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Sonnenschein
29.11.2009, 10:57
ich finde es sehr schade, wenn man das schöne Weinviertel mit den Windkrafträdern verschandelt.:(

Bez.KO
29.11.2009, 13:47
Ich habe gestern "mit der hand auf die Stirn greifend" erst festgestellt, dass in Velm-Götzendorf mittlerweile wirklich 4 Anlagen ohne Rotor herumgammeln, also da sage sogar ich als Windkraftbefürworter, für diesen Windpark kann man quasi nurnoch schwarz sehen.
Wenn man sich die noch dort liegenden Rotorblätter näher ansieht kann man sagen -> einfach nur schlechte Qualität :-(.
Bin mal gespannt wie es dort weitergeht.

Waldemar
30.11.2009, 11:56
Hab gar nicht gewußt, dass dort die Rotoren herumliegen. Was ist aber mit den 2 Windrädern die zwar fertig montiert sind aber immer stillstehen? Wenn ich mich nicht täusche sind von den 10 Rädern nur 5 die hie und da laufen. Ich beobachte das schon seit Jahren.
Noch was: Seit Neuem stellt man bei den Feldwegen zu den Windrädern Warnanlagen auf mit folgendem Inhalt:
"Achtung Eiswurf Lebensgefahr" u. weiters:
"Das Betreten des Weges ist bei blinken der Warnleuchte untersagt"

Habe am Wochenende übrigens einen sehr guten Bericht gelesen:
Beunruhigende Auferstehung der Industriepolitik
28.11.2009 | 18:48 | von Michael Boskin (Die Presse)
Zitat daraus:
Der Staat sollte sich aus dem Spiel heraushalten, durch Subventionen, Steuern, Regulierung, Mandate, Kredite und Investitionen einzelne Gewinner zu bestimmen. Es funktioniert einfach nicht, und, was noch schlimmer ist, es verdrängt oder unterdrückt potenziell wertvolle konkurrierende Technologien.

Die Regierung sollte allgemeine Ziele für den Energiebereich und die Umwelt festlegen und es dann Unternehmen, Investoren und Verbrauchern überlassen zu entscheiden, wie sich diese am besten umsetzen lassen. Sie sollte wissenschaftliche und technologische Grundlagenforschung fördern, die auf diese Probleme anwendbar ist. Eine Strategie jedoch, die sich ohne langfristige staatliche Unterstützung nicht aufrechterhalten lässt, ergibt keinen Sinn.
Da braucht man nichts mehr hinzufügen.
Michael Boskin ist Professor für Ökonomie an der Universität Stanford.

Bez.KO
30.11.2009, 20:09
Hab gar nicht gewußt, dass dort die Rotoren herumliegen. Was ist aber mit den 2 Windrädern die zwar fertig montiert sind aber immer stillstehen? Wenn ich mich nicht täusche sind von den 10 Rädern nur 5 die hie und da laufen. Ich beobachte das schon seit Jahren.

Kann ich so nicht bestätigen, ich war wie gesagt am Samstag vor Ort, die 6 anderen Anlagen laufen so wie sie sollen, die 4 ohne Rotor natürlich nicht.
Auch bei der Windkraft gilt, nicht den Billigkram nehmen, etwas mehr für Qualität bezahlen macht sich schon bezahlt. Qualität wäre in dem Fall eine Firma die mit E beginnt.



Noch was: Seit Neuem stellt man bei den Feldwegen zu den Windrädern Warnanlagen auf mit folgendem Inhalt:
"Achtung Eiswurf Lebensgefahr" u. weiters:
"Das Betreten des Weges ist bei blinken der Warnleuchte untersagt"


Diese Warntafeln gibt es ca. schon so lange wie es moderne Windkraftanlagen gibt. Also kein Grund zur plötzlichen Beunruhigung. Ob das betreten bei blinkendem Licht wirklich untersagt ist weiss ich nicht, aber auf jeden Fall auf eigene Gefahr.
Ich war schon des öffteren bei entsprechender Witterung am Ort des Geschehens und die Anlagen waren immer abgeschaltet so wie es sein soll.

