*NiMi*
09.10.2008, 15:02
Was kann sie leisten - und was nicht?
Autor: Martina Petersen / "WUFF"-Ausgabe: 2008-10
„Tier-Nannys“, „Hundeflüsterer“ und „Superfrauchen“ machen im Fernsehen Quote – doch welchen Nutzwert haben die vielen Erziehungssendungen und Ratgeber für Hundebesitzer wirklich?
http://www.wuff-online.com/pics/aktuell/2008/10inhalt4.jpgDalmatiner-Rüde Cliff ist clever – und extrem verfressen. Sobald seine Familie das Haus verlassen hat, stöbert er in den Kinderzimmern in herumliegenden Rucksäcken und Regalen jedes Naschwerk auf. Gerade in der Küche ist kein Topf mit Essbarem vor ihm sicher: Breitbeinig stehend wie ein Sheriff, die Vorderpfoten links und rechts vom Topf auf dem Kochfeld des Herdes, schleckt er jedes Gefäß genüsslich aus, ohne dass etwas zu Bruch geht.
Bei solchen Bildern, die Privatsender VOX in seiner Tiersendung „hundkatzemaus“ (samstags 18 Uhr) ausgestrahlt hat, muss wohl jeder Zuschauer – ob er will oder nicht – lachen. Dabei ist Cliffs Familie längst nicht mehr zum Lachen zumute: Die Nerven liegen blank, Cliffs Herrchen denkt sogar schon an Scheidung. Sollen die Hundebesitzer doch besser aufräumen, die Zimmertüren während ihrer Abwesenheit abschließen oder gar die Töpfe im Kühlschrank aufbewahren? Solch profane Lösungen sind im Zeitalter von „Tier-Nanny“ Katja Geb-Mann passé. Heute rückt das Fernsehen an, verkabelt das Haus mit Kameras und spioniert Cliff aus, wenn er allein zu Haus ist. Auch als Tierpsychologin Geb-Mann den Einsatz eines Sprayhalsbandes vorschlägt, verfolgt die Fernsehnation am Bildschirm, wie Cliff beim Naschen mit Luftstößen ein Heidenschreck eingejagt wird. Eine Supergaudi auf Kosten des Tieres, ein Gebrauchswert für Hundebesitzer mit ähnlichen Problemen aber gleich null. Denn wer hat schon die technische Ausrüstung für Hundeerziehung mit „versteckter Kamera“ parat? ...
Den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen WUFF-Ausgabe (erhältlich am Kiosk oder bei Ihrem Zeitschriftenhändler) nachlesen.
Autor: Martina Petersen / "WUFF"-Ausgabe: 2008-10
„Tier-Nannys“, „Hundeflüsterer“ und „Superfrauchen“ machen im Fernsehen Quote – doch welchen Nutzwert haben die vielen Erziehungssendungen und Ratgeber für Hundebesitzer wirklich?
http://www.wuff-online.com/pics/aktuell/2008/10inhalt4.jpgDalmatiner-Rüde Cliff ist clever – und extrem verfressen. Sobald seine Familie das Haus verlassen hat, stöbert er in den Kinderzimmern in herumliegenden Rucksäcken und Regalen jedes Naschwerk auf. Gerade in der Küche ist kein Topf mit Essbarem vor ihm sicher: Breitbeinig stehend wie ein Sheriff, die Vorderpfoten links und rechts vom Topf auf dem Kochfeld des Herdes, schleckt er jedes Gefäß genüsslich aus, ohne dass etwas zu Bruch geht.
Bei solchen Bildern, die Privatsender VOX in seiner Tiersendung „hundkatzemaus“ (samstags 18 Uhr) ausgestrahlt hat, muss wohl jeder Zuschauer – ob er will oder nicht – lachen. Dabei ist Cliffs Familie längst nicht mehr zum Lachen zumute: Die Nerven liegen blank, Cliffs Herrchen denkt sogar schon an Scheidung. Sollen die Hundebesitzer doch besser aufräumen, die Zimmertüren während ihrer Abwesenheit abschließen oder gar die Töpfe im Kühlschrank aufbewahren? Solch profane Lösungen sind im Zeitalter von „Tier-Nanny“ Katja Geb-Mann passé. Heute rückt das Fernsehen an, verkabelt das Haus mit Kameras und spioniert Cliff aus, wenn er allein zu Haus ist. Auch als Tierpsychologin Geb-Mann den Einsatz eines Sprayhalsbandes vorschlägt, verfolgt die Fernsehnation am Bildschirm, wie Cliff beim Naschen mit Luftstößen ein Heidenschreck eingejagt wird. Eine Supergaudi auf Kosten des Tieres, ein Gebrauchswert für Hundebesitzer mit ähnlichen Problemen aber gleich null. Denn wer hat schon die technische Ausrüstung für Hundeerziehung mit „versteckter Kamera“ parat? ...
Den vollständigen Artikel können Sie in der aktuellen WUFF-Ausgabe (erhältlich am Kiosk oder bei Ihrem Zeitschriftenhändler) nachlesen.