Helmut71
06.03.2008, 07:58
Wie stellen Sie sich die Grenzsicherung zur Slowakei und zu Tschechien in Zukunft vor?
Durch die Schengenerweiterung wurde von Grenzpunktkontrollen auf die Grenzraumkontrolle umgestellt, wobei kein einziger Polizist versetzt werden musste und dadurch die Sicherheit gewährleistet bleibt. Kein Posten darf geschlossen werden und die Mannschaftsstärke soll erhalten bleiben.
Soll der Assistenzeinsatz des Bundesheeres über 2008 hinaus erhalten bleiben?
Ja, hier soll ebenfalls die Mannschaftsstärke zur Erhöhung der Sicherheit erhalten bleiben.
Sehen Sie eine Zunahme der Kriminalität nach der Schengen-Öffnung?
Nein, da durch die Grenzraumkontrollen weiterhin die Region unter Beobachtung steht.
Welche Maßnahmen würden Sie der Strukturschwäche und Überalterung im nordöstlichen Weinviertel entgegen setzen?
Um der Abwanderung in den Grenzgemeinden entgegenzuwirken, ist eine aktive Wirtschaftspolitik notwendig, die sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen und einer zeitgemäßen Infrastruktur (Autobahn) auszeichnet.
Wie kann man sanften Tourismus im Weinviertel forcieren?
Mit der gezielten Förderung von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, mit dem Ausbau des Radwegenetzes und der Wanderwege und natürlich mit dem entsprechenden Marketing für den Weinviertel DAC als bedeutendstes Produkt unserer Winzer.
Sollen im Weinviertel weitere Wirtschaftsparks errichtet werden?
Ja, damit das Weinviertel zu einer dynamischen Zukunftsregion zwischen Wien, Brünn und Bratislava wird. Entlang der Weinviertelautobahn wird es uns gelingen, Wirtschaftsparks zu errichten.
Wie können Pendler besser unterstützt werden?
Im Bereich der Pendlerzüge soll die Angebotspalette breiter gestaltet und bei den gut frequentierten Linien die Anzahl der Waggons aufgestockt werden. Die Linien des Postbusses sollen auch in den nächsten fünf Jahren beibehalten werden, sodass fernab gelegene Orte und Grenzgemeinden mit der öffentlichen Verkehrsanbindung voll versorgt bleiben. Die Fahrtkosten wird das Land NÖ weiterhin mit der Pendlerbeihilfe unterstützen.
Wo sehen Sie Zukunftspotential im Weinviertel?
Große Ressourcen im Weinviertel sind sicher im Tourismus verborgen, die geweckt werden müssen. Als attraktive Beispiele gehen bereits die Therme Laa und der Golfclub Poysdorf mit Hotel Veltlin voran. Die Zusammenarbeit mit unseren Grenznachbarn Tschechien und Slowakei wird zukünftig in wirtschaftlichen Belangen eine große Rolle spielen.
Wie stehen Sie zu weiteren Windkraftanlagen im Weinviertel?
Die Hälfte aller österreichischen Windkraftanlagen steht in NÖ, die Windkraft deckt hier den Strombedarf von einem Drittel aller Haushalte ab. Generell stehen wir sehr positiv der umweltfreundlichen Stromerzeugnis gegenüber.
Knapp zwei Jahre nach dem Hochwasser: Sehen Sie die Gefahr für die Marchgemeinden durch die Dammsanierung zukünftig gebannt?
Ja, die durchgeführten Maßnahmen der Dammsanierung sollen eine erneute Hochwasserkatastrophe verhindern.
Welche Maßnahmen für Umweltschutz (Stichwort Klimawandel, Feinstaubbelastung) würden Sie durchführen?
Der Bau der Weinviertelautobahn ist ein wesentlicher Beitrag gegen die Feinstaubbelastung, da der Durchzugsverkehr endlich aus den Städten verbannt wird. Die Förderung von Solar- und Photovoltaikanlagen sind weiters bedeutende Maßnahmen in der Umweltpolitik.
Wie stehen Sie zur S8 - Marchfeldschnellstraße?
Ich sehe die S8 als notwendige Maßnahme in der Verkehrspolitik unserer Region und als Bereicherung für die Verkehrsteilnehmer aus dem nordöstlichen Gebiet zu Wien.
Wann denken Sie wird die A5 - Nordautobahn fertig gestellt, was ist Ihre Meinung zu dem Projekt?
