*NiMi*
30.07.2008, 13:25
350 Hunde und 700 Katzen warten auf neuen Besitzer - Vor allem die Abgabe von Wildtieren wird zum Problem
30.07.2008 / APA
Wien - Das Wiener Tierschutzhaus platzt in der aktuellen Urlaubssaison wieder aus allen Nähten. Alljährlich wird die Vösendorfer Einrichtung in der Ferienzeit zum Auffangbecken für ungewollte Haustiere, die Urlaubsreisen vermeintlich im Wege stehen.
"Wir sind am Limit", bedauerte Alexander Willer vom Tierschutzhaus gegenüber der APA. Bereits 350 Hunde und 700 Katzen würden auf einen neuen Besitzer warten. Ein massives Problem sei aber auch die Abgabe von Wildtieren.
Die Mehrheit der eintreffenden Hunde stellten zwar nach wie vor Welpen, die auf Parkplätzen ausgesetzt würden. Leider seien viele Hundehalter aber auch so unverschämt, ihren langjährigen Gefährten ganz offen im Tierschutzhaus abzugeben, weil sie sich Tierarztkosten nicht leisten wollten oder Ausreden wie plötzlich auftretende Allergien vorschützten, so Willer. Bei den Hunden könne man guten Gewissens kaum noch Exemplare aufnehmen, bei den Katzen habe man noch eher etwas Puffer.
"Das größere Problem, dass wir derzeit haben, sind Jungvögel", so Willer. Die Menschen würden alles aufklauben - auch Bodenbrüter, in der Annahme, dass die Jungen aus dem Nest gefallen seien. Angesichts dieser Entwicklung bleibe nur der Appell an die artenunkundigen
Tierliebhaber: "Bitte sammelt nicht alles ein." Immerhin habe sich ein Trend der vergangenen Jahre abgeschwächt, freute sich Willer. Es würden heuer weit weniger ausgesetzte Exoten wie Schildkröten oder Krokodile ins Tierschutzhaus eingeliefert.
30.07.2008 / APA
Wien - Das Wiener Tierschutzhaus platzt in der aktuellen Urlaubssaison wieder aus allen Nähten. Alljährlich wird die Vösendorfer Einrichtung in der Ferienzeit zum Auffangbecken für ungewollte Haustiere, die Urlaubsreisen vermeintlich im Wege stehen.
"Wir sind am Limit", bedauerte Alexander Willer vom Tierschutzhaus gegenüber der APA. Bereits 350 Hunde und 700 Katzen würden auf einen neuen Besitzer warten. Ein massives Problem sei aber auch die Abgabe von Wildtieren.
Die Mehrheit der eintreffenden Hunde stellten zwar nach wie vor Welpen, die auf Parkplätzen ausgesetzt würden. Leider seien viele Hundehalter aber auch so unverschämt, ihren langjährigen Gefährten ganz offen im Tierschutzhaus abzugeben, weil sie sich Tierarztkosten nicht leisten wollten oder Ausreden wie plötzlich auftretende Allergien vorschützten, so Willer. Bei den Hunden könne man guten Gewissens kaum noch Exemplare aufnehmen, bei den Katzen habe man noch eher etwas Puffer.
"Das größere Problem, dass wir derzeit haben, sind Jungvögel", so Willer. Die Menschen würden alles aufklauben - auch Bodenbrüter, in der Annahme, dass die Jungen aus dem Nest gefallen seien. Angesichts dieser Entwicklung bleibe nur der Appell an die artenunkundigen
Tierliebhaber: "Bitte sammelt nicht alles ein." Immerhin habe sich ein Trend der vergangenen Jahre abgeschwächt, freute sich Willer. Es würden heuer weit weniger ausgesetzte Exoten wie Schildkröten oder Krokodile ins Tierschutzhaus eingeliefert.