren für moderne und damit hohe Windräder ...
... Solange das Problem nicht gelöst ist, werden viele Genehmigungsbehörden auch weiterhin nur dann ein Windrad genehmigen, wenn es niedriger als 100 Meter ist ...
Ist es das für die Flugsicherheit wert ?
... Es gibt Regionen da haben sie das ganze Jahr kein Flugzeug, das in diesen Bereich überhaupt rein fliegt ...
Grüße, Markus
Waldemar
28.08.2009, 12:33
Ich hasse die Windräder.
Ich stimme mit euch überein, dass Demontage nicht erreichbar ist.
Eine wichtige Verbesserung erscheint mir aber möglich:
Das Abdrehen der irrsinnigen roten Lichter !
Die sind für mich das ästhetische Hauptproblem (Geschmäcker sind verschieden).
Unbeleuchtet kann ich die Räder -zähneknirschend- ertragen.
Warum gibts die Lichter und wie kann man sie wegmachen ?
Ich vermute es geht um die Luftsicherheit.
Ein paar Änderungsvorschläge:
-) Technische Maßnahmen, die die Beleuchtung nur im Bedarf aufdrehen:
Wenn ein Hubschrauber/Motorflugzeug in der Nähe ist.
(Alles andere hat IMHO bei schlechter Sicht in der Luft sowieso nichts verloren).
Braucht man dafür mehr als ein gutes Mikrophon und ein bisschen Tonmustererkennung ?
-) Generelles Nacht/Nebelflugverbot für alles ausser Hubschraubern von Einsatzkräften (Polizei,Rettung).
-) Technische Aufrüstung der wenigen verbleibenden Luftfahrzeuge.
Aktuelle digitale Höhenmodelle, GPS, ... kann ja wirklich nicht mehr so schwierig sein ...
-) Anhebung der gesetzlichen Definition von "Flughindernissen"
Sollen die Hubschrauber halt höher fliegen ...
Wäre an euren Meinungen (auch ablehnenden) interessiert ...
Gibts außer der Flugsicherheit andere Gründe für die Blinkerei ?
Was kann man gegen den Status-Quo unternehmen ?
Bin übrigens Hängegleiterpilot und sehr gerne bereit persönlich Beschränkungen in Kauf zu nehmen.
Ich kennen keinen einzigen Unfall mit Windrädern, wir sterben eher in (unbeleuchteten) Hochspannungsleitungen ;-)
Auch andere Hobbypiloten, Paragleiter, Ballonfahrer usw. haben für ihre Sicherheit gefälligst selbst zu sorgen.
Zum Glück sind die Räder noch nicht - zum Schutz blinder Piloten - mit Dauerhupe "gesichert" ;-)
Ein interessanter Link über die Situation in Deutschland:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/619306/ (nach "Flugsicherheit" suchen).
Besonderes Ärgernis am Rande:
Laut dem Artikel ist es in Deutschland üblich, die Windräder einfach kleiner zu machen, und ein paar Prozent Effektivität (Windstärke) zu opfern.
Nicht bei uns.
Widerstand der Bevölkerung ist bei uns offensichtlich nur mit Unterstützung der Kronenzeitung möglich, knurr ....
Markus (Ich bin generell *für* Windenergie)
Richtig, daher
1. Schritt: Weg mit der Beleuchtung
2. Schritt: Ächtung aller beteiligten Grundbesitzer, die sich an der Pacht dumm und dämlich verdienen.
3. Schritt: Abwählen der beteiligten Bürgermeister, die die Genehmigungen für die Aufstellung erschwindelt haben.
4. Schritt: Abbau der sinnlosen, häßlichen landschaftszerstörenden Industriebauten auf Kosten der Betreiber und der Grundverpächter.
Nachsatz:
Bezüglich der Beleuchtung möchte ich an einen Beitrag erinnern den ich schon viel früher in diesem Forum einmal geschrieben habe:
"Was mich aber noch auf die Palme bringt ist, dass man nicht einmal in der Nacht Ruhe vor dem Unsinn hat. Über das ganze östliche Weinviertel blinken die roten Lichter wie in einem Bordellviertel. Wozu das noch gut sein soll ist überhaupt der Witz schlechthin.
Wäre es nicht so furchtbar schade um das traumhaft schöne Weinviertel würde ich es in ein Rotlichtviertel umtaufen."
Wie sagte vor einigen Jahren ein kroatischer Minister treffend ?
"In einigen Jahren wird man nicht mehr fragen, woher man die Energie nehmen soll, sondern man wird feststellen, dass man sie braucht."
Die Frage des Interviewers drehte sich um die atomare Nutzung...
Charlemagne
30.08.2009, 11:26
**Das Abdrehen der irrsinnigen roten Lichter !
Die sind für mich das ästhetische Hauptproblem (Geschmäcker sind verschieden).
Unbeleuchtet kann ich die Räder -zähneknirschend- ertragen.**
komm mir schön langsam aber sicher bei diesen thema vor wie in kärnten :D hier werden auch einige blind bei zwei zeilen !
aber meine frage an die " fachleute " wie hoch ist die db belastung durch die windräder usw ist immer nocht offen ! gibts hier niemanden der mir eine auskunft geben kann ?? oder gibts hier nur eingeschulte und vorgegebene polemik ??
Markus W
30.08.2009, 17:26
@Charlemagne
Google mal nach "vestas noise db" und nach "enercon noise db", das liefert einige sehr technische links für WKAs die unseren stark ähneln.
Generell wird behauptet dass immer leisere Anlagen entwickelt werden.
Das glaub ich denen auch gerne.
Langsamere Rotation, größere und besser geformte Propeller - geht ja auch bei PC-Ventilatoren.
Gute Liste mit vielen technischen Details zum Vergleich diverser Typen (aber leider ohne dezibel) gibts hier:
http://www.wind-energy-market.com/
Hi-Tech-Lösung der Zukunft "Gezielte Gegenschwingungen schlucken störendes Brummen".
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-8627-2008-08-06.html
Die älteren Lärmschleudern werden allmählich umgerüstet werden, da neue Standorte schwierig zu genehmigen sind und neue Räder nicht nur leiser sind sondern effektiver.
Siehe Zistersdorf:
http://www.igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1009143
Ungeduldige oder Schadenfrohe können auf Beschleunigung hoffen:
http://www.windkraft.at/?mdoc_id=1012057 => Jahresfinanzbericht 2008 => Risikobericht (Seite 23).
"An einigen in Österreich bestehenden Vestas-Anlagen der 2-MW-Klasse kam es zu Fundamentschäden in Form von Rissbildung."
Grüße, Markus
Charlemagne
30.08.2009, 18:34
danke für die links werde sie mir mal laufe der woche genauer ansehen !
Ps : **"An einigen in Österreich bestehenden Vestas-Anlagen der 2-MW-Klasse kam es zu Fundamentschäden in Form von Rissbildung."**
na besser solche risse als risse in einen kernkraftwerk ! möchte ja meine paradeiser nicht mit einen stahlschutzanzug ernten !
Waldemar
31.08.2009, 13:41
Geschrieben von: Lisa Louis, London 20.08.09 http://s7.addthis.com/static/btn/lg-bookmark-en.gif (http://www.addthis.com/bookmark.php?v=250)Stichworte: {Energiepolitik} (http://www.nachhaltigkeit.org/such-ergebnis/neue-zuerst?searchphrase=exact&searchtype=cloud&searchword=Energiepolitik) {Erneuerbare Energien} (http://www.nachhaltigkeit.org/such-ergebnis/neue-zuerst?searchphrase=exact&searchtype=cloud&searchword=Erneuerbare+Energien) {Windenergie} (http://www.nachhaltigkeit.org/such-ergebnis/neue-zuerst?searchphrase=exact&searchtype=cloud&searchword=Windenergie)
http://www.ce-sg.com/bilder/images/2009-8-18_AJS-Photo-cropped_c.jpgDie britische Organisation der Windenergie-Gegner «Stop the Spin» wende sich nicht gegen alternative Energien, erklärt deren Sprecher Adrian Snook. Aber die Anwohner fühlten sich von Unternehmen und Staat übergangen. In Grossbritannien hat "Stop the Spin (http://www.stopthespin.org.uk/index.html)" dazu beigetragen, das die einzige Fabrik auf den Inseln zur Herstellung von Windturbinen geschlossen worden ist.Lisa Louis:Das Windenergie-Unternehmen Vestas hat bestätigt, dass es seine Windrad-Fabrik auf der Isle of Wight, die einzige ihrer Art in Grossbritannien, schliessen wird. Wieso sind so viele Briten gegen Windenergie?
Adrian Snook: In unserer Region sind die Bürger ja nicht gegen Windenergie an sich. Sie sind nur gegen das sehr liberale System, mit dem die Regierung diese Form der Elektrizitätsgewinnung unserem Land aufzwängt.
Lisa Louis:Was meinen Sie damit?
Adrian Snook: An der Windenergie verdienen in Grossbritannien nur die Unternehmen. Die Bürger vor Ort werden bei den finanziellen Erträgen übergangen. Erst wenn ein Unternehmen den Bauantrag für die Windturbine bei der lokalen Behörde bereits gestellt hat, können sie widersprechen. Bei der Entscheidung, wo eine Turbine gebaut wird, haben sie kein Mitspracherecht. Und dieses System führt zu bizarren Ergebnissen: Während der Wind an der Küste am stärksten weht, reichen viele Windrad-Bauer Bewerbungen für die Daventry Area in unserer Region in der Landesmitte ein, wo relativ wenig Wind bläst. Dieser Landstreifen ist dicht besiedelt, manche Turbinen stehen so weniger als 500 Meter von Wohnhäusern entfernt. Die Bewohner dort müssen die starken negativen Nebeneffekte in Kauf nehmen, ziehen jedoch keinen direkten Nutzen aus den Windturbinen.
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{ Windstille im Land der Winde, 14.08.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200908142731/energie-kohlendioxid/hintergrund/windstille-im-land-der-winde){ Kein Windpark auf den Rockies, 30.07.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200907302602/energie-kohlendioxid/hintergrund/pickens-macht-keinen-wind-mehr){ Haldenstein bewegt, 29.04.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200904291878/energie-kohlendioxid/beitrage/haldenstein-bewegt){ Nur eine Minikrise, 17.03.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200903171136/energie-kohlendioxid/interviews/nur-eine-minikrise){ Vestas hat Wind im Rücken, 27.02.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200902271238/energie-kohlendioxid/interviews/vestas-hat-wind-im-ruecken){ Auch Erneuerbare haben Grenzen, 20.02.09 } (http://www.nachhaltigkeit.org/200902201325/energie-kohlendioxid/hintergrund/auch-erneuerbare-haben-grenzen){ Raus aufs Meer, 26.09.08 } (http://www.nachhaltigkeit.org/2008092696/energie-kohlendioxid/hintergrund/raus-aufs-meer){ Schweizer Windkraft in der Nische, 26.09.08 } (http://www.nachhaltigkeit.org/2008092695/energie-kohlendioxid/interviews/windkraft-bleibt-in-der-schweiz-ein-nischenprodukt)
Lisa Louis: Welche Nachteile hat die Windenergie für die Bürger?
Adrian Snook: Das fängt damit an, dass ein Windrad einfach das Landschaftsbild verschandelt. Zudem macht es Lärm, der sehr störend sein kann. Wenn es vor einem Haus steht, kommt es ausserdem zum sogenannten "turbine shadow flicker", dem Turbinen-Schattenflickern. Das ist so, als ob jemand ständig die Sonne ein- und ausschaltet, und wird dadurch verursacht, dass die Rotorblätter an den Fenstern des Hauses vorbeisauen. Auf die Dauer ist das extrem belastend.
Auch finanziell leiden Anwohner unter Windrädern: Sobald es auch nur ein Bau-Projekt für ein solches in der Nähe ihres Hauses gibt, können sie dieses nicht mehr verkaufen. Wer will denn da auch wohnen!
Lisa Louis: Unter welchen Umständen würden Bürger vor Ort ihrer Meinung nach diese Nachteile in Kauf nehmen?
Adrian Snook: Wir leben in einer Demokratie. Da wollen Bürger in Entscheidungsprozesse mit einbezogen werden, anstatt erst danach nach ihrer Meinung gefragt zu werden. Das gilt auch für die Windenergie.
Lisa Louis: Gibt die lokale Behörde zu allen Anträgen ihre Zustimmung?
Adrian Snook: Nein. Meines Wissens stimmt sie etwa der Hälfte der britischen Windrad-Anträge zu. Aber die Regierung übt zunehmend Druck aus, dass mehr Windrad-Anträge angenommen werden sollten. Ed Miliband, der Energieminister, hat sogar neulich gesagt, es sollte "sozial inakzeptabel" sein, sich gegen Windenergie auszusprechen. Darüber sind wir sehr aufgebracht!
Lisa Louis: Kommunizieren denn die Unternehmen gar nicht mit der Bevölkerung vor Ort?
Adrian Snook: Sie kommunizieren oft nur indirekt über unabhängige Werbeagenturen. So ist das Vertrauen in vielen Regionen zwischen den Unternehmen und den Bürgern total zusammengebrochen. Die Firmen sind einzig und allein an Profit interessiert, selbst wenn sie so tun, als ob es um den Umweltschutz ging. Sie versuchen, ihre Windräder um jeden Preis an den Mann zu bringen und stellen dafür sogar Bilder auf ihre Websites, die die Turbinen kleiner als in Realität aussehen lassen.
Lisa Louis: Inwiefern ist es da wichtig, dass Bürger an der Windenergie finanziell beteiligt werden?
Adrian Snook: Sehr wichtig. Und dafür gibt es viele Möglichkeiten: Windparks könnten zum Beispiel in Gemeindebesitz übergehen oder Bürger Aktien an ihnen erwerben. Nicht zuletzt sollten direkte Anwohner für die extrem negativen Effekte, die sie ertragen, entschädigt werden. Ein Weg wäre ein stark reduzierter Strompreis.
Zur Person:
Adrian Snook ist 45, verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat Kommunikation und Medien studiert und ist Pressesprecher der Organisation "Stop the Spin" in Northamptonshire.
Bild: Stop the Spin.
Markus W
31.08.2009, 22:58
Waldemar, sehr interessante links, vor allem von nachhaltigkeit.org !
Die stop-the-spin sind mir bissl zu polemisch und mathematisch kreativ, aber teilweise extrem witzig.
Hints and Tips for Developers ist britischer Humor vom Feinsten.
Der Schmäh mit der Umbennung unpopulärer Kraftswerksnamen ist aber älter:
Windscale => Sellafield (und schon ist alles wieder gut)
Die Schweizerische Vereinigung für Atomenergie protestiert übrigens scharf gegen die übertriebene Aufbauschung des Unfalls.
Mit der Begründung dass es ja gar kein Atomkraftwerk war sondern eh nur eine militärische Plutoniumsproduktionsanlage !
http://www.aves-zh.ch/images/bullhtm/bull23.htm
Satire ?
Die massiven finanziellen Verflechtungen zwischen Wind-, Öl- und Atomindustrie sind leider kein Scherz.
Ein Sittenbild der Energiebranche aus den Vestas Börsennachrichten:
http://uk.biz.yahoo.com/15072009/323/update-1-repower-supply-vattenfall-uk-wind-farm.html
Germany's REpower Systems AG (Xetra: 617703 - news) has won an order to supply turbines for a UK offshore wind farm to be built by Sweden's Vattenfall AB, REpower said on Wednesday.http://uk.biz.yahoo.com/01062009/323/update-1-plutonic-says-wind-power-fits-growth-strategy.html
Plutonic Power Corp, a Canadian hydro-electric producer, is being 'opportunistic' in its proposed takeover of a distressed wind farm project, its chief executive said on Monday.
...
EarthFirst's shares nearly doubled to 3.5 Canadian cents per share in Toronto on news of the deal on Monday,
but McInnes cautioned those shareholders are unlikely ever see any money from this transaction.
'Unfortunately for the EarthFirst shareholders that C$100 million is gone,' he said.
Kommentar von Goldman-Sachs:
http://uk.biz.yahoo.com/20032009/323/brief-goldman-revises-ratings-targets-european-alternative-energy-cos.html
Ein heisser Tipp für Energie-Investoren war übrigens Enron.
http://de.wikipedia.org/wiki/Windenergieanlagenhersteller#Nicht_mehr_produziere nde_Hersteller
Enron: nach der Insolvenz wurde das Wind-Geschäftsfeld von General Electric übernommenAus dem IG-Windkraft-Prospekt:
Durch Einbindung der Anrainer in die Projektabwicklung (Informationen, finanzielle Beteiligungsmöglichkeiten, u.a.) verwandeln sich die Windmühlen zumeist von optischen Störfaktoren zu Zeugnissen einer regionalen und sauberen Energieversorgung, auf die die Bevölkerung stolz ist.Sauberes Geld ist ein rares Gut.
Ich verzichte dankend auf persönliche finanzielle Beteiligungen und weitere Einbindung in den Energiesektor.
Freu mich, wenn was von der Beute in die Gemeinden sickert, mal sehen was das Rudel multinationaler Konzerne überlässt.
Informationen habe ich auch schon mehr als genug - muss ja nicht jeder stolz sein.
Sind die rot blinkenden Lampen weg ist die Sache für mich erledigt.
Und da gibts Hoffnung:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1001067
Vor etwas mehr als 2 Wochen wurde die weltweit erste Windkraftanlage mit dem Rotorblatt-Hindernisfeuer EST 10 im Windfeld Storkow bei Templin /Brandenburg offiziell in Betrieb genommen.
„Mit dem Einsatz des Rotorblatt-Hindernisfeuer EST 10 verringern wir die von Anwohnern oftmals als störend empfundene Lichtemission auf ein Minimum" erklärt Werner Diwald, Erfinder des Systems. „Diese Neuheit aus Brandenburg ist ein wichtiger technischer Beitrag, um die Akzeptanz der Windenergie zu erhöhen.
Anlagen mit einer Gesamthöhe von mehr als 100 Metern waren bisher, aus Gründen der Flugsicherheit mit hellen Gefahrenfeuern ausgestattet. Die neuen Windkraftanlagen Hindernisfeuer EST 10 aus dem Hause ENERTRAG haben direkt in jeder Rotorblattspitze ein LED-Feuer integriert. Dieses ist am höchsten Punkt der Anlage und muß daher nur mehr ein Bruchteil der bisher geforderten Lichtstärke aussenden. Statt der ursprünglichen 1600 cd (Candela) herkömmlicher Gefahrenfeuer kommt das Hindernisfeuer EST 10 mit nur 10 cd aus. Das bedeutet ein Verringerung um über 99 Prozent.Habe mal angefangen die Flugsicherheitsgesetze zu recherchieren, schreibe das später mal gesammelt zusammen.
Waldemar
01.09.2009, 13:16
http://www.gegen-wind.net/wp-content/windenergie.jpg
Subventionsabhängigkeit der Windenergie - Karikatur von Roger (C) www.karik (http://www.karik)
Waldemar
02.09.2009, 14:57
"Grüne Subventionspolitik, Nein Danke"
Dank dieser "schlauen Politiker" ist bspw. die Windkraft ein todlsicheres Geschäft.
Ich zitiere aus dem "Jahresfinanzbericht 2008 der WEB Windenergie AG" Seite 23:
Preisrisioko - Politisches Risikio.
"Für einen Großteil des von den Anlagen der WEB erzeugten Stroms bestehen langfristig garantierte Tarife.
Daher ist die WEB Marktpreisrisiken und konjunkurellen Risiken nur in sehr geringem Maß ausgesetzt"
Diese Tarife sind durch bestehende Gesetze abgesichert. Ein Eingriff in die Gesetze bzw. ein Entfall der Förderung der Tarife
würde eine wesentliche Bedrohung .. bedeuten. Zitat Ende.
Unglaublich, jeder andere Unternehmer muss sich am Markt orientieren und ist einem ständigen Preis- u. Absatzrisiko ausgesetzt.
Nur diesen "Windbeuteln garantiert man ihre Einkünfte auf 20 Jahre und mehr. Wer das wohl bezahlt?
Markus W
03.09.2009, 12:17
Dank dieser "schlauen Politiker" ist bspw. die Windkraft ein todlsicheres Geschäft.Ganz so risikilos ist es gar nicht ...
http://igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1009759
IG-Wind meint eine von E-Control geplante Änderung der Netztarife würde die Windenergie in Österreich massiv gefährden und erwähnt speziell die WEB.
In den Risikoberichten von WEB werden solche Gefahren eher heruntergespielt.
Schau dir auch mal den Geschäftsbericht 2008 an, liegt neben dem Jahresfinanzbericht.
Devisenoptionsgeschäfte, Zinsswaps, Wechsel des Finanzvorstandes, ...
An sich wirkt die WEB aber (verglichen mit anderen Beteiligten) relativ sympathisch und ehrlich (ist wenigstens im Streubesitz).