Waldemar
03.12.2009, 13:52
Die IG Windkraft fordert nun die Erhöhung der Subvention für den Windstrom auf satte 9,8 Cent/kWh. Das sind mehr als 300 Prozent des normalen Erzeugerpreises.

Dazu ein interessanter Beitrag einer unverdächtigen Dame, die systematisches Denken fordert.

Kategorie: Energie&Umwelt (Buch-Rezension/Buchbesprechung)

Donella H. Meadows:
Thinking in Systems - A Primer
Was läuft schief? Windräder sind an windreichen Standorten eine kostengünstige und effektive Energiequelle. An windarmen Standorten steigen die Kosten pro Kilowattstunde dramatisch. Wenn der Wind nur noch die Hälfte der Zeit weht, steigen die Kosten pro Kilowattstunde um das doppelte, alleine aus der Perspektive des Windrades. Es wird mehr Regelenergie im System Stromnetz benötigt, um während windarmer Zeiten genügend Strom für die Verbraucher einzuspeisen. Die Leitungen von Windparks und aus Regionen mit vielen Windparks müssen die Maximalleistung der Windkraftwerke transportieren können. Ist aber an Standorten Wind nur zu 10 Prozent der Zeit verfügbar, werden die teuren Stromleitungen nur zu 10 Prozent ihrer Kapazität ausgenutzt. Dennoch ist es verlockend, zu viele Windräder in die Landschaft zu stellen. Denn jede erfolgreiche Investition in Produktionskapazitäten hat zur Folge, dass, zeitverzögert, eine Überproduktion entsteht, die abgesetzt sein will.
Das einzelne Windrad mag sich ja noch lohnen, auch wenn es in einer Region nicht so viel Wind gibt, aber im System der Stromversorgung löst es viele Nachteile aus, die es unwirtschaftlich machen. Glücklicherweise hat sich die erhöhte Förderung von Windenergie für Standorte mit geringem WIndangebot nicht durchgesetzt. Offensichtlich hat doch noch jemand im "System Stromversorgung" gedacht!
Created: 2009-07-20
http://www.energieinfo.de/pre/9781603580557de.html

Peter Wrba
05.12.2009, 17:00
Der Staat sollte sich aus dem Spiel heraushalten, durch Subventionen, Steuern, Regulierung, Mandate, Kredite und Investitionen einzelne Gewinner zu bestimmen. Es funktioniert einfach nicht, und, was noch schlimmer ist, es verdrängt oder unterdrückt potenziell wertvolle konkurrierende Technologien.

.

Gratulation, der Herr!

Vielleicht sollte man diesem Professor einen Job in der oesterreichischen Politik anbieten?

Wolfgang B
06.12.2009, 17:45
Soeben auf der ORF-Seite gelesen: (http://noe.orf.at/stories/408025/) (http://noe.orf.at/stories/408025/)


Ladendorfer stimmen gegen Windpark
Der Windpark in Ladendorf (Bezirk Mistelbach) wird nicht gebaut. Die Bürger sprachen sich am Sonntag mit 53,6 Prozent dagegen aus. Das Ergebnis ist für den Gemeinderat bindend.

Gegen Projekt stark gemacht.
Bürgerinitiative feiert mit Champagner
Die Bürgerinitiative um Herwig Renner feiert das Ergebnis mit Champagner. Sie hatte sich gegen das Projekt stark gemacht. Zehn Windräder hatte die Betreibergesellschaft "ImWind" im Gemeindegebiet von Ladendorf errichten wollen, drei davon 180 Meter hoch, die restlichen sieben noch immer 150 Meter hoch.

Herwig Renner ist mit dem Ergebnis zufrieden. Hätte die Befragung ein Votum für die Windräder gebracht, dann hätte er weitere rechtliche Schritte prüfen lassen. Das sei ja nun nicht mehr nötig, sagt Renner.


Ergebnis für Gemeinderat bindend.
Enttäuschende Wahlbeteiligung
Das bestätigt auch Bürgermeister Othmar Matzinger (ÖVP). Das Ergebnis mit 53,6 Prozent gegen das Projekt sei für den Gemeinderat bindend, es werde keine Umwidmung vorgenommen. Die Betreiber von "ImWind" hätten auch schon klar gestellt, dass das das Projekt in Ladendorf nicht fortgeführt werde.

