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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Attraktion in Korneuburg ab 2009



Helmut71
11.04.2008, 09:16
In Korneuburg gibt es ab nächstes Jahr eine neue Attraktion..



Top-Attraktion Fossilienwelt Stetten
Die weltweit einzigartige Fossillagerstätte bei Korneuburg wird mit der Errichtung der "Fossilienwelt Weinveirtel" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Seit über 150 Jahren sind die sandigen und tonigen Ablagerungen rund um Korneuburg für ihren Fossilreichtum bekannt, in den letzten beiden Jahrzehnten war das Korneuburger Becken dementsprechend auch Ziel einer konzentrierten wissenschaftlichen Bearbeitung bei der mehr als 650 verschiedene Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen werden konnten. Das Spektrum reicht dabei von winzigen Algen bis zu ausgewachsenen Elefanten. Daher ist das Korneuburger Becken heute das am besten wissenschaftlich bearbeitete und dokumentierte landschaftliche Becken der Welt!
„Die weltweit einzigartige Fossillagerstätte wird nun einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, freut sich Tourismuslandesrat LH-Stv. Ernest Gabmann. Der Spatenstich für die „Fossilienwelt Weinviertel“ fand im November 2007 statt.
Als größte Attraktion in Stetten ist sicherlich das 17 Millionen Jahre alte, und weltweit größte erhaltene Austernriff. Für die Fossilienwelt wird es überdacht und mittels Licht- und Toneffekten dargestellt. Ein rund zwölf Meter hoher Turm in Schneckenform wird den Eingangsbereich bilden. Mittels eines Schnitts durch den Berg werden die Schichten freigelegt, die das Leben vor 17 Millionen Jahren dokumentieren. Austernriffe und andere Fossilien sollen somit an den Originalschauplätzen zu sehen sein. Außerdem werden ein Themenspielplatz, ein Themenrestaurant und ein Shop errichtet.
Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2009 vorgesehen. Jährlich rechnet man mit 30.000 bis 40.000 BesucherInnen. Die Gesamtinvestitionskosten für das Projekt betragen € 3 Millionen. Das Land Niederösterreich wird diese neue Touristenattraktion im Rahmen der ecoplus Regionalförderung unterstützen.


Quelle: NÖN