Das generelle Dilemma ist die totale Verflechtung von:
-) öffentlichem Interesse (Umweltschutz,Klima)
-) Gemeindeinteresse (Steuereinkünfte)
-) Investoreninteresse (risikoarme Rendite)
IG-Wind argumentiert zu Recht, dass im privatisierten Strommarkt günstige Rahmenbedingungen für Investoren eine Voraussetzung für ökologische Initiativen sind.
Damit werden aber natürlich auch Kräfte angelockt, denen es überhaupt nicht um Ökologie geht und die nur abzocken wollen.
Speziell die in Europa unterschiedlichen Öko-Gesetze und Energietarife sind auch für parasitäre Geschäftsmodelle sehr attraktiv.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbitrage
Die IG-Wind hat sich seit 2006 oft und deutlich über massive Nachteile im ÖKO-Stromgesetz beklagt und vor dem finanziellen Ruin der Branche gewarnt.
Ein paar Monate später investieren die Beteiligten 700 Millionen in Bulgarien.
http://igwindkraft.at/?mdoc_id=1009384
Mir gefällt das nicht gut, das erinnert mich an Post, Bawag und "Heuschrecken".
Auch als kleiner Investor würde ich mich fürchten (Enron,Worldcom,Meinl,Madoff).
Bei Windmühlen und dreistelligen Renditen fallen mir Tulpen ein ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Große_Tulpenmanie (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Tulpenmanie)
Ich hab das Gefühl die kleinen Projekte zur Selbstversorgung werden weniger gut gefördert.
Sowas erzeugt halt kaum laufendes Steuereinkommen für die Gemeinden ...
http://www.zotloeterer.com/unser_unternehmen/wasserwirbeltechnik/wasserwirbelkraftwerk.php
(Offenlegung: das ist ein Bekannter meiner Freundin.)
Könnte man übrigens leicht verbessern:
Grün-Zertifikate generieren und die Gemeinde beteiligen
Dieses Modell wird übrigens von IG-Wind abgelehnt.
http://www.igwindkraft.at/?xmlval_ID_KEY[0]=1138 (http://www.igwindkraft.at/?xmlval_ID_KEY%5B0%5D=1138)
Begründung: ... wegen der mangelnden Berechenbarkeit für Investoren ...
Noch unpopulärer scheint aber die Idee des Energiesparens - könnte ja das Wirtschaftswachstum bremsen.
Ohne subventionierten Industriestrom müssten wir vielleicht sogar auf Getränkedosen aus Aluminium verzichten ;)
Ich glaube im Moment kriegen wir die Windräder nicht weg.
Lasst uns wenigstens was gegen die Beleuchtung unternehmen !
In der Zukunft gibt es Chancen:
Sobald die OffShore Technologie ausgereift ist können wir eine Bügerinitiative starten:
Abwrackungsprämie für Investoren, die ihre Weinviertler Windräder freiwillig ins Meer stellen ;)
Peter Wrba
07.09.2009, 02:01
Was stoert Dich an der Beleuchtung?
Markus W
07.09.2009, 09:06
Dass sie blinken und zu hell sind.
Ich vermute es werden keine sanft dauerbeleuchtete "Hindernisfeuer" (70 Candela) sondern blinkende "Gefahrenfeuer" (2000 Candela) eingesetzt.
Wie ist das bei euch ?
Habe gerade Besuch aus Leeds ...
Charlemagne
07.09.2009, 09:31
zum hindernisfeuer !
Für Österreich gilt die Regelung, dass der Eigentümer eines Luftfahrthindernisses verpflichtet ist, dieses auf seine Kosten zu kennzeichnen. Dies gilt auch für die laufende Instandhaltung und die allfällige Beseitigung der Kennzeichnungen.
Hindernisse müssen gemäß Zivilflugplatz-Verordnung mit rot-weißen Streifen oder Schachbrettmustern gekennzeichnet sein, sofern sie nicht durch ihre Gestalt und durch den Kontrast gegen den Hintergrund deutlich erkennbar sind. Verspannte Seile und Drähte müssen mit orangefarbenen Warnkörpern gekennzeichnet sein.
Soweit die Hinderniskennzeichnung nicht ausreicht, müssen Hindernisfeuer (rotes Licht mit einer Lichtstärke von mindestens 10 cd in allen Richtungen) installiert sein. Hindernisse, die durch ihre Lage oder Ausdehnung eine besondere Gefährdung für die Sicherheit der Luftfahrt verursachen könnten, müssen anstelle oder in Ergänzung der Hindernisfeuer mit Gefahrenfeuern (rotes Blinklicht, 20 bis 60 mal pro Minute mit einer Lichtstärke von mindestens 2000 cd) befeuert sein.
weitere info > http://www.noe.gv.at/Verkehr-Technik/Luftfahrt/Luftfahrthindernisse/Luftfahrt.pdf
> Dass sie blinken und zu hell sind < ..........weniger jedenfalls als die lichtverschmutzung durch dauerbeleuchtung vom kirchen öff. gebäuden parkplätzen ,silos usw .
Waldemar
08.09.2009, 12:28
und über weite Teile schon so kaputt gemacht:
Weil es solche Ignoranten gibt,
- die fragen können warum es so störend und für die Landschaft so vernichtend ist, wenn nächtens über das weite Land hunderte rote Lichter blinken.
- Und andere, die diese extreme optische Umweltverschmutzung mit einer Kirchturmbeleuchtung vergleichen.
Diese Leute haben dann natürlich auch die entsprechenden Bürgermeister, bzw. die politischen Entscheidungsträger!
**Das Abdrehen der irrsinnigen roten Lichter !
Da wirste keine Genehmigung für bekommen, leider.
Dienen der Flugsicherheit, damit die Flieger sicher bis über ArcticSnowNoses Anwesen und weiter nach Schwechat dröhnen können. :cool:
Waldemar
10.09.2009, 15:34
http://www.webnews.de/kommentare/358122/0/Windenergie-ist-unrentabel.html
Windenergie ist unrentabel
Aus „webnews.de“
Thomas Heinzow, Wissenschaftler aus Hamburg, lehnt sie ganz ab. Es gehe den Betreibern nicht um Ökologie, sondern ums Geschäft.
19.03.2009 - Ortenau/Hamburg. Windkraftanlagen sind ein Reizthema. Während die Betreiber und Hersteller nicht müde werden, den ökologischen Nutzen zu propagieren, gibt es auch kritische Stimmen, die selbst »Windfabriken« vor den Küsten der Nordsee als ökologisch unsinnig ansehen Thomas Heinzow, Diplom-Sozialökonom der Forschungsstelle Nachhaltige Umweltentwicklung der Universität Hamburg, zählt dazu.
»Windenergie ist in Deutschland nicht rentabel«, sagt er. Windräder laufen nun mal nur, wenn Wind bläst, also sei Windenergie nicht zuverlässig. »Wer um 6 Uhr morgens seinen Kaffee und das Frühstücksei kochen oder sich elektrisch rasieren möchte, braucht aber zuverlässigen Strom.« Dies gelte für alle Lebensbereiche.
Um diese Versorgungssicherheit zu gewährleisten, müsste jeder Windmüller ein zweites Kraftwerk vorhalten. Weil das aber nicht funktioniert, tun dies die großen Energieversorger und müssen viel Erdgas verbrennen. »Das erscheint in keiner Investitions und Kostenrechnung für Windenergie«, beklagt Heinzow. Und dies verteuert den regulären Strom zusätzlich zu den Direktsubventionen der Windenergie über das Erneuerbare Energiengesetz (EEG).
Stattdessen argumentieren die Hersteller von Windkraftanlagen mit riesigen Nennleistungen. Als Beispiel nennt Heinzow die Offshore-Anlage in der Nordsee: »Geplant ist eine Nennleistung von 25 Gigawatt bei Windstärke sieben. Weil der Wind meistens schwächer oder gar nicht weht, beträgt die nutzbare Leistung aber nur zehn Gigawatt
Auch das verteuert den Windstrom.«
Doch selbst wenn diese 25 Gigawatt erzeugt würden, was nur wenige Stunden im Jahr geschehen könne, dann gebe es ein weiteres Problem: »Sie könnten diese Strommenge gar nicht abtransportieren oder verkaufen, weil das Stromnetz dafür nicht ausgelegt ist.«
Diese Faktoren verteuern ein Kilowatt Windstrom bei Vollausbau auf 24 Cent, und dabei seien noch keine Nebenkosten einkalkuliert. »Das ist viel zu teuer«, sagt Heinzow. Deswegen lehnt er auch die Direktsubventionen ab, zumal der Anteil der Windenergie an der
gesamten Energieproduktion marginal sei.
Dass das klimaschädigende CO2 reduziert werden müsse, sei zwar klar, doch ökologisch und ökonomisch sinnvoll sei das mit Windkraft nicht zu erreichen. Studien gehen davon aus, dass eine Tonne des ausgestoßenen Treibhausgases einen Schaden in Höhe von 20 bis 70 Euro verursacht. Um mit Windkraft eine Tonne Treibhausgas einzusparen, müssten aber je nach Standort und Umfang der Anlage 90 bis 550 Euro bezahlt werden.
Aus Sicht von Thomas Heinzow wäre es trotzdem ganz einfach, relativ schnell und kostengünstig 25 Prozent CO2 einzusparen, nämlich dann, wenn die bestehenden Stein- und Braunkohlekraftwerke entsprechend dem neuesten Stand der Technik ersetzt würden.
»Ingenieure haben Stähle entwickelt, die über 700 Grad bei 350 bar Druck aushalten. Der Einsatz dieses Materials könnte den Wirkungsgrad von Kraftwerken von derzeit 37 auf 50 Prozent erhöhen.« Würde all dies umgesetzt, würde die Reduktion einer Tonne CO2 maximal 40 Euro kosten, je nach Kraftwerksalter sogar zehn Euro einsparen.
Ähnlich kritisch sieht Heinzow auch andere alternative Energieformen wie Solar, vor allem aber Biomassenutzung in Form von Bioalkohol oder Biogas. »Sie müssen, um zum Beispiel Mais zu erzeugen, sehr viel fossile Energie hineinstecken, mehr als nachher im Sprit drinsteckt, wie eine Studie aus den USA zeigt. Außerdem entsteht viel Lachgas, und das ist 300-mal klimaschädlicher als das CO2«, erklärt Heinzow.
Gegen Kernreaktoren.
Und wie steht es um die Atomenergie? »Ich bin kein Freund von Uran-Kernreaktoren«, räumt Heinzow ein. Denn es entstehe neben anderen gefährlichen Stoffen das hochgiftige Plutonium, und dieses Material könne missbraucht werden. Auch sei die Endlagerung radioaktiver Abfälle nicht wirklich geklärt.
Und doch gebe es auch dafür eine Lösung: Wenn statt Uran 235/238 Thorium 232 verwendet würde. Durch Teilchenbeschuss entstünde Uran 233 und könnte als Kernbrennstoff genutzt werden. Giftiges und zum Bombenbau geeignetes Plutonium entsteht nicht, eine Kernschmelze sei auch nicht möglich. Deutschland habe den Hochtemperatur-Forschungsreaktor in Hamm-Uentropp in den 80er Jahren aus politischen und wirtschaftlichen Gründen abgeschafft. »Aber China, Indien und Südafrika arbeiten weiter daran«, kritisiert Heinzow.
Waldemar
10.09.2009, 16:33
http://www.kbnl.ch/site/d/planen/energie/dok_windenergie.htm (http://www.kbnl.ch/site/d/planen/energie/dok_windenergie.htm)
Bei der Standortevaluation und Beurteilung der Projekte von Windkraftanlagen in der Schweiz sind:
das Landschaftsbild und der Naturhaushalt einzubeziehen;
nur Gebiete zu berücksichtigen, die bereits durch Bauten und Anlagen geprägt sind;
wichtige Erholungsgebiete zu verschonen und ausreichende Abstände zu Natur- und Landschaftsschutzgebieten und zu kulturgeschichtlichen bedeutenden Gebieten und Objekten zu gewährleisten;
der Vogelschutz zu berücksichtigen sowie Brut-, Habitat- und Durchzugsgebiete der Vögel nicht zu tangieren;
die übrigen rechtlichen Schutzbestimmungen einzuhalten sowie
die akustischen Aspekte einzubeziehen.
Anders ausgedrückt: Wenn man das alles berücksichtigt gibt’s den Humbug gar nicht mehr.
Ich denke, dass die Sache ohnehin gelaufen ist. 2009 wurde in A keine einzige WKA errichtet. Fehlt irgendjemandem etwas?
Markus W
10.09.2009, 17:52
Leider (aus Windradgegner-Perspektive) ist die Sache noch nicht gelaufen.
Was blockiert ist nicht unser Widerstand und Naturschutz sondern Konflikte um den Einspeisetarif.
Derzeit sind Genehmigungen woanders billiger zu kaufen, und die Rendite ist dort auch höher.
Sobald sich das ändert fängts hier wieder an.
Peter Wrba
11.09.2009, 00:28
Dass sie blinken und zu hell sind.
Ich vermute es werden keine sanft dauerbeleuchtete "Hindernisfeuer" (70 Candela) sondern blinkende "Gefahrenfeuer" (2000 Candela) eingesetzt.
Wie ist das bei euch ?
Habe gerade Besuch aus Leeds ...
Ich habe da wenig Fachwissen und Einblick in die Dinge.
Ich denke aber allgemein, dass in UK das Thema Windenergie positiver aufgenommen wird, - zumal es dort mehr Wind gibt.
Im County Berkshire ( das kenne ich genauer) habe ich eine einzige Windturbine mal gesehen und zwar in Reading, - vermutlich als Versuch?.
Scroby Sands naehe Great Yarmouth ist vielleicht besser bekannt. Die stehen gaenzlich im Meer.
Waldemar
13.09.2009, 00:10
Peter Wrba:
Bitte lies Beitrag 180, da steht was von den Briten (Stop the spin etc.)
Markus W:
Du magst recht haben, aber die Finanzkrise hat auch ihre guten Seiten. So leicht wird man jetzt mit dem Ökoschmäh nicht mehr Millionensubventionen erschwindeln können. Die Gutgläubigen, denen man wegen ihres schlechten ökologischen Gewissens tief in die Tasche greifen konnte, pfeifen selbst aus dem letzten Loch und die Krise verschlingt noch immer Milliarden. (Siehe unser Staatsdefizit).
Ohne Subventionen gehen die sinnlosen Windradln aber baden.
Peter Wrba
14.09.2009, 16:29
Waldemar,
Zu jedem Thema gibt es Kritiker und Befuerworter, - dies in jedem Land, und gerade das Internet wird zunehmend auch gerne dafuer genutzt eine Bestimmte Meinung zu transportieren.
Fuer mich - als nicht Sachkundigen zum Thema - erscheint eben UK und Irland als Standort fuer Windenergie irgendwo schluessig (sollte das Thema ueberhaupt betriebswirtschaftl. sinnvoll sein), da dort weitaus mehr Wind ist als im Weinviertel oder etwa im Burgenland.
Zu den Zeiten, wenn ich im Weinviertel bin oder war, stehen die Windraeder meist still. Im Burgenland konnte ich aehnliches beobachten, - die male, als ich dort war, also ist Windenergie dort so unnoetig wie ein Kropf.
Der Rest der Sache ist Politik, und nochmal Politik, was im Klartext heist "kein Verstand" und keinen betriebswirtschaftlichen Sinn.
Da geht es um ganz andere Zielsetzungen, etwa "wie kann ich die Dummheit der Waehler zu meinen Gunsten verwenden".
Nachdem in Oesterreich eine breite Meinung gegen Atomenergie existiert wird dies natuerlich ausgenuetzt.
Zu den Zeiten, wenn ich im Weinviertel bin oder war, stehen die Windraeder meist still, also ist Windenergie dort so unnoetig wie ein Kropf.
Hmmm, wenn ich aus meinem Bürofenster schaue, bewegen sich ständig die Windräder.
Höchstens dann und wann steht eines davon - wahrscheinlich wartungsbedingt ? - still.
Waldemar
17.09.2009, 12:13
Der Leserbrief eines Dr. Runge in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bringt es übrigens auf den Punkt:
„Eine einzelne Windkraftanlage kostet die Volkswirtschaft bei gutem Wind 500 Euro pro Tag, bei Flaute deutlich weniger, weil die Energieversorger und die Verbraucher weniger belastet werden.
Das führt zu der eigenartigen Erkenntnis, dass der volkswirtschaftlich wirtschaftlichste Betriebszustand von Windkraftanlagen der Stillstand ist.“
Das sie sich manchmal doch drehen sagt eben gar nichts aus über den Strom den sie liefern:
Wenn sich die Windgeschwindigkeit um die Hälfte verringert, wird nur mehr 1/8 Strom erzeugt usw.
Leider verschandeln sie die Landschaft auch wenn sie sinnlos herumstehen.
Markus W
17.09.2009, 13:11
Programmtipp: Heute um 19:05 gibts in Ö1 einen Beitrag zum Thema Lichtverschmutzung.
http://oe1.orf.at/programm/200909172501.html
...Lichtverschmutzung stört den Wach-Schlaf-Rhythmus des Menschen und erhöht das Krebsrisiko, stellten Wissenschafter fest ...
... Erste Forderungen der Wissenschafter und Ökologen werden laut, die Lichtverschmutzung im Dienste der Gesundheit einzudämmen. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtverschmutzung
(Charlemagne hat übrigens recht - WKAs sind hier insgesamt nicht die Hauptquelle)
Waldemar
17.09.2009, 16:36
Aus "der standard" online von heute:
"Finanzierung in erneuerbare Energien stockt!"
Diese Investitionen wären jedoch für das Erreichen der internationalen Klimaziele notwendig. Die durch die Krise entstandenen Finanzierungslücken müssten durch "staatliches Handeln" geschlossen werden, etwa durch Kapitalzuschüsse, Förderungen oder Formen von Kofinanzierungen, sagte der Energie- und Corporate-Finanz-Experte Bernhard Haider von PricewaterhouseCoopers Österreich bei der Verbund-Tagung "energy2020" in Fuschl in Salzburg.
Energie- und Corporate-Finanz-Experte Bernhard Haider: "Hohe Geldsummen gegen weiteren Anstieg der CO2-Emissionen sind nötig"
Nur darum geht es, alles andere sind Spekulationen, unser Geld wollen die Herrschaften und da ist ihnen nichts zu blöd.
Peter Wrba
18.09.2009, 05:13
Waldemar,
Die Sache gleicht, als wuerde man ein Solar-Kraftwerk in Groenland errichten wollen.
- die Antwort ist ganz einfach auch in der Geschichte zu finden. Denke an Niederlande, die Windmuehlen und was damit erreicht wurde. Niederlande hat auch mehr Wind als Oesterreich.
Im Gegensatz dazu, die einzige Windmuehle in Oesterreich stand meines Wissens nach in Markgraf-Neusiedel, und ist wohl seit langem nichtmehr in Betrieb und man braucht gute Lokalkenntnisse um sie zu finden.
Oesterreichs einseitige Diskussionskultur und geistlose Politik erlaubt leider viele Bluetenreichtum an Idiotie, die Demagogerie der Politik nutzt dies zu ihrem Vorteil aus.
Man hat ja schon hinbekommen ein Atomkraftwerk zu bauen, und niemals in Betrieb zu nehmen. Oesterreichs einseitige Medienwelt hat dies auch schon vergessen. Kostenpunkt fuer den Steuerzahler? - ein unbequemes Thema fuer die Politik. (da gibts ja noch die liebe OeBB, die AUA und die Post....)
Ich denke, dass gerade zum Thema Atomenergie die Kritiker in Oesterreich gehoerig einen an der Waffel haben, insbs. wenn man bedenkt, vieviel Strom Oesterreich aus den Atomkraftwerken im Ausland bekommt.
Moegen die Nachbarstaaten moeglichst viele und moeglichst grosse Atomkraftwerke bauen und Oesterreich zuverlaessig mit Strom versorgen! Mit dessen Energie kann man ja so manches Windrad am Steinberg auch bei Windstille zum Drehen bekommen. :-) Mit diesem Erfolg kann sich dann so mancher Politiker mit Ruhm bedecken.
Regards,
Waldemar
22.09.2009, 15:43
Autor: Rechtsanwalt André Felgentreu (http://www.anwalt24.de/rechtsanwalt/andr-felgentreu-767174) - 10.09.2009
Windkraft-Fonds: „Windschwache Jahre“ und reparaturanfällige Anlagen bringen Anlegern Verluste
Der Traum:
Fondsgesellschaften, die Windpark-Fonds aufgelegt haben, werben regelmäßig mit guten Renditen. Zudem garantierten gesetzliche Regelungen die Vergütung der Einspeisung von Strom aus regenerativen Energiequellen zu einem festen Satz, so dass Windkraft-Fonds eine sichere und berechenbare Anlage darstellen können. Alles in allem könnten Anleger eigentlich mit einem guten Gewissen in eine rentable und sichere Anlage investieren.
