Grizzly
09.10.2011, 14:36
GÖLLERSDORF / „Die Windverhältnisse sind ideal“, tönte neulich der Vorstand der Simonsfeld AG und kündigte gleich darauf eine Kette von 14 Windkraftanlagen im Hollabrunner Wald an. Mittlerweile bläst dem Energiebetreiber von allen Seiten gehörig Starkwind ins Gesicht, am allermeisten vonseiten der Initiative Waldschutz.
„Wir lieben den Hollabrunner Wald, er ist unser Lebensraum und darf nicht durch Windindustrieanlagen zerstört werden“, betonten die Vertreter der Initiative bei ihrem jüngsten Treffen in Göllersdorf.
http://weinviertel.net/attachment.php?attachmentid=3569&d=1318163156
Sie wehren sich gegen die Zerstörung des Hollabrunner Waldes durch Windindustrieanlagen: Die Initiative Waldschutz mit ihrem Sprecher Johannes Aigner und Bürger-Vertretern der betroffenen Gemeinden.
Bild: Waldschutz © Sabine Fasching
Ausgerechnet im „Internationalen Jahr des Waldes“ will die Simonsfeld AG eine regelrechte Windradkette mitten im Wald beim sogenannten „Grünen Kreuz“ durchboxen. Eine Welle der Empörung durch die Gemeinden Göllersdorf, Hollabrunn und Großmugl ist die Folge. Nun trafen sich zahlreiche aktive Bürger, um Kampfgeist und Protest gegen die 14 geplanten „Monster“ auszudrücken.
Schon vor vier Jahren waren von der überparteilichen Initiative rund 2.000 Unterschriften gegen das Risikoprojekt gesammelt worden. Damals waren sich Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen einig und lehnten mit ihren Unterschriften dieses katastrophale Vorhaben ab.
„Die Projektbetreiber spielen bewusst mit der Angst vor der Atomkraft“, sagt Johannes Aigner aus Porrau, der Sprecher der Initiative Waldschutz. Und weiter: „Wir sind klarerweise gegen Atomstrom und befürworten im Grunde Alternativenergien, aber eben nur dort, wo es dem Landschaftsbild entspricht, wo bereits andere technische Faktoren dafür sprechen.“
„Es ist doch keine ‚saubere‘ Energie, wenn Umwelt und Landschaft dafür geopfert werden!“ Windindustrieanlagen seien mit dem Naturraum des größten Waldgebiets des Weinviertels und größten Eichenmischwald Mitteleuropas nicht vereinbar.
Die Initiative Waldschutz will gegen das geplante Projekt mit weiteren Aktionen kämpfen. Die Politik wird aufgefordert, sich für einen vernünftigen Interessensausgleich von Energiegewinnung und Naturschutz einzusetzen. Dort wo der Lebensraum noch naturnah vorhanden ist, müsse er es auch bleiben!
Der Hollabrunner Wald und gerade das Gebiet um das „Grüne Kreuz“ ist für die Menschen zu jeder Jahreszeit ein wichtiges und geschätztes Naherholungsgebiet, mit der „Ruhe“ wäre es dann aber vorbei. Wenn im Winter die Gefahr des Eisabfalls von den Rotorblättern droht, dürfte das Gebiet sogar nicht einmal mehr betreten werden!
(griz-)
Information: Initiative Waldschutz, Johannes Aigner 0676/3055769, http://www.waldschutz.at/
„Wir lieben den Hollabrunner Wald, er ist unser Lebensraum und darf nicht durch Windindustrieanlagen zerstört werden“, betonten die Vertreter der Initiative bei ihrem jüngsten Treffen in Göllersdorf.
http://weinviertel.net/attachment.php?attachmentid=3569&d=1318163156
Sie wehren sich gegen die Zerstörung des Hollabrunner Waldes durch Windindustrieanlagen: Die Initiative Waldschutz mit ihrem Sprecher Johannes Aigner und Bürger-Vertretern der betroffenen Gemeinden.
Bild: Waldschutz © Sabine Fasching
Ausgerechnet im „Internationalen Jahr des Waldes“ will die Simonsfeld AG eine regelrechte Windradkette mitten im Wald beim sogenannten „Grünen Kreuz“ durchboxen. Eine Welle der Empörung durch die Gemeinden Göllersdorf, Hollabrunn und Großmugl ist die Folge. Nun trafen sich zahlreiche aktive Bürger, um Kampfgeist und Protest gegen die 14 geplanten „Monster“ auszudrücken.
Schon vor vier Jahren waren von der überparteilichen Initiative rund 2.000 Unterschriften gegen das Risikoprojekt gesammelt worden. Damals waren sich Vertreter von ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grünen einig und lehnten mit ihren Unterschriften dieses katastrophale Vorhaben ab.
„Die Projektbetreiber spielen bewusst mit der Angst vor der Atomkraft“, sagt Johannes Aigner aus Porrau, der Sprecher der Initiative Waldschutz. Und weiter: „Wir sind klarerweise gegen Atomstrom und befürworten im Grunde Alternativenergien, aber eben nur dort, wo es dem Landschaftsbild entspricht, wo bereits andere technische Faktoren dafür sprechen.“
„Es ist doch keine ‚saubere‘ Energie, wenn Umwelt und Landschaft dafür geopfert werden!“ Windindustrieanlagen seien mit dem Naturraum des größten Waldgebiets des Weinviertels und größten Eichenmischwald Mitteleuropas nicht vereinbar.
Die Initiative Waldschutz will gegen das geplante Projekt mit weiteren Aktionen kämpfen. Die Politik wird aufgefordert, sich für einen vernünftigen Interessensausgleich von Energiegewinnung und Naturschutz einzusetzen. Dort wo der Lebensraum noch naturnah vorhanden ist, müsse er es auch bleiben!
Der Hollabrunner Wald und gerade das Gebiet um das „Grüne Kreuz“ ist für die Menschen zu jeder Jahreszeit ein wichtiges und geschätztes Naherholungsgebiet, mit der „Ruhe“ wäre es dann aber vorbei. Wenn im Winter die Gefahr des Eisabfalls von den Rotorblättern droht, dürfte das Gebiet sogar nicht einmal mehr betreten werden!
(griz-)
Information: Initiative Waldschutz, Johannes Aigner 0676/3055769, http://www.waldschutz.at/