Helmut71
13.10.2008, 06:53
Erstmals seit mehr als 200 Jahren hat ein Brutpaar in den Marchauen wieder Junge aufgezogen. Der Kaiseradler ist weltweit bedroht. Das Land sowie Natur- und Artenschützer sprechen von einem sensationellen Erfolg. Die seit Jahren laufenden Versuche, den weltweit bedrohten Kaiseradler wieder in Niederösterreich anzusiedeln, haben sich bewährt. Zum ersten Mal zog ein Brutpaar zwei Junge auf, teilte ÖVP-Landesrat Josef Plank mit.
Fast zwei Jahrhunderte galt der Kaiseradler in Österreich als ausgestorben. Am 11. Mai dieses Jahres schlüpfte nun in einem Horst in freier Natur in den March-Auen der erste Jungvogel.
Lebensräume: Unberührte Graslandschaften
Die Verbreitung des Kaiseradlers erstreckt sich von Zentralasien bis ins östliche Mitteleuropa. Durch sukzessive Lebensraumverluste und Verfolgung war der Bestand besonders im letzten Jahrhundert dramatisch zurückgegangen.
Die ursprünglichen Lebensräume dieser Vögel sind weite und von zivilisatorischen Einflüssen weitgehend unberührte Graslandschaften.
Nahrung: Feldhase, Hamster und Fasan
Heutzutage finden Kaiseradler ihre Beutetiere wie Feldhase, Hamster und Fasan meist auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Als Brutmöglichkeiten wählen die Greifvögel in der Regel besonders hohe und dementsprechend alte Bäume mit großer Krone.
BirdLife Österreich wickelt im Auftrag des Landes Niederösterreich ein Schutzprogramm für diese bedrohte Art ab. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei ist es, in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und Landwirten den Lebensraum und damit die Nahrungsgrundlage zu sichern.
Quelle: noe.orf.at
Fast zwei Jahrhunderte galt der Kaiseradler in Österreich als ausgestorben. Am 11. Mai dieses Jahres schlüpfte nun in einem Horst in freier Natur in den March-Auen der erste Jungvogel.
Lebensräume: Unberührte Graslandschaften
Die Verbreitung des Kaiseradlers erstreckt sich von Zentralasien bis ins östliche Mitteleuropa. Durch sukzessive Lebensraumverluste und Verfolgung war der Bestand besonders im letzten Jahrhundert dramatisch zurückgegangen.
Die ursprünglichen Lebensräume dieser Vögel sind weite und von zivilisatorischen Einflüssen weitgehend unberührte Graslandschaften.
Nahrung: Feldhase, Hamster und Fasan
Heutzutage finden Kaiseradler ihre Beutetiere wie Feldhase, Hamster und Fasan meist auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Als Brutmöglichkeiten wählen die Greifvögel in der Regel besonders hohe und dementsprechend alte Bäume mit großer Krone.
BirdLife Österreich wickelt im Auftrag des Landes Niederösterreich ein Schutzprogramm für diese bedrohte Art ab. Ein wichtiger Schwerpunkt dabei ist es, in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und Landwirten den Lebensraum und damit die Nahrungsgrundlage zu sichern.
Quelle: noe.orf.at