Die Realität
Bei vielen Beteiligungen an einem Windkraft-Fonds laufen die ersten Jahre durchaus wie prognostiziert. Die Geschäftsberichte weisen gute Nachrichten aus und die Ausschüttungen werden planmäßig gezahlt. Doch dann kommen für den Anleger überraschend schlechte Nachrichten: Auf einmal ist die Rede von „unterdurchschnittlichen Windjahren“ und „hohen Reparaturaufwendungen“. Ausschüttungen sind dann bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Und schließlich befindet sich der Windpark in der Konsolidierung. Doch nicht immer gelingt es, den Fonds zu „stabilisieren“, so dass bereits eine Reihe von Windparkanlagen Insolvenz anmelden mussten. Dann löst sich meist das scheinbar so gut investierte Geld der Anleger gewissermaßen „in Luft“ auf.
Ich habe mir gerade den gesamten Thread durchgelesen und muss jetzt auch meinen etwas längeren Senf dazu abgeben.
Zum Thema der Landschaftsverschandelung. Windräder können sich in der Landschaft nur schwer verstecken, das ist klar. Trotzdem bleibt auch dieses Thema eine Frage des Geschmacks.
Irgendwo in diesem Thread habe ich den Vorschlag gelesen, dass man kleinere Windräder bauen soll.
1. Entwickelt und baut man immer größere Anlagen weil diese ganz einfach wirtschaftlicher arbeiten können.
2. Wären 40 kleine Anlagen im Landschaftsbild aufgrund der höheren U/min wesentlich störender als 10 große langsamdrehende Anlagen, zudem haben wenige große WKAs eine höhere Wirtschaftlichkeit als die kleinen (siehe Windpark Zistersdorf, hier wurden die 4 Kleinen WKAs durch größere und wirtschaftlichere ersetzt).
3. Man hört oft genug das man grundsätzlich für die Windkraft ist, aber man will sie eben nicht vor der Haustüre haben. Dann frage ich mich, wo man sie überhaupt errichten solle, laut diesen Leuten. In einer Steppe in den USA? Auch dort gibt es ein paar wenige Einwohner die ihre noch unberührtere grenzenlose freie Fläche noch weniger verbaut haben wollen. Man kann also sagen, es gibt überall irgendwo Bewohner die ihre Landschaft schützen wollen, und die eigene Heimat ist meist halt doch die schönste überhaupt.
Zum Thema Vogelschutz, schnelldrehende Anlagen würden hier sowieso negativ auf die Vögel wirken. Auch im Windpark Prinzendorf fand vor ein paar Jahren eine Studie zum Thema Vogelschlag statt. Dort wurde ein Jahr lang eine abgegrenzte Fläche täglich abgegangen, dabei wurden nur 3 Fledermäuse und 3 Vögel als höchstwahrscheinliche Kollisionsopfer gefunden. Wie man sieht wurden hier nur Singvögel gefunden. Unteranderem weil Greifvögel mit solch großen Objekten schnell umzugehen bzw. zu umfliegen lernen. Auch ich selbst habe schon beobachtet, dass ein Falke auf dem am WKA Turm montiertem Sender sitzt und zwar bei laufender Anlage! In Deutschland sah ich auch einige „Vogelhorste“ an WKA Türmen ca. 15m über Grund montiert und dort waren ständig einige Falken unterwegs welche dort ein und aus flogen.
Grundsätzlich kann man sagen, im Vergleich zu den Tieren die im Straßenverkehr umkommen fallen die von WKA getöteten quasi nicht ins Gewicht.
Wie hier schon oft geschrieben wurde, geht es allein mit der Windkraft nicht, das ist logisch, aber es ist eine der sinnvollsten Möglichkeiten die wir haben, und vor allem hier im „Flachland“ wird das mit der noch leistungsfähigeren Wasserkraft nicht so schnell was werden. Außerdem muss dazugesagt werden, dass die Windkraft vor allem in den Wintermonaten ihre Spitzenleistungen bringt, ganz im Gegensatz zur Wasserkraft, welche vor allem in den Sommermonaten wunderbar viel Strom liefert.
Zu Post 125: Erdöl, Erdgas & Co gehen zwar noch nicht ganz so schnell aus wie immer behauptet, aber immerhin werden die Ressourcen so stark zurückgehen, dass es einfach für den Normalbürger unbezahlbar wird. Aber das ändert natürlich nix daran, dass man schleunigst in Alternativen investieren sollte und nicht einfach darauf beharren, dass die Landschaft nicht verändert werden darf. Wenn wir nichts ändern, dann wird sich die Landschaft und unser Leben zwangsweise von alleine gewaltig ändern.
Solang ein AKW einwandfrei läuft mag es recht stabil sein und kontinuierlich Energie liefern, im Handumdrehen kann das aber gewaltig in die Hose gehen, und dann hätte man im Extremfall wohl lieber noch hässliche Stahltürme in der Landschaft stehen, als die Landschaft gar nicht mehr betreten zu können.
Und die Sache mit dem Atommüll, einfach in einen Stollen sperren ist auf jeden Fall keine Lösung des Problems, höchstens eine oberflächliche!
Zitat aus Post 129:
„Die Windstrombefürworter machen uns weis, wenn immer mehr Windkraftanlagen zur Stromgewinnung eingesetzt würden, könne man auf immer mehr herkömmliche Kraftwerke verzichten. Das ist ein Irrtum. Diese Windkraft-Befürworter mögen doch bitte ein Kraftwerk benennen, das deswegen nicht mehr arbeitet, weil es durch die Windkraftanlagen überflüssig geworden ist. Sie werden keines finden, denn es gibt keines. Warum nicht?“
Ganz so ist das nicht! Bereits im Jahr 2005 waren in Ö 750MW Windkraftleistung installiert, das ist so viel wie das AKW Zwentendorf Leistung gebracht hätte. Ganz ersetzen kann man die Leistung noch nicht, aber die WKAs tragen viel dazu bei auf das AKW wirklich verzichten zu können.
Zu Post 131 und 136:
Schön das das Video auch hier so aufgeschnappt wurde, wie in den restlichen Medien. An der Anlage hat die Bremsanlage versagt wodurch sie in Überdrehzahl geriet, aber wie oft kommt sowas vor? NICHT OFT! Und auch wenn es so ein Ding mal zerlegt, im Gegensatz zu einem Kraftwerksunfall hat man hier keine Menschenschäden zu beklagen. Das Teil fällt um und fertig. Auch aus solchen Gründen sind Mindestabstände zu Wohnbaugebieten von 1200m vorgeschrieben.
Bis jetzt gab es in Österreich nur einen „ernsthaften“ Zwischenfall. Im Sommer 2000 brannte im burgenländischen Zurndorf eine Anlage komplett aus. Aber auch bei so etwas kann man die Anlage kontrolliert ausbrennen lassen und es passiert nichts anderes. Auf dem Turm der Anlage dreht sich seit einigen Jahren übrigens wieder eine neue WKA.
Zu Post 158:
Was ist dir wichtiger, Burgen und altbekannte Ortsbilder bewahren und nebenbei die ganze Welt den Abgrund hinunter zu treten, oder die Welt für die zukünftigen Generationen erhalten und dafür halt einige WKAs in der Gegend stehen zu haben. Von nix kommt nix das ist klar, und ohne irgendetwas außer energiesparen zu betreiben wird uns aus der Lage nichts herausholen.
Man könnte es ja ein bisschen mit Auto und Fahrrad vergleichen. Mit dem Auto (AKW) fährt man natürlich gemütlicher und schneller als mit dem Fahrrad (z.B. WKA), nur ist das Auto in der aktuellen Form nicht besonders gut für die Umwelt. Ist natürlich ein Vergleich der etwas hinkt, aber so in der Art ist es ja.
Zu Post 167:
Je höher die Anlagen desto mehr Strom holen sie auch raus, und ich glaube dich stört es nicht wenn aus den Dingern wenigstens mehr Strom kommt als bisher. Natürlich werden so hohe WKAs nur dort gebaut wo es zumutbar ist. Ich war vergangenen Sommer selbst bei dieser Anlage und wenn man aus der Ferne hinguckt sieht man 3 Kohlekraftwerke, da fallen die paar WKAs von dem Testgelände echt nicht mehr auf! Außerdem steht der Testpark auf einem aufgeschüttetem Hügel der nur dank des Kohleabbaues dort „liegt“, also im großen und ganzen ist dort die Landschaft nur noch zu wenigen Prozent so wie sie ursprünglich war. Da sind wir im Weinviertel echt noch gut bedient!
Zu Post 169:
Aktuelle Anlagen mit 2MW und 90m Rotor haben bei 10-12m/s, also Volllast, einen Schallpegel von 105-107db(A) im Maschinenhaus. Steht man bei diesen Bedingungen allerdings unter solch einer Anlage wird man schnell bemerken, dass die Umgebungsgeräusche auch nicht ohne sind! Genau aus diesem Grund gibt es aber auch unter anderem die Abstandsregelung von 1200m zu Wohnbaugebieten. In solch einer Entfernung haben die Anlagen nur noch um die 45db(A) und entsprechen somit einem Wohnbaugebiet ohne Straßenverkehr. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Ich wohne ca. 3km von einer WKA weg und habe seit der Errichtung (2005) erst dreimal die Anlage gehört (bei entsprechendem Wind in richtiger Richtung). Wenn man aber nicht weiß, dass das die WKA ist, würde es aber ein Großteil der Bevölkerung (wie auch meine Mutter, ich habe sie damals gefragt, welch ein Geräusch das ist) für ein Flugzeug oder ähnliches halten.
Unterschiede gibt es da auch bei den Anlagen selbst. V. (z.B. Steinberg) ist in diesem Fall leider lauter als E. (Kettlasbrunn). Das liegt aber einfach an dem Entwicklungsstand der Rotorblätter, wie man merkt bringt E. in der Entwicklung echt was weiter, im Vergleich zu V.. Das liegt aber mehr an der Firmenführung als an der Windkraft im Allgemeinen.
Zu Post 172:
Die roten Lichter blinken natürlich nicht einfach nur zum Spaß! Wie sinnvoll diese für die Luftsicherheit sind, das stelle ich allerdings auch genauso wie die Warnmarkierungen in Frage. Aber das sind nun mal Gesetze, da kann man nicht so einfach etwas ändern. Das immer alle gleichzeitig blinken hat auch seinen Grund, würde jede Anlage irgendwann blinken wäre das ein einziges undurchschaubares Chaos, so erkennen die Flugzeuge oder was auch immer wenigstens den ganzen Windpark.
Aber auch an diesem Punkt wird weiterentwickelt, darum gibt es schon vielerorts (in Deutschland jedenfalls) ein Messsystem, welches die Intensität der Lichter der Sichtweite anpasst. Desweiteren entwickelt man auch bereits daran, dass sich die Lichter wirklich nur einschalten, wenn ein Hubschrauber oder ähnliches in einen gewissen Abstand zur Anlage kommen. Hier im Weinviertel haben wir halt den Nachteil, dass wir quasi in der Einflugschneise von Schwechat sind, darum muss hier anders gekennzeichnet werden als anderswo. Auf der parndorfer Platte z.B. blinken nur wenige Anlagen am Rand der einzelnen Windparks, weil es nichts bringt alle zu beleuchten, bzw. einfach nicht vorgeschrieben ist. Möglicherweise gibt es da im Burgenland wieder ein anderes Gesetz als in NÖ.
Zu Post 195:
Scheinbar warst du immer im Sommer gegen Abend im Weinviertel oder Burgenland. Meist laufen die Anlagen genau so wie sie sollen. Seltsamer weise schalten die V. Anlagen früher als E. Anlagen ab wenn recht wenig Wind ist. Dafür gibt es aber die Begründung, dass die Anlagen in diesem „trudel-Zustand“ weniger verschleißen als wenn sie laufen würden und eh nicht mehr viel Strom rausbekommen. Darum trudeln sie lieber und halten dafür länger.
E. Anlagen laufen dank des nicht vorhandenen Getriebes aber sowieso mit weniger Verlusten und effizienter als die Konkurrenten.
An zu wenig Wind scheitert es im Weinviertel auf keinen Fall. Vor allem die Standorte im Weinviertel und auf der parndorfer Platte kann man gut mit Küstenstandorten in Norddeutschland vergleichen.
2008 habe ich mit einem Techniker aus Schleswig-Holstein gesprochen (er baute die Anlagen in Zistersdorf ab), er war fasziniert wie gleichmäßig hier der Wind ist, in seiner Heimat ist dieser um einiges Böiger und somit aerodynamisch auch weniger gut geeignet für die Windkraft.
Also „hier ist nie Wind“ ist einfacher Schwachsinn.
Abschließend noch zum Thema Eiswurf. Bei solchen Witterungsverhältnissen wie wir sie hier haben ist Eisansatz recht selten, im Jahr ca. 3 Tage, und das auch nur wenn wirklich dichter Nebel herrscht, da kann mir niemand erzählen er geht freiwillig im Windpark spazieren! Außerdem sind die Anlagen dann sowieso automatisch abgeschaltet und verschleudern ihr Eis nicht in der gesamten Umgebung.
Die Sache wegen der Stürme, wenn man sich an Kyrill, Emma und wie die alle heißen erinnert, so waren in den stürmischen Tagen nur ein paar unserer Windparks im Weinviertel für wenige Stunden abgeschaltet. Moderne Anlagen laufen auch bei solch stürmischen Winden sehr gut ohne gleich abschalten zu müssen.
Anbei noch ein paar Fotos aus der Kohlegegend um Köln! Den Berg auf dem ersten Bild hat sich die Menschheit selbst zu verdanken! Davor übrigens eine 1,5MW Anlage, ebenfalls 100m Nabenhöhe.
http://img16.imageshack.us/img16/6443/img1337bs.jpg
http://img16.imageshack.us/img16/4356/img1326v.jpg
Ohne Erlaubnis dürfen die Fotos nicht weiterverwendet werden!
Waldemar
30.09.2009, 13:19
Bereits bei der Diskussion über das neue Ökostromgesetz ist aufgefallen, dass nicht einmal mehr der wahnwitzigste Grüne das Wort „Windkraft“ in den Mund genommen hat. Da wurde immer nur von der „Erneuerbaren Energie" geredet. Wohl wissentlich, dass man mit der „Windkraft“ nur mehr Stimmen verlieren kann.
Die Erneuerbaren - Energie - Lobbyisten stellen Windstrom immer als etwas brandneues dar, das man erst noch erforschen und beherrschen lernen muss und wofür man natürlich Forschungsgelder locker machen muss.
Tatsächlich aber ist das eine höchst fragwürdige Technologie, die seit mehr als hundert Jahren bekannt ist, deren erster Einsatz zur Stromerzeugung, teilweise Jahrzehnte her ist und die ebenso lange schon enorme Subventionen schlucken, ohne dem Ziel, marktfähigen Strom zu erzeugen, näher gekommen zu sein.
In Wahrheit ist der Marktwert von Windstrom in Ö nahe 0 (in Worten Null) €Cent/kWh!
Selbst in Deutschland, das mit seinem großen Netz und entsprechenden Lastgang, Windstrom besser verträgt, wird der tatsächliche Wert des durch Windkraftanlagen hergestellten Stroms wegen seiner fehlenden Plan und Steuerbarkeit mit nur 2€Cent/kWh angesetzt, in unserem kleineren Netz entsprechend weniger.
Herstellungskosten 5-7€Cent(kWh, Wert des Stroms 0-2€Cent/kWh,
Ein ordentlicher Kaufmann wird für eine Ware oder Dienstleistung nur dann bezahlen wenn
- Die Lieferung rechtzeitig erfolgt
- Die bestellte Menge geliefert wird
- Der Ort der Lieferung vereinbart ist
- Die Lieferkosten klar sind
- Der Preis stimmt
Wie ist es aber beim Windstorm?
- Die Lieferung erfolgt beliebig
- Die bestellte Menge ist beliebig, meistens sogar Null
- Der Ort der Lieferung ist willkürlich
- Die Lieferkosten trägt der Kunde
- Der Preis ist aber doppelt so hoch
Das alles ist nur möglich weil unsere Politiker technische und ökomomische Analphabeten sind.
Die haben sich tatsächlich von ein paar überspannten Grünen ein Gesetz aufschwatzen lassen, das diesen Unsinn für 20 Jahre festschreibt.
Irgendwann muss aber Schluss sein und man muss sich auch eingestehen, dass es nicht klappt.
Markus W
01.10.2009, 10:45
Versteht jemand die konkreten Auswirkungen der vor einer Woche beschlossenen Novelle ?
Hier gibts ziemlich widersprüchliche Informationen:
http://igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1011384
IG Windkraft begrüßt Beschluss des Ökostromgesetzes
24.9.2009 Einspeisetarife auf Europa-Niveau gefordert
Wien, 24. September 2009. Erfreut äußert sich die IG Windkraft zum überfälligen Beschluss, die Ökostromnovelle 2008 in Kraft zu setzen. Nun müssten rasch Einspeisetarife auf Europa-Niveau verordnet werden. Dann könnte der weitere Ausbau von Ökostromanlagen rasch in Gang kommen und Investitionen in der Höhe von 3,8 Mrd. Euro fließen.
http://www.oem-ag.at/service/news/4871301057/
Elektrizität aus Windkraft sei mit Preisen von 8 bis 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) schon recht nahe an der Marktreife, betont Schönbauer, Leiter Ökoenergie in der E-Control. Gegenüber dem wegen der Rezession wieder auf 4,5 Cent gesunkenen reinen Energiepreis sei dies zwar das Doppelte, doch sei der Strompreis vor einem Jahr schon bei 7,5 bis 8 Cent gelegen. Bis 2015 soll die Windkraft um weitere 700 MW ausgebaut werden, was 350 neue Windräder bedeutet.
Andere Meinung:
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1043533
Die größte Schwäche des Gesetzes ist der Förderdeckel, der dafür sorgt, dass jährlich nicht mehr als 21 Mio Euro für neue Ökostromanlagen ausgegeben werden können. 21 Millionen Euro für neue Anlagen ist wirklich sehr bescheiden. Die Chance für Anlagenbetreiber von Windenergieanlagen oder Biomassekraftwerke auf eine Förderung ist damit sehr gering.
Blickt da jemand durch ?
Ist der seit 2006 blockierte Ausbau jetzt wieder freigegeben ?
Wieviele der 350 neugeplanten Anlagen landen wohl im Weinviertel ?
REENERGIE (Raiffeisen) sucht jedenfalls schon Windkraft-Mitarbeiter ...
http://igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1011383
Waldemar
01.10.2009, 16:46
Das Chaos wie es Markus W in seinem Beitrag sehr richtig diagnostiziert, ist nicht mehr als ein Symptom für den Exodus der windigen Branche.
Mediziner beschreiben das auch als subjektives Wohlbefinden Schwerkranker vor dem Tode.
Man schaue sich die Bilanz der WEB, die Kurse von Vestas oder Nordex an:
http://www.teletrader.com/_java/jGifCreator/GifCreator.asp?template=png_chart.jct&command=locale%3Ade%2CAT%3Bmain.symbol%3Atts-2705048%3Bmain.namefortitle%3ANORDEX%20AG%20O.N.%3 Bvolumearea.volume_text.text%3AVolumen%3Bmain.peri od%3ADaily%3Bmain.bars%3A500%3BgridPeriod%3Amonthl y%3Bmain.scaleType%3Alinear%3Bmain.style%3Amountai n%3BsetStyle%3Amountain%3Bbackgroundtext.text%3ADa ily%3BvolumeArea.show%3Afalse%3Bmov.indicator%3AMO V_20%3BErrorText%3ALeider%20sind%20die%20Daten%20z ur%20Zeit%20nicht%20verf%FCgbar%3Bwidth%3A500%3Bhe ight%3A281%3BInterlace%3Dtrue%3B%26type%3Dpng&type=png
Durch die Wirtschaftskrise sind die Fördersümpfe trockengelegt.
Rot-Grün in Deutschland, die den Wahnsinn ursprünglich verbrochen haben, sind Geschichte.
Schwarz-Gelb wir die Laufzeit der AKWs verlängern, was den Strompreis weiter in vernünftigen Grenzen halten wird.
Unsere grenzdebilen Politiker werden sich noch an den Kopf greifen, was sie mit dem irrsinnigen Ökostromgesetz angerichtet haben.
Einem Arbeitslosen wird man schlecht erklären können warum er noch immer Ökoabgaben für die Herrschaften entrichten soll, wenn ihm selbst die Decke nicht mehr über den Hintern reicht.
Vielleicht kommt da und dort noch eine Totgeburt einer WKA zur Welt.
Ich denke aber, die Weinviertler können im Großen und Ganzen aufatmen.
