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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einbruchserie im Weinviertel



Helmut71
06.11.2008, 10:34
Die Einbruchsserie im Norden des Bezirkes reißt einfach nicht ab. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden ein Zimmereibetrieb in Ebersdorf (Bezirk Mistelbach), eine Installateurfirma und eine Lagerhausfiliale in Rannersdorf sowie ebenfalls ein Lagerhaus in Dobermannsdorf von unbekannten Tätern ausgeräumt.
Das Bezirkspolizeikommando in Gänserndorf geht von einer „überortlichen Gruppe“ aus, die immer nach dem gleichen Modus vorgeht. „Das Problem ist das Zeitfenster“, erklärt der stellvertretende Bezirkspolizei-Kommandant, Major Eduard Macho. „Wir haben schon reagiert und schicken verstärkt Streifenwagen in diese Region. Die Täter warten aber ab, bis der Streifenwagen wegfährt und schlagen dann zu.“
Bei den zwei Lagerhäusern in Rannersdorf und Dobermannsdorf wurden jeweils die Wandtresore aufgeschnitten. Bei der Installateurfirma in Rannersdorf wurde die Handkasse mit Bargeld entwendet. Bisher ist nur die erbeutete Summe im Lagerhaus Dobermannsdorf bekannt: 1.100 Euro.
Karl Pribitzer: „Alles ist verdreckt und verstaubt“
Karl Pribitzer vom Lagerhaus Dobermannsdorf ist verärgert: „Das wird immer schlimmer. Irgendwas stimmt hier nicht: Auf der einen Seite häufen sich die Einbrüche und Diebstähle, auf der anderen Seite werden Posten und Personal bei der Polizei eingespart. Das ist sicherheitspolitisch mehr als bedenklich. Bei uns im Lagerhaus ist der Sachschaden enorm - alles ist verdreckt und verstaubt. Es wird an der falschen Stelle gespart.“

Quelle: NÖN

Special Agent Cooper
06.11.2008, 13:14
Und, glaubt Herr Pribitzer die Polizei macht bei ihm sauber, weils so verdreckt und verstaubt ist (Is das im lagerhaus nicht immer)? :D

Mysticus
06.11.2008, 18:00
Diese überortlichen Gruppen sind meißt Wanderdiebe. Sie ziehen von eine Ort zum anderen und räumen alles aus, wenn sie genug Diebesgut zusammenhaben verscherbeln sie es entweder in Österreich oder bringen es über die Grenzen oder lassen es von Komplizen im Diebeszirkel "verschwinden".

Eines ist klar. Seit dem bejubelten öffnen der Grenzen steigt die Kriminalität im Grenzraum und auch dahinter an.

Auch wenn die Polizei dort ständig streife fahren würde, würden Sie trotzdem einbrechen, denn wie schon erwähnt, Sie warten einfach bis die Polizei weg ist.

Unsere von der Brüsseler Pest infizierten Politiker machen rein gar nix dagegen, im Gegenteil, man sperrt noch mehr Polizeiposten zu. Die Schließung gerade von Hausgsdorf u. Drasenhofen sowie Dürnkrut, alle 3 direkt an der Grenze mit "alten" Grenzposten ist mehr als bedenklich.

Was wollen die Damen und Herren in Wien eigentlich? Häuser die einer Festung gleichkommen oder bewaffnte Bürger?

Schlimm....

Hubi5171
09.11.2008, 19:27
Na ein bißchen Alarmanlage wäre doch nicht schlecht? Aber doch organisiert und eingeübt, nicht so wie bei Herrn Seipl installiert und ignoriert.
Dann wären nur mehr zwei Punkte interessant: 1. Wie lange benötigt eine Einsatzmannschaft um vor Ort zu sein. 2. Wie groß ist der Zeitaufwand für Einbruch und Abtransport, welche Güter (Gelder) wie zu schützen.
Diese Faktoren wären ein Anhaltspunkt, wie dicht die festen bzw. mobilen Polizeikräfte verfügbar sein müssten.
Seien wir realistisch, die Zeit der öffenen Türen ist vorbei. Eingebrochen wird, die Frage ist nur wo. Und wenn es außerhalb von Österreich ist. Die Herren Profis wissen, wo gut geschützt wird bzw. wo die Türen offen stehen, was zu holen ist, das spricht sich herum.
Die nötige Technologie ist heute schon sehr billig, eine Webcam kann aus der Ferne bedient werden (spätestens beim Eintreffen eines Alarms), festgestellte Autokennzeichen können dann auch noch später auf der Straße dienlich sein, Fehlalarme können offline festgestellt werden.
Aber vielleicht sind die Versicherungsprämien immer noch kostengünstiger ?
Problematischer als der Schutz für das Eigentum sehe ich den Schutz vor körperlicher Gewalt. Aber das ist eine ganz andere Baustelle.