Enttäuscht zeigt sich Matzinger nur von der mit 59,9 Prozent niedrigen Wahlbeteiligung. Vor allem in der Katastralgemeinde, wo die Räder gebaut worden wären, denn dort sei die Wahlbeteiligung sogar nur bei 47 Prozent gelegen, sagt der Bürgermeister.

Da Dirnbocher
06.12.2009, 20:06
Unsere nördlichen Brüder, die mir sehr lieb und teuer sind, fallen sehr gerne auf Extreme hinein, das haben sie schon bei unserem seligen "Adolf" bewiesen. Bei uns hat er es nur zu einem zweitklassigen Maler gebracht, unsere nördlichen Brüder aber haben ihn als "größten Führer aller Zeiten" verehrt.

Godwins Law (http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz) q.e.d.

Waldemar
07.12.2009, 14:06
Die Niederösterreicher, bzw. die Weinviertler stehen auf!

Zuerst die Gaiselberger, dann die Hafnerbacher, jetzt die Ladendorfer.
Die vielen anderen wie die Niedersulzer, Laaer, Hollabrunner, Drasenhofner usw. nicht zu vergessen.
NÖ u. das schöne Weinviertel haben doch noch eine Chance von dem Windkraftwahn geheilt zu werden.
Neuanlagen sind nicht mehr möglich.
Jetzt geht es nur mehr darum den Schwindel u. den Betrug mit den bestehenden Anlagen aufzudecken und diese dann abzubauen.
Dann kann man sich endlich den vernünftigen Maßnahmen, wie der Energieeffizienz etc. widmen.

Ironman
11.12.2009, 11:55
Nun, das Ergebnis in Ladendorf war mit ca. 53:47 relativ knapp.
Auch die Iren wurden 2x gefragt, bis es eben gepasst hat... :cool:

letterl
20.12.2009, 23:49
Und? Fragt man jetzt solange bis ein positives Ergebnis da ist zur Errichtung neuer Windräder?

Waldemar
04.01.2010, 13:36
http://derstandard.at/1259282488630/Begutachtungsentwurf-will-Oekostromblockade-fortsetzen:

Im entsprechenden Entwurf für die Öko-Einspeisetarife würden die Gauner, anders kann man es nicht mehr sagen, für den windigen Strom satte 9,3 Cent/kWh bekommen. Das ist denen glatt noch immer zuwenig. Eine solche Frechheit muss man sich einmal vorstellen. Zahlen soll es wie immer der kleine Mann, weil die großen Stromverbraucher ohnehin Ausnahmeregelungen bekommen. Was allerdings auch verständlich ist, sonst gehen noch mehr Arbeitsplätze durch den Ökowahnsinn verloren.
Nur die Arbeiterkammer wagt es noch Widerstand zu leisten. Gottseidank.

Waldemar
11.06.2010, 16:55
Zitat: Geschrieben von: Martin Szelgrad Freitag, 30. April 2010 um 10:10 Uhr
Ein von der Bundeswettbewerbsbehörde veröffentlichter Bericht bestätigt, dass Ökostromaufwendungen von Energieversorgern überhöht an die Endkunden weiter verrechnet werden. Regulator Walter Boltz nimmt wahr, dass Stromlieferanten mit Hinweis auf Ökostromkosten ihre Strompreise »in einem Ausmaß erhöhen, wie es nicht den tatsächlichen Ökostromkosten entspricht«.

In welchem Ausmaß diese überhöhte Weiterverrechnung stattfindet, ist nicht quantifizierbar, heißt es. Die Stromlieferanten legen die Beschaffungspreise, zu denen sie den Strom erzeugen oder zukaufen müssten, wenn sie ihn nicht als geförderten Ökostrom zugewiesen bekommen, nicht offen. »Dazu gibt es deshalb unterschiedliche Berechnungsmodelle mit unterschiedlichen Annahmen, in welchem Ausmaß zu viel einkassiert wird«, meint Boltz. »Es werden pro Jahr zwischen 250 Mio. und 320 Mio. Euro in die Förderung von Ökostrom investiert, und das mit Verbindlichkeiten von 13 bis 20 Jahren«, so der Regulator. Es dürfe also nicht sein, dass hier Dritte noch zusätzlich für ihre Unternehmen daraus Gewinne abschöpfen und der Stromkonsument zahlen muss.
Zitat Ende

Werden die 250 bis 320 Mio € p.a. auch in der Transparenz-Datenbank aufscheinen?
Die Antwort ist klar: Sicher nicht.