Markus W
01.10.2009, 20:03
Waldemar, wie "billig" Atomstrom wirklich ist, werden wir in 500 Jahren besser einschätzen können.
Keine Ahnung ob sich wer die Kosten von Tschernobyl jemals ausgerechnet hat, aber im Strompreis findet man sie nicht.
Was immer bei den WKAs schief läuft kann relativ leicht repariert werden.
Wenn übermorgen eine schwedische Physikerin die kalte Kernfusion schafft, sind die WKAs ein Jahr später weg.
Die undichten Endlager sind wir erst dann los, wenn wir alle auf den Mars ausgewandert sind.
Atomenergie als Antwort überzeugt mich vielleicht wenn sie vollständig in Händen einer internationalen Behörde ist, sicher nicht bei kurzfristig gewinnoptimierenden börsennotierten multinationalen Konzernen ...
Ich fürchte dein "Aufatmen" ist Wunschdenken.
Ich glaube das Haupthindernis gegen weitere WKAs wurde letzte Woche ziemlich unbemerkt beseitig.
Es geht wenig um "Förderungen" beim Aufstellen (WKAs brauchen keine) sondern die Industriedeckelung (damit die Einspeisetarife komplett an die Privatkonsumenten weitergereicht werden können, ohne dass das im Budget landet).
Details dazu später - die Materie ist sehr komplex, und ich bin noch nicht ganz durch.
Markus W
04.10.2009, 22:10
Energiepotential:
Vor kurzem wurde vom sehr renommierten Planungsbüro "Mecca Consulting" im Auftrag der "Planungsgemeinschaft Ost" (PGO) ein wichtiges Dokument veröffentlicht: Raum und Energiepotenziale in der Ostregion.
Auftraggeber PGO ist eine gemeinsame Organisation der Länderverwaltungen Burgenland, Niederösterreich und Wien.
http://www.pgo.wien.at/download/pgo_raum_und_energie_bericht_final_klein.pdf
Auf Seiten 21, 48, 84 kann man bestehende und potentielle Standorte für zukünftige WKAs gut erkennen - in der Summe halten sie 390 weitere Anlagen in NÖ für möglich, schluck.
Das ist eine rein technische und rechtliche Machbarkeitsstudie und für die erfahrenen Regionalplaner von Mecca eher untypisch.
Soziale und ökonomische Folgen für die Region sowie Kosten/Nutzenrechnungen für die betroffenen Gemeinden war nicht Teil der Fragestellung und wurden -auftragsgemäß- nicht untersucht.
S.83:
... Die Auswertung der Rasterkarte ergibt, dass besondere Eignungszonen für die Nutzung der Windkraft in Niederösterreich vor allem das nordöstliche Niederösterreich (Weinviertel) ...
S.87:
Von der Visualisierung der geplanten Windkraftanlagen wurde auf Wunsch der RaumordnungsexpertInnen abgesehen.
Warum ist das so geheim, wir wollen jetzt schon jubeln ;)
Raumplanung:
Aus der Homepage der Kleinregion "Weinviertel Nord-Ost":
www.wde.at (http://www.weinviertel.net/www.wde.at)
Um in den nächsten Jahren an Fördermittel für unsere Region zu kommen, war es notwendig einen so genannten LEADER Verbund zu gründen.
...
Um Projekte über diesen Fördertopf finanzieren zu können, wird die Erstellung eines Regionalen Entwicklungsplanes (REP) gefordert.
Es handelt sich dabei um einen „Fahrplan“ für die Jahre bis 2013, wo festgeschrieben wird, wohin sich die Region entwickeln soll,
welche thematischen Schwerpunkte und Zielrichtungen die Gemeinden verfolgen.
Die Raumplanungsbüros Resch und mecca consulting wurden beauftragt, gemeinsam mit den GeschäftsführerInnen der Kleinregionen,
den Regionalen Entwicklungsplan zu erstellen und die gleichzeitig ersten Projekte vorzubereiten.
Hmmmm ...
Bei allem Respekt vor der Kompetenz und moralischen Integrität des (UNESCO-preisgekrönten) Büros halte ich diese Doppelrolle für ganz schön schwierig ...
Hoffentlich können sie sich trotz der freundlichen und sicher gut finanzierten Einladung, Weinviertel-OST doch als ein einziges Rohstofflager zu betrachten,
immer noch unvoreingenommen ihrem Kerngeschäft widmen und einen menschenfreundlichen Entwicklungsfahrplan für die Region erstellen ...
Waldemar
12.10.2009, 16:11
..aber immer noch besser als die Landschaft und die Bewohner mit den gigantomanischen u. sporadischen Stromerzeugern, genannt Windräder zu verwüsten, bzw. zu quälen.
Folgendes ist im Bezirksblatt nachzulesen:
(06.10.09) Die Bürgermeister des Landes um Laa haben sich gegen eine weitere Verschandelung der Landschaft durch willkürlich aufgestellte Windräder ausgesprochen. Anstelle dessen will man die Photovoltaik forcieren.
LAA. Der Abwasserverband Laaer Becken geht nun mit gutem Beispiel voran und errichtet bei der Kläranlage eine 600 m2 große Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 120 Kilowatt. „Mit dem selbst erzeugten Strom können wir ein Viertel des Bedarfes der Kläranlage selbst abdecken“, sagt Bürgermeister Manfred Fass. Die Anlage soll sich in 14 Jahren amortisieren.
120kW, auchnicht gerade eine Leistung wo man sagen könnte mit Photovoltaik könnte man Atom und Co ablösen.
Für die Fläche welche diese Anlagen verbrauchen finde ich die Leistung eher gering.
Da wäre für mich der Einsatz auf Hausdächern noch sinnvoller, so könnte jeder Haushalt schon einiges selbst produzieren.
Waldemar
13.10.2009, 15:32
Das war doch auch in diesem Forum schon oft die Rechtfertigung für diese sinnlosen Windräder. Die Panik vor den Auswirkungen des Co2 auf das Klima.
Siehe Online Presse:
11.10.2009 | 18:46 | MARTIN KUGLER UND JÜRGEN LANGENBACH (Die Presse)Seit zehn Jahren ist die Durchschnittstemperatur nicht gestiegen. Derzeit überlagern kühlende Effekte die Erwärmung durch CO2-Emissionen.
Auf der Homepage der IG Windkraft läuft übrigens ein Zähler wieviel Co2 durch diese dubiosen WKA angeblich eingespart werden.
Es ist schon längst nachgewiesen, dass die CO2 Auswirkung auf das Klima eine unbewiesene Behauptung, also reine Panikmache ist .
Bin neugierig wann unsere werten Wirtschafts u. Umweltminister darauf reagieren u. die verordneten Einspeisetarife für den Windstrom auf eine, für den Marktwert übliche Größe beschränken. Nämlich Null Euro. Denn soviel ist dieser Windstrom wert, der vielleicht irgendwann irgendwo in unbestimmter Menge geliefert wird.
Tatsächlich wollen sich diese Windbeutel aber die verordneten Tarife noch auf unverschämte 9,8 Cent erhöhen lassen. Zahlen sollen es wie immer die Verbraucher über die Ökoabgaben. (Aus einem Wasserkraftwerk kostet die Kilowattstunde übrigens ca. 2 Cent.)
"Geschäfte mit der Angst" nennt man sowas.
In Ladendorf haben sich in einer Telefon-Umfrage über 70% für die Windräder ausgesprochen.
Es wird zu einer Volksbefragung kommen, wobei man von einem ähnlichen Ergebnis wie vor nicht allzu langer Zeit in Wullersdorf ausgehen kann.
Waldemars Ausführungen hin oder her... :rolleyes:
Endlich wiedermal gute Neuigkeiten!
Waldemar
16.10.2009, 11:57
@ Ironman u. Bez.KO:
Urpeinlich, nichts anderes als eine bestellte Umfrage der IG- Windkraft ist das.
Das Ergebnis steht bei derartigen manipulativen Umfragen bereits im Vorhinein fest.
Für einige Probanden gilt vielleicht, dass sie das Thema nicht berührt, bzw. sie sich noch nie damit befasst haben und die Windkraft deshalb sogar für ökologisch halten.
Ärgerlich dabei ist nur, dass wir diese Manipulationen noch selber bezahlen dürfen. Und zwar unmittelbar über die zwangseingehobenen Ökoabgaben, ohne die es diese Lobbyisten gar nicht geben würde.
Waldemar
16.10.2009, 12:14
Heute hat mich noch eine interessante private Nachricht erreicht, die ich hier gerne veröffentlichen würde:
Waldemar,
Angst ist "das Verkaufsargument" schleichthin. Mit Angst kann man viel erreichen, und dies macht sich auch der Demagoge zu nutze!
Deine Recherchen, schoen u. gut, wahrscheinlich stimmen sie auch. Nur, Entscheidungen kommen mehrheitlich leider nicht durch Sachlichkeit zustanden.
Sie sind emotional und irrational, spaeter baut man sich die Fakten hinzu, und redet sich mit Zahlen die Entscheidung schoen. Es ist immens schwierig in einer Kundensituation vom eigenen Produkt zu ueberzuegen, (auch wenn man technisch noch so ueberlegen ist, als der Wettbewerb), wenn beim Kunden bereits sich aus - seinen Gruenden - fuer eine inferiore Loesung des Wettbewerbes quasi "gesetzt" ist. Oder Klartext: Man kann labern, wass man will.......
Solange eine Mehrheit irgendeinen Unsinn glaubt wird es auch solche Loesungen geben und Menschen sind eben Menschen, dort "menschelts" eben.....
Tatsache aus mehr als 10 Jahren im Vertrieb.
Zitat Ende
Trifft bei der Windkraft wohl ziemlich genau den Kern der Sache. Irgendwann aber durchschauen es die Leute doch. Und wenn nach 15 Jahren, wie es hier der Fall ist, die Firmen noch immer am Subventionstopf hängen, wird es den Leuten doch zu dumm.
Siehe dazu den Finanzbericht der WEB, wo als größtes Risiko der Firma, der Wegfall oder sogar schon die Reduktion der gesetzlichen Einspeisetarife angeführt ist. Seit 15 Jahren schaffen es die noch immer nicht auf eigenen Beinen zu stehen und so wie es ausschaut werden sie es auch nie schaffen. Durch unsere Subventionen gibt es für sie auch nicht wirklich die Notwendigkeit die Kosten zu senken, oder die Geschäfte zu optimieren.
Waldemar
16.10.2009, 15:53
Noe.orf.at
Windpark: Betreiber zieht Projekt zurück
Es war ein umstrittenes Projekt, das nun Geschichte ist: der Windpark Hafnerbach im Dunkelsteiner Wald zwischen St. Pölten und Melk. Sieben Windräder hätten entstehen sollen, der Betreiber zog das Projekt nun überraschend zurück.
Umfangreiche Umweltmaßnahmen wären notwendig gewesen. Betreiber: "Wirtschaftlich nicht tragbar"
Es sei eine wirtschaftliche Entscheidung, das Projekt Windpark Hafnerbach nicht mehr zu verfolgen, sagte Stephan Parrer von der Betreiberfirma.
Die ersten Ergebnisse der strategischen Umweltprüfung hätten ergeben, dass der Windpark prinzipiell realisierbar sei, dass aber umfangreiche Umweltmaßnahmen notwendig wären.
Wirtschaftlich sei das nicht tragbar, daher werde das Projekt Windpark Hafnerbach abgebrochen, so der Betreiber.
Proteste kein Grund für Rückzug, so der Betreiber. Gegner sehen sich bestätigt
Die Gegner des Windparks, das Komitee zum Schutz des Dunkelsteiner Waldes, sehen sich bestätigt, dass Windkraftanlagen im Wald unwirtschaftlich seien.
Der geschlossene Widerstand der Bevölkerung sei sinnvoll gewesen. Seitens des Betreibers heißt es, dass diese Proteste kein Grund für die Einstellung seien, bei Windkraftprojekten sei immer mit Widerstand zu rechnen. noe.ORF.at; 15.3.09
In Hafnerbach beim Dunkelsteinerwald nahe St. Pölten spaltet ein Windpark die Bevölkerung. Mitten im Wald sollen sieben Windräder aufgestellt werden. Die einen sprechen von einer Investition mit Sinn, die anderen von Naturzerstörung.
Markus W
16.10.2009, 19:36
Waldemar, ein schöner Erfolg für die Aktivisten, aber für weite Teile des Weinviertels nicht so relevant.
Hauptproblem dort war, dass der Windpark mitten in den Wald kommen sollte.
Details:
http://www.gegen-wind.net/
http://www.dunkelsteinerwald.org/
Ähnliche Situation:
http://www.waldschutz.at/windradkette/index.html
Auch die Waldschützer sollten vorsichtig bleiben, Kleingedrucktes aus der Presserklärung:
http://www.dunkelsteinerwald.org/downloads/imwindstoppfuerdenwindparkhafnerbach.pdf
Nach sorgsamer Abwägung der Chancen und Risiken des Projekts ist daher unter Berücksichtigung der derzeitigen Gesetzeslage eine wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Projektes nicht zu erwarten.
Ob das nach der geforderten Anhebung der Einspeisetarife (vermutlich hinter den Wahltermin verlegt) immer noch gilt ?
Die Forderung, den Dunkelsteiner Wald in ein "Natura 2000" Gebiet umzuwandeln, können sie sich sparen:
Aus dem PGO-Energiebericht, Seite 90:
Zukünftig ist die Klärung folgender Fragen interessant:
Welchen Einfluss nehmen Schutzgebiete verschiedener Kategorien in der Praxis auf die Errichtung von Windkraftanlagen (im derzeitigen Modell wurden ja alle Schutzgebiete zusammenfassend als Ausschlusszone dargestellt, im Themenworkshop aber angesprochen, dass Natura-2000-Gebiete beispielsweise keinen Ausschlussgrund darstellen würden)?
Heute von 20:00 bis 21:00 gibts eine Livesendung in Radio Orange zum Thema.
Waldemar
16.10.2009, 20:09
Das Hauptproblem im Weinviertel ist leider die noch immer vorhandene Obrigkeitshörigkeit der Menschen. Was der Bürgermeiser sagt, dem darf nicht widersprochen werden. ("Da kann man eh nichts machen etc.") Es gibt allerdings schon interessante Ausnahmen, siehe die Rückwidmung in Gaiselberg. Die Dorfbewohner haben echt Zivilcourage gehabt. Wie groß muß der Leidensdruck der Leute gewesen sein, dass sie sich dazu durchgerungen haben? Noch dazu mussten sie das schriftlich machen. Was ich ja für eine Schweinerei des Zistersdorfer Bürgermeisters halte. Als die sinnlosen Windräder aufgestellt wurden hat niemand eine schriftliche Zustimmung gebraucht. Da wurde unter der Tuchent mit den Windradfirmen bzw. deren Lobbyisten gemauschelt und plötzlich war alles mit Windrädern voll.
Jetzt wollen die windigen Firmen ja noch mehr Geld, laut Homepage der IG-Windkraft wollen sie sich die gesetzlichen Einspeisetarife auf 9,8 Cent erhöhen lassen. Da dafür aber kein Geld da ist und unser Finanzminister versprochen hat keine weiteren Steuern u. Abgaben einzuführen, wird das eben zum Problem für die windigen Brüder. Was nicht zuletzt ihren "Eingang in die ewigen Jagdgründe" bedeuten wird.
Markus W
16.10.2009, 21:22
Da dafür aber kein Geld da ist und unser Finanzminister versprochen hat keine weiteren Steuern u. Abgaben einzuführen, wird das eben zum Problem für die windigen Brüder.
Ich glaube, eben dieses "Problem" wurde am 23.09. "gelöst", und sobald der Einspeisetarif angehoben wird (muss nicht 9.8c sein, das 2005-Niveau reicht), wird überall wo es technisch und politisch möglich ist ausgebaut werden.
Politisch ist kein Bundesland so windfreundlich wie NÖ und technisch ist am meisten Raum in Weinviertel Nord-Ost.
Ich würde nicht alles auf Obrigkeitshörigkeit und Korruption schieben, und ich lehne auch nicht jeden Standort ab - Repowering/Verdichtung bestehender Parks fällt unter "auch schon egal" - ist mir viel lieber als neue Anlagen.
Die wichtige Frage ist: Wieviel profitieren die Gemeinden wirklich, vor allem nachhaltig (jährlich), die WKAs aufstellen und die Nachteile erleiden ?
Wenn die Beute fair aufgeteilt wird und der Preis stimmt - warum nicht ?
Über den realen, wiederkehrenden Geldfluss in die Gemeinden habe ich noch keine seriösen Zahlen gefunden - weder in der Propaganda der Befürworter noch der Gegner.
Derzeit glaube ich, dass aus WKAs zwar sehr viel Geld zum Land Niederösterreich wandert, aber viel zu wenig in die Gemeinden wo sie stehen.
Die "moralische" Verantwortung für neue WKAs (Atomkraft,CO2 usw) ist für mich -bei allem Umweltbewusstsein- aus einem ganz einfachen Grund erledigt:
Das Weinviertel hat 3.4 % der Österreichischen Bevölkerung, aber hier stehen ca. 50 % aller Österreichischen WKAs.
Zieht man die windungünstigen Gegenden ab, ist das Ungleichgewicht nicht mehr so dramatisch, aber immer noch heftig.
Sollte es notwendig sein, Opfer zu bringen um das Klima zu retten: Das Weinviertel hat seinen Teil mehr als übererfüllt.
Jedes weitere WKA, dass der geschädigten Bevölkerung keinen direkten und massiven finanziellen Nutzen bringt ist moralisch durch nichts zu rechtfertigen.
Welche Telefonumfrage nun wirklich nicht der Realität entspricht oder doch wird man nie so richtig erfahren. Die Windkraftgegner beharren verbissen auf ihre Meinung und ihrer Sicht der Dinge und genauso sieht es bei den Windkraftbefürwortern aus. Ist also schwer zu klären die Sache.
Das es allerdings höchste Zeit wird etwas zutun zeigt unteranderem der Film in meinem folgenden Link.
Und oft muss man die Lebensgewohnheiten eben etwas zurückschrauben damit sich etwas verbessert!
http://plus7.arte.tv/de/1697660,CmC=2883850,scheduleId=2887448.html
Markus W
18.10.2009, 15:37
BezOK, danke für den Link auf den schönen Film.
Kann ihn trotzdem nur bedingt weiterempfehlen ... kaum zu packen, absolut grauenhaft, Depressionsgefahr.
Die Telefonaktion in Ladendorf hat schockierende Mängel, die ihre Glaubwürdigkeit stark beschädigen.
Sie wurde laut NÖN tatsächlich von der Betreibergesellschaft finanziert, obwohl so ein Studentenjob unter 100 Euro kostet.
http://www.noen.at/redaktion/n-wei/article.asp?Text=312644&cat=345
300 Umfragen * 2 Minuten == 10 Stunden Arbeit.
Für 800 Euro hätte man alle Ladenburger befragen können ...
Der Schwerpunkt der beauftragten Firma ist nicht einfache Meinungserhebung sondern eher strategisches Marketing.
Sie brüsten sich auf ihrer eigenen Homepage damit, Methoden gut zu beherrschen, die ausschliesslich zur Manipulation dienen und bei Meinungserhebungen unnotwendig sind.
Höhere Statistik, Kundenorientierung, Verständnis der Zielsetzung, innovative Verfahren, professionelle Aufbereitung für Akzeptanz bei Entscheidungsträgern, ...
Die Methode der Auswahl der Zielgruppe wurde nicht veröffentlicht.
Es gibt Beschwerden von Befragten, deren Stimmen nicht gezählt wurden weil sie "zu alt" sind.
Das würde bedeuten die Zielgruppe wurde nicht zufällig ausgewählt, sondern nach vordefinierten demographischen Mustern.
Das ist im Marketing wichtig, aber in der Meinungserhebung ein absoluter Tabubruch.
"höhere Statistik" darf man bei der Auswertung verwenden, aber nicht bei der Auswahl der Befragten.
Für ehrliches Zusammenzählen von "Dafür" oder "dagegen" braucht man keine "höhere Statistik".
Beauftragung eines solchen Unternehmens durch eine interessierte Partei bedeutet entweder tatsächlich Manipulation oder einen schockierender Mangel an politischer Sensibilität.
http://www.jaksch-partner.at/?main=about
Die Beziehung zu unseren Kunden ist durch Kooperation, Einsatz und konsequente Kundenorientierung geprägt.
...
Wir wollen anfangs Ihre Ausgangssituation und Zielsetzung exakt verstehen, um ein erfolgreiches Projekt mit handlungsrelevanten Ergebnissen zu ermöglichen.
...
Genaue Methodenkenntnis und Anwendung innovativer Verfahren.
...
Von bestehenden Denkmustern abkommen und innovate Ideen entwickeln, um die Aussagekraft Ihrer Ergebnisse zu erhöhen.
...