Der derzeit im Bau befindliche Abschnitt Süd bis Schrick wird 2010 fertig gestellt sein, der nördliche Abschnitt bis Drasenhofen wird 2013 in Betrieb gehen können.
Soll in NÖ die Gesamtschule flächendeckend oder in Schulversuchen eingeführt werden?
Wir sagen nein zur Gesamtschule und sprechen uns klar für den Erhalt unserer Volks- und Hauptschulen aus.
Neue Bildungseinrichtungen in Deutsch Wagram und Zistersdorf, welche Bildungseinrichtungen fehlen im Weinviertel Ihrer Meinung nach noch?
Wir streben weiterhin die Einrichtung einer Fachhochschule im Bezirk an, die in Weiterführung gerade zur HTL für Gesundheitstechnik beste Bildungs- und später Berufschancen bietet.
Sollen alternative Kunstformen - Stichwort "Nitsch Museum" - zukünftig stärker gefördert werden?
In einem Rahmen, der in unserer Region für den sanften Tourismus vertretbar ist, ist die Förderung von kulturellen Einrichtungen sicher eine gute Basis, um Kunst und Kultur an die Öffentlichkeit zu bringen.
Wie sehen Sie die medizinische Versorgung im Weinviertel?
Mit der Übernahme des Weinviertelklinikums Mistelbach durch das Bundesland Niederösterreich haben wir die Garantie geschaffen, dass unser Krankenhaus das Schwerpunktkrankenhaus für das Weinviertel bleibt und eine Versorgung auf höchstem Niveau garantiert bleibt. In den nächsten fünf Jahren werden neue Operationssäle gebaut und ein Familienzentrum errichtet. Wir brauchen darüber hinaus weitere Fachärzte im Bezirk, damit die Patienten ihre Gesundversorgung in unmittelbarer Nähe erfahren. Für die praktischen Ärzte gilt es, die bestehenden Hausapotheken zu erhalten.
Sind Sie für eine Verlängerung der Pflegeamnestie in der Hauskrankenpfege?
Ja, ich bin für eine Verlängerung der Pflegeamnestie.
Stichwort Medienpräsenz (ORF NÖ, NÖN): finden Sie, dass die Medien in Niederösterreich politisch ausgewogen berichten?
Ja.
Sehen Sie ein Demokratiedefizit in Niederösterreich?
Nein, auf keinen Fall. Bei der Landtagswahl haben die Bürger, und jetzt erstmals ab 16 Jahren, die Möglichkeit, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und ihren gewünschten Vertreter für die nächste Legislaturperiode zu wählen.
Sehen Sie eine Verstrickung niederösterreichischer Politiker in die "Affäre Haidinger"?
Nein.
Was ist Ihr Wahlziel für die Landtagswahl 2008?
Klarheit durch Mehrheit, d.h. 50% + 1 Stimme
Was ist Ihr Angebot an Erstwähler?
Unsere Junge ÖVP mit ihren Jungkandidaten/-Innen trägt unser Programm (z.B. Nachtbus) an die jungen Menschen heran. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat das große Ziel, Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion Europas zu machen. Das betrifft alle sozialen Aufgaben, von der Kleinstkinderbetreuung (Kinderösterreich) bis zur eigenen blau-gelben Pflegeleistung in der 24-Stunden Betreuung für ältere Menschen.
Was ist Ihre Meinung zur aktuellen Krise der Großen Koalition?
Nicht streiten, sondern arbeiten ist gefragt – siehe Niederösterreich!
Bitte skizzieren Sie kurz Ihre persönlichen Schwerpunkte für NÖ und das Weinviertel!
Als wichtigstes Straßenbauprojekt zählt für mich die Fertigstellung der A5 Weinviertelautobahn bis Drasenhofen. Um mehr Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, werden wir die Ansiedelung von Wirtschaftsparks entlang der A5 voran treiben. Zur Erhaltung der Sicherheit bleibt die Mannschaftsstärke der Polizei bestehen, um die Grenzraumkontrollen und Überwachung der Hauptverkehrsverbindungen durchführen zu können. Im Bereich des Tourismus gilt es, das Weinviertel als Grenzregion mit weiteren Einrichtungen, wie zuletzt Therme Laa und Golfclub Poysdorf mit Hotel Veltlin, zu stärken.
Wir danken Karl Wilfing, Kandidat der ÖVP NÖ zum Landtag und Bürgermeister von Poysdorf, für die Beantwortung unserer Fragen.