Waldemar
11.09.2010, 18:54
Gast: Parteiloser http://www.weinviertel.net/img/stop2.gif (http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/593735/index.do?from=suche.intern.portal#)
11.09.2010 08:46

Zitat:
Das ist eine extreme Umverteilungaktion gewesen!

Die ÖVP hat die Gesetze durchgedrückt und die Zwangsabgaben von 400 Mio. Euro jährlich fixiert. Die Verwendung der Mittel gingen, und gehen, vorwiegend an ÖVP nahe Unternehmen, welche die garantierten Einnahmen bekommen. Diese "Unternehmer" gingen dann zu den ÖVP dominierten Banken um eine Finanzierung. Meist wurde das gesamte Projekt (Bei Windkraft!) finanziert, weil sich auch mit hohen Zinsen noch gut gerechnet hat. Die Anlagen wurden von den Lieferanten Schlüsselfertig aufgestellt. Die haben keine Cent in die Hand nehmen müssen, die haben kein Risiko nehmen müssen, die hatten aber garantierte Einnahmen für viele Jahre und am Ende der Laufzeit dann kostenlose die Anlage zur Energieerzeugung.

Viele Gewinner in dem Spiel. Die Anlagenbetreiber, die Banken, eventuell die Parteien durch "Parteispenden".

Der Verlierer in dem Spiel waren die Österreichischen Stromkonsumenten, welche jedes Jahr für die Parteifreunde die lockere Summe von 400 Mio. Euro brennen müssen. Eine Steuer ist es ja nicht geworden, es ist ja nur eine ÖkoAbgabe. Wie viel von den 400 Mio. Euro jedes Jahr in die Taschen der Parteifreunde fließt kann kaum berechnet werden.

Das ist Realpolitik in Österreich, welche unter dem Titel Demokratie läuft. Ausräumen was das Zeug hält. Wenn es bei den heutigen Steuerzahler und Menschen der Realwirtschaft nicht mehr geht, dann eben die Kinder Österreichs mit den gewaltigen Schulden.

Alle Parteien machen das so, wenn diese die Möglichkeit dazu haben! Zum Kotzen.
Zitat Ende

Nachsatz von mir:
Einziges Pech für die windigen Firmen: Die Windhäufigkeit ist um ca. 30 % zurückgegangen. (laut IWR-Windertragsindex Binnenland)
Deshalb nagen sie trotz der Milliarden am Hungertuch.

Waldemar
03.03.2011, 22:08
Da sich die Windräder im Weinviertel hint und vorn nicht rechnen, geht man wieder dran eine Novelle oder ein neues Ökostromgesetz zu basteln um uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Inzwischen gibt es auch eine neue Lobby-Partie. Die nennen sich jetzt Dachverband ...
http://www.biologisch.at/Bio-News/Energie/Gruendung-des-neuen-Dachverbandes-Erneuerbare-Energie-OEsterreich.html

Eines ihrer Ziele:

Ein langfristig ausgelegtes Ökostromgesetz noch im Jahr 2011,

Obwohl erst vor Kurzem die Förderung des windstromes auf satte 9,73 Cent erhöht wurde, sind die Windkraftler momentan konkursreif.
Die Herrschaften konnten sich nur noch über ein Schneeballsystem retten.

Durch die Normalisierung der windhäufigkeit in den letzten 10 Jahren auf -25% im Binnenland, steht ihnen nämlich das Wasser bis zum Hals. Im Jänner 2011 gibt es bereits wieder einen Rückgang um 5% laut Windindex.
Um diese Verluste auszugleichen müssen die Förderungen umgestellt werden. Wahrscheinlich werden sie versuchen es so zu drehen, dass egal ob ein windradl steht oder nicht eine förderpauschale kassiert wird von uns. Weil die Bauern kassieren ja auch Pacht, egal ob sich da was dreht oder nicht.