Die Resultate werden verstehbar und professionell aufbereitet, damit sie bei den Entscheidungsträgern Akzeptanz finden.
...
Die höhere Statistik ist für unsere Kunden das Instrumentarium, das die wirtschaftlichen, sozialen, politischen und gesundheitspolitischen Fragestellungen am genauesten beantworten.
Besonders zynisch:
Mit Leidenschaft und Interesse fragen wir nach, denken mit, überlegen weiter und hören nicht auf, wo andere längst fertig sind
Das ist ja das Problem bei der Suche nach Wahrheit ... rechtzeitig aufhören.
Wer zu lange an den Daten rumfummelt hat andere Motive.
Ich bitte einen jeden, sich endlich für das Allemeinwohl verantwortlich zu fühlen- u. nicht selbstsüchtig, kleinkariert "Keine Türme sehen wollen".
I) "Wenn die Konzentration von CO2 ab 2015 nicht sinkt u. bis 2050 nicht auf 50% von 1990 sinkt, wird Grönland abschmelzen und der Meeres-Pegel um 7 m ansteigen". Für Deutschland gilt: Bei 35-50 % Windstrom wäre der grösste CO2-Anteil am einfachsten vermieden ! Hierzu CO2-Emissionen je kWh elektrisch: Braunkohle 1153 gCO2/ kWhel, Atomenergie 34- 150, je nach Uranabbau u. Reaktortyp, Wind nur 20 Gramm CO2/ kWh; Wasser 23; Gas u. Dampf-Kraftwerke 150 gCO2/kWhel; Ansonsten wird in 100 Jahren das Wasser bis Frankfurt/Main stehen u. ein Exodus aus den Niederlanden, HH, Niedersachsen, etc., ins höher gelegene Bayern incl. Allgäu (Stadt D-87437Kempten) erfolgen; Dann wird die Landschaft schöner? Lieber JETZT Stahltürme ! Dr.No Rwindenergie@web.de (Rwindenergie@web.de)
Von Dr.No: Schade, dass Du- wohl weinseelig- keinerlei Zahlen brauchst. Ist das Dein Niveau? Wir, das Allgäu, sind nicht weit von Bregenz, Österreich. Darf ich evtl. also zu Euch was sagen- grenzüberschreiten d? Denn, Gas- Öhlhähne werden nicht bei Euch zugedreht, sondern ganz woanders! Der Wind aber ist unerschöpflich, ohne Grenzen! Juckt Dich nicht- gell? Du denkst nur an Dich, nämlich, dass Dir Türme nicht gefallen- das Folgende ist Dir egal- wo die nationale Stromversorgung herkommen soll, dazu blitzsauber u. spottbillig. Sogar die mögliche Strom-Autarkie für die Schweiz (Studie der Regierung im August 2009) , Deutschland (Studie Universität Kassel), und die mögliche Autarkie Österreichs willst Du nicht nützen? Ist Dir scheissegal ? Das geht aber nur mit dem ungeheuren Pote nzial, das Wind hat! *** Kennst du eine Stromerzeugung für 4,6 Ct/kWh? Gewiss nicht! Die Schnapsrechnung- weiter unten-eines Waldmar gilt wirklich nicht! Also:
I) "Wenn die Konzentration von CO2 ab 2015 nicht sinkt u. bis 2050 nicht auf 50% von 1990 sinkt, wird Grönland abschmelzen und der Meeres-Pegel um 7 m ansteigen". Bei 35-50 % Windstrom wäre der grösste CO2-Anteil am einfachsten vermieden ! Hierzu CO2-Emissionen je kWh elektrisch: Braunkohle 1153 gCO2/ kWhel, Atomenergie 34- 150, je nach Uranabbau u. Reaktortyp, Wind nur 20 Gramm CO2/ kWh; Wasser 23; Gas u. Dampf-Kraftwerke 150 gCO2/kWhel; Ansonsten wird in 100 Jahren das Wasser bis Frankfurt/Main stehen u. ein Exodus aus den Niederlanden, HH, Niedersachsen, etc., ins höher gelegene Bayern incl. Allgäu erfolgen; Dann wird die Landschaft schöner? Lieber JETZT Stahltürme ! A. Röck Rwindenergie@web.de (Rwindenergie@web.de)
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Ein neues Thema so auf den Tisch geworfen um die Meinung der Weinviertler zu sehen.
Ich bin dagegen, durch die Windräder kann m an kein anderes Kraftwerk abschalten. Die Umwelt wird verschandelt und auch belastet, da die Räder ja bei Weitem nicht die von den herstellern versprochene Haltbarkeit von ca 20 Jahren haben. Man sieht auch, dass eigentlich in jedem "Windpark" immer mindestens eins steht und oft auch der grosse Kranwagen dabei steht. Die Belastungen sind doch viel grösser als man ursprünglich angenommen hat.
Deutschland: WKA haben in 2008 40,4 Mrd. kWh erzeugt vom Gesamt verbrauch von 599 Mrd. kWh; das sind 7%; Und Du behauptest, da würde kein Kraftwerk runtergefahren? Wo bist Du zur Schule gegangen? Bei uns herrscht Windprognose zu 94% richtig; d.h. man weiss, zu 94% genau, wann u. wie stark (Geschwindigkeit) der Wind von Hamburg in Köln sein wird, u. so werden rechtzeitig die KohleKraftwerke runtergefahren u. zwar so weit, wie die Windgschw. dies erfordert, ebenso die leicht regelbaren GuD- Kraftwerke; (Gas-und-Dampf gekoppelt). Hausaufgabe: Wie ist das in Austria? Ich erwarte Antwort! 1 kWh aus Wind erzeugt 20 g CO2- aus der Herstellung der WKA, geteilt durch die kWh in 20 Jahren. 1 kWh aus Kohle erzeugt 1153 g CO2- das 57 fache ! Deine Lunge- scheissegal- gell? Und unsere "Grünen Lungen ? (Wälder ) , die durch die Säure vom Kohle-Co2 + Schwefel krepieren? Dir scheissegal- gell?
In 3-5 Monaten hat eine WKA soviel Energie erzeugt, wie zu ihrer Herstellung nötig war. Dr.No
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Von Dr.No: Schade, dass Du- wohl weinseelig- keinerlei Zahlen brauchst. Ist das Dein Niveau? Wir, das Allgäu, sind nicht weit von Bregenz, Österreich. Darf ich evtl. also zu Euch was sagen- grenzüberschreiten d? Denn, Gas- Öhlhähne werden nicht bei Euch zugedreht, sondern ganz woanders! Der Wind aber ist unerschöpflich, ohne Grenzen! Juckt Dich nicht- gell? Du denkst nur an Dich, nämlich, dass Dir Türme nicht gefallen- das Folgende ist Dir egal- wo die nationale Stromversorgung herkommen soll, dazu blitzsauber u. spottbillig. Sogar die mögliche Strom-Autarkie für die Schweiz (Studie der Regierung im August 2009) , Deutschland (Studie Universität Kassel), und die mögliche Autarkie Österreichs willst Du nicht nützen? Ist Dir scheissegal ? Das geht aber nur mit dem ungeheuren Pote nzial, das Wind hat! *** Kennst du eine Stromerzeugung für 4,6 Ct/kWh? Gewiss nicht! Die Schnapsrechnung- weiter unten-eines Waldmar gilt wirklich nicht! Also:
I) "Wenn die Konzentration von CO2 ab 2015 nicht sinkt u. bis 2050 nicht auf 50% von 1990 sinkt, wird Grönland abschmelzen und der Meeres-Pegel um 7 m ansteigen". Bei 35-50 % Windstrom wäre der grösste CO2-Anteil am einfachsten vermieden ! Hierzu CO2-Emissionen je kWh elektrisch: Braunkohle 1153 gCO2/ kWhel, Atomenergie 34- 150, je nach Uranabbau u. Reaktortyp, Wind nur 20 Gramm CO2/ kWh; Wasser 23; Gas u. Dampf-Kraftwerke 150 gCO2/kWhel; Ansonsten wird in 100 Jahren das Wasser bis Frankfurt/Main stehen u. ein Exodus aus den Niederlanden, HH, Niedersachsen, etc., ins höher gelegene Bayern incl. Allgäu erfolgen; Dann wird die Landschaft schöner? Lieber JETZT Stahltürme ! A. Röck Rwindenergie@web.de (Rwindenergie@web.de)
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Markus W
18.10.2009, 20:16
Dr. No,
Ich kann dich teilweise beruhigen.
Es gibt sehr viele WKA-Kritiker die um das Allgemeinwohl genauso besorgt sind wie du.
Glücklicherweise muss man sich nicht zwischen WKAs und AKWs entscheiden, da beide unnotwendig sind.
Ohne die Gefahren von CO2 herunterspielen zu wollen - ganz so gefährlich wie du denkst ist es auch wieder nicht.
Für menschliche Lungen ist CO2 harmlos, und die grünen Lungen der Wälder mögen es sogar.
Bäume können es mit Sonnenlicht zu Sauerstoff umwandeln - sofern man sie nicht umhackt um Platz für WKAs oder Stromleitungen zu schaffen.
Es gibt berechtigte Zweifel ob die Windindustrie genauso um das Allgemeinwohl besorgt ist wie du und ich - nicht nur von rechten Spinnern und ÖKO-Ignoranten:
http://www.wattenrat.de/wind/wind107.htm
Der Diplom-Sozialökonom und -Betriebswirt Thomas Heinzow von der Forschungsstelle für Nachhaltige Umweltentwicklung der Universität Hamburg hat dem Landkreis Cuxhaven geraten,
"ein Verbot der Neuerrichtung, des Repowering und des Ersatzes nicht mehr betriebsfähiger Windkraftanlagen festzulegen."
...
"Entgegen der landläufig vertretenen Meinung steht inzwischen wissenschaftlich fest, dass eine Nutzung der Windenergie On- und Offshore derzeit klima-, umweltpolitisch und volkswirtschaftlich kontraproduktiv ist"
...
Bei der Errichtung von Windkraftanlagen gehe es in erster Linie um "Subventionsabschöpfung".
Was das falsche Zahlenmaterial hier betrifft gebe ich dir recht, finde aber dass sich interessierte Laien manchmal irren dürfen.
Die "Irrtümer" der bezahlten Profis aus den Marketingabteilungen der Windindustrie halte ich für ärgerlicher.
http://www.wattenrat.de/wind/wind89.htm
Alois Wobben (Enercon): CO2 verursacht Krebs!
Bei einem gebe ich Wobben aber recht, und frage mich ob das in Österreich genau so läuft:
Bislang sei es aber so, dass die Gewerbesteuer dort bezahlt werde, wo die Besitzer des Parks ihren Wohnsitz hätten. Es lohne sich also für eine Gemeinde sehr viel mehr, ihre Bürger zu motivieren, in Windparks irgendwo in Deutschland zu investieren, als selber einen Windpark auszuweisen, dessen Investoren dann woanders wohnten. Wobben forderte deshalb eine Änderung des Steuergesetzes. Die Gemeinde, in der der Windpark liege, müsse davon auch steuerlich profitieren.
Behauptungen? Z.B. WKA würden Subventionen erhalten! In Dtl. nicht; und der Wettbewerbs-Kommissar der EU, Monthy u. die EU haben festgestellt, dass WKA keine Steuergelder erhalten; Alle regenerativen Energien in Dtl. machen bei einem 4- Pers.Hs.halt 12,50 Euro aus/ Jahr.
Das zahlen wir aus der Hosentasche, in einer Umlage an die Stromkonzer ne; das sind keine Steuergelder! Gleichzeitig hat E.ON einen Superbilanz-Gewinn in 2008 u. will 6000 - 7000 Leute ausstellen! Ich habe selbst E.ON Aktien, aber ich muss nicht immer mehr Dividenden kriegen, wenn dadurch Leute entlassen werden! Das bitte diskutiert mal! Die E.ON -AG erhöht den Strompreis, wie es ihr passt; da sind doch nicht die regenerativen Energien schuld; I. Beispiel: WKA-Stromerzeugungskosten 4,6 Ct/ kWh, falls aus E.ON`s eigenen Windkraftanlagen; Verkauf 30 Ct/kWh incl. Grundgebü hr. II. Beispiel: E.ON muss von den Windmüllern abkaufen (Pflichtabn ahme), für 9 Ct/kWh von den Windmüllern die ebenfalls für 4,6 Ct/kWh erzeugen; E.ON verkauft an den Endkunden für 30 Ct/kWh incl. GGB; man sieht: der private Windmüller hat nur die kleine Spanne von (4,6 bis 9) = 4,4Ct/kWh; E.ON hat (9-30)= 21 Ct/kWh ,selbst wenn es fremd einkauft!!!
Während tägl. 274 km² Arktis-Eis abschmelzen, lügen hier unausgebildete Leute Unsinn daher; selbst wenn Windstrom teurer wäre, wäre es sch..egal! Wozu über alte Energien noch die Zeit vertrödeln, u. Lügen daher quasseln, wenn es die in 40 -60 Jahren schlicht nicht mehr gibt? Seid ihr denn bekifft -oder was ist los mit Euch? Öl, Erdgas, und Uran sind dann zu Ende u. Kohle in 112 Jahren. Uran ist in der Erdkruste nur noch 0,1 % , früher 1 ganzes %; man muss 10 mal mehr abbaggern für die gleiche Menge; genau um das 10 fache hat sich der Uranpreis erhöht in 7 Jahren! Und da glaubt einer noch, Atomstrom sei billiger? Noch nie hat ein AKW-Betreiber (z.B. E.ON) das nachgewiesen! Seit 1 Jahr baut E.ON im grossen Stil an Englands Küsten Windkraftanlagen. Wenn die Grossen es tun, dann ist`s O.K. -so denkt der kleine Mann, der Untertan! Wenn aber kleine Bürger zusammen eine WKA oder einen Windpark aufstellen, ist aus lauter Neiderei schlecht, obwohl sich doch jeder beteiligen kann! Die Unteren sind tatsächlich zu blöd, sich am grossen Stromkuchen zu beteiligen! Und dann über Monopolisten schimpfen! Dr.No ---------------------------------
In Ladendorf haben sich in einer Telefon-Umfrage über 70% für die Windräder ausgesprochen.
Es wird zu einer Volksbefragung kommen, wobei man von einem ähnlichen Ergebnis wie vor nicht allzu langer Zeit in Wullersdorf ausgehen kann.
Waldemars Ausführungen hin oder her... :rolleyes:
monetär; Energetisch in 3- 5 Monaten, je nach Windangebot; d.h. dann ist soviel Energie erzeugt worden, wie zur Herstellung nötig war; Fotozellen amort. sich energetisch erst in 3 Jahren, polykristalline in 3-5 Jahren; In Dtl. amortisieren sich WKA an guten Standorten in 7 Jahren, an schlechte ren in 10 Jahren; und wäre es sooo schlimm, wenn es in Einzelfällen 14 Jahre wären? Dann wird immer noch locker bis 25 bis 30 Jahren Strom erzeugt; lediglich die Flügel tauscht man dann mal aus u. das Hauptlager;
Ein Jumbo-Jet fkt. auch 30 - 40 Jahre, teils länger! ; denn man tauscht einfach Verschleissteile aus! Moderne WKA haben kein Getriebe, also wird auch keines kaputt! Sehr krampfhaft versucht hier der Waldemar, mit sehr wenig Ahnung, die Sache schlecht zu reden sehr sonderbar! Wie schnell amortisiert sich denn ein AWK? In Dtl. wurde in Kalkar (bei Karlsruhe für 10 Mrd. DM der "Schnelle Brüter gebaut". Das ist kein Uran, sondern ein Plutonium-Reaktor. PU ist das Toxischte, was es gibt; 1 Mrd. stel Gramm löst unweigerlich Krebs aus; Willst Du sowas?
Der Reaktor hat nie eine kWh geliefert, weil beim Bau Probleme unendlich; dann stoppten die Politiker dies! Er wude eingemottet; 10 Mrd. im Sand! Komisch, dass einigen Leuten die unendlichen Entsorgungskosten bei AKWs nicht einfallen! Die gibts bei Wind nicht! Dr.No
..aber immer noch besser als die Landschaft und die Bewohner mit den gigantomanischen u. sporadischen Stromerzeugern, genannt Windräder zu verwüsten, bzw. zu quälen.
Folgendes ist im Bezirksblatt nachzulesen:
(06.10.09) Die Bürgermeister des Landes um Laa haben sich gegen eine weitere Verschandelung der Landschaft durch willkürlich aufgestellte Windräder ausgesprochen. Anstelle dessen will man die Photovoltaik forcieren.
LAA. Der Abwasserverband Laaer Becken geht nun mit gutem Beispiel voran und errichtet bei der Kläranlage eine 600 m2 große Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 120 Kilowatt. „Mit dem selbst erzeugten Strom können wir ein Viertel des Bedarfes der Kläranlage selbst abdecken“, sagt Bürgermeister Manfred Fass. Die Anlage soll sich in 14 Jahren amortisieren.
Waldemar
19.10.2009, 12:35
Weiß nicht warum, aber bei dem Benutzernamen (Dr. No) ist mir diese lateinische Redewendung eingefallen. (Der Name hat eine Vorbedeutung. Plautus, Persa625)
Auf diesen abgeschmackten Betrug der "Windkraft" hineinzufallen ist geradezu typisch für unsere nördlichen Brüder.
Ich komme mir vor wie in der Kirche:
Zitat:
Ich bitte einen jeden, sich endlich für das Allemeinwohl verantwortlich zu fühlen- u. nicht selbstsüchtig, kleinkariert "Keine Türme sehen wollen".
I) "Wenn die Konzentration von CO2 ab 2015 nicht sinkt u. bis 2050 nicht auf 50% von 1990 sinkt, wird Grönland abschmelzen und der Meeres-Pegel um 7 m ansteigen". Für Deutschland gilt: Bei 35-50 % Windstrom wäre der grösste CO2-Anteil am einfachsten vermieden ! Hierzu CO2-Emissionen je kWh elektrisch: Braunkohle 1153 gCO2/ kWhel, Atomenergie 34- 150, je nach Uranabbau u. Reaktortyp, Wind nur 20 Gramm CO2/ kWh; Wasser 23; Gas u. Dampf-Kraftwerke 150 gCO2/kWhel; Ansonsten wird in 100 Jahren das Wasser bis Frankfurt/Main stehen u. ein Exodus aus den Niederlanden, HH, Niedersachsen, etc., ins höher gelegene Bayern incl. Allgäu (Stadt D-87437Kempten) erfolgen; Dann wird die Landschaft schöner? Lieber JETZT Stahltürme ! Dr.No Rwindenergie@web.de
Zitat Ende
Unsere nördlichen Brüder, die mir sehr lieb und teuer sind, fallen sehr gerne auf Extreme hinein, das haben sie schon bei unserem seligen "Adolf" bewiesen. Bei uns hat er es nur zu einem zweitklassigen Maler gebracht, unsere nördlichen Brüder aber haben ihn als "größten Führer aller Zeiten" verehrt.
Immer wieder müssen sie gezwungen werden aufzuwachen, aufgeweckt betreiben sie dann genau das Gegenteil von vorher, das aber auch wieder so extrem, dass mir manchmal Angst u. Bang wird. Immerhin sind es sehr viele und sie haben ja auch überwiegend ganz tolle Eigenschaften. Fleiß, Ehrlichkeit u. Treue, um nur einige zu nennen.
So geizig sie sonst auch sind, die Österreicher und Allgäuer; bei Foto voltaik sind sie freigebigst und favorisieren den sündteuren Fotostrom (Sie müssen`s ja nicht zahlen). Jedoch bei Windstrom, der spottbillig zu 4,6 Ct/kWh erzeugt wird, also 12 mal billiger, erfinden sie Gerüchte, der Windstrom sei teuer! Die Foto-Freaks erhalten 43,1 Cent/kWh, wobei die kWh nur für 22-30 Ct/kWh z.B. von E.ON an den Endverbraucher verkauft werden kann. Ein Minusgeschäft auf den 1. Blick. Allerdings dürfen in Dtl., die EVU für alle kWh, auch nicht regenerative kWh 0,5 Ct/ kWh erheben, sodass sie nicht draufzahlen. Einnahmen: 600 Mrd kWh/ annum x 0,5 Ct/kWh= 3 Mrd. Euro: Ausgaben: 0,8 % Fotostrom von 600 Mrd. kWh = 4,8 Mrd. kWh; mal 43,1 Cent= 2,068 Mrd. Euro. Überschuss = 2,73 Mrd.; Euro. Aber die EVU müssen davon auch den etwas teureren Biogas-, Biomassestrom kaufen. Dürfte ziemlich ausgeglichen ein. Zum sündteuren Fotostrom: Wer a Glaserl Wein (5.-Euro) weniger trinkt im Weinviertel, kann dafür 12 h elektrisch mit Fotostrom kochen (10 kWh). Von mir aus. Fotostrom amortisiert sich spät; ergibt x-fach mehr Schadstoffe (Si-Herstellung), als Windkraft; jedoch: Wenn die Sonne rauskommt, lässt meist der Wind nach, ist also antizyklisch zum Wind, was sich also ergänzt. Nur: auf sowenig Grundfläche eines Turmes (120 m²) 17-20 Mio kWh/annum zu produzieren, das kann nur Wind; Beisp.: Enercon 126, Rotoduchmesser= 126m, Höhe Nabe HN= 138m, an gutem Standort 20 Mio kWh/a; Grundfläche: 12m Durchmesser ergibt ca. 113 m²!
