Grizzly
04.02.2010, 18:30
Aus dem KURIER vom 02. 02. 2010
„Eine neue Liste mischt die kommenden Gemeinderatswahlen in Wullersdorf auf und könnte der ÖVP die absolute Mehrheit kosten.
Drei Buchstaben sind es, die gehörig Bewegung in den Wahlkampf in Wullersdorf, Bezirk Hollabrunn, bringen könnten. Unter der Abkürzung "FLR"
(Für unseren Lebensraum, Anm.) steigen die Kritiker des Windparkes Locatelli in die Gemeindepolitik ein. Ihr Ziel: Den Windpark zu verhindern.
Spitzenkandidat ist der Elektro- und Energietechniker Wilfried Fellinger. Er ist als ehemaliger VP-Gemeindeparteiobmann auch der einzige mit Polit-Erfahrung. Unterstützt wird er von Teilen der damaligen Bürgerinitiative - darunter Josef Müllner und Johannes Schmoll.
ÖVP-Spitzenkandidat und Vizebürgermeister Richard Hogl zeigt für die Bedenken der Windkraft-Gegner Verständnis. "Ich werde sicher nicht blindlings ein Windrad aufstellen lassen. Und ich will vorher ein Gespräch mit dem Umweltanwalt." Außerdem ortet er Probleme beim Vertrag zwischen Gemeinde und Windpark-Betreibern. "Der Vertrag hält nicht." Grundsätzlich sei aber das Ergebnis der Volksbefragung bindend - damals stimmten mehr als 55 Prozent für den Windpark.
Abseits des Themas Windkraft setzt er auf ein Gemeindezentrum mit betreutem Wohnen, einem Fernheizwerk, einem Nahversorger und die Fortsetzung des Kindergartenneubaus. Alles Themen, die auch bei Gerhard Sklenar, SPÖ, zu finden sind. "Diese Anträge haben wir schon vor Jahren eingebracht." Und er sieht einem spannenden Wahlkampf entgegen. "Ich will Bürgermeister werden. Die Chancen stehen gut."
Derzeit hält die ÖVP 12 Mandate, die SPÖ 7, FPÖ und Grüne je eines.
Das Ziel der beiden Kleinparteien ist klar: Stärker werden, oder zumindest das Ergebnis halten. FP-Spitzenkandidat Ignaz Schnötzinger holt sich dafür FP-Nationalratsabgeordneten Christian Lausch als Nummer zwei ins Boot, der auch in Hollabrunn kandidiert.“
Quelle: KURIER vom 02.02.2010 | Michaela Reibenwein
„Eine neue Liste mischt die kommenden Gemeinderatswahlen in Wullersdorf auf und könnte der ÖVP die absolute Mehrheit kosten.
Drei Buchstaben sind es, die gehörig Bewegung in den Wahlkampf in Wullersdorf, Bezirk Hollabrunn, bringen könnten. Unter der Abkürzung "FLR"
(Für unseren Lebensraum, Anm.) steigen die Kritiker des Windparkes Locatelli in die Gemeindepolitik ein. Ihr Ziel: Den Windpark zu verhindern.
Spitzenkandidat ist der Elektro- und Energietechniker Wilfried Fellinger. Er ist als ehemaliger VP-Gemeindeparteiobmann auch der einzige mit Polit-Erfahrung. Unterstützt wird er von Teilen der damaligen Bürgerinitiative - darunter Josef Müllner und Johannes Schmoll.
ÖVP-Spitzenkandidat und Vizebürgermeister Richard Hogl zeigt für die Bedenken der Windkraft-Gegner Verständnis. "Ich werde sicher nicht blindlings ein Windrad aufstellen lassen. Und ich will vorher ein Gespräch mit dem Umweltanwalt." Außerdem ortet er Probleme beim Vertrag zwischen Gemeinde und Windpark-Betreibern. "Der Vertrag hält nicht." Grundsätzlich sei aber das Ergebnis der Volksbefragung bindend - damals stimmten mehr als 55 Prozent für den Windpark.
Abseits des Themas Windkraft setzt er auf ein Gemeindezentrum mit betreutem Wohnen, einem Fernheizwerk, einem Nahversorger und die Fortsetzung des Kindergartenneubaus. Alles Themen, die auch bei Gerhard Sklenar, SPÖ, zu finden sind. "Diese Anträge haben wir schon vor Jahren eingebracht." Und er sieht einem spannenden Wahlkampf entgegen. "Ich will Bürgermeister werden. Die Chancen stehen gut."
Derzeit hält die ÖVP 12 Mandate, die SPÖ 7, FPÖ und Grüne je eines.
Das Ziel der beiden Kleinparteien ist klar: Stärker werden, oder zumindest das Ergebnis halten. FP-Spitzenkandidat Ignaz Schnötzinger holt sich dafür FP-Nationalratsabgeordneten Christian Lausch als Nummer zwei ins Boot, der auch in Hollabrunn kandidiert.“
Quelle: KURIER vom 02.02.2010 | Michaela Reibenwein