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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aus für 3 Polizeiwachen im Weinviertel



Samael
25.10.2008, 08:07
In absehbarer Zeit werden die Polizeidienststellen in Dürnkrut, Drasenhofen und Kleinhaugsdorf geschlossen. "Uns kann nur noch ein roter Innenminister helfen." Rudolf Reckendorfer, der Bürgermeister von Dürnkrut (SP), ist maßlos enttäuscht darüber, dass die örtliche Polizeiinspektion demnächst aufgelöst werden soll. "Sowohl der damalige Innenminister Ernst Strasser, als auch seine Nachfolgerin Liese Prokop und Günther Platter haben uns seinerzeit versprochen, dass uns die Polizei in Dürnkrut erhalten bleibt."

Dürnkrut verfügte noch vor wenigen Jahren sowohl über einen Gendarmerieposten als auch über einen Grenzüberwachungsposten (GÜP). Als der Gendarmerieposten eingespart wurde, versicherte Strasser damals vor Ort, dass die Exekutive eine Dienststelle sicher behalten würde.

Streichliste
Aber nicht nur Dürnkrut steht auf der Streichliste: Im Bezirk Mistelbach steht die Polizeiinspektion (PI) Drasenhofen auf dem "Abschussplan", im Bezirk Hollabrunn die PI Kleinhaugsdorf.

Die mit den Schließungen verbundenen personellen Konsequenzen sind unterschiedlich. Im Bezirk Gänserndorf - wo vor dem Schengen-Beitritt von Tschechien und der Slowakei viele Beamte aus Westösterreich zugeteilt waren, die inzwischen schon wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind - sind nur noch etwa zehn Beamte, nämlich in Dürnkrut, unmittelbar von der Schließung betroffen.

Schwieriger ist die Lage im Bezirk Mistelbach. Dort ist der Personalstand wesentlich höher und die Beamten haben dort so gut wie alle ihren Hauptwohnsitz. Bei einem nicht unbeträchtlichen Anteil der Polizisten handelt es sich um ehemalige Beamte der Zollwache, die zur Polizei überwechselten.

"Der hohe Personalstand ist gerechtfertigt. Schließlich darf man nicht vergessen, dass wir zwischen den Großstädten Wien und Brünn liegen. Allein die Überwachung der B 7, der Hauptdurchzugsroute, erfordert zahlreiche Kollegen", so ein Personalvertreter zum KURIER.

Artikel vom 24.10.2008 10:20 | KURIER |

Samael
25.10.2008, 08:09
Grenzen werden geöffnet, kriminalität steigt, Polizeiposten werden abgebaut...

Erich2136
25.10.2008, 15:15
In absehbarer Zeit werden die Polizeidienststellen in Dürnkrut, Drasenhofen und Kleinhaugsdorf geschlossen. "Uns kann nur noch ein roter Innenminister helfen." Rudolf Reckendorfer, der Bürgermeister von Dürnkrut (SP), ist maßlos enttäuscht darüber, dass die örtliche Polizeiinspektion demnächst aufgelöst werden soll. "Sowohl der damalige Innenminister Ernst Strasser, als auch seine Nachfolgerin Liese Prokop und Günther Platter haben uns seinerzeit versprochen, dass uns die Polizei in Dürnkrut erhalten bleibt."

Dürnkrut verfügte noch vor wenigen Jahren sowohl über einen Gendarmerieposten als auch über einen Grenzüberwachungsposten (GÜP). Als der Gendarmerieposten eingespart wurde, versicherte Strasser damals vor Ort, dass die Exekutive eine Dienststelle sicher behalten würde.

Streichliste
Aber nicht nur Dürnkrut steht auf der Streichliste: Im Bezirk Mistelbach steht die Polizeiinspektion (PI) Drasenhofen auf dem "Abschussplan", im Bezirk Hollabrunn die PI Kleinhaugsdorf.

Die mit den Schließungen verbundenen personellen Konsequenzen sind unterschiedlich. Im Bezirk Gänserndorf - wo vor dem Schengen-Beitritt von Tschechien und der Slowakei viele Beamte aus Westösterreich zugeteilt waren, die inzwischen schon wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind - sind nur noch etwa zehn Beamte, nämlich in Dürnkrut, unmittelbar von der Schließung betroffen.

Schwieriger ist die Lage im Bezirk Mistelbach. Dort ist der Personalstand wesentlich höher und die Beamten haben dort so gut wie alle ihren Hauptwohnsitz. Bei einem nicht unbeträchtlichen Anteil der Polizisten handelt es sich um ehemalige Beamte der Zollwache, die zur Polizei überwechselten.

"Der hohe Personalstand ist gerechtfertigt. Schließlich darf man nicht vergessen, dass wir zwischen den Großstädten Wien und Brünn liegen. Allein die Überwachung der B 7, der Hauptdurchzugsroute, erfordert zahlreiche Kollegen", so ein Personalvertreter zum KURIER.

Artikel vom 24.10.2008 10:20 | KURIER |

der kriminalität sind jetzt schon tür und tor geöffnet.
gerade an den "grenzen" die dienststellen zu schließen
nenne ich grob fahrlässig!

Helmut71
25.10.2008, 16:32
Das ist insofern unverständlich, wo doch gerade im Bezirk Mistelbach die Kriminalitätsrate heuer ziemlich angestiegen ist..