Jetzt gibt es aber immer mehr Bürgerinitiativen dagegen und es wird für die Beutelschneider immer schwieriger.
Ich denke, dass das Weinviertel.net, die Diskussion darüber bereits vor vielen Jahren sehr erfolgreich geführt hat, sozusagen ein "Urheberrecht" hat und weitermachen sollte.
Ich bin jedenfalls wieder dabei.
Das schöne Weinviertel wurde schließlich zum höchstsubventionierten Windkraft-Siechenhaus in Österreich gemacht und wird uns noch viel Geld kosten wenn wir die windigen Herren nicht bremsen.

letterl
04.03.2011, 11:48
Könnte man diese Förderungen nicht für die Biologischen Solarzellen verwenden?
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/242368.html

Waldemar
06.03.2011, 20:04
Die Frage ist sicher berechtigt, leider kann ich mich wegen meiner begrenzten Zeit nur mit einem Thema in einer gewissen Tiefe und Gründlichkeit befassen. Und das ist nun einmal die Windkraft.
Wer noch Zweifel an dem Unsinn hat, hier ein interessanter Link:
http://liberalesinstitut.wordpress.com/2011/02/24/das-schmutzige-geheimnis-der-wind-und-sonnenkraftnutzung/#comment-2580

Waldemar
06.03.2011, 20:10
Dr. Klaus-Dieter Humpich ist Dr. Ing. für Energie- und Verfahrenstechnik
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000608

"Der Aufstieg der grünen Taliban"

Peter Wrba
25.03.2011, 13:52
"Der Aufstieg der grünen Taliban"
Das ist leider erst der Anfang einer bewusst geplanten Abwaertsbewegung.

Ironische Frage: Warum sollte Euch in Oesterreich die militante und kontraproduktive Art der Gruenen erspart bleiben?

Kleiner Hinweis: Ein Blick nach Stuttgart beantwortet viele Fragen.

Waldemar
26.03.2011, 19:03
Das ist leider erst der Anfang einer bewusst geplanten Abwaertsbewegung.

Ironische Frage: Warum sollte Euch in Oesterreich die militante und kontraproduktive Art der Gruenen erspart bleiben?

Kleiner Hinweis: Ein Blick nach Stuttgart beantwortet viele Fragen.

Ich denke schon, dass die Grünen auch sehr wichtige Themen abdecken könnten. Leider sind sie, was die Energiepolitik betrifft, hoffnungslos und fundamental daneben. Die Zerstörung die sie mit ihrem Ökotalibanismus schon angerichtet haben, sind so gravierend, dass das alles nichts mehr zählt für mich.
Ich glaub auch dass sie von den Windkraftfirmen korrumpiert wurden. Das ist zwar menschlich irgendwie verständlich, waren sie doch immer die "Parias" in der wirtschaft. Auf einmal wurden sie auch zu einem "Geschäftsessen" eingeladen oder durften sich still und heimlich über eine Parteispende freuen.
Sind halt auch nur "Menschen".

Waldemar
03.05.2011, 12:38
Eine interessante Entwicklung, weshalb die windigen Scharlatane jetzt noch höhere Förderungen u. Subventionen wollen. (im Zuge der neuerlichen Novelle zum Ökostromgesetz)

Zitat:
"Für die Betreiber von Windkraftanlagen war das Jahr 2010 im Vergleich zu den letzten 10 Jahren sehr enttäuschend. Nach dem IWR-Windertragsindex lag die Stromerzeugung aus Wind im Binnenland um 25 Prozent unter dem 10-jährigen Mittel (2000-2009)."

Auch 2011 liegen die Ergebnisse für Jänner bis März bereits vor: minus 8,9% am Binnenland.

