Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Resch kandidiert nicht mehr
Helmut71
26.10.2009, 23:00
Kleine Politbombe in Mistelbach: Bgm. Resch hat angekündigt, nicht mehr kandidieren zu wollen!
Mistelbachs Bgm. Resch kandidiert nicht mehr
Mistelbachs Bürgermeister Christian Resch (ÖVP) stellt sein Amt zur Verfügung. Er haben sich nach reiflicher Überlegung entschlossen, nicht mehr für die Gemeinderatswahl am 14. März des kommenden Jahres zu kandidieren..
Resch will Veränderungen für die Bürger
Es sei "an der Zeit, Veränderungen zum Wohle Mistelbachs einzuleiten", so der 54-jährige Christian Resch. Seit 13 Jahren ist er Bürgermeister der Bezirkshauptstadt.
Mit seinem Abgang ergebe sich die "große Chance eines völlig neuen Teams" für die Stadt im Weinviertel. Der scheidende Bürgermeister betonte auch, das Amt "in jeder Stunde mit sehr viel Engagement, mit hoher Leidenschaft und großer Liebe zu Mistelbach ausgeübt" zu haben.
Resch und seine Parteikollegen werden noch bis zur Wahl im Amt bleiben.
Engagierter und umstrittener Bürgermeister
Ins Kreuzfeuer der Kritik war Resch unter anderem im Zusammenhang mit dem Museumszentrum Mistelbach (MZM)geraten, das im laufenden Betrieb für die Stadt zu teuer geworden war. Das als Nitsch-Museum bekannte MZM wurde später zur Gänze vom Land übernommen.
Quelle: ORF
Pasquino
27.10.2009, 08:11
Finde ich schade. Resch ist ein Bürgermeister mit Visionen. Nicht nur das, er hat versucht diese auch umzusetzen (das MZM wird seinen Platz in der NÖ Kulturlandschaft noch finden, davon bin ich überzeugt). Mistelbach ist während seiner Zeit urbaner geworden, einige Projekte wie die M-City sind eine Erfolgsgeschichte. Leider hat er nicht immer geschickt seine Ideen und Projekte kommuniziert.
Erfolgsliste Reschs:
M-City:
Ein weiterer Verkehrserreger in Mistelbach, der entscheidend zur Deattraktivierung des Stadtzentrums beitrug.
Hst. Mistelbach Stadt:
Unnötige Investition, die nur der Faulheit der Schüler dient.
Normales Reisepublikum nur marginal vorhanden, dafür Urinal und Schauplatz für angezündete, kleinformatige und nur an Mo - Fr erscheinende Tageszeitungen, windgeschützte Saufgelage etc.
MZM:
Kein Kommentar
Umfahrung West:
Kniefall vor der Baulobby und den Betonierern Prölls, welche nur den Auftrag haben, für die Bauwirtschaft möglichst billig zu bauen.
Englisch & Resch sind auf deren Beteuerungen, eine West-Umfahrung wäre hier die bessere - weil billigere - Lösung als eine Ost-Umfahrung voll hereingefallen.
Sonnenschirme:
Nächster Tritt in den Fettnapf
Ich werd´ ihm keine Träne nachweinen, blöd ist nur, es ist noch selten was G´scheiteres nachgekommen. :rolleyes:
Helmut71
31.10.2009, 12:15
aktueller Bericht in der NÖN
„Ich konnte mich nicht mehr motivieren!“
MISTELBACH / Mistelbachs Bürgermeister Christian Resch tritt bei der Wahl im März 2010 nicht mehr als Gemeindechef an.
Die Meldung schlug ein, wie eine Bombe: „Ich werde nach 13 Jahren als Bürgermeister in Mistelbach nicht mehr bei der kommenden Wahl antreten!“ Bürgermeister Christian Resch: „Für mich ist Politik ein wichtiger Teil meines Lebens, aber jetzt passt der Zeitpunkt!“ Er bleibe Bürgermeister bis zu den Wahlen am 14. März.