Wieviel kommt aus 113m² Fotomodul heraus im Jahr ? Antwort: 10800 kWh/a - also 1850 mal weniger. Jene Dummschwätzer, die den WKA Ineffizienz vorwarfen, sollen sich schämen, wenn sie noch ein Fünkchen
Redlichkeit haben.
Plötzlich spielen die hohen Stromerzeugungkosten des Fotostroms bei Waldemar+ Co keine Rolle mehr.
Wer da noch nein sagt, hat sein Wahlrecht verwirkt- wegen unzulässiger Verblödung, Anti-Logik, und Unveranwortlichkeit für die Allgemeinheit. Es gibt zwar gegen viele Krebs-Arten schon Mittel, aber nicht gegen die menschl. Blödheit; Einstein gesagt: "Bei der Unendlichkeit des Universums bin ich mir noch nicht so sicher- bei der Unendlichkeit der menschl. Dummheit aber ganz gewiss." Oh yes, sagt Dr.No
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monetär; Energetisch in 3- 5 Monaten, je nach Windangebot; d.h. dann ist soviel Energie erzeugt worden, wie zur Herstellung nötig war; Fotozellen amort. sich energetisch erst in 3 Jahren, polykristalline in 3-5 Jahren; In Dtl. amortisieren sich WKA an guten Standorten in 7 Jahren, an schlechte ren in 10 Jahren; und wäre es sooo schlimm, wenn es in Einzelfällen 14 Jahre wären? Dann wird immer noch locker bis 25 bis 30 Jahren Strom erzeugt; lediglich die Flügel tauscht man dann mal aus u. das Hauptlager;
Ein Jumbo-Jet fkt. auch 30 - 40 Jahre, teils länger! ; denn man tauscht einfach Verschleissteile aus! Moderne WKA haben kein Getriebe, also wird auch keines kaputt! Sehr krampfhaft versucht hier der Waldemar, mit sehr wenig Ahnung, die Sache schlecht zu reden sehr sonderbar! Wie schnell amortisiert sich denn ein AWK? In Dtl. wurde in Kalkar (bei Karlsruhe für 10 Mrd. DM der "Schnelle Brüter gebaut". Das ist kein Uran, sondern ein Plutonium-Reaktor. PU ist das Toxischte, was es gibt; 1 Mrd. stel Gramm löst unweigerlich Krebs aus; Willst Du sowas?
Der Reaktor hat nie eine kWh geliefert, weil beim Bau Probleme unendlich; dann stoppten die Politiker dies! Er wude eingemottet; 10 Mrd. im Sand! Komisch, dass einigen Leuten die unendlichen Entsorgungskosten bei AKWs nicht einfallen! Die gibts bei Wind nicht! Dr.No
Markus W
21.10.2009, 12:53
Die Grundsatzdiskussion zur globalen Energiekrise wird mir zu mühsam.
Jeder hier kann beliebige Argumente mit irgendwelchen "Expertenmeinungen" belegen.
Diese Expertenmeinungen sind für Laien nicht überprüfbar, die Auswahl des aktuellen Lieblingspropheten wird mit dem üblichen religiösen Eifer behandelt.
Wir können folgendes Spiel spielen wenn wer Lust hat:
Man erfindet eine beliebig schwachsinnige Meinung - wer als Erster einen Experten findet, der sie unterstützt, gewinnt ein Achterl.
Wenn kein Experte gefunden wird, gewinnt der Erfinder der Meinung.
Ein besonders blödes Beispiel:
Das Erdöl geht gar nicht aus, da es gar kein fossiler Treibstoff ist sondern schnell von selbst nachwächst.
Google-Suchtip: "abiotisch erdöl" liefert 17000 Hits auf Verschwörungstheorien und (vermutlichen) Unsinn.
Ich möchte lieber konkret auf das Weinviertel eingehen.
Dr. No, du lebst in Bayern.
Dort gibt es 340 WKAs für 12.5 Millionen Menschen (1 : 36.000).
Die grösste WKA-Dichte in Deutschland ist in Sachsen-Anhalt: 1700 WKAs für 2.5 Millonen Menschen (1 : 1.470).
Im Weinviertel gibts ein WKA pro 1000 Einwohner (1 : 1.000).
Die Anzahl der WKA pro Einwohner ist im Weinviertel eineinhalb mal so hoch wie im dichtesten Teil Deutschlands und 36 mal so hoch wie in Bayern.
In Österreich kann man so mathematisch gar nicht mehr vergleichen, denn einige Bundesländer haben kein einziges WKA.
Bei so gravierenden Ungleichgewichten ist es nicht mehr egoistisch, auch nach der regionalen Kosten-Nutzen Rechnung zu fragen.
Vielleicht sind WKAs zwar global notwendig, aber regional schädlich ?
Dann sind sie entweder gleichmäßiger aufzuteilen, oder die WKA-dichten Regionen sind finanziell zu entschädigen.
Ich wünsche mir eine seriöse Untersuchung der regionalen Auswirkungen, nicht nur der Ausbaupotentiale.
Es gibt die Daten teilweise - aber wir kommen nicht so einfach ran.
Zugang teilweise nur für Forscher, teilweise kostenpflichtig.
http://www.statistik.at/web_de/services/ein_blick_auf_die_gemeinde/index.html
http://www.statistik.at/web_de/services/mikrodaten_fuer_forschung_und_lehre/index.html
http://www.statistik.at/blickgem/gemDetail.do?gemnr=31630
Eine Studie gibt es schon, ziemlich veraltet und mit dem üblichen Mangel, dass die Windindustrie die Studie zu ihrer Sinnhaftigkeit selbst geschrieben hat.
Das Dokument ist trotzdem hochinteressant, und ich werde es in der Zukunft näher beleuchten.
http://www.nachhaltigwirtschaften.at/nw_pdf/0311_wind.pdf
Das ist keine theoretische Sache und es geht auch nicht um die bestehenden WKAs, sondern darum wohin und zu welchen Bedingungen die nächsten 300 aufgestellt werden.
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1044123
Nach dem am 23. September die Zustimmung im Nationalrat und gestern auch im Bundesrat zum Ökostromgesetz erfolgte, ist nun nur noch eine Neufestsetzung der Einspeisetarife auf Europaniveau notwendig. Diese Einspeistarife werden per Verordnung durch den Wirtschaftsminister im Einvernehmen mit dem Umweltminister und dem Konsumentenschutzminister erlassen.
Die politischen und gesetzlichen Konflikte der Windindustrie mit Regierung und EU wurden gelöst, der letzte Schritt "Einspeisungstarife" wird möglicherweise gelöst, während ich das hier schreibe.
Wie erfahren das beim Frühstück aus der Tageszeitung, und wenn wir dann erst zum Nachdenken anfangen, wird die Zeit für eine regional faire Lösung knapp.
Peter Wrba
21.10.2009, 20:57
Wie sich unschwer erkennen laesst sind hier sehr vielwissende Oesterreicher und Deutsche am Diskutieren. Einer weis wohl mehr als der andere und kein Detail wird ausgelassen.;)
Der Unsinn ist nun in Deutschland zu Ende. Schwarz-Gelb hat gewonnen, die Wirtschaft und Energiekonzerne schoepfen wieder Hoffnung, ebenfalls auch die Atomenergie ! d.h. im Klartext weniger Abhaengigkeit vom Ausland, insbs. Frankreich.
@Waldemar,
Interessante Mails die Dich so erreichen. Es gibt wohl wenige User, die ohne Umlaute hier schreiben.:)
Der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen ist meistens gewaltig. Fakten sind halt belegbar, für Meinungen müssen sich halt einige finden die es glauben und schon werden Meinungen als Fakten ausgegeben.
Nun, mein Wohnsitz ist umgeben von Windkraftanlagen und ich hab keine Probleme damit. Ich würde mir wünschen, dass die (hier schreibenden) AKW-Befürworter sich für ein paar Jahre neben einem AKW ansiedeln und dort wohnen. Denke, es wird sich keiner finden.
Lassen wir ein paar Jahre vorüber ziehen, die steigenden Rohstoffpreise bei Öl, Gas, Uran werden den Strompreis nicht unangetastet lassen. Ob der Wind als Rohstoff auch teurer wird?
Wie sich unschwer erkennen laesst sind hier sehr vielwissende Oesterreicher und Deutsche am Diskutieren. Einer weis wohl mehr als der andere und kein Detail wird ausgelassen.;)
Der Unsinn ist nun in Deutschland zu Ende. Schwarz-Gelb hat gewonnen, die Wirtschaft und Energiekonzerne schoepfen wieder Hoffnung, ebenfalls auch die Atomenergie ! d.h. im Klartext weniger Abhaengigkeit vom Ausland, insbs. Frankreich.
@Waldemar,
Interessante Mails die Dich so erreichen. Es gibt wohl wenige User, die ohne Umlaute hier schreiben.:)
Waldemar
23.10.2009, 14:56
.. Profiteure hören sie gar nicht gerne.
Weiter oben fand ich folgendes Zitat:
"Der Diplom-Sozialökonom und -Betriebswirt Thomas Heinzow von der Forschungsstelle für Nachhaltige Umweltentwicklung der Universität Hamburg hat dem Landkreis Cuxhaven geraten,
"ein Verbot der Neuerrichtung, des Repowering und des Ersatzes nicht mehr betriebsfähiger Windkraftanlagen festzulegen."
...
"Entgegen der landläufig vertretenen Meinung steht inzwischen wissenschaftlich fest, dass eine Nutzung der Windenergie On- und Offshore derzeit klima-, umweltpolitisch und volkswirtschaftlich kontraproduktiv ist"
...
Bei der Errichtung von Windkraftanlagen gehe es in erster Linie um "Subventionsabschöpfung".
Zitat Ende
Diese Ansicht wird auch von E-control bestätigt:
http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/oeko-energie/dokumente/pdfs/OEKOSTROM_EVALUIERUNGSBERICHT2007.pdf
"Mit Ökostromförderung alleine sind, unabhängig von den dafür aufgewendeten Fördermitteln, diese Ziele (Klimaschutzziele) nicht nachhaltig erreichbar."
Waldemar will scheinbar die Leser manipulieren statt informieren. Zum besseren Verständnis zitiere ich "e-control" korrekt und nicht nur einen Satz (Obwohl in dem einen Satz ein anderer Sinn steckt, als Waldemar uns weismachen will) zitieren. :mad:
2.2 Ökostrom-Ausbauziele
Über die bereits genehmigten Ökostromanlagen hinausgehende Ökostrom-Ausbauprogramme haben mehrjährige Vorlaufzeiten weil einerseits die Genehmigungsverfahren für Wasserkraft und vermehrt auch für Windkraftanlagen langwieriger werden und auch wegen der zum Teil mehrjährigen Lieferfristen für die Anlagentechnologie. Alle. Regelungen, die im Rahmen einer Ökostromgesetzesnovelle 2008 eingeführt werden, beeinflussen den Ökostromausbau erst ab 2010. Es wird daher empfohlen, in eine Ökostromgesetznovelle 2008 anstelle der bisherigen Ziele für 2010 Ziele für das Jahr 2015 aufzunehmen. Die bis 2015 zusätzlich realisierbaren Erzeugungsmengen von Ökostrom sind maßgeblich von der erfolgreichen Nutzung der Potentiale im Bereich Wasserkraft und Windkraft abhängig. Als (realistische aber durchaus ehrgeizige) Zielsetzung wird der mengenmäßig stromerzeugungswirksame Wasserkraftausbau (Neuerrichtung und Anlagenerweiterungen von Laufkraftwerken) in Höhe von 700 MW (entspricht 3,5 TWh) sowie der Windkraftausbau in Höhe von ebenfalls 700 MW (entspricht 1,5 TWh) bis zum Jahr 2015 empfohlen.
2.4 Windkraftausbau – plus 700 MW bis 2015
Für einen forcierten Windkraftausbau ist die Standortauswahl nach Windqualitäten, Regionalplanungen, Flächenwidmungen und Stromnetzausbauten zu koordinieren. Nachdem der Widerstand der Anrainer bei Projekten der jüngsten Vergangenheit deutlich gestiegen ist, wäre eine aktive Unterstützung von Windkraftprojekten an optimalen Standorten (z.B. Weinviertel) durch die jeweiligen Gebietskörperschaften ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Ausbauziele. Es wird daher angeregt, dass es auf Landesebene (dies betrifft primär Niederösterreich und das Burgenland) in enger Koordination mit den betroffenen Gemeinden, aber auch der jeweiligen Netzbetreiber zu einer Definition von Windkraft-Ausbauregionen kommt, innerhalb derer die Akzeptanz der Bevölkerung verbessert werden müsste. Innerhalb dieser Windkraft-Ausbauregionen könnten Investoren dann unter einfacheren Bedingungen und mit reduzierten Investitionsrisiken Einzelprojekte realisieren.
Dem ist Nichts hinzu zu fügen.
.. Profiteure hören sie gar nicht gerne.
Weiter oben fand ich folgendes Zitat:
"Der Diplom-Sozialökonom und -Betriebswirt Thomas Heinzow von der Forschungsstelle für Nachhaltige Umweltentwicklung der Universität Hamburg hat dem Landkreis Cuxhaven geraten,
"ein Verbot der Neuerrichtung, des Repowering und des Ersatzes nicht mehr betriebsfähiger Windkraftanlagen festzulegen."
...
"Entgegen der landläufig vertretenen Meinung steht inzwischen wissenschaftlich fest, dass eine Nutzung der Windenergie On- und Offshore derzeit klima-, umweltpolitisch und volkswirtschaftlich kontraproduktiv ist"
...
Bei der Errichtung von Windkraftanlagen gehe es in erster Linie um "Subventionsabschöpfung".
Zitat Ende
Diese Ansicht wird auch von E-control bestätigt:
http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/oeko-energie/dokumente/pdfs/OEKOSTROM_EVALUIERUNGSBERICHT2007.pdf
"Mit Ökostromförderung alleine sind, unabhängig von den dafür aufgewendeten Fördermitteln, diese Ziele (Klimaschutzziele) nicht nachhaltig erreichbar."
denn: Schwarz-Gelb wird lediglich ein paar alte WKA länger laufen lassen; * Windkraft wird weiter ausgebaut; da brauchen wir keinen Sozial-Ökonom- aus HH, der die übliche Subventionslüge wiederkäut! Landwind erhält keine Subventionen u. wir können mit den E-126(Rotordurchmesser 126m), locker 35% Strom allein aus Landwind machen! Seewind erhält im Moment Anschubfinanzierung, wieso nicht? Die Industrie erhält ständig für Projekte Subventionen u. Forschungsmittel- wieso nicht? Das wird ja staatl. geprüft, ob sinnhaftig! Die kriegen die Bauern seit 30 Jahren- wogegen ich nichts habe; Wieso ist eine Subvention per se schlecht für Gutes, das sonst in der Gesellschaft unterginge? Jedes Theater kriegt Subv,,jeder Kindergarten;ist ein Kinderg. somit was Schlechtes? Gemäss der FDP wäre also in einer Gesellschaft nur "Gut", das sich "rentiert"; Und das würden also die Kapitalisten alleine bestimmen, was gut ist! Oh No -wie blöd ist das Volk?; lässt sich einreden, Subventionen seien von Natur aus schlecht! Obwohl es den Kleinen dient! Genau das ist die Aufg. des Staates, Mittel dorthin zu lenken, die nicht mit "Rendite" berechenbar sind, aber nötig! Dieselben regen sich n i c h t auf, wenn E.ON die Strompreise erhöht-um ca. 70 - 180 Euro/annum je 4-Pers.Hs.halt und dabei auch noch 7500 entlassen will; Sind hier alle Idioten oder bestochen? ------------- Nun, Gas, ÖL, Uran wird sich in 60 J. nicht mehr rentieren, weil es schlicht nicht mehr da ist; Also keien rege. Energien, weil Sibv. -das meist nicht stimmt? E.ONs Strompreiserhöhung um 70- 180 Euro/ 4-Pers.Hshalt/a, wird hier n i c h t kritisiert ! Jedoch regen sie sich hier auf, wenn für regen. Strom eine Umlage von 12,50 Euro/ je 4- Pers.Hs.halt /annum erhoben wird. Fürs Auto tieferlegen geben sie 2000.- Eumel aus- die völlige Idiotie hier ! 70-180.- Euro/ a ist ihnen lieber, als 12,50 /a für Ökostrom! Wo bin ich hier gelandet? Dr.No
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Wie sich unschwer erkennen laesst sind hier sehr vielwissende Oesterreicher und Deutsche am Diskutieren. Einer weis wohl mehr als der andere und kein Detail wird ausgelassen.;)
Der Unsinn ist nun in Deutschland zu Ende. Schwarz-Gelb hat gewonnen, die Wirtschaft und Energiekonzerne schoepfen wieder Hoffnung, ebenfalls auch die Atomenergie ! d.h. im Klartext weniger Abhaengigkeit vom Ausland, insbs. Frankreich.
@Waldemar,
Interessante Mails die Dich so erreichen. Es gibt wohl wenige User, die ohne Umlaute hier schreiben.:)
For 2 1/2 J. ging E.ON bis zum BGH, wollte den Windstrom nicht mehr abkaufen müssen-u. verlor! Nun stellen sie im grossen Stil WKA an England`s Küsten auf; Auch dort gibt es ein Einspseisegesetz mit staatl. Verrgütung, von Dtl. abgekuckt. Die Kleinen leiden gerne-sieht man hier, sie ergeifen sogar das Wort für unsere Oligarchen (E.ON, RWE, Vattenvall, EnbW).Vermutlich sind die Schreiber jene Mitglieder, von den Landschaft Schutzverbänden in den 90 er Jahren von der Atomindustrie gegründet- u. bestochen. In dem Moment, wo E.ON nun im grossen Stil an Englands Küsten WKA in Mrd. beträgen aufstellt, ist es O.K.! Sonderbar! Und die Österreicher sind ja bekanntermaßen die Untertänigsten, die man sich vorstellen kann gegenüber der Obrigkeit! Man denke an deren autoritäre Polizei - doch niemand regt sich dort über sie auf! Dr. No
Wieso nicht? In 243 m ist jede WKA (39,7 dB(A) leiser, als ein Kühlschrank (45-50 dB(A); er darf in Räumen, wo konz. Denktätigkeit stattfindet, bis zu 50 dB(A) erzeugen. Nun stell mal n Kühlschrank an deine Aussenwand, ob du drinnen in der Stube was hörst! Nun ist aber die WKA noch 10 dB(A) leiser als der Kühlschrank, den du probehalber aussen hingestellt hast; du wirst also erst recht nichts hören! Alle Lügner, die bislang geklagt hatten, haben ihren Prozess verloren bzw. zurück gezogen, nachdem das Landratsamt 1 J. lang gemessen hatte- so z.B. in D-87487 Wiggensbach, 10 km von D-87437 Kempten. Die verlogene Lady habe ich selbst mit vidoecam interviewt im Jahre 2001; auch den angeblichen Schlagscha tten, weswegen sie einen Prozess anstrengte, zog sie zurück, als das LA ein Jahr lang mit Lichtsensoren gemessen hatte; es ist nämlich selten volle Sonne u. wenn, dann wandert die Sonne in 1h um 15 Grad weiter!
D.h., bleibt nicht lange an den Fenstern.
Die Türme -Phobie macht den WKA- Gegern komischerweise nichts aus bei 150 m Kühltürmen der AKW, die 20-30 m Durchmesser haben. Jedoch die filigranen Türme von WKAs machen ihnen Magenschmerzen ! Die exorbitante Sauberkeit dieser Stromerzeugung interessiert sie nicht! Sie sagen, „Lieber Kohle- und Atomkraftwerke“, denn WKA –Türme sind ihnen das grössere Greuel! Auch die tägl. Dampfschwaden der AKW- sind ihnen kein Problem! Denn sie sind irrational !
Sie sind gegen WKA, auch, obwohl sie wissen, dass wegen 1 kWh elektrisch, aus Kohle 1153 g CO2 entsteht, aus 1kWh Windstrom nur 20 g CO2, aus Atomstrom 34- 150 gCO2/ kWh, je nach Reaktortyp und Uranabbau; das ist ihnen egal- denn sie brauchen Psychologen, denn sie sind irrational!