Der Windkraftwahn ist sinnlos, teuer und höchst korruptionsanfällig:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/654922/Bewag-kuendigte-ExVorstaende-im-Nachhinein-fristlos?from=suche.intern.portal

Dazu Wilhelm Busch (1832 - 1908)

3030

Aus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still.
So gehts immer, wie ich finde, Rief der Müller voller Zorn.
Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

Peter Wrba
11.05.2011, 23:43
Ich denke schon, dass die Grünen auch sehr wichtige Themen abdecken könnten. Leider sind sie, was die Energiepolitik betrifft, hoffnungslos und fundamental daneben. Die Zerstörung die sie mit ihrem Ökotalibanismus schon angerichtet haben, sind so gravierend, dass das alles nichts mehr zählt für mich.
Ich glaub auch dass sie von den Windkraftfirmen korrumpiert wurden. Das ist zwar menschlich irgendwie verständlich, waren sie doch immer die "Parias" in der wirtschaft. Auf einmal wurden sie auch zu einem "Geschäftsessen" eingeladen oder durften sich still und heimlich über eine Parteispende freuen.
Sind halt auch nur "Menschen".

Die Gruenen sind eine militante Terror Organisation die unter dem Deckmantel Demokratie versucht nicht nur die Gesellschaft sondern den ganzen Staat zu sabotieren.
Da geht es weniger um freie Meinungs-Aeusserung, sondern vielmehr um das "wie gehe ich vor?" und genau das passt nicht.

Ich frage mich, was mir selbst bluehen wuerde, wenn ich meine politische Meinung durch militantes Auftreten, Beschimpfen, Anpoebeln oder Auspfeifen der Polizei oder mit dem Werfen von Gegenstaenden auf Polizisten kundtun wuerde, oder einen Biergarten auseinandernehmen wuerde? Mit Sicherheit ein Gerichtstermin mit dementsprechenden unangenehmen Folgen.

Geht der Gerichtstermin zum Nachteil der Gruenen aus, wird wieder auf die Strasse gegangen, inkls. Demolierung von fremden Eigentum, Hausfriedensbruch, zerkratzen des Dienstwagens des Polizeipraesidenten bis hin zu Drohungen gegenueber Vorstandsvorsitzenden eines bestimmten Konzerns. Vorwurf von "Brutalitaet der Polizei" natuerlich inklusive. Jeden Abend Kundgebungen, Gegroele und Gepoebel, die der Tonlage "Wollt ihr den totalen Krieg" nicht ganz fremd ist.

Die Gruen-Terroristen scheinen auch die Justiz fuer sich "gekauft zu haben" - dies nebst der zur Hetzblatt verkommenen Regional-Zeitung, letztere sorgt fuer "besondere Meinungsfreiheit", da sie aus dem gleichen Pressehaus kommt, wie eine bestimmte andere Zeitung und ein bestimmter Privat-Radiosender.
Und genau dieses Verbrecherpack hockt nun in der Landesregierung.

Der Auftrag: Ein Land in Grund und Boden zu fuehren.

Die Methodik ist der Machtergreifung in der NS Zeit nicht ganz un-aehnlich. Daher sind die Gruenen aus meiner Betrachtung die moderne Nazi-Partei geworden.

Das schoene hier in UK ist, dass die Menschen nicht ganz jedem Unsinn hinterherlaufen.
Selbst der linke Guardian schreibt nicht gegen Atomenergie.


Auch wenn's Manche nicht wahrhaben wollen, Politik und berufliche Moeglichkeiten und Verdienst sind untrennbar verbunden.
Dort wo eine bestimmte Partei am Ruder ist, geht's den Menschen einfach besser, ebenfalls in anderen Laendern der Welt, wo damit Vergleichbares am Ruder ist.

Wolfgang B
12.05.2011, 19:17
In diesem Thread geht es um Windräder und Meinungen dazu. Daher verstehe ich nicht, was mein Vorposter mit dieser Schaumschlägerei gegen eine Partei eigentlich bezwecken will. Eindeutig: Thema verfehlt!
Es steht dem User frei, einen neuen Thread zu eröffnen, wo er seine Meinung kundtun kann. Um eine faire Diskussion zu ermöglichen, sollte er seine Hasstiraden dann aber auch belegen!

