Wolfgang B
10.02.2010, 10:46
„Wilfings Geiseln!“ tituliert die NÖN einen Bericht über neuerliche Diskussionen um die Weitertrassierung der A 5 nach Tschechien.
BEZIRK MISTELBACH / Tschechien lässt jetzt auch die deutlich billigere Reintal-Breclav-Variante für Schnellstraße prüfen.
Die Nordautobahn endet zurzeit in Schrick. Und ob sie jemals die Grenze bei Drasenhofen erreichen wird, ist weiter fraglich. Denn Gegenwind kommt nicht nur von den Grundbesitzern, die partout nicht ihren Grund und Boden um 2,50 Euro pro Quadratmeter hergeben wollen und von der Bürgerinitiative, die in der Vorwoche den Bescheid zur Umweltverträglichkeitsprüfung des zweiten Abschnitts bis Poysbrunn beeinsprucht hat.
Probleme gibt es auch auf tschechischer Seite: Nachdem das Verwaltungsgericht Anfang Dezember die Raumordnung in Südmähren nach Verfahrensfehlern aufgehoben hat, muss diese jetzt neu - unter neuen Bedingungen - erstellt werden. Und eine dieser Vorgaben aus Prag besagt, dass sowohl die R52 via Mikulov-Drasenhofen, als auch die R55 über Breclav-Reintal als Verbindung Richtung Wien zu prüfen seien. In der Vorwoche unterstrich das die stellvertretende Landeshauptfrau von Südmähren. Anna Procházková hatte in einer Pressekonferenz erklärt, dass man auf jeden Fall alle Varianten prüfen werde - etwas, das in der alten Raumordnung nicht der Fall gewesen ist.
Damit steht für Petr Firbas, Gegner der Mikulov-Trasse fest, dass sich damit der Breclav-Reintal-Korridor durchsetzen werde: Denn der sei um einiges billiger zu errichten, zudem würde er vom Transitverkehr aus Polen angenommen, was bei der Drasenhofen-Variante nicht der Fall sei. „Baut Österreich die Autobahn bis Drasenhofen, so baut es eine Geisterautobahn für 4.000 Poysdorfer!“ Denn der Verkehr würde eine Autobahn bei Drasenhofen nicht rechtfertigen, tschechische Studien sagen eine Verkehrsfrequenz von 8.000 bis 10.000 Fahrzeuge für Drasenhofen voraus.
„Wilfing macht alles, damit Poysdorf und Drasenhofen leiden, damit er seine Idee einer Autobahn umsetzen kann!“, ist Firbas überzeugt, dass die Reintal-Variante die beiden Orte dauerhaft entlasten könnte: „Die Leute sind nichts anderes als die Geiseln Wilfings!“
BEZIRK MISTELBACH / Tschechien lässt jetzt auch die deutlich billigere Reintal-Breclav-Variante für Schnellstraße prüfen.
Die Nordautobahn endet zurzeit in Schrick. Und ob sie jemals die Grenze bei Drasenhofen erreichen wird, ist weiter fraglich. Denn Gegenwind kommt nicht nur von den Grundbesitzern, die partout nicht ihren Grund und Boden um 2,50 Euro pro Quadratmeter hergeben wollen und von der Bürgerinitiative, die in der Vorwoche den Bescheid zur Umweltverträglichkeitsprüfung des zweiten Abschnitts bis Poysbrunn beeinsprucht hat.
Probleme gibt es auch auf tschechischer Seite: Nachdem das Verwaltungsgericht Anfang Dezember die Raumordnung in Südmähren nach Verfahrensfehlern aufgehoben hat, muss diese jetzt neu - unter neuen Bedingungen - erstellt werden. Und eine dieser Vorgaben aus Prag besagt, dass sowohl die R52 via Mikulov-Drasenhofen, als auch die R55 über Breclav-Reintal als Verbindung Richtung Wien zu prüfen seien. In der Vorwoche unterstrich das die stellvertretende Landeshauptfrau von Südmähren. Anna Procházková hatte in einer Pressekonferenz erklärt, dass man auf jeden Fall alle Varianten prüfen werde - etwas, das in der alten Raumordnung nicht der Fall gewesen ist.
Damit steht für Petr Firbas, Gegner der Mikulov-Trasse fest, dass sich damit der Breclav-Reintal-Korridor durchsetzen werde: Denn der sei um einiges billiger zu errichten, zudem würde er vom Transitverkehr aus Polen angenommen, was bei der Drasenhofen-Variante nicht der Fall sei. „Baut Österreich die Autobahn bis Drasenhofen, so baut es eine Geisterautobahn für 4.000 Poysdorfer!“ Denn der Verkehr würde eine Autobahn bei Drasenhofen nicht rechtfertigen, tschechische Studien sagen eine Verkehrsfrequenz von 8.000 bis 10.000 Fahrzeuge für Drasenhofen voraus.
„Wilfing macht alles, damit Poysdorf und Drasenhofen leiden, damit er seine Idee einer Autobahn umsetzen kann!“, ist Firbas überzeugt, dass die Reintal-Variante die beiden Orte dauerhaft entlasten könnte: „Die Leute sind nichts anderes als die Geiseln Wilfings!“