Lichblicke, demnächst fndet in Österreich, in.. ………eine Volksabstimmung zu einem Windpark tsatt; bisherige Befragungen lassen über 70% Zustimmung erwarten! Meinen Glückwunsch an unsere intelligenten Nachbarn ! Dr.No
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Der Unterschied zwischen Fakten und Meinungen ist meistens gewaltig. Fakten sind halt belegbar, für Meinungen müssen sich halt einige finden die es glauben und schon werden Meinungen als Fakten ausgegeben.
Nun, mein Wohnsitz ist umgeben von Windkraftanlagen und ich hab keine Probleme damit. Ich würde mir wünschen, dass die (hier schreibenden) AKW-Befürworter sich für ein paar Jahre neben einem AKW ansiedeln und dort wohnen. Denke, es wird sich keiner finden.
Lassen wir ein paar Jahre vorüber ziehen, die steigenden Rohstoffpreise bei Öl, Gas, Uran werden den Strompreis nicht unangetastet lassen. Ob der Wind als Rohstoff auch teurer wird?
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Dr. No antortet: Bei uns in Dtl., D-83512 Wasserburg/Inn kaufen sie das Kraftwerk wieder von E.ON zurück, weil E.ON ständig den Strom preis erhöht. Vor 15 J. hatten sie es an E.ON verkauft. Da die EU E.O
N zwingt, egal an wen, wegen Monopolstellung zu verkaufen, ist es einfach, zurück zu kaufen! Man sieht die Kurzsicht der Kommunen; wie konnte man sich so abhängig machen - vor 15 Jahren ? Ein Glück, dass die EU zum Verkauf zwingt! Dr. No
Waldemar, oder wegen Bestechung anzeigen, von der Atom-Lobby fürs Internet hier bezahlt, denn: 1) Zuerst sagt er, WKA seien Zuschussbetriebe, würden Subventionen kriegen, (das nicht stimmt);
2) Nun aber verdienen die WKA plötzlich Geld; das ist lt. Waldemar was furchtbar Schlechtes! Aber nur bei Windmüllern, die WKAs betreiben! Wenn E.ON Geld verdient, ist es wieder O.K. nach ihm. Also, die WKA sollen kein Geld verdienen- sich nicht amortisieren? Du spinnst doch!
3) E.ON darf (lt. Waldemar) jede Menge Geld verdienen und zwar von 2007 auf 2008 11% mehr verdienen und will, um noch mehr zu verdienen, 7500 Leute ausstellen. Das ist für Waldemar O.K.- kein Wort hierzu von ihm, obwohl ich das schon mal geschrieben habe! WKA, die dürfen nichts verdienen? Bis du kontinuierlich besoffen oder was?
Ich habe E.ON AKtien, -uralte, warum? Weil das früher VEBA war u. meine in E.ON umgewandelt wurden; ich brauche nicht dauernd eine noch höhere Dividende; wenn dabei 7500 Leute ausgestellt werden! Was hat dieser Waldemar überhaupt über eine Ausbildung ??? Das ist ja derart irrational, dem gehört das Wahlrecht entzogen! wer kennt den u. redet mal mit dem? Das kann ja wohl nicht sein, einen solchen Stus daherreden! Da stimmt doch was nicht mit dem! Dr. No
.. Profiteure hören sie gar nicht gerne.
Weiter oben fand ich folgendes Zitat:
"Der Diplom-Sozialökonom und -Betriebswirt Thomas Heinzow von der Forschungsstelle für Nachhaltige Umweltentwicklung der Universität Hamburg hat dem Landkreis Cuxhaven geraten,
"ein Verbot der Neuerrichtung, des Repowering und des Ersatzes nicht mehr betriebsfähiger Windkraftanlagen festzulegen."
...
"Entgegen der landläufig vertretenen Meinung steht inzwischen wissenschaftlich fest, dass eine Nutzung der Windenergie On- und Offshore derzeit klima-, umweltpolitisch und volkswirtschaftlich kontraproduktiv ist"
...
Bei der Errichtung von Windkraftanlagen gehe es in erster Linie um "Subventionsabschöpfung".
Zitat Ende
Diese Ansicht wird auch von E-control bestätigt:
http://www.e-control.at/portal/page/portal/medienbibliothek/oeko-energie/dokumente/pdfs/OEKOSTROM_EVALUIERUNGSBERICHT2007.pdf
"Mit Ökostromförderung alleine sind, unabhängig von den dafür aufgewendeten Fördermitteln, diese Ziele (Klimaschutzziele) nicht nachhaltig erreichbar."
Markus W
25.10.2009, 14:20
Wurde zum Moderator befördert, vermutlich nicht wegen meinem moderaten Auftritt hier (mein erster Satz: "Ich hasse die Windräder").
Das erlaubt vermutlich Eingriffe in fremde Beiträge.
Bei den Themen wo ich selbst starke Meinungen habe (zZ ÖBB,WKA) verzichte ich wegen Befangenheit und fehlender Neutralität auf diese Möglichkeit, und wünsche mir hier auch zukünftig mit der gebührenden Respektlosigkeit beleidigt zu werden ;)
Trotzdem möchte ich -nicht als Moderator sondern als Teilnehmer- einen Wunsch äußern.
Attackiert mit der nötigen Härte die Meinung des Gegners, aber nicht den Gegner persönlich.
Oft sind die Motive des Gegners unbekannt, und persönliche Attacken falsche Unterstellungen.
Jeder hier hat schon mal was falsches geschrieben.
Wer sich irrt und wer bewusst lügt ist schlecht zu unterscheiden.
Wer ein bezahlter Manipulateur ist, wer psychisch daneben ist, wer dumm ist oder sich dumm stellt usw. geht aus dem Inhalt nicht hervor.
Solche Anschuldigungen sind oft falsch und beschädigen eher die Glaubwürdigkeit des Beschuldigers als des Beschuldigten.
Dass viele hier persönliche Agendas haben - ist doch ganz klar und völlig OK.
Manche sehen ihren Lebensraum zerstört, manche fürchten um ihre Rendite, manche ihren Job, manche um ihr Steuergeld - daraus ergeben sich nun mal Interessenskonflikte.
Jeder hat seine Interessen und möchte sie gerne durchsetzen - vergesst dabei nicht auf eure persönliche Glaubwürdigkeit zu achten.
Auch sinnloses Wiederholen von Argumenten die sowieso keiner bestreitet stört mehr als es hilft.
Wenn man richtige Argumente in sinnlose Beleidigungen und sinnlose Wiederholungen versteckt, gehen sie verloren.
Irgendwann hört einem keiner mehr zu ... Recht haben bedeutet nicht Recht bekommen.
Wer komplett paradox ist- dem muss dies gesagt werden (dürfen).
* Die AKWs wurden mit Mrd. Beträgen angeschoben: Beispiel: 10 Mrd. DM für den "Schneller Brüter" in Kalkar bei Karlsruhe. Er hat nie 1 kWh ans Netz geliefert. Es ist ein Plutonum-Reaktor, viel gefährlicher, als die Siedewasser-Uran-Reaktoren. 10 Milliarden DM wörtlich im Sand! Doch- das ist allen hier egal! Sind die alle hier von der AKW-Industrie bestochen? Jedoch: sie regen sich hier auf, dass für regenerativen Strom ein 4-Pers.Hs.H. 12,50 Euro mehr zahlen muss/Jahr. (Wobei da nicht nur Wind, sondern alle regen. Energ. enthalten sind!) Bin ich hier im Irrenhaus? Windräder machen Subventionsabschöpfung? Sie kriegen keine Subventionen; nur die off-shore-plants im Moment, seit Herbst 2009 als Anschub. Die AWKs müssen über 100 Mrd. Euro nicht versteuern (für Rücklagen, falls was passiert). Die ungeheuren Kosten der Atom-Müll-Lager ASSE1, ASSE2, Gorsleben und Mörsleben (Milliarden) werden einfach auf die kWh umgelegt! Ein Rätsel wird mir bleiben, wieso die Unterschicht so masochistisch ist, "Windräder sollen kein Gelkd verdienen, die AKWS schon" und WKAs nicht am grosssen Stromkuchen teilhaben ! Nee- ich kann diese
Blödheit nicht mehr nachvollziehen. Was die Grossen tun, ist also gut, jedoch die kleinen Windmüller, deren WKA sollen sich nicht mal amortisieren! (E.ON verdiente in 2008 wahnsinnig dazu i.Vgl. zu 2007) u. stellt nun, damit sie noch mehr verdienen bis zu 7500 Leute aus! Doch dies juckt hier keinen! Leute -ich halt`s hier nicht mehr aus - ich geh! Dr. No
Notabene:
* Windräder: 1998, 250 MW-Programm: Das heisst, die WKA hatten 0,6 bis 1,5 MW; also ca. 200 WKA wurden "angeschoben", sie bekammen 1/3 des Preises vom Staat; ist das die Welt? Wielange soll ich mir also noch die Lügen anhören, "Subventionsabschöpfung"?
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Wurde zum Moderator befördert, vermutlich nicht wegen meinem moderaten Auftritt hier (mein erster Satz: "Ich hasse die Windräder").
Das erlaubt vermutlich Eingriffe in fremde Beiträge.
Bei den Themen wo ich selbst starke Meinungen habe (zZ ÖBB,WKA) verzichte ich wegen Befangenheit und fehlender Neutralität auf diese Möglichkeit, und wünsche mir hier auch zukünftig mit der gebührenden Respektlosigkeit beleidigt zu werden ;)
Trotzdem möchte ich -nicht als Moderator sondern als Teilnehmer- einen Wunsch äußern.
Attackiert mit der nötigen Härte die Meinung des Gegners, aber nicht den Gegner persönlich.
Oft sind die Motive des Gegners unbekannt, und persönliche Attacken falsche Unterstellungen.
Jeder hier hat schon mal was falsches geschrieben.
Wer sich irrt und wer bewusst lügt ist schlecht zu unterscheiden.
Wer ein bezahlter Manipulateur ist, wer psychisch daneben ist, wer dumm ist oder sich dumm stellt usw. geht aus dem Inhalt nicht hervor.
Solche Anschuldigungen sind oft falsch und beschädigen eher die Glaubwürdigkeit des Beschuldigers als des Beschuldigten.
Dass viele hier persönliche Agendas haben - ist doch ganz klar und völlig OK.
Manche sehen ihren Lebensraum zerstört, manche fürchten um ihre Rendite, manche ihren Job, manche um ihr Steuergeld - daraus ergeben sich nun mal Interessenskonflikte.
Jeder hat seine Interessen und möchte sie gerne durchsetzen - vergesst dabei nicht auf eure persönliche Glaubwürdigkeit zu achten.
Auch sinnloses Wiederholen von Argumenten die sowieso keiner bestreitet stört mehr als es hilft.
Wenn man richtige Argumente in sinnlose Beleidigungen und sinnlose Wiederholungen versteckt, gehen sie verloren.
Irgendwann hört einem keiner mehr zu ... Recht haben bedeutet nicht Recht bekommen.
Markus W
25.10.2009, 23:37
Dr. No, das mit der "Subvention" hast du falsch verstanden - Volkswirte meinen damit nicht nur direkte staatliche Finanzierung, auch indirekte.
Lies in der Wikipedia den Absatz mit " ... Vom Subventionsempfänger verursachte ... Kosten werden von der Allgemeinheit getragen."
Von der "Allgemeinheit getragen" heisst nicht nur Zuführung von Steuergeldern, sondern auch Umwälzung auf Konsumenten (zB durch regulierte Tarife).
Du hast zwar Recht, dass kein "Steuergeld" in die WKAs geht, subventioniert werden sie trotzdem.
Ich würde dich wegen so eines kleinen Fehlers niemals als "Lügner" bezeichnen.
(Die Summe ist, wie du sagst, pro Konsument derzeit eher bescheiden).
I.)Wikipedia ist für mich irrelevant; Genau ich (Ingenieur) kämpfe dort, damit die Sache mit dem Wechselstrom richtig wird, weil Oberschüler, die es selbst nicht ganz kapiert haben, dort schreiben und Ursache u. Wirkung vertauschen (!) II.b) An keinem Gym bei uns (Dtl.) nützt es dem Schüler was, wenn er auf wiki verweist! Zu Recht! II. Die Vergütung für Windstrom: Ist degressiv, auch bei Fotostrom ! D.h., sinkt jährlich, indem er Gesetzgeber einfach einen techn. Fortschritt annimmt, egal, ob der jedes Jahr eintritt ! Und reich wird da keiner! Ich könnte es Euch vorrechnen! Könnt ihr nicht lesen? E.ON hat Preiserhöhung angekündigt, das 70-180.-Euro/a je 4-Pers.Hs.Halt ausmacht? Ob das Vergütung oder bei E.ON "legale Preiserhöhung" heisst, suchts Euch doch aus, was ihr lieber zahlt- 12,50 Euro oder 180.-/annum zusätzlich! Ich habe es so langsam satt, der Unterschicht zu helfen- wenn sie zu blöde ist, dann soll sie doch von E.ON ausgenommen werden, wie die Weihnachtsgans. Trotz tollster Bilanzen will E.ON 7500 Leute entlassen- um noch mehr zu verdienen! Nichht mal das kapieren die Unterschichtler (USch), obwohl es um sie geht! Evtl. werden die USch dann, wenn`s zu spät, doch klüger! Das ist - mit Verlaub Irrenhausreif hier; solchen USCH kann keine soziale Partei mehr helfen! Die grössten AWK-Türme, 150 m Kühltürme, 30 m Durchmesser sind ihnen lieber, als filigrane 98m Stahltürme der WKA (unten 4,5 -6m Durchm); Lieber sind ihnen auch offenbar Kohlekraftwerke (Kohle reicht aber nur noch 112 Jahre): Emission: 1153 g CO2/ kWh; Windstrom: 20 g CO2/kWh; mir könnten die Lungen der Unterschichter egal sein, rauchen sowieso fast alle u. verrecken 15- 20 J . früher- das mir ja recht wäre- ich will endlich wieder Platz und nicht 242 Einwohner / km2; aber leider muss ich dann auch den Kohlestaub einatmen. Dr. No
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Dr. No, das mit der "Subvention" hast du falsch verstanden - Volkswirte meinen damit nicht nur direkte staatliche Finanzierung, auch indirekte.
Lies in der Wikipedia den Absatz mit " ... Vom Subventionsempfänger verursachte ... Kosten werden von der Allgemeinheit getragen."
Von der "Allgemeinheit getragen" heisst nicht nur Zuführung von Steuergeldern, sondern auch Umwälzung auf Konsumenten (zB durch regulierte Tarife).
Du hast zwar Recht, dass kein "Steuergeld" in die WKAs geht, subventioniert werden sie trotzdem.
Ich würde dich wegen so eines kleinen Fehlers niemals als "Lügner" bezeichnen.
(Die Summe ist, wie du sagst, pro Konsument derzeit eher bescheiden).
Waldemar
27.10.2009, 16:36
Wenn die Deutschen ihr Land mit den aberwitzigen Windkraftanlagen verwüsten und dafür noch Atomstrom aus den Nachbarländern importieren müssen, ist das ihre Sache.
Ich muss dafür keine Ökoabgaben zahlen und muss dort auch nicht leben.
Aber, ich war unlängst in Sachsen Anhalt und habe die landschaftliche Katastrophe hautnah erlebt. Da müssen sich Menschen dagegen wehren, weil ihnen diese wahnsinnigen Industriebauten bis an die 300 m an ihre Häuser herangebaut wurden. (In NÖ sind es 1200m, was noch immer viel zu nahe ist)
Da habe ich von Gerichtsurteilen gelesen, wo Windräder wieder entfernt werden mussten, weil die Leute den Lärm und den Stroboskopeffekt nicht mehr ausgehalten haben.
Armes Deutschland, wo dich Deine Rot-Grüne Bande hingebracht hat.
Lesen Sie einmal das Darmstädter Manifest.
http://www.sturm-im-storm.de/53037496c00d2070a/53037496d90ece907.html
Also Dr. No, wenn sie schon ein Ingenieur sind und keine blasse Ahnung haben, dann verzapfen sie ihren Unsinn in Deutschen Medien und lassen sie uns mit ihrem Schwachsinn hier in Ruhe.
Oder kennen Sie das Weinviertel in seiner ganzen Vielfalt, der Weite, der Schönheit, der sanften Hügel, der Stille, der Einzigartigkeit?
Sagen sie uns bitte, wie sie vor zehn Jahren einen Sonennuntergang und den Einbruch der Dunkelheit im Weinviertel erlebt haben und wie das heute ist, wo hunderte rote Lampen am Horizont blinken und hunderte sinnlose Türme die Landschaft vernichten und die Anrainer quälen.
Idioten- Wahlrecht entziehen!
Ich wiederhole nun ein letztes Mal für solche aberwitzigen Lügner der Unterschicht, denen ein Fünkchen Intelligenz fremd ist, die die abstrusen Biertisch-Argumente ständig wiederholen: Ich habe 20 J. für die Unter schicht gekämpft als Sozialist- aber es reicht mir- sie wollen es doch gar nicht; sie wollen sich auch nicht weiterbilden! Ihr Bier u. Biertischarumente sind ihnen lieber! Das Lärmgespenst kann man messen, man braucht sich zum Glück nicht auf diese Lügner verlassen;
Eine WKA, 600 kW, Rotordurchm. 44m, erzeugt in 243m 39,7 dB(A);ich selbst habe diese projektiert. In Dtl gilt: Gem. "Bundes-Immissions-Schutz gesetz u. TA Lärm 9615..." : Ein Kühlschrank darf in Ing.Büro,Techn. Zeichn.Büro u. Entwickl.büro sogar mehr Schall erzeugen, als eine WKA an der nächsten Haus-Aussenwand, nämlich 45-50 dB(A); nun stelle man sich vor: I. Fall: man stelle den 10,3 dB(A) lauteren Kühlschr. aussen an die Hauswand; wird man ihn je drinnen hören? Nein -da man ihn schon drinnen kaum je hört!
II. Fall: Nun ist aber die WKA 243m entfernt und sie ist ferner noch 10,3 dB(A) leiser; man wird sie also erst recht nie hören können - drinnen!
* Stoboskop-Effekt: in 1 h dreht sich die Erde bekanntlich um 15° weiter; man hat also mal max. 10 min. den Schlagschatten u. nur, wenn keine Vorhänge dran sind und nur, wenn die WKA für wenige Minuten auf der Linie Sonne - Haus dazwischen steht; Das ist in wenigen Minute n vorbei- falls überhaupt starke Sonne ist ,was selten der Fall ist.
Ich hatte den Fall von der WKA Wiggensbach genannt, 10 km von D-87437 Kempten/ Allgäu; Seit das Landratsamt mit Lichtsensoren gemessen hat, hat die Frau ihre Behauptungen zurück genommen; beinahe hätte sie noch eine Anzeige bekommen- wegen lügnerischer Protokollführung, wo die Sensoren keinerlei Sonne registrierten, schrieb sie Sonne! Also- wegen offensichtlichem Lügen! Trotzdem behauptet der vorige Lügner wieder "Stroboskopp-Effekt!" Deshalb: Genau diesen Lügnern, die Messungen ableugnen- sofort das Wahlrecht entziehen!