Weiter führende LInks: http://www.vpnoe.at/, www.wir-proell.at (http://www.wir-proell.at), http://www.karl-wilfing.at/
Durch die Schengenerweiterung wurde von Grenzpunktkontrollen auf die Grenzraumkontrolle umgestellt, wobei kein einziger Polizist versetzt werden musste und dadurch die Sicherheit gewährleistet bleibt. Kein Posten darf geschlossen werden und die Mannschaftsstärke soll erhalten bleiben.
Soll der Assistenzeinsatz des Bundesheeres über 2008 hinaus erhalten bleiben?
Ja, hier soll ebenfalls die Mannschaftsstärke zur Erhöhung der Sicherheit erhalten bleiben.
Sehen Sie eine Zunahme der Kriminalität nach der Schengen-Öffnung?
Nein, da durch die Grenzraumkontrollen weiterhin die Region unter Beobachtung steht.
Welche Maßnahmen würden Sie der Strukturschwäche und Überalterung im nordöstlichen Weinviertel entgegen setzen?
Um der Abwanderung in den Grenzgemeinden entgegenzuwirken, ist eine aktive Wirtschaftspolitik notwendig, die sich mit der Schaffung von Arbeitsplätzen und einer zeitgemäßen Infrastruktur (Autobahn) auszeichnet.
Wie kann man sanften Tourismus im Weinviertel forcieren?
Mit der gezielten Förderung von Beherbergungs- und Gastronomiebetrieben, mit dem Ausbau des Radwegenetzes und der Wanderwege und natürlich mit dem entsprechenden Marketing für den Weinviertel DAC als bedeutendstes Produkt unserer Winzer.
Sollen im Weinviertel weitere Wirtschaftsparks errichtet werden?
Ja, damit das Weinviertel zu einer dynamischen Zukunftsregion zwischen Wien, Brünn und Bratislava wird. Entlang der Weinviertelautobahn wird es uns gelingen, Wirtschaftsparks zu errichten.
Wie können Pendler besser unterstützt werden?
Im Bereich der Pendlerzüge soll die Angebotspalette breiter gestaltet und bei den gut frequentierten Linien die Anzahl der Waggons aufgestockt werden. Die Linien des Postbusses sollen auch in den nächsten fünf Jahren beibehalten werden, sodass fernab gelegene Orte und Grenzgemeinden mit der öffentlichen Verkehrsanbindung voll versorgt bleiben. Die Fahrtkosten wird das Land NÖ weiterhin mit der Pendlerbeihilfe unterstützen.
Wo sehen Sie Zukunftspotential im Weinviertel?
Große Ressourcen im Weinviertel sind sicher im Tourismus verborgen, die geweckt werden müssen. Als attraktive Beispiele gehen bereits die Therme Laa und der Golfclub Poysdorf mit Hotel Veltlin voran. Die Zusammenarbeit mit unseren Grenznachbarn Tschechien und Slowakei wird zukünftig in wirtschaftlichen Belangen eine große Rolle spielen.
Wie stehen Sie zu weiteren Windkraftanlagen im Weinviertel?
Die Hälfte aller österreichischen Windkraftanlagen steht in NÖ, die Windkraft deckt hier den Strombedarf von einem Drittel aller Haushalte ab. Generell stehen wir sehr positiv der umweltfreundlichen Stromerzeugnis gegenüber.
Knapp zwei Jahre nach dem Hochwasser: Sehen Sie die Gefahr für die Marchgemeinden durch die Dammsanierung zukünftig gebannt?
Ja, die durchgeführten Maßnahmen der Dammsanierung sollen eine erneute Hochwasserkatastrophe verhindern.
Welche Maßnahmen für Umweltschutz (Stichwort Klimawandel, Feinstaubbelastung) würden Sie durchführen?
Der Bau der Weinviertelautobahn ist ein wesentlicher Beitrag gegen die Feinstaubbelastung, da der Durchzugsverkehr endlich aus den Städten verbannt wird. Die Förderung von Solar- und Photovoltaikanlagen sind weiters bedeutende Maßnahmen in der Umweltpolitik.
Wie stehen Sie zur S8 - Marchfeldschnellstraße?
Ich sehe die S8 als notwendige Maßnahme in der Verkehrspolitik unserer Region und als Bereicherung für die Verkehrsteilnehmer aus dem nordöstlichen Gebiet zu Wien.
Wann denken Sie wird die A5 - Nordautobahn fertig gestellt, was ist Ihre Meinung zu dem Projekt?
Der derzeit im Bau befindliche Abschnitt Süd bis Schrick wird 2010 fertig gestellt sein, der nördliche Abschnitt bis Drasenhofen wird 2013 in Betrieb gehen können.