Findeis: "Bezirk Mistelbach zieht immer mehr Kriminelle an"
(24.09.08) Der Bezirk Mistelbach ist (neben Gmünd) Niederösterreichs Spitzenreiter - was den Anstieg der Kriminalität betrifft. Hermann Findeis, SPÖ-Sicherheitssprecher, will mehr Polizei für den Grenzraumschutz.
BEZIRK. „Der Bezirk Mistelbach ist durch die Transitroute B7 - und bald durch die A5 - Anziehungspunkt für Kriminelle“, sagt Hermann Findeis. Er geht davon aus, dass die Kriminalität in nächster Zeit weiter steigen wird. Seit der Schengenerweiterung Anfang Jänner 2008 ist die Zahl der Diebstähle und Einbrüche im Bezirk um 50 Prozent angestiegen. So sind derzeit die Baumaterialien auf der Autobahnstelle begehrtes Diebsgut.
Findeis ist überzeugt davon, dass im Bezirk mehr Polizei gebraucht wird. Allein die Präsenz der Exekutive sei wichtig und diene als Abschreckung für Kriminelle.
Doch statt eines Personalausbaus steht die Sorge um einen Abbau im Raum. Die Grenzpolizisten müssen um ihren Posten bangen. Denn noch hat das Innenministerium nicht entschieden, wie viel Personal an der Grenze - bzw. im grenznahen Raum - stationiert bleiben wird. Findeis fordert, dass beide Grenzposten in Laa und Großkrut sowie das Kooperationszentrum in Drasenhofen - ingesamt rund 130 Posten - erhalten bleiben.
Personalabbau und Budgetkürzungen hätten fatale Auswirkungen auf die Sicherheit der Bevökerung. In Gaweinstal beispielsweise wurde die Zahl der Polizeiposten von sechs auf drei halbiert. „Die Schließung der Polizeiinspektion in Schleinbach hat einen rapiden Anstieg an Einbrüchen gebracht. Die Bevölkerung empfindet zu Recht, dass die Sicherheit bei uns zurückgegangen ist“, nennt Findeis ein Beispiel.

Quelle: NÖ Anzeiger

Mysticus
25.10.2008, 16:36
Also langsam kotzt mich die Lage in Österreich ordentlich an.

Eines ist wohl klar. Die Kriminalität in Osten Österreichs (aber nicht nur dort, nur leider dort speziell) ist seit dem allseits bejubelten Fall der Grenzposten definitv angestiegen, auch wenn es die getürkten Statistiken anders sehen. Ständig hört man von Kfz-Diebstählen, Metalldiebstahl etc.

Unsere Polizei wird totgespart und die Polizisten verkommen zu einer reinen Radarpistolen-Truppe.

Überall wird nur gespart. Wie verschleudern fast eine Milliarde Euro in den nimmersatten Moloch EU, unsere Soldaten riskieren im Tschad ihr Leben und der ganze Einsatz kostet uns zigtausende Euros, aber für den Rettungshubschrauber ist kein Geld vorhanden.

Alles in Österreich wird teuer, viele müssen an allen Ecken sparen damit sie sich überhaupt die Heizkosten noch leisten können und da soll noch einmal einer Sagen, Österreich steht gut da und ist eines der reichsten Länder der Welt. Natürlich ;)

Es wird gespart, gespart, gespart....der Bürger von unserem tollen Staat in jeder Richtung abgezockt und nur geschröpft. Was für mich wirklich grotesk ist, ist, dass die ganze Zeit immer geschwaffelt wird für dies ist kein Geld da, für das ist kein Geld dar....plötzlich beschließt man ein Bankenkonzept mit Absicherungen in Höhe von hunderten Millionen Euro.....typisch Österreich.

ontherox
27.10.2008, 09:50
Da versteh i die "Welt" (gemeint sind Österreichs Politiker) nicht mehr...

Alle Beiträge bisher: beste Argumente, herzlichen Glückwunsch zu dieser denkensweise.

"Wir" werden ausgeräumt und jeder Spricht von noch mehr Grenzen öffnen und alles verweltlichen...

Ich frage mich schön langsam wollen die lieben Politiker wirklich einen Bürgeraufstand und Selbstjustitz und somit Krieg provozieren???
Ich will das nicht !!!!!!!!!!!!!!!!!!
Warum streichen sie dann Dienstposten Österreichischer Gesetzvollstrecker??? Unsere Freunde (sie wären wirklich nett und Freund und Helfer wenn sie nicht ständig von ihrem Arbeitgeber frustriert mit unsinnigen Arbeitsaufträgen gehänselt würden)
Oder glaubt ihr unsere Polizisten machen das gern ihren Mitmenschen bei einer Verkehrskontrolle Geld abzunehmen? Das macht sie ja nicht gerade beliebt, aber wenn sie es AUFGEZWUNGEN bekommen von ihrem Arbeitgeber... da muss man ja grantig werden!!

mfg
otr

tinahexe
09.11.2008, 01:43
ich hoffe die zuständigen überlegen sich das noch, weil sonst wirds bei uns recht ungemütlich werden befürchte ich,
denn in den ganzen grenzregionen ist jetzt schon soviel kriminalität , kein tag vergeht wo nicht in einer ortschaft ein einbruch stattfindet, oft sogar wenn die bewohner daheim sind,erst diese und vorige woche in den gemeinden seefeld -untermarkersdorf,
und in seefeld kannst ja auch gleich mit dem auto über die grenze fahren ist ja jetzt erlaubt ,da sinds dan gleich drüben und dann findet die keiner mehr, :mad:


lg tina