Der Grund liegt nicht etwa in schlechten Umfragewerten (Resch: „60 Prozent der Mistelbacher wollen mich als Bürgermeister!“), sondern in Überarbeitung: „Ich kann nicht gleichzeitig zu hundert Prozent Bürgermeister einer Stadt wie Mistelbach und gleichzeitig Direktor einer landwirtschaftlichen Fachschule sein!“ Für Lebensqualität bliebe da zwischen diesen beiden Full-Time-Jobs kein Platz.
„Eigentlich hatte ich geplant, dass ich bei der Wahl noch antrete und dann in der Periode gehe. Das wäre aber den Wählern gegenüber nicht fair!“ Jetzt ergebe sich für die ÖVP die Chance, mit einem komplett neuen Team bei der Wahl anzutreten. Denn neben Resch sollen auch Rudolf Demschner, Alfred Weidlich, Leopold Bösmüller, Hermann Staffa, Franz Neckam, Martin Scheiner Maria Diewald und Gertraud Schweng nicht mehr kandidieren.
Resch: „Habe den Tod des Vaters nicht mitbekommen!“
Wann war der Zeitpunkt gekommen, als er gewusst hatte, dass ein Rückzug das Beste wäre? „Ich konnte mich nicht mehr für einen Wahlkampf motivieren!“ Außerdem sei es ein Schlüsselerlebnis für ihn gewesen, dass er das Sterben seines Vaters, eingedeckt mit Arbeit, nicht bemerkte. „So etwas soll mir nicht noch einmal passieren!“, künftig wolle er sich mehr um seine Familie, speziell um seine 77-jährige Mutter in Wieselburg, kümmern.
Umfragen sind Momentaufnahmen: Parteikreise wollen von einem Verlust der absoluten Mehrheit bei einer Telefonumfrage wissen. Resch bestätigt das nicht, gibt aber zu, viele Dinge umgesetzt zu haben, die in der Bevölkerung kritisch gesehen werden: Mit dem Museumszentrum, für das sich Resch enorm einsetzte, können sich nur die wenigsten Mistelbacher anfreunden, die Umfahrung war auch nicht immer ein Liebkind der Stadtpolitik und auch für die Haltestelle Stadtsaal musste er seine Watschen einstecken. Die Sonnenschirme im Weinlandbad aber dürften den jüngsten Einbruch in den Meinungsumfragen, so analysieren ÖVP-Funktionäre, bedingt haben.
Der Wirtschaftspark, ein Projekt, das bislang alle in der Gemeinde positiv bewerten, werde sein Abschiedsgeschenk sein, betont Resch. Wie schwer der Abschied falle? „Sauschwer!“ Drei Wochen lang habe er mit sich gerungen, im Frühjahr sogar überlegt, ob er nicht die Fachschule lassen solle.
Was wird Resch nach der Wahl machen? Mehr Zeit für Familie haben. „Außerdem hab ich die Jagdprüfung!“
Quelle: NÖN
Nach einigem Hin und Her haben die Schwarzen jetzt doch einen Nachfolger für den gescheiterten Stadthäuptling gefunden.
Es ist zu hoffen, dass mit DI Pohl ein korrekter und wirklich - so wie er sagt - ein auf Augenhöhe (hat nichts mit Körpergröße zu tun ;)) stattfindender Dialog Einzug halten kann.
Ich persönlich denke, Pohl hat sich eine anfängliche Schonzeit verdient.
juergen.schuster
12.12.2009, 12:56
was ich mir wünschen würde ist, insofern die ÖVP ihre absolute mehrheit behalten sollte, das sie mehr auf die wünsche und kritiken der kleinen parteien eingeht, weil gemeindearbeit sollte mehr ein miteinander als gegeneinander sein .
Trotz einer absoluten mehrheit heisst es nicht das man immer recht hat !