Soll in NÖ die Gesamtschule flächendeckend oder in Schulversuchen eingeführt werden?
Wir sagen nein zur Gesamtschule und sprechen uns klar für den Erhalt unserer Volks- und Hauptschulen aus.
Neue Bildungseinrichtungen in Deutsch Wagram und Zistersdorf, welche Bildungseinrichtungen fehlen im Weinviertel Ihrer Meinung nach noch?
Wir streben weiterhin die Einrichtung einer Fachhochschule im Bezirk an, die in Weiterführung gerade zur HTL für Gesundheitstechnik beste Bildungs- und später Berufschancen bietet.
Sollen alternative Kunstformen - Stichwort "Nitsch Museum" - zukünftig stärker gefördert werden?
In einem Rahmen, der in unserer Region für den sanften Tourismus vertretbar ist, ist die Förderung von kulturellen Einrichtungen sicher eine gute Basis, um Kunst und Kultur an die Öffentlichkeit zu bringen.
Wie sehen Sie die medizinische Versorgung im Weinviertel?
Mit der Übernahme des Weinviertelklinikums Mistelbach durch das Bundesland Niederösterreich haben wir die Garantie geschaffen, dass unser Krankenhaus das Schwerpunktkrankenhaus für das Weinviertel bleibt und eine Versorgung auf höchstem Niveau garantiert bleibt. In den nächsten fünf Jahren werden neue Operationssäle gebaut und ein Familienzentrum errichtet. Wir brauchen darüber hinaus weitere Fachärzte im Bezirk, damit die Patienten ihre Gesundversorgung in unmittelbarer Nähe erfahren. Für die praktischen Ärzte gilt es, die bestehenden Hausapotheken zu erhalten.
Sind Sie für eine Verlängerung der Pflegeamnestie in der Hauskrankenpfege?
Ja, ich bin für eine Verlängerung der Pflegeamnestie.
Stichwort Medienpräsenz (ORF NÖ, NÖN): finden Sie, dass die Medien in Niederösterreich politisch ausgewogen berichten?
Ja.
Sehen Sie ein Demokratiedefizit in Niederösterreich?
Nein, auf keinen Fall. Bei der Landtagswahl haben die Bürger, und jetzt erstmals ab 16 Jahren, die Möglichkeit, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen und ihren gewünschten Vertreter für die nächste Legislaturperiode zu wählen.
Sehen Sie eine Verstrickung niederösterreichischer Politiker in die "Affäre Haidinger"?
Nein.
Was ist Ihr Wahlziel für die Landtagswahl 2008?
Klarheit durch Mehrheit, d.h. 50% + 1 Stimme
Was ist Ihr Angebot an Erstwähler?
Unsere Junge ÖVP mit ihren Jungkandidaten/-Innen trägt unser Programm (z.B. Nachtbus) an die jungen Menschen heran. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat das große Ziel, Niederösterreich zu einer sozialen Modellregion Europas zu machen. Das betrifft alle sozialen Aufgaben, von der Kleinstkinderbetreuung (Kinderösterreich) bis zur eigenen blau-gelben Pflegeleistung in der 24-Stunden Betreuung für ältere Menschen.
Was ist Ihre Meinung zur aktuellen Krise der Großen Koalition?
Nicht streiten, sondern arbeiten ist gefragt – siehe Niederösterreich!
Bitte skizzieren Sie kurz Ihre persönlichen Schwerpunkte für NÖ und das Weinviertel!
Als wichtigstes Straßenbauprojekt zählt für mich die Fertigstellung der A5 Weinviertelautobahn bis Drasenhofen. Um mehr Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, werden wir die Ansiedelung von Wirtschaftsparks entlang der A5 voran treiben. Zur Erhaltung der Sicherheit bleibt die Mannschaftsstärke der Polizei bestehen, um die Grenzraumkontrollen und Überwachung der Hauptverkehrsverbindungen durchführen zu können. Im Bereich des Tourismus gilt es, das Weinviertel als Grenzregion mit weiteren Einrichtungen, wie zuletzt Therme Laa und Golfclub Poysdorf mit Hotel Veltlin, zu stärken.
Wir danken Karl Wilfing, Kandidat der ÖVP NÖ zum Landtag und Bürgermeister von Poysdorf, für die Beantwortung unserer Fragen.
Weiter führende LInks: http://www.vpnoe.at/, www.wir-proell.at (http://www.wir-proell.at), http://www.karl-wilfing.at/