Waldemar
12.05.2011, 21:06
Tut mir leid Wolfgang B., aber "Thema verfehlt" kann man zum Beitrag von Peter Wrba sicher nicht sagen. Seiner Sicht in Bezug auf die Aussage, die ich als Zitat nachstehend anführe, muss ich leider weit gehend zustimmen:
Zitat:
"Die Gruen-Terroristen scheinen auch die Justiz fuer sich "gekauft zu haben" - dies nebst der zur Hetzblatt verkommenen Regional-Zeitung, letztere sorgt fuer "besondere Meinungsfreiheit", da sie aus dem gleichen Pressehaus kommt, wie eine bestimmte andere Zeitung und ein bestimmter Privat-Radiosender.
Und genau dieses Verbrecherpack hockt nun in der Landesregierung."
Zitat Ende
Dies ist nicht ganz von der Hand zu weisen.
Als die Katastrophe in Japan passierte hatte man in den deutsch sprechenden Medien den Eindruck, dass die Katastrophe in Japan vom AKW Fukushima ausgegangen ist und nicht vom Erdebeben u. der Flutwelle. Den Grünen und den "zum Hetzblatt verkommenen Medien" waren die tausenden Toten, die vielen Obdachlosen, die alles Hab und Gut durch das Beben verloren hatten und das unendliche Leid der Menschen vollkommen egal. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich noch gerne ein paar tausend Tote durch das AKW herbeiwünschten. Das einzige was sie interessierte war, ob nicht doch vielleicht ein politischer Sieg für sie dabei herausspringen könnte. (Was ja schließlich in Baden Württemberg dann auch eingetreten ist.)
Da kann man schon ein gewisses Muster und eine Ähnlichkeit bzw. Prallele zu den Träumern und Verbrechern vom "1000 jährigen Reich" erkennen.

Wolfgang B
16.05.2011, 09:12
Ich sehe noch immer keinen Zusammenhang mit Windrädern. Wogegen ich mich aber verwehre, ist, wenn haarige Vergleiche mit dem "1000-jährigen Reich" gezogen werden! :mad:

Peter Wrba
16.05.2011, 21:37
Ich sehe noch immer keinen Zusammenhang mit Windrädern. Die fadenscheinigen Foerderungen und Finanz-Modelle, ebenfalls hier in diversen Beitraegen beschrieben, und daraus resultierenden hoeheren Energiepreise tun nunmal der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt nicht gut. Hinzu kommt noch die Luegerei, insbs. der fleissige Import von Atomstrom, etwa aus Frankreich, oder eben die endlosen Wiedersprueche selbst:

Man will Windraeder in der Nordsee ist aber gegen neue Stromleitungen die den Strom dann in den Sueden bringen.
Man ist fuer mehr Sport ist aber gegen die Bewerbung fuer die Olymischen Spiele (Garmisch)
Man redet von Haushaltskonsoliderung, macht aber endlos hohe Schulden (NRW)
Man ist fuers Bahnfahren blockiert aber Bahnhofsprojekte (S)


Wogegen ich mich aber verwehre, ist, wenn haarige Vergleiche mit dem "1000-jährigen Reich" gezogen werden! :mad:
Ich denke, ich habe die Vorgehensweise in meinem vorherigen Beitrag sehr deutlich beschrieben, aus meiner Betrachtungweise ist die Aehnlichkeit nicht zu uebersehen. Da geht es weniger um unterschiedliche Meinungen, sondern um den Gesinnungsterror, die gebrachte Gewalt gegen die Polizei, die Verwendung von Massen leider auch von Kindern und militante Demonstrationskultur um eigene Ziele zu realisieren, die ganz klar nicht dem Zwecke der Vernunft dienen !

Jeder der mit Gruen sympartisiert, oder sogar auch nur ansatzweise auf die abartige Idee kommen koennte diese Partei zu wahlen, sollte sich dessen bewusst sein, dass der Arbeitsplatz, seines Bruders/Nachbars besten Freundes oder Bekannten in Gefahr kommen wird. Darauf mit Freude zu reagieren oder etwa geistloses Toleranz-Gesuelze zu akzeptieren, wird fuer die Betroffenen schwierig. (Stichwort: Automobil-Industrie)

letterl
18.07.2011, 21:54
Ein deutscher Kabaretist fragte sich, wieviel Strom wohl nötig ist um so ein Windrad zum drehen zu bringen.
Sagt meiner Menunung bach einiges über die Effektivität der Windräder aus!

