Helmut71
31.03.2008, 09:31
In Korneuburg ist ein großes Bildungs- und Sozialzentrum am Stadtrand geplant...
GROSSPROJEKT / Beim Landesjugendheim soll ein Schul- und Sozialzentrum entstehen. AHS, SPZ, Polytechnische Schule und ein größeres Pflegeheim sind geplant.
VON VERONIKA LÖWENSTEIN
In den nächsten Jahren soll am Areal des Landesjugendheims eine neue AHS gebaut werden, derzeit laufen die Ausschreibungen für die Planung. Doch nicht nur das, es sind Gespräche im Gange, die das Gelände zu einem Schul- und Sozialzentrum machen sollen. „Bis April dieses Jahres wird der Masterplan vorliegen“, sagt Vizebürgermeister Christian Gepp.
Der Plan sieht ein zweites Schulgebäude, in dem das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ) und die Polytechnische Schule untergebracht werden sollen, vor. Auch der Neubau eines größeren, modernen Pflegeheims steht zur Diskussion. „Das sind Überlegungen, die die nächsten drei bis vier Jahre betreffen“, betont LAbg. Ing. Hermann Haller. „Es gibt schon Erstgespräche“, bestätigt auch Stadtchef Wolfgang Peterl, „das ist aber Sache der Landes.“
Dr. Gerhard Tretzmüller von der NÖ Landesimmobiliengesellschaft fasst das geplante Modell-Projekt zusammen: „Das Areal des Landesjugendheims mit seinen 15 Hektar in zentraler Lage ist für die Unterbringung der unterschiedlichen pädagogischen und sozialen Zwecke ausgezeichnet geeignet.“
Sowohl das SPZ als auch die Polytechnische Schule haben in der letzten Zeit unter großen Platzproblemen gelitten. Für Poly-Direktorin Helene Fuchs-Moser wäre das Projekt die ideale Lösung: „Die bereits bestehende und bestens funktionierende Kooperation zwischen unserer Schule und dem Jugendheim kann ausgebaut und neue Ausbildungsformen ermöglicht werden.“ Das Landesjugendheim könnte außerdem einen neuen Trakt für die Lehrwerkstätten erhalten. Rund 1.000 Kinder könnten in dem neuen Zentrum die Schulbank drücken. „Pädagogische Synergieeffekte können genutzt werden“, betont Gepp, „außerdem werden auf einen Schlag weit über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.“
Die Sanierung und die Erweiterung des bestehenden Landespflegeheimes Augustinerheim ist derzeit hintangestellt. Der Bau eines modernen Hauses mit mehr Kapazität würde das alte Heim ersetzen. „Wir feiern heuer das 40-jährige Jubiläum des Hauses, Investitionen muss man langfristig überlegen“, weiß auch der Direktor des Heimes Christian Seidl.
Die Konzentration der Einrichtungen würde viele Vorteile bringen, meint LAbg. Hermann Haller. „Man kann die Infrastruktur mit einem gemeinsamen Heizwerk mit biogenen Heizstoffen, einer großen gemeinsamen Küche, einem Betriebskindergarten usw. bündeln.“
Quelle: NÖN
GROSSPROJEKT / Beim Landesjugendheim soll ein Schul- und Sozialzentrum entstehen. AHS, SPZ, Polytechnische Schule und ein größeres Pflegeheim sind geplant.
VON VERONIKA LÖWENSTEIN
In den nächsten Jahren soll am Areal des Landesjugendheims eine neue AHS gebaut werden, derzeit laufen die Ausschreibungen für die Planung. Doch nicht nur das, es sind Gespräche im Gange, die das Gelände zu einem Schul- und Sozialzentrum machen sollen. „Bis April dieses Jahres wird der Masterplan vorliegen“, sagt Vizebürgermeister Christian Gepp.
Der Plan sieht ein zweites Schulgebäude, in dem das Sonderpädagogische Zentrum (SPZ) und die Polytechnische Schule untergebracht werden sollen, vor. Auch der Neubau eines größeren, modernen Pflegeheims steht zur Diskussion. „Das sind Überlegungen, die die nächsten drei bis vier Jahre betreffen“, betont LAbg. Ing. Hermann Haller. „Es gibt schon Erstgespräche“, bestätigt auch Stadtchef Wolfgang Peterl, „das ist aber Sache der Landes.“
Dr. Gerhard Tretzmüller von der NÖ Landesimmobiliengesellschaft fasst das geplante Modell-Projekt zusammen: „Das Areal des Landesjugendheims mit seinen 15 Hektar in zentraler Lage ist für die Unterbringung der unterschiedlichen pädagogischen und sozialen Zwecke ausgezeichnet geeignet.“
Sowohl das SPZ als auch die Polytechnische Schule haben in der letzten Zeit unter großen Platzproblemen gelitten. Für Poly-Direktorin Helene Fuchs-Moser wäre das Projekt die ideale Lösung: „Die bereits bestehende und bestens funktionierende Kooperation zwischen unserer Schule und dem Jugendheim kann ausgebaut und neue Ausbildungsformen ermöglicht werden.“ Das Landesjugendheim könnte außerdem einen neuen Trakt für die Lehrwerkstätten erhalten. Rund 1.000 Kinder könnten in dem neuen Zentrum die Schulbank drücken. „Pädagogische Synergieeffekte können genutzt werden“, betont Gepp, „außerdem werden auf einen Schlag weit über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen.“
Die Sanierung und die Erweiterung des bestehenden Landespflegeheimes Augustinerheim ist derzeit hintangestellt. Der Bau eines modernen Hauses mit mehr Kapazität würde das alte Heim ersetzen. „Wir feiern heuer das 40-jährige Jubiläum des Hauses, Investitionen muss man langfristig überlegen“, weiß auch der Direktor des Heimes Christian Seidl.
Die Konzentration der Einrichtungen würde viele Vorteile bringen, meint LAbg. Hermann Haller. „Man kann die Infrastruktur mit einem gemeinsamen Heizwerk mit biogenen Heizstoffen, einer großen gemeinsamen Küche, einem Betriebskindergarten usw. bündeln.“
Quelle: NÖN