Pasquino
13.12.2009, 12:55
was ich mir wünschen würde ist, insofern die ÖVP ihre absolute mehrheit behalten sollte, das sie mehr auf die wünsche und kritiken der kleinen parteien eingeht, weil gemeindearbeit sollte mehr ein miteinander als gegeneinander sein .
Trotz einer absoluten mehrheit heisst es nicht das man immer recht hat !
Da sollten sich die kleinen Parteien halt mehr anstrengen und die Absolute brechen, dann kann eine Partei nicht mehr werken wie sie will.
juergen.schuster
13.12.2009, 17:36
Da sollten sich die kleinen Parteien halt mehr anstrengen und die Absolute brechen, dann kann eine Partei nicht mehr werken wie sie will.
dein vorschlag hört sich sehr gut an, nur haben kleine parteien weniger ressourcen und weniger "parteispenden" womit sie arbeiten können und haben auch keine kammern oder sonstiges hinter sich ;)
Pasquino
14.12.2009, 13:36
dein vorschlag hört sich sehr gut an, nur haben kleine parteien weniger ressourcen und weniger "parteispenden" womit sie arbeiten können und haben auch keine kammern oder sonstiges hinter sich ;)
Das mag auf überregionaler Ebene von Bedeutung sein, auf Gemeindeebene weniger. In vielen Gemeinderäten sind Bürgerlisten vertreten die diesen Sprung ohne "Kammern" geschafft haben.
juergen.schuster
14.12.2009, 13:50
Das mag auf überregionaler Ebene von Bedeutung sein, auf Gemeindeebene weniger. In vielen Gemeinderäten sind Bürgerlisten vertreten die diesen Sprung ohne "Kammern" geschafft haben.
ja die haben oft einen vertrauensbonus diese bürgerlisten, ausserdem kommt es auf viele faktoren an und die övp und spö haben nunmal mehr geld, das ist eine tatsache ....
Was wollt´s in Mistelbach mit "kleinen" Parteien ?
Die LAB ist eine verkappte ÖVP und hat sich nur wegen der Umfahrung gegründet (was ja an sich löblich ist), das BZÖ ist zum Glück nicht Vorhanden, die FPÖ ledigliche Ausländerplärrer und die Grünen realitätsfremd.
Was bleibt also noch übrig ?
juergen.schuster
14.12.2009, 14:39
Was wollt´s in Mistelbach mit "kleinen" Parteien ?
Die LAB ist eine verkappte ÖVP und hat sich nur wegen der Umfahrung gegründet (was ja an sich löblich ist), das BZÖ ist zum Glück nicht Vorhanden, die FPÖ ledigliche Ausländerplärrer und die Grünen realitätsfremd.
Was bleibt also noch übrig ?
das ist aber eine sehr einfache unreflektiere erklärung der politischen landschaft... was ist mit den roten ?die existiern anscheinend nicht bei dir aber so möglicherweise auch nicht ????
solche postings bei denen alle partein madig geredet werden und nur eine fehlt kann man ja schon daraus schliessen aus welchem lager das posting kommt oder ?
Ich denke das sich alle Parteien bemühen und vlt gibt es auch die einen oder anderen ansichten , die für einige nicht nachvollziehbar sind aber das ist auch nicht die aufgabe einer partei es allen recht zu machen, weil dazu gibt es einfach zuviele verschiedene ansichten zu einem thema.
ich bin zwar kein fpöler aber in mistelbach, könnt ich mich nicht erinnern das herr benitschka von der fpö irgendwas schlechtes über ausländer gesagt hätte in den medien (erinner mich eher an zitate gegen das nitsch museum)
das die grünen realitsfremd sieht, wage ich auch zu bezweifeln man braucht sich nur das parteiprogramm anschauen das vor langer geschrieben wurde und was heut erst umgesetzt wird von den grossparteien , weil sie merken das es doch an der zeit ist zu gewissen themen handlungen zu setzen.(auf bundesebene)
die övp an und für sich eine partei mit intelligenten leuten,jedoch durch das ständige an der macht sein hat sich eine starke betriebsblindheit eingeschlichen, selbiges gilt für die spö wenn sie eine absolute mehrheit hat.
solche postings bei denen alle partein madig geredet werden und nur eine fehlt kann man ja schon daraus schliessen aus welchem lager das posting kommt oder ?