Wolfgang B
20.07.2011, 12:58
Soll man die Wortmeldung dieses einen deutschen Kabarettisten kommentieren? Oder teilen wir diese Wortspende in die Kategorie "Deutscher Humor" ein?

letterl
21.07.2011, 11:36
Nö, muss man nicht, war einfach nur "Just for fun"

Peter Wrba
26.07.2011, 12:07
Soll man die Wortmeldung dieses einen deutschen Kabarettisten kommentieren? Oder teilen wir diese Wortspende in die Kategorie "Deutscher Humor" ein?
Im Gegensatz zu anderen Laendern muss ein Kabaret in Deutschland nicht automatisch eine Linksmeinung verbreiten. Ich finde diesen humoristischen Beitrag sehr gut!. - und auch sehr ernst zu nehmen. In Deutschland wird Humor dieser Art sehr ernst genommen, es ist keine Sache zum Lachen, insbs. hinsichtlich der Frage wer die Kosten dafuer zu tragen hat.
http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article13506987/Energiewende-kostet-335-Milliarden-Euro.html

Waldemar
26.07.2011, 18:04
Aus einer Verhandlungsschrift über die Sitzung des Gemeinderates in Velm Götzendorf vom 9. März 2011, zu 5.:

Siehe auch:
VERHANDLUNGSSCHRIFT - Velm-Götzendorf (http://www.velm-goetzendorf.at/cms/wp-content/uploads/2010/11/gemeinde@velm-goetzendorf.at_20110401_092042.pdf)
Die Gemeinde würde einen Betrag von 10.000 Euro von der Fa. „Im Wind“ erhalten.

Nach einer kurzen Besprechung wird folgender Beschluss gefasst:
"Zustimmung der Gemeinde Velm Götzendorf zur Errichtung einer Windkraftanlage (Entfernung ca. 1810m) in Zistersdorf."

Ergebnis der Abstimmung:
9 Ja
2 Enthaltungen
4 Gegenstimmen


Gezeichnet : Der Bürgermeister

Damit ist die Unterschreitung der Grenze von 2000 m zu gewidmetem Wohnbauland gem. §19 Abs. 3 NÖ Raumordnungsgesetz beschlossen.
So einfach ist das!
Nachdem mit dem neuen Ökostromgesetz die kriminell-korrupten Subventionen nocheinmal gewaltig erhöht wurden steht den windigen Gaunern noch mehr Geld zur Verfügung um Bürgermeister und Gemeinderäte zu "beeinflussen".

AndreasB83
25.09.2011, 14:31
Zum Thema Windkraftanlagen:

Auf http://www.apg.at/de/markt/erzeugung/windenergie kann die Einspeiseleitung aller WKA in Österreich für jeden Tag im
Jahr, im 1/4 Stundentakt abgerufen werden... Unverblümt, ungeschönt, überwacht von der E-Control...
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein wie effizient (!!Achtung Sarkasmus!!) diese sind...

kleines Bsp. gefällig: 24.09.2011 --> Von 1000 MW installierter Leistung 29 MW genutzt... ;-)

Waldemar
25.09.2011, 19:15
Vielen Dank, ich habe den Link bereits unter meinen Favoriten gespeichert.
Damit ist klar bewiesen was viele schon immer geahnt haben. Das ganze ist ein gewaltiger Schwindel auf Kosten der Steuerzahler, bzw. Stromkonsumenten.

AndreasB83
25.09.2011, 20:03
Und noch mehr, es ist belegbar!!!
Ich wäre in diesem Fall sehr auf Gegenargumente gespannt.. ;-)
Ganz abgesehen davon, das das Österreichische Hoch- und Höchstspannungsnetz nicht dafür ausgelegt ist, aber das ist wieder eine
Andere Geschichte...
Es ist, vor allem in Zeiten so genannter "Krisen" die rentabelste Form Geld anzulegen, aber nur für die die genug davon haben,
der Bevölkerung sei Dank, wir zahlens ja... --> siehe die Rückseite deiner monatliche Stromrechnung ;-)