Helmut71
19.06.2008, 10:21
Weiter Verwirrung und Unklarheit herrscht über die Weiterführung der A5 auf tschechischem Gebiet - so werden jetzt 2 Trassen nebeneinander geplant, die über Drasenhofen udn die über Reintal.
Das scheint den Gegnern der Reintal-Version wieder Auftrieb zu geben.
Siehe auch ein aktueller Bericht in der NÖN
„Schaut verrückt aus!“
BEZIRK MISTELBACH / Die Tschechen werden Reintal- und Drasenhofenkorridor als Schnellstraße planen.
Ein Beschluss, zwei Deutungen: Fakt ist: Die tschechische Regierung beschloss am 9. Juni endlich die Weiterführung der Nordautobahn auf tschechischem Gebiet, die R52, via Drasenhofen/Mikulov als Schnellstraße. Gleichzeitig wurde auch die Strecke Breclav-Reintal, die R55, als Schnellstraße definiert und soll im Bereich der Umfahrung Breclav vierspurig ausgebaut werden.
Gleichzeitig sollen bilaterale Verträge zwischen Österreich und Tschechien beide Bauvorhaben absichern, ein Vertrag soll erarbeitet werden.
Für SPÖ-Nationalrat Hubert Kuzdas ist das ein Schritt in die richtige Richtung zur Errichtung der Nordautobahn über Drasenhofen. „Es muss uns aber klar sein, dass wir die Straße Richtung Reintal so planen und bauen müssen, damit sie jederzeit vierspurig ausgebaut werden kann!“, so Kuzdas.
„Das schaut schon verrückt aus“, kommentiert Petr Firbas, Gegner des Drasenhofenkorridors und Verfechter der Reintal-Trasse den Beschluss: „Jene, die ein eindeutiges Votum erwartet haben, müssen jetzt komplett verwirrt sein!“ Jedenfalls sei diese Entscheidung ein Durchbruch für den Reintal-Korridor.
Denn aus seiner Sicht ist die Anbindung der Nordautobahn über Reintal-Breclav an die bestehende Autobahn Brünn-Bratislava um vieles günstiger, als die Drasenhofen-Variante. Zudem gebe es vorerst keinerlei Finanzierung für den Ausbau der R52.
Warum hat die tschechische Regierung einen derart doppeldeutigen Bechluss gefasst: Laut den Kuzdas’schen Quellen im Verkehrsministerium liegt der Grund im Widerstand der tschechischen Grünen gegen die Drasenhofen-Trasse. Wann der bilaterale Vertrag unterzeichnet werden kann, das ist weiter offen, die Texte müssen erst vorbereitet werden.
Quelle: NÖN
Das scheint den Gegnern der Reintal-Version wieder Auftrieb zu geben.
Siehe auch ein aktueller Bericht in der NÖN
„Schaut verrückt aus!“
BEZIRK MISTELBACH / Die Tschechen werden Reintal- und Drasenhofenkorridor als Schnellstraße planen.
Ein Beschluss, zwei Deutungen: Fakt ist: Die tschechische Regierung beschloss am 9. Juni endlich die Weiterführung der Nordautobahn auf tschechischem Gebiet, die R52, via Drasenhofen/Mikulov als Schnellstraße. Gleichzeitig wurde auch die Strecke Breclav-Reintal, die R55, als Schnellstraße definiert und soll im Bereich der Umfahrung Breclav vierspurig ausgebaut werden.
Gleichzeitig sollen bilaterale Verträge zwischen Österreich und Tschechien beide Bauvorhaben absichern, ein Vertrag soll erarbeitet werden.
Für SPÖ-Nationalrat Hubert Kuzdas ist das ein Schritt in die richtige Richtung zur Errichtung der Nordautobahn über Drasenhofen. „Es muss uns aber klar sein, dass wir die Straße Richtung Reintal so planen und bauen müssen, damit sie jederzeit vierspurig ausgebaut werden kann!“, so Kuzdas.
„Das schaut schon verrückt aus“, kommentiert Petr Firbas, Gegner des Drasenhofenkorridors und Verfechter der Reintal-Trasse den Beschluss: „Jene, die ein eindeutiges Votum erwartet haben, müssen jetzt komplett verwirrt sein!“ Jedenfalls sei diese Entscheidung ein Durchbruch für den Reintal-Korridor.
Denn aus seiner Sicht ist die Anbindung der Nordautobahn über Reintal-Breclav an die bestehende Autobahn Brünn-Bratislava um vieles günstiger, als die Drasenhofen-Variante. Zudem gebe es vorerst keinerlei Finanzierung für den Ausbau der R52.
Warum hat die tschechische Regierung einen derart doppeldeutigen Bechluss gefasst: Laut den Kuzdas’schen Quellen im Verkehrsministerium liegt der Grund im Widerstand der tschechischen Grünen gegen die Drasenhofen-Trasse. Wann der bilaterale Vertrag unterzeichnet werden kann, das ist weiter offen, die Texte müssen erst vorbereitet werden.
Quelle: NÖN