Nur eine fehlt ? :rolleyes:
Im Übrigen würde ich mir eine neue Tastatur zulegen. Die Shift-Taste scheint nicht mehr so richtig zu wollen, außerdem dürfte 2x-iges "s" hintereinander auch nicht so recht funktionieren.
juergen.schuster
14.12.2009, 15:37
Nur eine fehlt ? :rolleyes:
Im Übrigen würde ich mir eine neue Tastatur zulegen. Die Shift-Taste scheint nicht mehr so richtig zu wollen, außerdem dürfte 2x-iges "s" hintereinander auch nicht so recht funktionieren.
övp, grüne, fpö , bzö und lab hast du erwähnt aber nicht die spö. anstatt das du auf meine argumente eingehst (ich muss ja nicht unbedingt recht haben) machst du dich nur über meine tastatur lächerlich.... na wenn dir nichts besseres einfällt als polemisch zu sein , bitte tu es ...
Gut, um deinem Gerechtigkeitssinn Genüge zu tun: Auch die SPÖ machte Fehler, große Fehler. Zufrieden ?
Wolfgang B
14.12.2009, 18:59
Eine Möglichkeit für kleine Parteien wäre z. B ein aktueller Internetauftritt. Bei der LAB scheint es ganz gut zu funktionieren. Wenn ich mir aber die HP der Mistelbacher Grünen ansehe (so ich sie überhaupt finde), wo der letzte aktuelle Eintrag im August 2008 (!!) eingestellt wurde, dann denke ich mir meinen Teil als potentieller Wähler.
@ Jürgen:
Was die anscheinend fehlende Shift-Taste betrifft: In Internetchats mag es vielleicht normal sein, alles in einer Wurscht zu schreiben. Wenn man allerdings mit seinen Ansichten überzeugen will, sollte eine korrekte Orthografie auf der Tagesordnung stehen. Es ist unbestritten, dass sich Texte unter Negierung der Groß-/Kleinschreibung wesentlich schlechter lesen lassen. Aber - jedem Tierchen sein Pläsierchen ...
juergen.schuster
14.12.2009, 21:39
Eine Möglichkeit für kleine Parteien wäre z. B ein aktueller Internetauftritt. Bei der LAB scheint es ganz gut zu funktionieren. Wenn ich mir aber die HP der Mistelbacher Grünen ansehe (so ich sie überhaupt finde), wo der letzte aktuelle Eintrag im August 2008 (!!) eingestellt wurde, dann denke ich mir meinen Teil als potentieller Wähler.
@ Jürgen:
Was die anscheinend fehlende Shift-Taste betrifft: In Internetchats mag es vielleicht normal sein, alles in einer Wurscht zu schreiben. Wenn man allerdings mit seinen Ansichten überzeugen will, sollte eine korrekte Orthografie auf der Tagesordnung stehen. Es ist unbestritten, dass sich Texte unter Negierung der Groß-/Kleinschreibung wesentlich schlechter lesen lassen. Aber - jedem Tierchen sein Pläsierchen ...
@wolfgang b. Natürlich hast du recht in beiden Punkten. Werde mich bemühen :) Bin es nicht anders gewöhnt und werde mich bessern ...
@ironman was soll ich auf polemische Antworten , noch schreiben ?
Wo ist hier Polemik erkennbar :confused:
Ich habe geschrieben, dass auch die SPÖ schwere Fehler gemacht hat, wobei ich sogar das Wort "unverzeihlich" gebrauchen würde.
Von Polemik erkenne ich da weit und breit keine Spur.
Aber lassen wir das. Der 14. März wird zeigen, ob die politische Parteienlandschaft in MI so bleibt, wie sie jetzt ist oder eben nicht.
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