Eine Gesellschaft, die 8- 12 h Stroboskop-Eff. verteilt aufs ganze Jahr, nicht mehr aushalten will, soll verrecken! Der lieber ist, wie 2 AKW unsere Isar von 16 °C auf 25°C aufheizen, und egal ist, dass irgendwann die strahlenden Partikel von z.B. von ASSE II (126.000 Fässer jetzt von Salzwasser umspült, was man nicht vorraussah) im Grundwasser sind, diese Gesellschaft soll doch verrecken und zwar je schneller, je besser. Solche Leute, die 8 min schlagschatten nicht mehr ertragen, sind ja derart denaturiert- derart fern der Natur- die sollen bald verrecken! Jene können uns nicht sagen wo wir sauberen Strom bekommen sollen. Auf dümmlichstem Niveau wird auf Frankrechs AKW verwiesen- wo aber eine heftige Anti-AKW Bewegung im Gange ist ! Auch dort weiss man: in 40 Jahren ist Uran ziemlich zu Ende. Ich erhoffe mir sehnlichst, dass diese a-intellektuellen Kreaturen, genannt "homo sapiens"- wo nichts von "sapiens" zu merken ist- bald ausstirbt. In 300 m hört niemand eine WKA n i c h t, wenn schon in 243 m nicht. Sonderbarerweise schrei ben "Lärm" immer jene, die noch bei keiner WKA dort waren! Aber: demnächst ist in Austria eine Abstimmung und Vorumfragen lassen 70 % pro Wind erahnen. Es sind nur ein paar Idioten, denen wissenschaftl. techn. Fakten scheiss egal sind und egal ist, dass in 40-60 J, Öl, Uran, Gas zu Ende gehen. Ihr Verstand ist so kurz, dass sie nicht 40 J. voraus denken können. Vorraussicht zeigen aber die Dt. und die Schweizer:
Die Schweiz. Regierung gab eine Studie in Auftrag, ob die Schweiz die regenerativen Potneziale hätte, sich völlig autark mit Strom u. Prozess-u. Heizwärme zu versorgen. Resultat nach 7 Monaten: Ja- Strom zu 100%, aber nur bei Nutzung des Windes total! Der Lügner sagt, wir importieren Strom! Wahr ist: wir verkaufen ständig Strom; sogar in einer Dezemberwo che, wo es am kältesten war, verkauften wir immer noch Strom! Quelle: Prof. Dr. Schrimpff, Techn.-Universität München, auf einem Vortrag im August 2009 in München! Meine Forderung für ganz Europa:
*** Vom alten Stände-Recht zum Wissens-Recht!
* D.h., das Allg. Wahlrecht u. Regionale Abstimmungsecht all denen entziehen, die nicht eine Prüfung in dem Fach abgelegt haben, über das abgestimmt wird! Der Staat muss hierzu einen Wissenskatalog anbieten u. Kurse hierfür abends an den Schulen anbieten; incl. einer Prüfung am Ende. Dass jeder Depp hier über die nationale Stromversorgung befinden darf, das kann nicht länger sein! D.h. unter anderem, jener Prof., der in der "Süddeutsche" einen Leserbrief geschrieben hatte "Mit Windräd ern in die Steinzeit zurück" muss ebenso so einen Kurs bestehen, um abstimmen zu dürfen. Das war natürlich einer der Träumer aus der Literatur, dem die heile Welt ohne Türme den Verstand geraubt hatte; 40 Jahre vorauszudenken, das schaffte er nicht mehr. Dr.No
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Wenn die Deutschen ihr Land mit den aberwitzigen Windkraftanlagen verwüsten und dafür noch Atomstrom aus den Nachbarländern importieren müssen, ist das ihre Sache.
Ich muss dafür keine Ökoabgaben zahlen und muss dort auch nicht leben.
Aber, ich war unlängst in Sachsen Anhalt und habe die landschaftliche Katastrophe hautnah erlebt. Da müssen sich Menschen dagegen wehren, weil ihnen diese wahnsinnigen Industriebauten bis an die 300 m an ihre Häuser herangebaut wurden. (In NÖ sind es 1200m, was noch immer viel zu nahe ist)
Da habe ich von Gerichtsurteilen gelesen, wo Windräder wieder entfernt werden mussten, weil die Leute den Lärm und den Stroboskopeffekt nicht mehr ausgehalten haben.
Armes Deutschland, wo dich Deine Rot-Grüne Bande hingebracht hat.
Lesen Sie einmal das Darmstädter Manifest.
http://www.sturm-im-storm.de/53037496c00d2070a/53037496d90ece907.html
Also Dr. No, wenn sie schon ein Ingenieur sind und keine blasse Ahnung haben, dann verzapfen sie ihren Unsinn in Deutschen Medien und lassen sie uns mit ihrem Schwachsinn hier in Ruhe.
Oder kennen Sie das Weinviertel in seiner ganzen Vielfalt, der Weite, der Schönheit, der sanften Hügel, der Stille, der Einzigartigkeit?
Sagen sie uns bitte, wie sie vor zehn Jahren einen Sonennuntergang und den Einbruch der Dunkelheit im Weinviertel erlebt haben und wie das heute ist, wo hunderte rote Lampen am Horizont blinken und hunderte sinnlose Türme die Landschaft vernichten und die Anrainer quälen.
Eine Gesellschaft, die 8- 12 h Stroboskop-Eff. verteilt aufs ganze Jahr, nicht mehr aushalten will, soll verrecken! Der lieber ist, wie 2 AKW unsere Isar von 16 °C auf 25°C aufheizen, und egal ist, dass irgendwann die strahlenden Partikel von z.B. von ASSE II (126.000 Fässer jetzt von Salzwasser umspült, was man nicht vorraussah) im Grundwasser sind, diese Gesellschaft soll doch verrecken und zwar je schneller, je besser. Solche Leute, die 8 min schlagschatten nicht mehr ertragen, sind ja derart denaturiert- derart fern der Natur- die sollen bald verrecken! Jene können uns nicht sagen wo wir sauberen Strom bekommen sollen. Auf dümmlichstem Niveau wird auf Frankrechs AKW verwiesen- wo aber eine heftige Anti-AKW Bewegung im Gange ist ! Auch dort weiss man: in 40 Jahren ist Uran ziemlich zu Ende. Ich erhoffe mir sehnlichst, dass diese a-intellektuellen Kreaturen, genannt "homo sapiens"- wo nichts von "sapiens" zu merken ist- bald ausstirbt. In 300 m hört niemand eine WKA n i c h t, wenn schon in 243 m nicht. Sonderbarerweise schrei ben "Lärm" immer jene, die noch bei keiner WKA dort waren!
Da muss ich Dr.No aber echt zustimmen, wenn man keine (ich erhöhe mal auf geschätzte 30min, da ein 90m Rotor ja doch etwas länger braucht um den Schatten wieder woanders hinzuwerfen) aushält dann tun mir somanche Menschen auchschon sehr leid (leider sind es viele). Wir opfern also lieber die Zukunft, müssen irgendwann gewaltig zurückschrauben da uns die Rohstoffpreise über den Kopf wachsen, anstatt ein wenig Schatten auszuhalten? Man sitzt sowieso nicht immer am Fenster oder immer in dem Raum wo gerade der Schatten reinfällt, ausserdem wird auf solche Sachen schon längst Rücksicht genommen und die Anlagen dort errichtet wo sie zum Großteil des Jahres keinen mit Schatten nerven.
Wegen dem Lärm, naja, mann kann die Anlagen schon teilweise hören aber wirklich nur wenn man im Garten steht. Im Haus habe ich nochnie etwas gehört. Und da man ja heutzutage eh überall schalldichte Fenster und Türen verwendet, u.a. wegen dem Straßenlärm (welcher wirklich einwenig penetranter ist als WKAs) wird man von den Anlagen erst recht nichts hören im Haus.
Und immer nur auf die Landschaft beharren ist quasi soviel wie ein Brett vor dem Kopf zu haben. Auch ich bin mir bewusst das unsere Landschaft nicht hässlich ist, aber als Hobbyfotograf weiss ich auch das man noch Landschaftsaufnahmen ohne WKAs machen kann.
Überall wo Menschen wohnen werden auch immer welche sein für die ihre heimatliche Landschaft einfach die schönste ist. Also wo z.B. soll man dann überhaupt irgendetwas bauen?
Letzte Woche war ich im Marchfeld unterwegs, ich musste direkt an die Windkraftgegner und Landschaftsverherrlicher denken als ich dort doch eine 5km lange Strecke gefahren bin wo man nur in sehrgrossen Fernen (ca.20km) irgendwo ein zartes Windradtürmchen sehen konnte, wenn man sich stattdem Kühltürme von welchem Kraftwerk auch immer vorstellt, nochdazu oft mit Kilometerhohen Dampfwolken darüber...
Nunja, aber scheinbar ist es besser auf den aktuellen Lebensstandard zu beharren. Lösung ist es hald keine auf Dauer!
@ Waldemar: Freut mich das du jedesmal aufs neue betonst wie sinnlos die Anlagen sind. Ohne dem gehts scheinbar grundsätzlich nicht.
Markus W
28.10.2009, 00:21
Den Atomkraftbefürwortern möchte ich die von Bez.OK gefundene Doku empfehlen - leider geht der Link nicht mehr.
Kernaussage für mich war: Egal wie sicher moderne Reaktoren sind - die Endlagerung ist ein wahrscheinlich unlösbares Problem, die Risiken sind irrsinnig.
@Dr. No:
Ich versteh deine Empörung darüber, dass sich Menschen lieber für Atom als für Windkraft entscheiden.
Aber muss diese Entscheidung überhaupt getroffen werden ?
Ist dieser Konflikt nicht konstruiert ?
Kenne die Statistiken und Prognosen zum Energieverbrauch, mir ist klar dass es sehr eng wird.
Ich erlaube mir trotzdem einen naiver Versuch eines Modells ohne WKAKWs.
Energiesparen durch massive Besteuerung und Erhöhung der Energiepreise.
Jeder Privatkonsument bekommt eine fixe Ausgleichsprämie, die den *notwendigen* Minimalbedarf zumutbar erschwinglich macht.
Mehrverbrauch wird extrem verteuert.
Das führt ganz von selbst durch normale Marktmechanismen zum Sparen.
Der Staat verwendet die Mehreinnahmen zur massiven Förderung von wirklich ökologischen allerdings sehr teuren Energieformen (zB Photovoltaik).
Im Moment werden diese viel, viel geringer als Stromverschwendung subventioniert.
Natürlich macht das viele Produkte teurer, auch die Mobilität.
Individualverkehr,Fliegen,Aludosen,beheizte Swimmingpools usw. werden Luxus - und das soll auch so sein.
Dass das "Arbeitsplätze" kostet kann mir niemand erzählen:
Wenig hat so viele Arbeitsplätze vernichtet wie die Subventionierung von Industriestrom und Gütertransporten.
Ein bisschen Müllprobleme werden wie nebenbei los, und so mancher Handwerker muss nicht mehr mit chinesischer Fließband oder Kinderarbeit konkurrenzieren.
Für Ingenieure gibts endlich mal wieder eine spannende Aufgabenstellung: Stromsparende Produktion von stromsparenden Produkten.
Das Naive daran ist dass dieser "kleine Eingriff in die Weltwirtschaft" weltweit stattfinden müsste ...
Bis sich die diversen Lobbies im üblichen Tempo geeinigt haben, sind London und Hamburg im Meer versunken.
Ich sehe keinen Entscheidungszwang zwischen Atom und Windkraft.
Es gibt einen Entscheidungszwang was für unsere Lebensqualität wichtiger ist:
Natur und Landschaft oder Luxusgüter, die in solchem Überfluss produziert werden, dass wir rund um die Uhr mit Werbung zugeknallt werden.
In Österreich müsste es sich ausgehen, die wirklich notwendige Energie mit Wasserkraft zu erzeugen.
Wenn nach allen sinnvollen Einsparungen und Aufrüstung aller wirklich ökologischen Energieformen noch immer zu wenig Energie da ist,
um die wichtigen primären Bedürfnisse zu decken, akzeptiere ich die Notwendigkeit von WKAs.
Man soll erst dort aufstellen, wo sie am wenigsten stören, nicht dort wo die Rendite der Betreiber am höchsten ist.
Zurück zur Realität:
Die existierenden WKAs hier sollen meinetwegen stehenbleiben, wäre nett die nervigsten zu beseitigen.
Zusätzliche WKAs im Weinviertel sehe ich echt nur dann ein, wenn der gesamte Gewinn an die Einwohner geht.
Das Weinviertel hat seinen Beitrag zur Beheizung fremder Swimmingpools schon geleistet.
Die Nachtbeleuchtung aller WKAs soll weg, am besten europaweit.
Falls es wer übersehen hat: hier ist meine Initiative über Flugsicherheit und Beleuchtung.
http://www.weinviertel.net/viewpage.php?pageid=13
http://www.weinviertel.net/showthread.php?t=974
100 % Strom o h n e Kohle, o h n e Nuklearenergie für Dtl. !
0): Prämisse: Öl, Erdgas, Uran in 40-60 Jahren aus, Kohle in 112 Jahren!
1) Es wird energetisch eng, sagst Du! Was sagen die Zahlen, mit denen Du leider nicht arbeitest ?
Global: Resultate der Stanford-University 2007, gemessen in 2006 mit fast 8000 Messstellen,( Berge, Alpen, Anden, Rocky-Mountains , Himmalya -alle grossen Höhen, wo man mit WKA nicht leicht hinkommt- wurden von Stanford weggerechnet. Zitat: "Wenn man lediglich an leicht zugänglichen Stellen WKA aufstellt, erhält man jährlich das 40 -fache des Weltstrom-Bedarfes von 2006". D.h., damit kann man ausserdem 200 x mehr E-Autos (Bei jährl 12000km) laden, als es "normale" Autos derzeit gibt. Es gibt z.Z. ca. 800 Mio "normale" Autos !
Rechenaufgabe:
2) Wenn wir jährl. den 40 fachen Strom aus Wind haben: das Wievielfach e bleibt dann übrig, um z.B. einige Mio E- Autos zu laden?
3) Wenn sich 2020 der Strombedarf verdoppelt hat (Von 2006)
aber wir, wie angenommen, das 40 fache erzeugen: Das Wievielfache bleibt dann immer noch übrig, um einige Mio E-Autos zu laden?
4) Dtl.; Szenario 2020 - 100 % Strom - ohne Kohle, ohne AKW in %: Strom aus Wasser 5, Wind 35, Foto 5, Geothermie 5, GuD (Gas u. Dampf) 25 für 60 Jahre), Biomasse 12 % (Bei uns wachsen 65 Mio m³ Holz jährl. nach). = 100 % Strom.
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Zu Markus` Behauptungen zu Österreich:
1) Fotostrom - ja 10 - 12 mal teurer, (Erzeugungskosten =43-50 Ct/kWh) d.h. 10 x teurer, als Windstrom; den sollen die zahlen, die keine WKA im Weinviertel wollen (4,6 Ct/kWh), also auch Du!
2) AKW weiterlaufen lassen: von mir aus von unseren 17, nur die neuesten 9; 8 alte müssen weg, die sowieso oft stillstehen. E.ON`s angedrohte Entlassung von 7500 Mitarbeitern muss unterbunden werden- aber wie?
3) Austria`s Wasser reicht für Euren Strom? Bitte Zahlen besorgen-fauler Hund! Bla-bla brauchen wir nicht!
4) Weinviertel, nur WKA, wenn das Geld zu Euch fliest? Ihr braucht Euch doch nur massenhaft zu beteiligen am grossen Stromkuchen- statt den Oligarchen diesen zu überlassen! Erst zuletzt dort WKA? Wo sind bessere Stellen?
5) Nachtbeleuchtung der WKAs: die stört Dich? Wenn Du schläfst?
Aber, in einem hast du recht, das aber meine Rede seit Jahren ist: In 40- 60 Jahren haben sich diese Diskusisonen von selbst erledigt, denn über Ressourcen zu reden, die dann schlichtweg leeeeeer sind- tun nur noch jene Voll-Idioten, der Kategorie, die es heute auch tun. Nicht dieselben, denn die heutigen Blödaffen, (völlig ungebildet, ohne Wissen) sind dann längst tot; ihre/ unsere Kinder müssen es ausbaden! Diese werden meine Texte lesen u. mir wenigstens dann nicht aufs Grab pinkeln; hoffentlich aber den Ignoranten, diesen Egoisten- Pfui Teufel! Wie der Einstein ja sagte: "Bei der Unendlichkeit des Universums, da bin ich mir noch nicht so sicher, - aber bei der menschlichen Dummheit absolut". Dr. No
Waldemar
28.10.2009, 13:14
Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Mit seinen sinnlos hohen Winden,
Werd' ich es immer wiederfinden.
Hier ein Beispiel wo man sich den vor kurzem erwähnten Sonnenuntergang erst recht aufzeichnen kann. Bild von Jean F., gefunden auf fotocommunity.de
http://cdn.fotocommunity.com/Energietechnik/Kraftwerke/A-Pilz-a19037314.jpg
Markus W
30.10.2009, 10:39
Dr. No,
Situation in Österreich unterscheidet sich stark von Deutschland.
Wir produzieren extrem viel Strom aus Wasserkraft und keinen aus AKWs, importieren allerdings zunehmend, inzwischen auch Atomstrom.
Stromverbrauch steigt stark, jährlich ca. 2%.
Wasserkraft stagniert eher, Anteil Wasserkraft am Verbrauch fällt dementsprechend.
http://www.pgo.wien.at/download/pgo_raum_und_energie_bericht_final_klein.pdf (http://www.pgo.wien.at/download/pgo_raum_und_energie_bericht_final_klein.pdf)(Zahl en von 2006)
Seite 7
Österreich schien mit seinem im europäischen Vergleich extrem hohen Anteil an erneuerbaren Energieträgern (über 60 Prozent der Stromproduktion stammen hierzulande aus Wasserkraft) lange eine Insel der Seligen zu sein. Steigender Energieverbrauch, Importabhängigkeit bei Erdöl und Erdgas und andere Parameter ließen aber auch hierzulande in den letzten Jahren die Alarmglocken schrillen;
Seite 10:
Der österreichische Bruttoenergieverbrauch ist in den letzten Jahrzehnten konstant gewachsen und stieg zwischen 1970 und 2005 um insgesamt 75% auf 1.395 PJ.
www.umweltdachverband.at/fileadmin/user_upload/pdfs/Erneuerbare_Energien/fact.sheet_2_09_Stromverbrauch.pdf (http://www.umweltdachverband.at/fileadmin/user_upload/pdfs/Erneuerbare_Energien/fact.sheet_2_09_Stromverbrauch.pdf)
Der Wasserkraftanteil am Stromverbrauch fiel von 71 % (1999) auf 56 % (2005)
...
Mit der derzeitigen Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern von ca. 45 TWh könnte man den Energiebedarf des Jahres 1987 heute zu 100 % aus erneuerbaren Quellen decken.
Stromverbrauch ist viel höher als in Deutschland, Stand 2006:
http://oesterreich.orf.at/stories/80257/
4.770 kwH Österreich
4.040 kwH EU-25
3.550 kWh Deutschland
So gesehen, ist nicht viel zu tun - Stromverschwendung beenden - wir haben auch 1987 nicht in Steinzeithöhlen gelebt.
Diese Zahlen haben aber einen Haken: Stromverbrauch ist nicht Energieverbrauch - was direkt durch den Auspuff, Kohleofen usw geht ist nicht eingerechnet.
Ich fürchte, mit "Energiebedarf des Jahres 1987" ist oben leider nur "Stromverbrauch des Jahres 1987" gemeint (wäre zu schön um wahr zu sein).
Das zeigt übrigens ein riesiges Problem der aktuellen Energiepolitik:
http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAHR_2008/PK0440/PK0440.shtml
Erneuerbare Energieträger sollen bis 2015 einen Anteil von 15 % am elektrischen Endverbrauch aus öffentlichen Netzen erreichen
Es geht gar nicht um "Energie" sondern nur um "Strom" !
Folgende Massnahmen würden zum Beispiel das gesteckte EU-Ziel erfüllen obwohl sie katastrophale Folgen hätten:
-) Komplette Zerschlagung der Eisenbahn und Ersatz durch Autobusse und Autos
-) Heizen mit Ölofen und Kohleofen
-) Aufstellen von privaten Dieselgeneratoren statt Stromversorgung aus dem Netz
Ist das nur paranoid oder ist die Erklärung warum Stromautos und Eisenbahn politisch so behindert werden ?
Das erklärt auch warum Photovoltaik politisch nicht so beliebt ist wie Windkraft: Sie wird nicht aus dem "öffentlichen Netz" bezogen.
Das EU-Ziel ist gefährlicher Unfug !
Um das Klima zu retten wäre der Anteil heimisch produzierter erneuerbarer Energie am gesamten Energieverbrauch (inkl. Benzin usw) zu erhöhen.
Alles andere führt nur zu Buchhaltungstricks der Energiewirtschaft und ist ökologisch wertlos.
Waldemar
27.11.2009, 12:38
1. Im Bereich zwischen Zistersdorf u. Dürnkrut stehen 10 Windräder.
Bei dreien sieht man nur die riesigen Türme hochragen (seit Jahren ohne Propeller u. Generatoren). Zwei davon stehen immer still.
D. h. die dort errichteten Industrieruinen sind bereits zu 50% stillgelegt und verunstalten nur mehr die Landschaft. Ich gehe davon aus, dass die der Raiffeisenleasing gehören, ein anderer Eigentümer wäre bei der Nutzungseffizienz wohl schon längst tot. Weiß jemand was da los ist?
2. Nachdem die Fa. "Im Wind" des Hr. Trautmannsdorf im Dunkelsteinerwald kläglich gescheitert ist, versuchen sie jetzt die Ladendorfer zu überzeugen. Dazu gibt es eine Einladung nach Prellenkirchen um die Bürger zu überzeugen. Da werden wohl wieder ein paar "Geprellte" zurückkommen.
Außerdem soll es eine Bürgerbefragung geben und die Betreiber schmeißen schon jetzt nur so mit dem Geld herum.
Zitat aus NÖN:
15.000 Euro für Wegepacht,
4.000 Euro für Standortpacht
250.000 Euro für Agrarwegenetzausbau
zig Tausende für Geschenk einer Photovoltaikanlage etc.
Kein Wunder, dass die IG Windkraft jetzt schon fordert, dass die enormen Subventionen nun noch einmal um ca. 30 Prozent auf satte 300 Prozent erhöht werden.
Kennt sich da noch jemand aus?
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